Grünkohl: Das heimische Superfood-Wintergemüse

Grünkohl Suppe mit Kartoffeln

Der anhaltende Trend zu ballaststoff- und vitaminreichen grünen Smoothies hat ganz besonders einer Kohlart ein glamouröses Comeback in Deutschlands Küchen beschert. Die Rede ist vom Grünkohl. Beim Blick auf den Saisonkalender Februar fällt auf: Das Gemüse sollte diesen Monat unbedingt in Ihrem Einkaufskorb landen. Warum es sich lohnt, jetzt mehr Grünkohl zu essen und wie Sie dieses heimische Superfood-Wintergemüse am besten zubereiten, verraten wir Ihnen im neuen Saisongemüseporträt des Monats Februar.

Coolste Kohlart für die kalte Jahreszeit

Alle Kohlsorten – egal, ob Weiß-, Rosen- oder Grünkohl – enthalten praktisch keine Kalorien und sind allesamt ausgesprochen fettarm.

Vor allem aber liefern sie eine überdurchschnittliche Menge an Vitamin C. Wussten Sie, dass bereits 100 Gramm des grünen Kohls ausreichen, um den Tagesbedarf eines Erwachsenen an Vitamin C zu decken? Vitamin C wirkt antioxidativ, d. h. es fängt sogenannte freie Radikale ab und macht sie unschädlich. Während einer Erkältung finden sich diese aggressiven Substanzen vermehrt in unserem Körper. Vitamin C bremst diese freien Radikale und schützt den Körper damit vor ihren negativen Effekten.

Ebenfalls reichlich im Grünkohl vorhanden: das knochenbildende Mineral Calcium. Die Zusammensetzung der enthaltenen Ballaststoffe fördert eine gesunde Darmflora und unterstützt damit auch Ihr Immunsystem. Gerade in der kalten Jahreszeit gehört der Kohl auf jeden Speiseplan, doch sollten ihn darmempfindliche Menschen nur in Maßen genießen. Ein Tipp zum Schluss: Wenn Sie den vollen Gehalt an Vitamin C im Kohl nutzen möchten, sollten Sie ihn nicht länger als 4-5 Tage im Gemüsefach Ihres Kühlschranks lagern. Eine gute Alternative: Einfach einfrieren.

Richtige Grünkohl Zubereitung sorgt für gesunden Genuss

Viele kennen das grüne Gemüse deftig gekocht mit Pinkel, Mettenden oder Kasseler. Aber auch Grünkohlsuppen, -aufläufe, -pastagerichte oder -salate stehen immer höher im Kurs. Wichtig bei der Zubereitung ist: Je schonender Sie ihn zubereiten, desto größer ist der tatsächliche Nutzen seiner Inhaltsstoffe für Ihre Gesundheit. Bei falscher Zubereitung kann Grünkohl unter Umständen als zäh und hart empfunden werden – gerade, wenn Sie ihn als Salat genießen möchten. Glücklicherweise lassen sich die herzhaften Blätter jedoch in wenigen Schritten erweichen. Befreien Sie die Blätter dafür zunächst von den Stängeln. Bedecken Sie sie dann mit etwas Zitronensaft und Olivenöl und massieren Sie die Mischung für einige Minuten ein. Das Öl und die Säure der Zitrone helfen, die Fasern des Grünkohls in kaubare und weichere Blätter zu verwandeln. Im Anschluss nur noch Ihr Lieblingsdressing darüber geben, fertig!

Schon probiert? Mit unserem Salat-Set steht einem gesunden und leckeren Grünkohl-Salatgenuss nichts mehr im Wege. Egal ob als Salat mit leichtem Dressing oder als gegarte Variante: Grünkohl schmeckt blanchiert, gedämpft, geschmort oder auch gekocht. Nicht zu vergessen: ein erfrischender grüner Smoothie. In unserer Rezeptedatenbank finden Sie sicherlich die richtige Grünkohl-Inspiration: Wie wäre es z. B. mit einem deftigen Grünkohl-Eintopf mit Huhn oder mit einer stärkenden Grünkohl-Karottensuppe mit Kartoffeln? Wir wünschen Ihnen einen guten Appetit!

Wie bereiten Sie Grünkohl am liebsten zu? Erinnern Sie sich noch an das Grünkohlgericht Ihrer Kindheit? Welchen ultimativen Tipp haben Sie bei der Zubereitung dieses Wintergemüses? Wir freuen uns auf Ihre Erfahrungen und Rezeptempfehlungen!

 

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