Mehr Zeit für Genuss – 7 Küchentipps und -tricks

Champignons / Küchentipis

Wer kennt es nicht, dass das Nudelwasser genau dann überkocht, wenn man ihm nur für ein paar Sekunden den Rücken zugekehrt hat? Hin und wieder kommt es auch vor, dass sich das Eiweiß partout nicht aufschlagen lässt. Und wenn man die Vinaigrette selbst zubereitet, ist es keine Seltenheit, dass sie viel zu sauer wird.

Wir können Abhilfe schaffen. Mit den folgenden Tipps und Tricks verbringen Sie weniger Zeit damit sich zu ärgern und es bleiben mehr Momente für den Genuss.

„Pilze sollte man nicht waschen“

Nicht nur in der Pilzsaison sind Pfifferlinge, Champignons und Co. ein wahrer Gaumenschmaus. Das ganze Jahr über können sie küchenfertig im Supermarkt gekauft werden. Doch Achtung: Falsch gelagert oder zubereitet wird der Gaumenschmaus schnell zum Graus. Dabei ist es neben der sorgfältigen Auswahl Ihrer Pilze besonders wichtig, dass die Pilze nicht unter laufendem Wasser gewaschen werden. Mit einem Pinsel oder einer kleinen Bürste gesäubert und dem Messer ausgeschnitten, werden sie nicht schwammig, sondern bleiben in ihrer vollen Pracht erhalten.

„Ein Holzlöffel verhindert das Überkochen“

Man sollte meinen, Nudeln oder Reis zu kochen sei ein Kinderspiel. Doch nicht nur den Hobbyköchen passiert es, dass das Wasser überläuft und der Herd dadurch völlig verdreckt wird. Wie Sie dagegen ankommen? Der Trick ist so einfach wie genial: Ein Kochlöffel auf dem Topfrand verhindert das Überkochen.

„Lorbeerblatt hilft gegen Säure“

Ein wirklich guter Salat ist die beste Beilage. Zu einem leckeren Salat gehört aber auch eine vorzügliche Vinaigrette. Meist ist sie nicht würzig genug oder gleich zu sauer. Dagegen hilft nur eins: Ein Lorbeerblatt in der Salatsauce oder Vinaigrette nimmt die Säure.

„Risotto – geschüttelt, nicht gerührt“

Ein unglaublich leckeres Reisgericht ist das Risotto. Doch bei der Zubereitung kann mehr falsch gemacht werden, als gedacht. Kaltes Wasser zum Ablöschen unterbricht beispielsweise den Kochprozess und lässt den Reis hart werden. Zu schnelles und auch zu viel Rühren führt zu einem klebrigen Brei, der nur noch im Entferntesten etwas mit den duftenden Reiskörnern des Arborio, Carnaroli oder Vialone zu tun hat. Unser Tipp: schütteln statt rühren.

„Angebrochene Rotweine sind reif für den Kühlschrank“

Ein Glas Wein am Abend soll ja nicht schaden – im Gegenteil. Doch damit ist die Flasche nicht leer. Angebrochene Rotweinflaschen gehören luftdicht verschlossen in den Kühlschrank. Bestenfalls sogar umgefüllt in eine kleinere Flasche, denn je voller die Flasche ist, desto besser hält sich der Wein, da neben der Temperatur auch das Verhältnis Flüssigkeit zu Sauerstoff entscheidend für die schädliche Oxidation ist.

„Eier kühlen, außer zum Schlagen“

Wussten Sie, dass ein Ei bis zu viermal länger frisch bleibt, wenn es gekühlt wird? Sie erkennen die Frische eines Eis übrigens an der Konsistenz des Eiweißes: Je wässriger, desto älter ist es. Um ein Ei schaumig zu schlagen, sollte es allerdings Raumtemperatur haben und das Gefäß absolut fettfrei sein. Wenn Sie nur das Eigelb brauchen, können Sie das Eiweiß auch problemlos einfrieren.

„Kaltes Wasser, Salz und Zitronensaft beugen braunen Äpfeln vor“

Äpfel gelten als der perfekte Pausensnack. Doch meistens sehen sie nach dem Schneiden bis dahin nicht mehr besonders appetitlich aus. Braun und runzelig schmecken sie schließlich nur noch halb so gut. Unser Tipp: Legen Sie die Apfelstücke für circa 10 Minuten in kaltes Wasser mit einem Teelöffel Salz und etwas Zitronensaft. Danach können Sie die Spalten in einer verschließbaren Brotzeitdose bestens transportieren. Wenn Sie die Möglichkeit haben, die Apfelstücke bis zum Verzehr kühl zu lagern, bleibt auch der Biss erhalten.

Verraten Sie uns auch Ihre Küchentricks?

 

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Ein Gedanke zu „Mehr Zeit für Genuss – 7 Küchentipps und -tricks“

  1. Julchen64 sagt:

    Vanillezucker selbstgemacht:
    Ausgekratzte Vanillestangen werfe ich nicht weg, sondern gebe sie in Stücke geschnitten mit Zucker in ein Schraubglas und schüttel das Glas dann anschließend, damit sich alles gleichmäßig verteilt.
    Wenn ich Vanillezucker aus dem Glas heraus nehme, gebe ich wieder Zucker dazu und schüttel wieder.
    So hat man immer Vanillezucker ohne künstliche Aromen und günstiger ist es auch.
    Viel Spaß beim Vanillezucker herstellen.

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