Gesund, gesünder, Rohkost? – Die Aufklärung anlässlich des Weltrohkosttages

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Am 21.06. war Weltrohkosttag! Das ist der perfekte Anlass für eine Aufklärung rund um die naturverbundene Kostform. Doch gibt es nicht nur Befürworter der unverarbeiteten Lebensmittel. Wir haben die Pros und Kontras der Rohkost zusammengefasst.

Back to nature – Rohkost

Die Rohkostszene bezeichnet alle Lebensmittel als „roh“, die bis maximal 42°C erhitzt wurden, um einen Verlust von Enzymen und Vitaminen zu vermeiden. Für andere ist nur rohe Kost, was naturbelassen, ungekocht und unverarbeitet ist.

Pro Rohkost

„Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung“ (DGE) empfiehlt bei der Ernährung auf fünf Mal Obst und Gemüse pro Tag zu achten. Doch das entspricht nicht der Realität. Tatsächlich liegt der Verzehr weit unter der Empfehlung der DGE. Und das, obwohl positive Auswirkungen auf die Gesundheit offensichtlich sind. Rohkost ist reich an Ballaststoffen und trägt zur Darmgesundheit bei. Wie bereits erwähnt, können außerdem durch den Verzicht auf Garvorgänge die Vitamine, Pflanzenstoffe und Nährstoffe bewahrt werden. In dem Bereich Getränke ist die Auswahl bei Rohköstlern sehr begrenzt. Die DGE empfiehlt circa 2 Liter Trink-, Mineral-, Tafel- und Quellwasser am Tag.

Kontra Rohkost

Es ist bereits bekannt, dass der menschliche Körper nicht allein durch Vitamine und Pflanzenstoffe gesund bleiben kann. Er benötigt hochwertige Öle und Eiweiß, die eine reine Rohkosternährung möglicherweise nicht genügend liefern kann. Daher äußern sich Ernährungswissenschaftler kritisch und befürchten einen Nährstoffmangel. Besonders Schwangere sollten daher auf eine reine Rohkosternährung verzichten.

Die Lösung

Der Mittelweg ist wohl die beste Lösung. Obst und Gemüse ist gesund und sollte möglichst oft auf dem Speiseplan stehen. Das unsere Lebensmittel nur wenig verarbeitet werden sollten ist wohl auch unumstritten. Aber nicht alle Menschen vertragen Rohkost. Sie leiden unter heftigen Darmbeschwerden.

Um möglichst wenige Nährstoffe bei der Verarbeitung der Lebensmittel zu verlieren, empfiehlt sich das Dünsten oder Dämpfen. Diese Methoden zählen zu den Zubereitungsarten, die die Nährstoffe am besten bewahren.

 

Weitere Tipps und Infos zum Thema Ernährung finden Sie in unserem GEFRO Shop in unseren Ernährungstipps oder in unseren GEFRO Journalen.

 

 

 

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7 Gedanken zu „Gesund, gesünder, Rohkost? – Die Aufklärung anlässlich des Weltrohkosttages“

  1. Rühlemann sagt:

    was ist wenn jemand an colitis ulcerosa leidet, soll er dann Rohkost essen?

    1. GEFRO sagt:

      Das kann man leider nicht grundsätzlich beantworten. Wenn Sie möchten, dann können Sie aber gerne unsere persönliche Ernährungsberatung in Anspruch nehmen. Da können wir dann speziell auf Ihre persönliche Ernährung eingehen. Mehr Informationen dazu finden Sie unter diesem Link: https://www.gefro.de/service/dr-hein-ernaehrungsberatung/persoenliche-ernaehrungsberatung/

  2. Lemke sagt:

    Alles was gekocht ist-ist tot, das ist nun mal so.
    An vollen Töpfen verhungert !!!!

  3. Doris F. sagt:

    Ich kann nur zustimmen, dass Rohkost nicht von jedem vertragen wird, speziell Kraut, Paprika u. ä., aber ernähre ich mich ungesund, wenn ich gerade darauf verzichte ? Ich esse Obst in allen Varianten ungegart, so komme ich auch auf meine Nährstoffe oder ?

    1. GEFRO sagt:

      Hallo Doris, ein abwechslungsreicher Speiseplan ist wichtig, jedoch sollte man dabei immer auf seinen Körper hören. Wenn man etwas gar nicht oder nur schlecht verträgt, dann sollte man darauf verzichten. Wenn Sie Rohkost nicht vertragen, dann können Sie das Gemüse vor dem Verzehr z.B. auch dünsten. So bleiben viele Nährstoffe erhalten und die Lebensmittel sind oftmals leichter verdaulich.

  4. Ute B. sagt:

    Hallo zusammen, Rohkost ist sicher gesund, Fakt ist aber auch dass nicht jeder ein optimales Verdauungssystem hat . Die ersten Menschen haben viel Rohes gegessen, als es Feuer gab natürlich Gegartes und im Laufe der Zivilisation ist den Menschen das eine oder andere Enzym verloren gegangen das eine Rohkost so verwerten kann dass der Körper auch was davon hat. Ich find einfach : Jeder muss herausfinden welche Mischung ihm gut tut. Und das ist das Problem – der heutige Homo sapiens weiß heute nicht mehr was GUT TUT und schmeckt – (das ist jetzt natürlich zu sehr verallgemeinert aber Ihr wisst schon wie ich es meine, denk ich). Wir müssen erst wieder lernen auf unseren Körper zu hören – auf seine Signale. Und das ist enorm schwierig – ich weiß wovon ich rede weil ich schon ewig lange eine Essstörung habe. Und immer noch nicht herausgefunden hab wo mein absolutes Wohlgefühl angesiedelt ist weil mir früher alle dreingeschwätzt haben was sie denken was gut für mich SEIN KÖNNTE. Nun sitz ich da mit meinem dicken Kopf und muss mich quasi neu (er)finden – jedenfalls was meine Ernährung und mein Gewicht betrifft.
    Rohkost für mich nur in kleinen Dosen, alles andere macht mich halb krank. Herzliche Grüße
    Ute

    1. GEFRO sagt:

      Hallo Ute, genauso ist es – jeder sollte für sich selbst herausfinden was dem Körper gut tut. Wir wünschen Ihnen weiterhin alles Gute. LG vom GEFRO-Team

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