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Abnehmen - Aber bitte gesund

Die Sonne lacht von einem strahlend blauen Himmel - und uns packt der Frust, wenn wir uns in Badeanzug oder -hose vor dem Spiegel betrachten.
Aber keine Angst die Liste unterschiedlicher Diäten scheint endlos: Ob Reis-, Mayo-, Eierdiät, FDH , Säftekuren oder Mondphasendiäten, eigentlich dürfte es bei einem so vielfältigen Angebot gar kein Übergewicht mehr geben. Und dennoch, die Gewichtskurven in den Industrienationen gehen stetig nach oben.

Wir setzen uns mit Diäten und selbst auferlegten Verboten unter einen enormen Erfolgsdruck. Ständiges Diäthalten verlangt neben dem Alltagsstress ein großes Maß an zusätzlicher Kraft und Ausdauer. Viele Menschen werden in dieser Situation reizbar und nervös.
Und dann kommt irgendwann die große Verführung... .
Essen ist mit Lebensfreude und Lustgefühl eng verbunden. Und dieses Wohlgefühl sollten wir uns nicht nehmen lassen.

Sowohl für die Menschen, die ihr Gewicht stabil halten wollen als auch für die, die das ein oder andere Pfund verlieren möchten, gilt: mit einer ausgewogenen, (fett)-bewussten Ernährungsweise kommt man Schritt für Schritt ans Ziel.
Das Übergewicht kommt nicht über Nacht und geht auch nicht über Nacht.

Wer hungert oder die Kalorienzahl zu tief ansetzt, gerät oft in die sogenannte Diätfalle. Der Körper verteidigt seine Reserven und schaltet als Gegenmaßnahme die Stoffwechselfunktionen auf Sparflamme. Gleichzeitig greift er seine Eiweißreserven an, das wiederum schwächt und schlafft die Muskulatur. Sobald wir dann aber nach der Diät wieder normal essen, kommen die Pfunde - in der Regel mit Zinsen - zurück.

Die Maßeinheit für die Nahrungsenergie ist die Kilokalorie.
Ein Gramm Kohlenhydrate (Nudeln, Reis, Brot, alle Getreideprodukte) oder auch ein Gramm Eiweiß haben einen physiologischen Brennwert von 4,1 kcal. Fett dagegen hat pro Gramm einen Brennwert von 9,3 kcal. Fett liefert uns also bei gleicher Menge mehr als das Doppelte an Energie.
Neuste wissenschaftliche Erkenntnisse zeigen, dass das Fett nicht zuerst als Brennstoff für den Organismus genutzt wird, sondern bevorzugt gespeichert wird. D.h. mit zu viel Fett in der Nahrung schießen wir sehr schnell über die Energiebilanz hinaus und nehmen zu.
Fettreduktion in der Nahrung ist ein wichtiger Schritt auf dem Wege zum Wunschgewicht.

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt einen
Kalorienmix von 30 % Fett, aber 50 - 60 % Kohlenhydraten in der Nahrung. Unsere Teller sollten gefüllt sein mit viel Obst, Gemüse, aber auch Nudeln, Reis, Brot... . Gerade die Kartoffeln oder die geliebte Nudel wurden lange zu Unrecht als Dickmacher verschrien. Dabei sind sie echte Fitmacher. Diese Kohlenhydrate haben eine hohe Nährstoffdichte und liefern eine Langzeit-Energiequelle für körperliche Aktivität und geistige Arbeit.
Als Genießer und als Köche haben wir es in der Hand, auf zu fette Soßen zu verzichten und statt dessen auf fettbewusstere Variationen zurückzugreifen.

Führen wir dem Körper viel komplexe Kohlenhydrate (Brot, Vollkornnudeln, Getreidegerichte, Hülsenfrüchte u.a.m.) zu, und gehen gleichzeitig mit dem Fettkonsum etwas bewusster um, wird das Sättigungsgefühl gestärkt, obwohl die Gesamtkalorienaufnahme gesenkt wird. Wir haben nicht das Gefühl weniger zu essen und fühlen uns in unserer Lebensqualität nicht eingeschränkt.

Die Mahlzeiten sollten sich zusammensetzen aus viel Gemüse, Vollkorngetreide und Salat, kombiniert mit fettarmen Milchprodukten, mageres Fleisch oder Fisch. Eine ruhige, entspannte Essatmosphäre verstärkt dabei die Befriedigung, die durch das Essen erlangt wird.

Und wenn dann trotzdem der Appetit auf Bratwürstchen, Schweinhaxe oder Schokoladenkuchen da ist, warum nicht?

Wer sich am Nachmittag ein Stück Schokoladenkuchen oder ein Walnusseis mit Schlagsahne gönnt und ohne schlechtes Gewissen bewusst genießt, der greift am Abend ganz von selbst nur zu einem Salat oder einer leichten Gemüsesuppe.
Wen aber nach der "Schokoladenkuchen-Sünde" das schlechte Gewissen plagt, der bekämpft am Abend den Frust mit einer Tüte Chips.

Wird die Ernährungsumstellung mit einem Bewegungsprogramm kombiniert, beschleunigt dies die Gewichtsabnahme und verbessert zudem das körperliche und seelische Wohlbefinden.
Je mehr wir in Bewegung sind (auch ein strammer Spaziergang zählt), desto höher ist der Kalorienverbrauch und bei längerer Belastung nutzt der Körper mehr und mehr die im Fett gespeicherte Energie.

In diesem Sinne

einen guten Start in ein Leben ohne Diät

(Stand: 06.06.2003)

Weitere Tipps und Infos zum Thema Ernährung finden Sie in unseren GEFRO Journalen und in unserem GEFRO Blog.

 

 

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