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Ernährung

Nahrungsmittelunverträglichkeit oder Lebensmittelallergie?

Nahrungsmittelunverträglichkeit oder Lebensmittelallergie?
Inhaltsverzeichnis

    Bauchschmerzen, Ekzeme, Müdigkeit? Hierbei handelt es sich um ganz unterschiedliche Symptome, deren Ursache häufig Lebensmittelallergien oder Nahrungsmittelunverträglichkeiten sind.
    Worin der Unterschied zwischen einer Allergie und eine Intoleranz besteht und was dabei im Körper abläuft, erfahren Sie im folgenden Blogbeitrag.

    Der Unterschied zwischen einer Nahrungsmittelunverträglichkeit und einer Lebensmittelallergie

    Nahrungsmittelunverträglichkeit ist der Oberbegriff für alle Formen der Unverträglichkeitsreaktionen auf bestimmte Nahrungsmittel. Neben den Lebensmittelvergiftungen zählen dazu die sogenannten allergischen Reaktionen (Lebensmittelallergien) und nicht allergische Reaktionen (Intoleranzen).

    Heute scheint das Wort Allergie zum Modewort des zwanzigsten Jahrhunderts zu werden. Wer nicht selbst unter einer Allergie leidet, kennt zumindest einen von Heuschnupfen, Neurodermitis oder Asthma geplagten Menschen. Doch nicht alles, was als Allergie bezeichnet wird, sind echte Allergien. Auszugrenzen sind sogenannte Pseudoallergien und die schon beschriebenen Unverträglichkeiten oder auch Intoleranzen genannt. Hier treten zwar ähnliche Symptome auf, aber es liegt keine Reaktion des Immunsystems zugrunde.


    Allergie

    Eine Allergie ist eine krankhafte Abwehrfunktion des Körpers bei der verschiedene Faktoren eine Rolle spielen. Geringste Mengen des Allergie auslösenden Stoffes (Allergen) können schon Allergiesymptome auslösen. Das Immunsystem ist nicht mehr in der Lage zwischen schädlichen und harmlosen Substanzen zu unterscheiden. Es wehrt sich plötzlich gegen harmlose Eindringlinge wie Pollen, Nüsse, Eier usw. Eine echte Allergie lässt sich durch Blutuntersuchungen oder spezifische Hauttests nachweisen.


    Nahrungsmittelunverträglichkeit

    Bei einer Nahrungsmittelunverträglichkeit handelt es sich um eine Störung im Stoffwechselgeschehen des Körpers. Enzymmangel oder -defekte spielen hier eine große Rolle. Der Körper hat die Fähigkeit, bestimmte Stoffe zu verdauen, verloren. Die Intoleranz muss nicht vollständig sein, so dass geringe Mengen des Nahrungsmittels weiter verzehrt werden können. Erst Mengen, die über der eigenen Toleranzschwelle liegen, lösen Symptome aus.

    So kann z.B. bei einer Lactoseintoleranz ein Käsebrot oder ein wenig Naturjoghurt durchaus vertragen werden, während ein Glas Milch die typischen Symptome (Blähungen und Durchfall) auslöst.  

    Wenn Sie sich näher über bestimmte Intoleranzen informieren möchten, lesen Sie gerne die Beiträge über Lactose-, Fructose-, Histamin- und Glutenintoleranz. 

    Intoleranzen können angeboren sein, aber auch jahrelang falsche Ernährung und ein ungesunder Lebenswandel können Unverträglichkeiten gegen einzelne Nahrungsmittel auslösen. 

    Lactosefreie Rezepte

    Putenmedaillon auf Pfifferling-Gemüse mit Thymiansoße
    Vegane Tomaten-Auberginen-Bruschetta


    Glutenfreie Rezepte

    Gefüllte Avocado mit Frischkäse, Frühlingszwiebeln und Krabben
    Kartoffelpizza mit Salami und Sauerrahm

    Ich wünsche Ihnen einen schönen Tag.

    Ihre Dr. rer. nat. Rita Hein,

    Heilpraktikerin und Ernährungsberaterin

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