Grillen: Tipps und Tricks

Grillen

Die Sonne scheint, Jung und Alt tummeln sich an der frischen Luft, die sommerliche Brise mischt sich mit leckerem Grillgeruch. Überall, wo es sich nur anbietet, wird der Genuss vom Rost zelebriert. Mit diesen Tipps und Tricks sind auch Sie startklar für Barbecue und Co.

Grillen ist Abenteuer und weckt den Urinstinkt. Das Anzünden des Feuers, das Überwachen der Glut, die Rauchentwicklung, das dosierte Ablöschen. Und das alles in der freien Natur. Dabei geht es nicht nur um die liebevolle Vor- und Zubereitung, bei der der Detailverliebtheit und Phantasie keine Grenzen gesetzt sind. Beim Grillen steht ein gemeinsames Event, das Zusammensein und der Genuss mit seinen engsten Vertrauten im Vordergrund. Dabei steuert jeder Einzelne etwas zum Erlebnis bei. Sei es mit einer selbstgemachten Sauce oder einem ausgefallenen Dip. Verschiedene Salate, Beilagen und Grillsorten lassen jedes Grillfest aufs Neue zu einem ganz persönlichen Highlight, zu einem individuellen Ereignis werden. Immer wieder werden neue Kombinationen ausprobiert, auf bewährte Klassiker gesetzt und unter einander Tipps, Rezepte und Erfahrungen ausgetauscht.

» Wiese, Garten und Co. sind startklar

Startklar zum grillenDeutschland ist ein Eldorado für Grillfans. Egal, ob im eigenen Garten, bei Freunden auf der Terrasse oder gemeinsam im Park – es finden sich viele schöne Plätze, um über dem offenen Feuer zu garen. Auf der großen Wiese stoßen Sie auf Gleichgesinnte, am Strand, See oder Flussufer kommt Urlaubsfeeling auf. In familiärer, freundschaftlicher Atmosphäre findet ein schöner Sommertag seinen krönenden Auftakt oder Abschluss. Grillen mit Freunden oder der Familie ist nicht nur ein Stück Lebensqualität, sondern es nimmt einen festen Platz bei den beliebtesten Freizeitaktivitäten der Deutschen ein. 73 Prozent der Deutschen lieben es, im Sommer zu grillen.1 Jeder Zweite grillt im Sommer mindestens einmal im Monat – jeder dritte Mann sogar mindestens einmal pro Woche.2 Doch längst ist Grillen nicht mehr von Ort, Jahreszeit und Anlass abhängig – bereits jetzt grillt fast jeder dritte Deutsche das ganze Jahr über!3 In den letzten Jahren entstand nicht nur ein richtiger Grill-Boom, auch die Rezepte und das Grillgut wurden immer ausgefallener.

» Es geht um die Wurst (und um mehr)

Schon lange steht nicht mehr nur das Braten und Brutzeln von Fleisch und Würstchen im Vordergrund – Fisch, Gemüse und Obst landen immer häufiger auf dem Rost. Auch, dass Grillen eine reine Männerdomäne ist, gehört längst der Vergangenheit an. Jeder Vierte steht gemeinsam mit seinem Partner vor dem Grill.4 Auch wenn die Aufgabenverteilung oft noch klassisch abläuft. Der Mann schmeißt den Grill an und kümmert sich um das Fleisch, die Frau bereitet Salat und Beilagen zu. Das Schönste am gemeinsamen Grillfest: Jeder – auch die Kleinsten der Familie – können mithelfen. Freunde bringen Kräuterbaguette und Würstchen mit, Mama macht ihren berühmten Kartoffelsalat, Papa seine einzig wahre Currysauce. Opa mimt den Grillmeister, die Enkel schauen gebannt zu. Es gibt nichts Schöneres als die Erinnerungen an einen herrlichen Grillabend.

» Grillen steht für Gesellig, Gesund & Gemütlich

Grillen macht nicht nur Spaß, sondern ist auch abwechslungsreich und gesund. Für jeden Liebhaber, jeden Geschmack ist etwas dabei. Herzhaft-saftig oder knackig-frisch. Individueller und gleichzeitig unkomplizierter kann sonst nicht gekocht werden. Da beim Grillen kein Öl oder Fett eingesetzt werden muss, ist die Zubereitung fettarm ohne dabei Geschmack einzubüßen. Im Gegenteil: Beim Grillen entsteht ein einmaliges rauchiges Aroma. Hinzu kommt, dass auf dem Rost das überschüssige Fett vom Fleisch weggebraten wird. Das Fleisch wird saftig und zart. Wenn das Rinderfilet auf der Zunge zergeht, freut sich nicht nur der Grillmeister über das Resultat.

