Mit exotischer Frucht gesund durch die kalte Jahreszeit

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Bereits in der Bibel erwähnt, soll die symbolträchtige Frucht 613 Kerne haben – so viele, wie es Gesetze im Alten Testament gibt. Die griechische Mythologie berichtete ebenfalls: mit seinem blutroten Farbenkleid galt er als die Speise der Götter und Symbol der Macht. Der teils jahrhundertealte Baum der Paradiesfrucht blüht im Frühjahr und Sommer mit wunderschönen orange-roten Blüten und setzt ein Zeichen für die Liebe. Zur Zeit der spanischen Kolonialisierung fand die exotische Frucht ihren Weg nach Südamerika und in die Karibik. Von dort aus soll sie heute noch für die Fruchtbarkeit, Jugend und Schönheit der Menschen in aller Welt sorgen. Haben Sie schon erraten, um welchen Alleskönner es heute geht? Die Rede ist vom Punica Granatum – dem Granatapfel.

Herzenswärme – wenn die Blätter fallen und der Schnee zu rieseln beginnt

Die Hauptsaison der „Götterspeise“ reicht von September bis Dezember. In dieser Zeit werden die blutroten Früchte in ihren Hauptanbauländern des nahen mittleren Ostens und dem Mittelmeerraum gepflückt und erfreuen anschließend Menschen in aller Welt. Der Granatapfel ist – wie der Name schon andeutet – apfelgroß und je nach Herkunft grüngelb bis blutrot. Im Inneren durchziehen Wände die Paradiesfrucht, die sie in sogenannte Fruchthöhlen aufteilen. Darin befinden sich circa 400 erbsengroße, vorzüglich schmeckende Samen. Das klingt nach viel? Ist es auch. Doch nicht an Masse, sondern Qualität!

Mit dem Multitalent gesund durch die Schnupfenzeit

Im Granatapfel stecken Antioxidantien, die auch als Radikalfänger wirken. Die sogenannten freien Radikale können unseren Körper belasten. In geringen Mengen aktivieren sie das Immunsystem, zu viel davon kann den Körper krank machen. Mithilfe von Vitamin C oder E bildet der Organismus antioxidative Enzyme, die freie Radikale bekämpfen und damit unschädlich machen. Hierfür benötigt der Körper Spurenelemente wie Zink, Selen, Eisen oder Kupfer. Das Geheimnis des Granatapfels liegt jedoch nicht allein in den Antioxidantien, sondern im Zusammenspiel verschiedener Inhaltsstoffe. Er beinhaltet die Mineralstoffe Kalium, Kalzium und Eisen, Polyphenole, Phenolsäuren und verschiedene Phytohormone.

Schwer zuzubereiten? In der Technik liegt die Kunst!

Die Gerbsäure des Granatapfels lässt sich kaum aus der Kleidung herauswaschen. Daher ist Vorsicht geboten bei der Zubereitung der Götterfrucht. Um auch alle Samen zu erwischen gibt es verschiedene Techniken.

  1. Nach dem Halbieren können die Samen mit einem Holzlöffel herausgeklopft werden.
  2. Mit einem herkömmlichen Löffel können die Samen ausgelöst werden.
  3. Wenn der Granatapfel nach dem Entfernen des Strunks in einer Schüssel Wasser aufgebrochen wird, setzen sich die Samen am Boden des Gefäßes ab.

Süßes Geschmackswunder

Der süßlich-säuerliche Geschmack des Granatapfels passt zu Wildgerichten ebenso wie zu Süßspeisen. Ob als Saft, Sirup oder zu Feierlichkeiten im Sekt – die Speise der Götter ist ein absolutes Multitalent. Unser Tipp: Versuchen Sie doch einfach Mal die Geflügel-Götterfruchtkombination Hühncheneintopf mit Granatapfel und Zitrone. Damit kommen Sie sicher gesund durch die kalt-nasse Jahreszeit. Wir wünschen Guten Appetit.

 

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