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Tomaten - die roten Früchte haben's in sich

Die Tomate stammt ursprünglich aus Peru und gelangte im 15. Jahrhundert durch Kolumbus nach Europa.

Die Tomate gehört wie die Kartoffel und Paprika zur Familie der Nachtschattengewächse ( lat: solanaceae ) Der lateinische Name solanaceae kommt von solumen (Trost und Beruhigung), weil diese Pflanzen in alter Zeit als Schmerz- und Beruhigungsmittel eingesetzt wurden. Die deutsche Bezeichnung „Nachtschattengewächse“ soll der Überlieferung nach von dem alten Wort für Albtraum „Nachtschaden“ stammen. Extrakte aus Nachtschattengewächsen wie z.B. der Tollkirsche, dem Bilsenkraut und dem bittersüßen und schwarzen "Nachtschatten", wurden im Mittelalter für Heil- und Zaubermixturen genutzt, um den Nachtschaden - also die nächtlichen Alpträume - zu vertreiben.

Die Tomate ist heute wegen ihrer vielseitigen Verwendbarkeit sehr beliebt und liegt im pro Kopf-Verzehr vor allen Gemüsesorten an der Spitze. Im Handel erhältlich sind runde Tomaten, Strauch- und Baumtomaten, Cocktail- und Kirschtomaten aber auch gelbe oder grüne Früchte finden sich in den Regalen der Märkte.

Tomaten enthalten ca. 94 % Wasser, sind damit sehr kalorienarm und entpuppen sich als wahre Schlankheitsmittel. Eine Tomate von rund 50 g liefert lediglich 9 kcal. Obwohl Tomaten fast nur aus Wasser bestehen, sind sie dennoch eine wahre Gesundheitsnahrung. Schon 2-3 Tomaten täglich können den Bedarf an einigen Mineralstoffen decken.

Tomaten enthalten dreizehn Vitamine, siebzehn Mineralstoffe, reichlich sekundäre Pflanzeninhaltsstoffe und Fruchtsäuren. Besonders reich sind sie an Kalium, Magnesium, Folsäure, Vitamin C und dem sekundären Pflanzeninhaltsstoff Lycopin. Lycopin gehört zur Gruppe der Carotinoide und ist für die rote Farbe des Fruchtgemüses mitverantwortlich. Lycopin besitzt antikanzerogene und antioxidative Wirkung und ist deshalb für den Menschen von besonderer Bedeutung.

Die Verfügbarkeit von Lycopin für den Organismus wird durch Zerkleinern und vorsichtiges Erhitzen der Früchte gesteigert.

Geschmacklich sind Freilandtomaten, die bei uns von Juli bis Oktober angeboten werden am besten. Tomaten sollten nicht im Kühlschrank sondern bei Zimmertemperatur gelagert werden. Wichtig ist, sie nicht zusammen mit anderen Gemüsen- oder Obstsorten zu lagern. Tomaten sondern Ethylen ab, das die Reifung und damit auch das Verderben von Obst und Gemüse beschleunigt.

Für Ihre Ernährungsfragen stehe ich zur Verfügung.

Gerne beantworte ich Ihre E-Mail.

Ihnen eine gute Zeit

Dr. Rita Hein
DrHein@GEFRO.de

(Stand: 21.07.2008)

Weitere Tipps und Infos zum Thema Ernährung finden Sie in unseren GEFRO Journalen und in unserem GEFRO Blog.

 

 

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