» Gibt es den perfekten Grill?

In den USA sind sie längst Standard, bei uns werden sie immer beliebter. Die Rede ist von Gasgrills. Die Vorteile liegen auf der Hand: Man kann sie schneller aufheizen und sie setzen weniger Gerüche frei. Sie sind meist allerdings auch etwas kostspieliger.

Wer auf dem Balkon oder der kleinen Terrasse grillt, kann auch auf einen Elektrogrill zurückgreifen. Sie bilden wenig Rauch, lassen sich leicht reinigen und sind platzsparend. Außerdem wird es Ihnen der Nachbar danken, wenn es nicht sogar in der Hausordnung steht. Elektrogrills sind zudem perfekt für ein spontanes Grillabenteuer, egal ob Single, zu Zweit oder in einer kleinen, gemütlichen Runde.

Holzkohlegrills sind und bleiben die Klassiker bei den Grillfreunden. Die Grillkohle sorgt für das typische Grillaroma, das Knistern und Knacken für Lagerfeuerstimmung. Auch deshalb ist er des Deutschen Lieblingsgrill und ein Muss bei jeder Grillparty. Etwa 80 Prozent der Deutschen besitzen mindestens einen Holzkohlegrill.5 Die einfachste Variante ist der Rundgrill, besser sind Sie mit einem Kugelgrill aufgehoben, Grillliebhaber haben Schwenk- oder Edelstahlgrills.

Tipp: Nach dem Grillen die heiße Kohle mit Wasser oder Sand löschen und in einem Beutel gesondert entsorgen.

» Ein neuer Grill muss her?

Suchen Sie sich einen Grill aus, der Ihrem Bedarf entspricht. Um einen guten Überblick zu bekommen, geht man am besten in einen Bau- oder Fachmarkt. Hier sind viele Modelle ausgestellt und man kann sich eine persönliche Beratung einholen. Achten Sie auf einen standfesten, gut verarbeiteten Grill. Wenn Sie einen Grill für den mobilen Einsatz brauchen, sollte er verhältnismäßig leicht und gut zu handhaben sein. Immer wichtig: Das TÜV GS-Zeichen.

» Auf die Plätze, fertig, grill!

Holzkohle und Holz, das lange heruntergebrannt wurde, sind ideale Brennmaterialien. Briketts brennen zwar länger als Holzkohle, benötigen aber auch eine längere Vorglühzeit. Wichtig: Das Grillgut erst auf den Grill packen, wenn die Kohle mit einer hellgrauen Schicht überzogen und gut durchgeglüht ist. Seien sie sehr vorsichtig mit Brennspiritus, da es beim Anzünden leicht zu einer Stichflamme kommen kann. Besser und umweltfreundlicher sind feste Grillanzünder. Als natürliche Grillhelfer gelten Kohl und Rhabarberblätter.

Tipp: Der Grillrost sollte mindestens zehn Zentimeter Abstand zu den Grillkohlen haben, da die Temperatur sonst zu hoch ist.

» Frische Angelegenheit

Ob Knoblauch, Rosmarin aus dem eigenen Garten oder getrocknete Thymianzweige, wer mit frischen Zutaten und Lebensmitteln arbeitet, wird es riechen und schmecken. Selbstgemachte Tomaten- Kräuterbutter zerfließt auf dem saftigen Holzfällersteak, die pikante Chilisoße sorgt bei Putenfilet oder knackigen Rostbratwürstchen für Abwechslung. Tomate-Mozzarella, Maiskolben, eingelegte Senfgurken, Fetakäse in Alufolie. Ob mediterran, klassisch oder experimentell. Feine Honig-Senf-Sauce oder der einfache Ketchup aus der Flasche, beim Grillen ist alles erlaubt – denn es gibt garantiert ein nächstes Mal!

Grillen ist Entschleunigung und Genuss. Ein gesellschaftliches Event, bei dem auf jeden Einzelnen Rücksicht genommen werden kann. Vegetarier, Veganer, Fleisch- oder Fischliebhaber. Jeder bekommt etwas auf den Teller, jeder kommt auf seine Kosten. Ob frisches Brot, Käse, Banane, Gemüsespieße, Chicken Wings oder Lachs.

