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Biologische Wertigkeit?

Biologische Wertigkeit von Proteinen - was versteht man darunter?

Eiweiße, auch Proteine genannt, bestehen aus einer Kette von Bausteinen, den Aminosäuren. Es gibt 20 verschiedene Aminosäuren, von denen der Körper acht nicht selber herstellen kann. Diese essentiellen Aminosäuren müssen daher mit der Nahrung zugeführt werden.

Proteine sind sowohl in tierischen als auch pflanzlichen Lebensmitteln enthalten, sie unterscheiden sich aber in ihrer Aminosäurenzusammensetzung.

Die verschiedenen Proteine haben eine unterschiedlichen Qualität für die Ernährung. Ein Maß für die Qualität ist nun die biologische Wertigkeit.
Diese biologische Wertigkeit gibt an, wieviel Körpereiweiß aus 100 g des zugeführten Nahrungsproteins vom Organismus aufgebaut werden kann.
Je mehr ein Nahrungsprotein dem Bedarf des Menschen an essentiellen Aminosäuren entspricht, desto höher ist die biologische Wertigkeit des Proteins.

Tierisches Protein z.B. aus Milchprodukten, Fisch, Fleisch oder Geflügel ist von einer hohen biologischen Wertigkeit, aber auch pflanzliches Eiweiß aus Getreide, Hülsenfrüchten oder Kartoffeln liefern uns hochwertiges Nahrungsprotein. Pflanzliche Eiweißquellen haben den Vorteil, dass wenig Cholesterin, Purin und Fett enthalten sind.

Die Biologische Wertigkeit des Nahrungsproteins läßt sich noch erhöhen, wenn wir bestimmte Nahrungsmittel geschickt kombinieren.
Eine sehr hohe Wertigkeit haben Kombinationen wie:

Kartoffel plus Ei
Weizen plus Ei
Hülsenfrüchte plus Milch
Hülsenfrüchte plus Weizen

Übrigens ein regelmäßiger Molketrunk liefert unserem Organismus ebenfalls ein sehr hochwertiges Eiweiß, das sehr leicht in den Eiweißbestand des menschlichen Körpers eingebaut werden kann.

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Dr. Rita Hein
DrHein@GEFRO.de

(Stand: 09.08.2002)

Weitere Tipps und Infos zum Thema Ernährung finden Sie in unseren GEFRO Journalen und in unserem GEFRO Blog.

 

 

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