Das steckt hinter den Bräuchen der beliebtesten Rezepte zu Ostern

Rezepte zu Ostern: Pochiertes Ei auf Kohlrabi-Erbsenpüree

Ostern ist nach Weihnachten eines der wichtigsten Feste für die ganze Familie. Bestimmt erinnern Sie sich selbst auch noch gut an Ihre erste Ostereiersuche – ob als Kind, später als Eltern oder vielleicht sogar schon als Großeltern! Ostern ist dabei nicht nur eine besondere Zeit für die Familie: Auch eine neue Jahreszeit beginnt in der Regel um die Osterfeiertage. Die Frühlingssonne lässt die Tage endlich wärmer werden, die ersten Schneeglöckchen sprießen aus der Erde und morgens weckt uns der fröhliche Gesang der Vögel. Herrlich!

Kulinarisches Familienfest

Ostern wäre nicht Ostern gäbe es nicht auch die typischen Gerichte und Leckereien. Gutes Essen gehört schließlich zu Ostern wie der festliche Braten zu Weihnachten. Von bunt gefärbten Eiern, frischem Osterbrot bis hin zum selbst gebackenen Osterlamm: Nach der Fastenzeit wird jetzt wieder ausgiebig und üppig geschlemmt. Deshalb verraten wir Ihnen heute einige überraschende Fakten zu den beliebtesten Rezepten zu Ostern, die Sie garantiert noch nicht wussten.

1. Gefärbte Eier

Jeder kennt sie: die unzähligen farbenfrohen Eier zu Ostern. Allerdings weiß kaum jemand, warum sich dieser Brauch zu Ostern überhaupt etabliert hat. Recherchiert man etwas genauer, finden sich zahlreiche Erklärungen. Im östlichen Christentum galt das Ei z. B. traditionell als Zeichen der Auferstehung. Es symbolisierte neues Leben und die Wiedergeburt Christi. Im Mittelalter wurden Eier dann häufig rot gefärbt. Die rote Farbe sollte dabei an das Blut Jesu Christi und seinen Tod am Kreuz erinnern. Erst viel später wurden die Eier auch in anderen Farben bemalt. Hätten Sie’s gewusst: Auch das Dekorieren mit Eiern hat eine lange Geschichte. Schon die alten Ägypter legten verzierte Eier in die Grabstätten ihrer Toten. Dabei kann ein Ei so viel mehr, als nur gut aussehen: Es schmeckt auch noch vorzüglich und ist gleichzeitig unglaublich vielseitig in der Zubereitung! Eine leckere und ebenso farbenfrohe Alternative zu gefärbten Eiern bietet Ihnen z. B. unser Rezept für pochiertes Ei auf Kohlrabi-Erbsenpüree . Oder wie wäre es einmal mit frittierten Eiern mit Spargel und einer feinen Kräuter-Vinaigrette? Suchen Sie einfach nach Ihrem Lieblings-Oster-Ei-Rezept in unserer Rezepte Datenbank!

2. Osterbrot

Ein süßes Brot, gebacken aus Hefeteig, verziert mit Rosinen, Mandeln oder anderen Nüssen, gehört unbedingt zu Ostern und damit auch zum Brauch des Fastenbrechens. Wussten Sie, dass das englische Wort für „Frühstück“ („breakfast“) genau den gleichen Ursprung hat? Man bricht bzw. beendet damit das Fasten. Eier und Fett spielen bei jedem Ostergebäck eine große Rolle. Wieder! Schließlich sind tierische Produkte traditionell während der Fastenzeit verboten. Mehr dazu können Sie auch gerne noch einmal in unserem Blogbeitrag zum Beginn der Fastenzeit nachlesen. Überraschend ist: Es gibt nicht das eine Rezept für das perfekte Osterbrot. Jede Region (sogar häufig: jede Familie) backt traditionell ihr eigenes. In Baden ist das Ostergebäck z. B. mit Reis, Ei, Zucker, Rosinen und Zimt belegt. In Rostock dagegen wird das Osterbrot aus einem Semmelteig mit Rosinen und Zitronen serviert. Wem die Zeit zum Selberbacken (und v. a. zum mehrmaligen Teig-gehen-lassen fehlt), dem empfehlen wir als leckere Oster-Alternative einfach unsere süßen Mandelecken.

3. Osterlamm

Wer beim Osterlamm an Fleisch denkt, liegt leider falsch. Oder zumindest halb. Die Lämmer, die auf keinem feierlich gedeckten Ostertisch fehlen dürfen, werden traditionellerweise nämlich aus einem süßen Hefeteig gebacken. Das Osterlamm geht dabei auf die jüdischen Ursprünge von Ostern zurück. Das so genannte „Pessach“- oder „Passah-Fest“ wurde in derselben Woche gefeiert, in der auch die Kreuzigung und Wiederauferstehung Christi stattfanden. Das Lamm zu Ostern gilt seit jeher als Opfergabe. Auch deshalb spielt das kleine Schaf zu Ostern eine große Rolle – und das nicht nur in gebackener Form. Mit dem Ende der Fastenzeit ist der Verzehr von Fleisch schließlich auch endlich wieder erlaubt. Lamm gehört deshalb zu den beliebtesten Gerichten zu Ostern. Egal, ob als deftig-süße Variante wie bei unseren Lamm-Dattel-Spießen auf gebratener Haselnuss-Polenta oder als deftiges Steak mit jungem Zucchini-Spinatgemüse: Überraschen Sie Ihre Liebsten zu Ostern doch einfach einmal mit einer Neu-Interpretation des klassischen Lammbratens. Unsere Rezepte Datenbank bietet Ihnen eine Vielzahl leckerer Rezepte zu Ostern!

Welches Gericht oder Rezept darf bei Ihnen zu Ostern auf keinen Fall fehlen? Wie bereiten Sie Ihr Osterbrot zu? Verraten Sie uns Ihre Rezepte zu Ostern: Wir freuen uns auf Ihre Tipps!

 

Weitere Tipps und Infos zum Thema Ernährung finden Sie in unserem GEFRO Shop in unseren Ernährungstipps oder in unseren GEFRO Journalen.

Zum Schutz Ihrer Daten sind die Social Media Buttons lediglich als HTML-Links auf unserer Website eingebunden, weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung, zu der Sie mit Klick auf 🛈 gelangen..

2 Gedanken zu „Das steckt hinter den Bräuchen der beliebtesten Rezepte zu Ostern“

  1. Anja Drescher sagt:

    Ich würde den Hasen auf FROGELINO SUPPENKLOPFER HASTI taufen 😉

  2. Hannelore sagt:

    Mein Vorschlag wäre

    Suppenwürzerhase

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

wp-puzzle.com logo
OK Wir verwenden Cookies, um bestimmte Funktionen unserer Website zu ermöglichen und Zugriffe auf unsere Website zu analysieren. Wenn Sie auf unserer Website weitersurfen, stimmen Sie der Nutzung von Cookies zu. Mehr Informationen hierzu finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.