» Für eingefleischte Grillfreunde

Für GrillfreundeGrundsätzlich kann jedes Fleisch auf den Grill, das sonst in der Pfanne kurz gebraten wird. Es sollte nicht gepökelt sein und nicht zu mager, damit es noch schön saftig bleibt. Als grobe Faustregel gilt: Das Fleisch sollte 2 bis 3 cm dick sein (fingerdick). Wer den Fettrand beim Fleisch nicht mag, sollte ihn erst nach dem Grillen abschneiden, da das Fett das Fleisch schützt und ihm zusätzlichen Geschmack gibt. Achten Sie darauf, dass Fleischstücke unterschiedlich dick sind und daher unterschiedlich lange auf dem Grill liegen müssen. Fragen Sie Ihren Fleischer, ob er die Stücke etwa gleich groß portionieren kann. Faustregel: Pro Zentimeter Dicke ein bis zwei Minuten pro Seite grillen. Fleisch bis zuletzt kühl aufbewahren und möglichst nicht direkter Sonneneinstrahlung aussetzen. Verbrannte Stellen sollten großzügig abgeschnitten werden, da sie gesundheitsgefährdende Stoffe enthalten können.

Richtig wenden: Fleisch nie mit der Gabel, sondern mit einer Grillzange wenden. Sonst tritt zu viel Saft aus. Im Optimalfall das Fleisch nur einmal wenden. 

» Auf die Marinade kommt es an

Marinaden sind aus der Grillküche nicht wegzudenken. Fleisch, Fisch und Gemüse werden durch Öl-, Buttermilch- oder Weinmarinaden verfeinert und aromatisch. Auf vormariniertes Fleisch sollten Sie verzichten, da so eine mittelmäßige Qualität verdeckt werden kann und oftmals Zusatzstoffe und Geschmacksverstärker enthalten sind. Lieber frisch nach eigenem Belieben marinieren. Erlaubt ist, was gefällt und schmeckt. Zum Abschmecken und Verfeinern findet der Gourmet bei GEFRO eine leckere Vielfalt feiner Würzen und Pflanzenöle.

Tipp: Vor dem Marinieren das Fleisch säubern und trocken tupfen, damit die Marinade hält und das Fleisch komplett bedeckt ist. Damit die Marinade gut einziehen kann, sollte das Fleisch etwa eine Stunde vorher mariniert werden. Durch die Zugabe von Essig oder Zitronen- bzw. Limettensaft wird das Fleisch noch zarter.

» Das richtige Grillgut


Saftige Rindersteaks
: Das Rindersteak ist meistens das Highlight auf dem Grill. Besonders beliebt sind Rumpsteak, Ribeye, T-Bone und Entrecote. Besonders edel: Chateaubriand (doppeltes Filetsteak). Achten Sie beim Kauf auf eine dunkelrote Färbung und marmoriertes Fleisch – ein Zeichen für gut abgehangenes Rindfleisch. Nur wenige Minuten pro Seite grillen, damit es innen schön rosa bleibt („medium“). 

Marinaden-Tipp: GEFRO Omega-3-Speiseöl, GEFRO Natives Olivenöl Extra oder GEFRO Distelöl + Paprikapulver, Zwiebel, Portwein, Meerrettich, Senf, Ingwer, Petersilie und Chili.


Von Schweinekotelett bis Nackensteak
: Schweinefleisch ist bei den Deutschen das beliebteste Grillgut. Schwein ist unkompliziert zu grillen, würzig und deutlich preisgünstiger als Rindfleisch. Zudem muss man nicht den perfekten Garpunkt erwischen. Achten Sie beim Kauf darauf, dass das Fleisch nicht zu mager ist und am besten einen Fettrand hat. Typisches Grillgut: Nackensteak, Schweinerücken, Schweinekoteletts, Holzfällersteak, Sparerips (Rippchen), Bauchfleisch (Schweinebauch), Hacksteaks. Etwas Besonderes: Schweinefilet. 

Marinaden-Tipp: GEFRO Omega-3-Speiseöl, GEFRO Natives Olivenöl Extra oder GEFRO Distelöl + Ingwer, Knoblauch, Chili, Rosmarin, Salbei, Thymian, Sesamöl, Senf, Sojasauce, Honig, Apfel.


