„Für mich soll’s grüne Röschen regnen“: Rosenkohl im Porträt

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Da die Rosenkohlpflanze ihre Blattknospen in Form von kleinen „Röschen“ entwickelt, denkt man automatisch an die beliebten Blumen, wenn man sich näher mit diesem Gemüse beschäftigt. Dabei gibt es beim Sprossenkohl so viel mehr zu entdecken als nur die Namensverwandtschaft zur schönsten Blume der Welt. Bestimmt kennen Sie den Klassiker von Hildegard Knef: „Für mich soll’s rote Rosen regnen, mir sollten sämtliche Wunder begegnen, das Glück sollte sich sanft verhalten, es soll mein Schicksal mit Liebe verwalten.“

Heilsames Gemüse für die kalte Jahreszeit

Rosenkohl zählt zu den Gemüsearten, die im Winter Saison haben. Dazu gehören z. B. auch Grünkohl, Pastinaken oder Rote Beete. Die Kohlsprossen haben von November bis Januar Saison, sind oft aber auch schon im Spätsommer bis in den Frühling hinein erhältlich. Was viele nicht wissen: Der kleine grüne Kohl ist nicht nur vielseitig einsetzbar, ihm werden auch heilende Kräfte nachgesagt. Dank des hohen Vitalstoffgehalts bewahrt uns der Rosenkohl im Winter vor Erkältungen und grippalen Infekten. Die gehaltvollen grünen Röschen liefern außerdem noch wertvolles pflanzliches Eiweiß und schützen uns mit ihren Antioxidantien vor krebserregenden Stoffen. Es sollte also viel öfter grüne Röschen für uns regnen – gerade in der kalten Jahreszeit!

Unzählige Zubereitungsarten

Die offizielle Liste der Rosensorten, die seit 1955 bei der American Rose Society geführt wird, umfasst mehr als 30.000 verschiedene Kulturrosen: Kultivare, so nennen sie die Fachleute. Ähnlich umfangreich ist die Liste der Zubereitungsarten des Sprossenkohls. Aufgrund seines leicht bitteren Geschmacks entdecken zwar viele das Gemüse erst im Erwachsenenalter für sich, sind dafür dann aber umso begeisterter. Eingefleischte Rosenkohl-Fans lieben sein feines Aroma. Egal, ob als leckere Einlage im Eintopf, als wärmende Suppe, Ofengemüse oder kross gebraten in der Pfanne: Die grünen Röschen sind sehr vielseitig und vor allem schnell einsetzbar – und das nicht nur als Beilage.

Darüber hinaus überzeugt auch der Preis dieses leckeren Saisongemüses – gerade wenn man viele Mäuler satt bekommen möchte. 1000g Rosenkohl kosten beispielsweise nur etwa 1 bis 1,50 Euro. Brauchen Sie noch mehr überzeugende Argumente? Eben! Dann schnell in unserer Rezeptdatenbank nach dem perfekten Rosenkohl Rezept gestöbert und los geht es mit der Zubereitung. Wie wäre es zum Beispiel mit einer Suppe oder gebratener Polenta auf winterlichem Schmorgemüse? Um sein typisches Aroma zu entfalten, sollte Rosenkohl übrigens den ersten Frost abbekommen haben. Der Clou: Durch die Kälte wird die Produktion von Zucker angekurbelt. So lässt der bittere Geschmack nach und der Rosenkohl bekommt seine herb-süßliche Note.

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Richtige Vorbereitung des Rosenkohl

Unabhängig davon wie Sie Rosenkohl zubereiten, sollten Sie bei der Vorbereitung dieses leckeren Wintergemüses folgendes beachten:

  • Kürzen Sie als erstes die Strünke des Rosenkohls.
  • Entfernen Sie dann die äußeren Blätter (v. a. wenn sie leicht gelb oder etwas welk sind).
  • Waschen Sie den Rosenkohl gründlich unter fließendem Wasser.

Voller Vitamine und gesunder Nährstoffe

Rosenkohl gehört zu den ballaststoffreichsten Gemüsesorten. Ballaststoffe sättigen uns nachhaltig und kurbeln unsere Verdauung an. Im Rosenkohl steckt so viel Vitamin C wie in kaum einem anderen Gemüse. Hätten Sie’s gewusst? Schon 100g dieser starken kleinen Röschen decken mehr als 100 Prozent des notwendigen Tagesbedarfs an Vitamin C. Damit gehört der Rosenkohl gerade im Winter auf jeden Speiseplan. So aktiviert der kleine Kohl ganz nebenbei Ihre Abwehrkräfte und schützt Sie vor lästigen Viren und Bakterien. Darüber hinaus enthält das Gemüse noch extra viel Kalium, Folsäure und Eisen. Deshalb eignet es sich auch hervorragend für Schwangere oder Frauen mit Kinderwunsch.

Wann und wie haben Sie sich in den Geschmack von Rosenkohl verliebt? Welche Zubereitungsart mögen Sie bei diesem Wintergemüse am liebsten? Was passt für Sie am besten zum leicht bitteren Aroma des Rosenkohls? Wir freuen uns auf Ihre Tipps und Rezeptempfehlungen!

 

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Ein Gedanke zu „„Für mich soll’s grüne Röschen regnen“: Rosenkohl im Porträt“

  1. Christa sagt:

    In meiner Familie essen alle den Rosenkohl besonders gerne .Am liebsten als Beilage und in Butter geschwenkt

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