Mmhhmmhh, Himbeere! 5 überraschende Fakten, die Sie über die sommerliche Saison-Frucht wissen sollten

Himbeeren

Haben Sie schon einmal selbst Himbeeren gepflückt? Noch nicht? Dann sollten Sie gerade jetzt die Zeit nutzen und einen Ausflug zum nächsten Himbeerfeld einplanen! Im Gegensatz zu Erdbeeren, für die man sich immer bücken muss, können Sie bei der Himbeerernte ganz bequem durch die Sträucher spazieren: immer mit einer saftigen und frisch gepflückten Himbeere im Mund, natürlich… Der Himbeerstrauch kann insgesamt nämlich bis zu zwei Meter hoch werden. Ein Tipp für Ihren ersten Besuch auf dem Himbeerfeld: Pflücken Sie die Beeren am besten vormittags, dann ist es in den Himbeerreihen nicht so warm. So steht dem ultimativen Himbeer-Genuss nichts mehr im Wege! Die Himbeere ist allerdings nicht nur geschmacklich ein Highlight, auch ihre Inhaltsstoffe haben einiges zu bieten. Die Power-Beere kann nämlich sehr viel mehr als nur gut schmecken: Hier kommen einige interessante Fakten zur Himbeere, die Sie wahrscheinlich überraschen werden.

Fakt Nr. 1: Zur Abwechslung ein Strauß roter Himbeeren statt roter Rosen?

Die Himbeere, auch Hohlbeere, Katzenbeere oder Mollbeere genannt, gehört zur Familie der Rosengewächse. Hätten Sie es gewusst: An den Zweigen des Himbeerstrauchs befinden sich – wie bei der Rose – feine Dornen. Deshalb der kurze Hinweis: Pflücken Sie die Beeren sehr vorsichtig, auch um das feine Fruchtfleisch der Himbeere nicht zu beschädigen.

Fakt Nr. 2: Oldie but Goldie!

Die Himbeere zählt zu den ältesten Kulturfrüchten in Deutschland. Schon im Altertum war sie als Heilmittel bekannt. Auch Hildegard von Bingen, die schon im 12. Jahrhundert ihre Ernährungslehre verfasst hat, war ein Fan der pinken Saison-Frucht. Sie bereitete z. B. immer einen Brei aus Dinkelflocken, Himbeeren, gemahlenen Mandeln und Rahm zu und süßte ihn mit ein wenig Rohrzucker oder Honig. Mehr über Hildegard von Bingen erfahren Sie z. B. hier.

Fakt Nr. 3: Was kann die starke Saison-Frucht eigentlich nicht?

Die Himbeere gehört zu den antioxidativ wirkenden Früchten. Antioxidantien machen unsere Zellen stark gegen freie Radikale und können sie so vor der Zerstörung durch aggressive Sauerstoffmoleküle schützen. Darüber hinaus enthalten Himbeeren reichlich Vitamine, viel Eisen und andere Mineralien sowie Ballaststoffe und Spurenelemente. Die Himbeere wirkt leicht senkend auf den Gesamtcholesterin-Spiegel und verbessert die Fließeigenschaften des Blutes. Probieren Sie doch einfach mal unser Rezept für grünen Spargel mit Parmaschinken und Zitronen-Himbeer-Couscous. In Kombination mit Spargel wird das ganze Gericht noch gesünder!

Fakt Nr. 4: Fiebersaft ganz einfach selbst gemacht

Himbeeren sind ein wahrer Geheimtipp bei Fieber. Verantwortlich dafür ist die sogenannte „Salicylsäure“. Sie gilt als fiebersenkend. Und so einfach bereitet man einen Fiebersirup aus Himbeeren zu:

Zerdrücken Sie ein Kilo gewaschene, vollreife Himbeeren mit einer Gabel in einer Schüssel. Geben Sie etwa 5 EL braunen Zucker über die Früchte. Lassen Sie die Beeren dann einen Tag im Kühlschrank ziehen. Um den Saft abtropfen zu lassen, spannen Sie einfach ein grobes Leinentuch über eine andere Schüssel und geben Sie das Beerenmus hinein. Wiegen Sie im Anschluss den Saft und mischen Sie ihn im Verhältnis 4:3 mit braunem Zucker oder Honig. Köcheln Sie die Mischung dann unter ständigem Umrühren und Abschäumen in einer flachen Pfanne ein, bis sie dickflüssig ist, und füllen Sie sie abschließend in kleine dunkle Flaschen. Im Kühlschrank hält sich der Sirup bis zu einem Jahr. Zur Fiebersenkung einfach 3- bis 4-mal täglich einen Teelöffel Himbeersirup auf ein Glas heißes Wasser oder heißen Kräutertee einnehmen.

Fakt Nr. 5: Himbeere ist DIE Frucht für Frauen

Nicht nur die Früchte, auch die Blätter des Himbeer-Strauchs gehören – trotz stacheliger Dornen – auf den Speiseplan jeder Frau. Die Himbeere hat nämlich einen besonders positiven Einfluss auf frauenspezifische Beschwerden. Sie wird z. B. zur Regulierung des weiblichen Zyklus oder zur Erleichterung der Geburt eingesetzt. Auch bei Menstruationsbeschwerden lohnt es sich, öfter Himbeeren zu essen. Übergießen Sie für einen leckeren Tee einfach zwei Teelöffel getrocknete Himbeerblätter mit 1/4 Liter kochendem Wasser und lassen Sie ihn 10-15 Minuten zugedeckt ziehen, bevor Sie ihn trinken. Als Tee oder Tinktur wirken Himbeerblätter östrogenähnlich, zusammenziehend und erweichen den Beckenboden, den Uterus und die Vagina. Das Grün der Blätter hilft darüber hinaus bei hormonell bedingten Stimmungsschwankungen, stark schmerzhafter Blutung oder auch beim so genannten Prämenstruellem Syndrom (PMS).

Aber das allerwichtigste: Die Himbeere gehört zum Sommer wie die Sonne. In diesem Sinne: Genießen Sie die leckere Saison-Frucht im Juni!

Kennen Sie noch weitere überraschende oder unbekannte Fakten über die Himbeere? Wie essen Sie die beerige Frucht am liebsten? Wir freuen uns auf Ihre Kommentare!

 

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