Wenn die Tage kurz sind und die Kälte langsam Einzug hält, wächst die Sehnsucht nach Gerichten, die von innen wärmen und zur Ruhe kommen lassen. Die Allgäuer Gerstelsuppe ist genau so ein Klassiker – seit Generationen geschätzt für ihre schlichte Art, ihren ehrlichen Geschmack und das Gefühl von Geborgenheit, das sie mit jedem Löffel schenkt.

Sanft sämig, mild-würzig und angenehm sättigend erinnert sie an alpine Alltagsküche, an stille Winterabende und an jene kleinen Genussmomente, die den Tag entschleunigen. Eine Suppe, die nicht laut sein muss, um zu überzeugen – sondern einfach guttut.
Die GEFRO Gerstelsuppe: Was sie so besonders macht
Einfache Zutaten, die zusammen Wärme schenken

Im Mittelpunkt dieser Suppe stehen Gerstengraupen – geschälte und polierte Gerstenkörner, die seit Jahrhunderten fester Bestandteil der bäuerlichen Küche im Alpenraum sind. Früher galten sie als wertvolle Vorratszutat für die kalte Jahreszeit, weil sie gut haltbar waren und beim Kochen eine angenehm sättigende, weiche Konsistenz entwickelten.
Beim Garen nehmen die Graupen Flüssigkeit auf, quellen langsam und geben der Suppe ihre typische, sämige Struktur. Ihr milder, leicht kerniger Geschmack bildet das ruhige Fundament der Gerstelsuppe und macht sie so unverwechselbar.
Ergänzt werden die Graupen durch feines Dinkelmehl, eine alte Getreidesorte, die für ihren mild-nussigen Geschmack geschätzt wird. Dinkel verleiht der Suppe zusätzliche Fülle und sorgt dafür, dass sich die Aromen besonders harmonisch verbinden. Gemeinsam schaffen Gerste und Dinkel jene ausgewogene Textur, die die Suppe rund und angenehm macht – ohne schwer zu wirken.
Abgerundet wird die Rezeptur durch Zwiebeln, Karotten und feine Kräuter. Ein Hauch Rauchsalz fügt sich dezent ein und erinnert an jene herzhaften Noten, die man aus der traditionellen Alpenküche kennt. Beim Kochen entfaltet sich die Suppe langsam: Der Duft wird warm und einladend, die Konsistenz cremig, der Geschmack ruhig und bodenständig. Genau so, wie man es von einer klassischen Gerstelsuppe erwartet.
Für alle, die es unkompliziert, sättigend und wohltuend mögen

Diese Suppe ist für Momente gemacht, in denen man es einfach haben möchte. Für Tage, an denen draußen Kälte liegt und drinnen ein warmer Teller reicht, um zur Ruhe zu kommen. Sie passt zu einem schnellen Mittagessen genauso wie zu einem stillen Abend – vegetarisch, unkompliziert und offen für alles, was man daraus machen möchte.
Warum die GEFRO Gerstelsuppe wieder da ist – und warum sie manchmal fehlt
Ein Winterklassiker, der seine Zeit hat
Die Allgäuer Gerstelsuppe ist ein typisches Gericht für die kalte Jahreszeit. Wenn die Tage länger werden und die Temperaturen steigen, tritt sie leise in den Hintergrund. Doch mit dem Winter kehrt auch die Sehnsucht nach genau solchen Speisen zurück – nach Wärme, Tiefe und vertrauten Aromen. Dann ist sie wieder da, genau im richtigen Moment.
Der vertraute Geschmack, der geblieben ist
Und manchmal ist es schön, wenn sich nichts verändert. Rezeptur und Geschmack sind geblieben, wie man sie kennt und schätzt. Die vertraute Qualität, das volle Aroma und die cremige Konsistenz fühlen sich an wie ein Wiedersehen mit etwas Verlässlichem.
In wenigen Schritten zum warmen Teller

Viel braucht es nicht für diesen kleinen Moment Alpenruhe. Drei Esslöffel der Mischung werden in 500 ml Wasser eingerührt, kurz aufgekocht und etwa fünf Minuten sanft geköchelt. Danach darf die Suppe noch einen Moment ziehen – Zeit, in der sich Geschmack und Konsistenz ganz in Ruhe entfalten.
Kleine Ideen für noch mehr Aroma und Sättigung
Wer es besonders cremig mag, ersetzt einen Teil des Wassers durch Milch oder eine pflanzliche Alternative. Für mehr Tiefe sorgen Gemüse, Hülsenfrüchte oder eine kleine Einlage. So wird aus der Suppe im Handumdrehen eine Mahlzeit, die lange wärmt und angenehm satt macht.
Mit Gemüse – frisch, leicht und ausgewogen
Karotten, Lauch, Sellerie oder Spinat bringen Frische und Farbe in den Teller. Ein paar gehackte Kräuter zum Schluss lassen die Suppe leichter wirken und geben ihr eine feine, lebendige Note.

Mit Wurst oder Schinken – herzhaft und wie früher
Ganz klassisch wird die Gerstelsuppe mit Speckwürfeln, Wienerle oder Schinken verfeinert. So entsteht ein Geschmack, der an frühere Zeiten erinnert – herzhaft, kräftig und wohltuend sättigend. Auch ohne Fleisch bleibt die Suppe vollmundig: Geröstete Pilze, etwas geriebener Käse oder ein Schuss Sahne schenken ihr Tiefe und eine besonders runde Textur.
GEFRO Gerstelsuppe: Ein saisonaler Genuss – nur solange der Vorrat reicht
Jetzt ist sie wieder da – leise, vertraut und genau richtig für die kalte Jahreszeit. Die Allgäuer Gerstelsuppe ist nur für begrenzte Zeit erhältlich. Wer sich nach einem Moment Wärme, Ruhe und ehrlichem Geschmack sehnt, sollte sich rechtzeitig einen Vorrat sichern.
Manchmal braucht es nicht mehr als einen warmen Teller Suppe, um den Tag ein wenig langsamer werden zu lassen.

Viele Grüße aus Memmingen
Rita Hein

