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Was sind sekundäre Pflanzenstoffe?

Unter dem Oberbegriff sekundäre Pflanzenstoffe werden viele verschiedenartige Verbindungen, die ausschließlich von Pflanzen gebildet werden, zusammengefasst.
Die sekundären Pflanzenstoffe kommen nur in sehr geringen Konzentrationen vor und zeichnen sich durch unterschiedlichste Funktionen aus. Sie wirken als Lock- oder Duftstoff, als Schutz vor freien Radikalen oder helfen den Pflanzen bei der Abwehr von Schädlingen.
Der Mensch nimmt mit einer guten Mischkost täglich ungefähr 1,5 g sekundäre Pflanzenstoffe auf. Diese Menge setzt sich aus vielen tausend Einzelsubstanzen zusammen.
Sekundäre Pflanzenstoffe gehören zwar nicht wie die Vitamine zu den essentiellen Nährstoffen, aber dennoch besitzen sie schützende und gesundheitsfördernde Wirkungen.
Einige Inhaltsstoffe wirken antibakteriell, andere beeinflussen den Gallefluss, wieder andere wirken der Entstehung von Krebs entgegen.

Obwohl der Verbrauch von Obst und Gemüse in Deutschland kontinuierlich ansteigt, sind wir im internationalen Vergleich eher „Gemüsemuffel“.
Testen Sie sich selbst. Halten Sie sich an die empfohlene >5 mal am Tag Obst und Gemüse< Regel? (GEFRO Tipp Juni 2001)
Wiegen Sie doch einmal ein paar Tage das von Ihnen verzehrte Obst und Gemüse ab. 300 g Gemüse und 200 g Obst pro Kopf und Tag sollten es schon sein, so lautet die Empfehlung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung.

Als Vorbild könnte die mediterrane Küche dienen. Die Ernährung in den Ländern rund um das Mittelmeer entspricht in vieler Hinsicht den Ratschlägen der Experten: Viel Gemüse verfeinert mit hochwertigen Pflanzenölen, Salate aus Gurken, Tomaten, Zwiebeln mit frischen Kräutern und Knoblauch, weniger tierische Fette und reichlich Flüssigkeit.

Gemüse, Obst oder Salat passen zu jeder Mahlzeit. Zur Brotzeit frischen Rettich, Tomaten, Radieschen oder Gurken, zum Frühstück ein Gläschen Gemüsesaft und zum Mittagstisch einen frischen Salat.
Zwischendurch – auch während der Arbeit – frische in mundgerechte Stückchen geschnittene Kohlrabi oder Möhren. Klingt das nicht verlockend?

Vielleicht sollten wir die Köstlichkeiten unseres nächsten Urlaubs in unseren täglichen Kochplan einbauen.

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Gerne beantworte ich Ihre E-Mail
DrHein@GEFRO.de

(Stand: 01.06.2006)

Weitere Tipps und Infos zum Thema Ernährung finden Sie in unseren GEFRO Journalen und in unserem GEFRO Blog.

 

 

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