ACRYLAMID - Ein neuer Schadstoff alarmiert die Verbraucher

Acrylamid ist ein chemischer Baustein, der in der Industrie zur Herstellung von Kunststoffen verwendet wird.

Nun hat man zunächst in Schweden aber später auch in anderen Ländern in bestimmten Produkten z.B. Kartoffelchips, Pommes, Knäckebrot, geröstete Müslimischungen aber auch in Kaffee hohe Werte Acrylamid gefunden. Diese Substanz wirkt im Tierversuch erbgutschädigend und krebserregend.

Es ist bis heute nicht ganz geklärt, wie das Acrylamid in den Lebensmittel entsteht. Man geht aber davon aus, dass eine bestimmte chemische Reaktion notwendig ist. Diese Reaktion setzt voraus, dass hohe Temperaturen vorherrschen und auch bestimmte Reaktionspartner (Zucker, und die Aminosäure Asparagin) vorhanden sein müssen.

Betroffen sind vor allem Lebensmittel auf Getreide oder Kartoffelbasis, denn diese Lebensmittel enthalten sowohl Zucker als auch Asparagin.

Weitere Voraussetzung für die Bildung von Acrylamid ist jetzt aber, das die Rohstoffe mit trockenen Erhitzungsmethoden deutlich über 100 °C erhitzt bzw. gebräunt werden.
Zu den Methoden zählen das Grillen, Braten oder Fritieren.

In rohen Lebensmitteln konnte Acrylamid bisher nicht nachgewiesen werden. Auch beim Kochen bis 100° C entsteht Acrylamid nicht in nennenswerten Mengen.

Beim Verzehr aber auch bei der Zubereitung von Lebensmittel sollte man also bedenken, je knuspriger und brauner ein Lebensmittel serviert wird, desto mehr krebserregendes Acrylamid ist möglicherweise entstanden.

Bei der Herstellung der GEFRO Produkte werden schonende Trocknungsverfahren eingesetzt, so dass kein Acrylamid entstehen kann.

Die Hitze bei der Zubereitung der GEFRO Bratlinge sollte natürlich nicht zu hoch gewählt werden. Wählen Sie die Brattemperatur nicht zu hoch und servieren Sie die Bratlinge goldgelb gebacken.
Röstis, Pfannkuchen, Bratlinge sollte nicht "verkohlt" sondern "vergoldet" werden, um eine Acrylamidbelastung zu vermeiden.

Für Ihre Ernährungsfragen stehe ich zur Verfügung.

Gerne beantworte ich Ihre Email.

Ihnen eine gute Zeit.

Dr. Rita Hein
DrHein@GEFRO.de

(Stand: 08.01.2003)

Weitere Tipps und Infos zum Thema Ernährung finden Sie in unseren GEFRO Journalen und in unserem GEFRO Blog.

 

 

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