Bitter is better: Chicoree im Porträt des Monats

März: Das bedeutet nicht nur Frühlingsanfang, Sonnenschein und zunehmend wärmere Tage, es ist auch die Saison eines ganz besonderen Gemüses: Chicoree. Seinen Namen verdankt der „Trieb der Zichorie“ v. a. seiner Wurzel. Über die Herkunft des Chicorees kursieren viele Geschichten. Eine davon besagt, dass das bittere Gemüse ursprünglich in Belgien beheimatet war. In den revolutionären Jahren um 1830 wurden dort die Zichorienwurzeln, aus denen man damals eine Art Kaffeeersatz herstellte, von den Bauern kurzerhand in der Erde versteckt. Mehr durch Zufall entdeckte man dann die weißen, knackigen Knospen, die sich aus den oberirdischen Blättern der Wurzeln gebildet hatten. Die Bauern probierten das neuartige Gemüse und mochten seinen typisch bitteren Geschmack. Es gilt als die Geburtsstunde des Chicorees so wie wir ihn heute kennen.

Multitalent für ein starkes Immunsystem

Chicoree besteht zu mehr als 90% aus Wasser. Die gehaltvolle Knospe, die landläufig auch als Fleischkraut, Schikoree oder Zichorie bekannt ist, bietet eine Vielzahl von wertvollen Inhaltsstoffen. Neben verschiedenen Vitaminen, wie Vitamin A, B1, B2 und C, enthält das bitter schmeckende Wintergemüse aber auch zahlreiche Mineralstoffe wie Magnesium, Calcium, Phosphor und Kalium. Darüber hinaus findet sich in Chicoree ein hoher Anteil von Inulin. Inulin ist ein Ballaststoff, der eine sehr positive Wirkung auf unsere Darmflora hat. Es zählt zu den so genannten „präbiotischen“ Nahrungszusatzstoffen und kann von unseren Darmbakterien als Energiequelle verstoffwechselt werden. Das ist aber lange noch nicht alles! Die Bitterstoffe, die für den typischen Geschmack des Gemüses verantwortlich sind, aktivieren zudem die Gallensaft-Produktion. Die Fettverdauung wird dadurch angekurbelt, aber auch die Leber wird bei ihrer entgiftenden Tätigkeit nachhaltig unterstützt. Gerade im Winter stärkt das gehaltvolle Gemüse also unsere körpereigene Abwehrkräfte. Schließlich sind 80 % unserer Immunzellen im Darm beheimatet.

Chicoree-Rezepte für jeden Geschmack

Aufgrund seines typischen Geschmacks landet das Gemüse dieser Saison leider völlig zu Unrecht immer noch sehr selten auf deutschen Tellern. Dabei kommt es nur auf die richtige Zubereitung an! So findet garantiert jeder seinen persönlichen Chicoree-Liebling. Chicoree-Salat gehört z. B. zu den bekanntesten Zubereitungsarten dieses Gemüses: Die weißen Blätter harmonieren dabei ganz wunderbar mit fruchtigen Mandarinen oder frischen Orangen. Dazu ein leckeres Dressing, fertig ist das gesunde Mittagessen für’s Büro. Ein Tipp für besonders Spontane: Mit der GEFRO Salatwürze geht es noch schneller. Nur noch Essig, Öl und Wasser dazugeben. Fertig! Oder Sie probieren einfach einmal die gebratene Variante: Wie wäre es mit unserem leckeren Rezept für Süßkartoffelpüree mit Kürbiskernen und gebratenem Chicoree? Sie können Chicoree aber auch im Ofen ganz einfach überbacken, kochen oder als Auflauf zubereiten. Probieren Sie sich durch die verschiedenen Zubereitungsarten. Sie werden sicherlich Ihr Lieblingsrezept finden!

Wie schmeckt Ihnen die bittere Knolle? Was sind Ihre persönlichen Chicoree-Rezepte? Verraten Sie uns Ihre Erfahrungen und Rezeptideen gerne als Kommentar. Wir freuen uns auf Ihre Anregungen!

 

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