Mildes Geflügel
: Geflügel ist die fettärmste, magerste Fleischvariante. Deshalb wird es allerdings auch am schnellsten trocken, daher das Fleisch nur kurz grillen. Geflügel sollte immer durch sein – mit Ausnahme von Entenbrust. Klassiker: Putensteak, Hähnchenfilet, Hähnchen- und Putenschenkel, Hähnchenkeulen, Chicken Wings, Entenbrust. Exotisch: Truthahnbrust und Straußensteak. 

Marinaden-Tipp: GEFRO Omega-3-Speiseöl, GEFRO Natives Olivenöl Extra oder GEFRO Distelöl + Basilikum, Minze, Rosmarin, Petersilie, Joghurt, Zitronengras, Orange, Knoblauch, Ingwer und Sojasauce. 


Zartes Lammfleisch
: Besonders zart ist gut ausgereiftes Lammfleisch von jungen Tieren. Der Metzger Ihres Vertrauens wird Ihnen gerne beratend zur Seite stehen. Gut geeignet: Lammkarree (Lammlachs), Lammkeule (Gigot), Lamm-Chops und Lammkoteletts. Zu Lamm passt hervorragend eine frische Joghurt-Minz-Sauce.

Marinaden-Tipp: GEFRO Omega-3-Speiseöl, GEFRO Natives Olivenöl Extra oder GEFRO Distelöl + Knoblauch, Rosmarin, Minze, Zitrone, Safran und Chili. 

In der Ruhe liegt die Kraft: Fertig gegrilltes Fleisch nicht auf dem Grill warmhalten, da es so leicht austrocknet. Lieber die Stücke nach dem Grillen eingepackt in Alufolie ein paar Minuten ruhen lassen, da das Fleisch im Inneren noch nachgart. So tritt kein unnötiger Saft aus und die Zellen des Fleisches entspannen sich. Folge: Das Fleisch wird schön zart.

» Es muss nicht immer Fleisch sein

Es muss nicht immer Fleisch seinDa Gemüse im Allgemeinen hitzeempfindlicher ist als Fleisch, sollte es entweder an den Rand des Rosts – wo weniger Kohlen sind – oder eine Stufe höher gegrillt werden. Zudem eignen sich Aluschalen besonders gut für Champignon, Paprika, Zucchini und Co. Für das mediterrane Flair einfach ein paar frische Kräuter, Knoblauch und Zwiebeln auf der Schale verteilen und beim Wenden immer wieder mit untermischen. Besonders gut eignen sich Thymian, Rosmarin, Lavendel oder Fenchelsamen. 

Tipp: Gemüse mit einem hitzestabilen Öl (GEFRO Natives Olivenöl Extra, GEFRO Omega-3-Speiseöl) bestreichen und bei etwa 200 Grad grillen – so bleibt es schön knackig und bekommt ein herrliches Aroma. GEFRO Gewürzpfeffer und Salz darüber – Voilà!

» Darf es etwas Meer sein?

Es muss nicht immer Fleisch seinBesonders fettreicher Fisch wie Lachs oder Forelle eignet sich hervorragend zum Grillen. Außerdem können Thun- oder Schwertfisch für leckere Fischspieße verwendet werden. Garnelen oder Scampi sollten mit Schale gegrillt werden, da sie sonst leicht austrocknen und an Geschmack verlieren. Im Allgemeinen sollte Fisch nicht zu heiß gegrillt werden, daher eher am Rand des Rosts platzieren. 

Tipp: Benutzen Sie für Fisch eine eingefettete Aluschale oder wickeln Sie ihn in Alufolie zusammen mit frischen Kräutern und Zitrone ein. So bleiben die Nährstoffe erhalten und der Fisch wird schonend gegart. Mit einer Fischgrillzange zerfällt der Fisch nicht und er bekommt trotzdem das erwünschte Grillaroma.

 

Quellen:
1 http://de.statista.com/statistik/daten/studie/80/umfrage/lust-zum-grillen/
2 http://de.statista.com/statistik/daten/studie/156558/umfrage/zustimmung-zu-aussagen-zum-grillen/
3 http://www.weberstephen.de/Files/Content/PDFs/Pressemitteilungen/PM_1204_Weber-Grillstudie-2012.pdf

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