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Novemberdepression? Bewegung und Ernährung heben die Stimmung

In der dunklen Jahreszeit fühlen sich viele Menschen traurig, antriebsschwach und lustlos.
Der Grund für das seelische und körperliche Tief ist vor allem der Mangel an Tageslicht.
Durch Lichteinfluss bildet der Körper Seretonin. Dieser Hirnbotenstoff wird auch Glückshormon genannt. Dieses Glückshormon steuert unter anderem unseren Gemütszustand.

Menschen, die zu Herbstdepressionen neigen, sollten möglichst oft draußen aktiv sein. Denn auch bei bedecktem Himmel reicht das Licht aus, trübe Stimmungen zu vertreiben. Im Fachhandel gibt es sogenannte Vollspektrum- oder Tageslichtlampen. Es kann hilfreich sein, sich an einem bestimmten Platz eine solche Lampe zu installieren, um dann täglich die notwendige Lichtmenge zu tanken.

Auch bestimmte Lebensmittel unterstützen den Körper bei Aufbau von Seretonin.

Sauer macht lustig, Bananen machen glücklich und Schokolade auch. Der Volksmund hält viele Ratschläge parat, um Trübsal zu vertreiben. Es finden sich jedoch in der Tat in vielen Lebensmitteln Stoffe, die die Glückshormone auf Trab bringen.
Eine ausgewogene, kohlenhydratreiche Ernährung mit reichlich Fisch ist die beste Kost, um schlechter Laune und Depressionen vorzubeugen. Gute Laune Lieferanten sind Vollkornbrot, Bananen, Reis oder auch Molke. Wir führen damit dem Körper ausreichend Tryptophan zu, eine Aminosäure, die für den Körper Ausgangsubstanz zur Herstellung von Seretonin ist.
Verstärkt wird die Wirkung, wenn wir gleichzeitig eine kleine Süßigkeit essen (z.B. Milch mit Honig, Molke mit Fruchtmark...).
Das Süße, z.b. der Zucker in der Schokolade ruft einen raschen Insulinausstoß hervor, welcher den Einstrom von Tryptophan in das Gehirn erleichtert. Ergebnis ist ein relativ langandauernder Anstieg des Serotoninspiegels und damit der Laune.
Wen wundert es da noch, dass im Winter deutlich mehr Schokolade gegessen wird als in den wärmeren Monaten?

Nicht nur die Kohlenhydrate, sondern auch das Fischöl bzw. die darin enthaltenen Omega-3-Fettsäuren des Fisches sollen einen positiven Einfluss bei Depressionen haben. So gibt es in Ländern wie Japan oder Taiwan, in denen traditionell Fisch ein Hauptbestandteil der Ernährung darstellt, rund 60-mal weniger Depressive als in Deutschland.

Schließlich dürfen bei der antidepressiven Kost Obst, frisches Gemüse und gute Fruchtsäfte nicht fehlen. Sie versorgen den Körper zusätzlich mit den notwendigen Vitaminen, die unser Immunsystem stärken.

Für Ihre Ernährungsfragen stehe ich zur Verfügung

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Ihnen eine gute Zeit

Dr. Rita Hein

DrHein@GEFRO.de

(Stand: 11.11.2007)

Weitere Tipps und Infos zum Thema Ernährung finden Sie in unseren GEFRO Journalen und in unserem GEFRO Blog.

 

 

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