Zum Inhalt springen

GEFRO-Blog

Lactoseintoleranz

Lactoseintoleranz

Lactoseintoleranz - Wenn Milchzucker Probleme macht Diagnostik Lactoseintoleranz Ernährungsumstellung und Selbstbeobachtung Lactosefreie GEFRO-Rezepte Lactoseintoleranz - Wenn Milchzucker Probleme macht Max hat schlecht geschlafen. Ihm steht heute eine besonders schwere Schulaufgabe bevor. Seine Mutter weiß das und hat ihm zum Frühstück eine große Portion Müsli mit frischer Milch bereitgestellt.Max isst mit Appetit, aber unmittelbar nach dem Frühstück krampft sich sein Bauch zusammen und er rennt zur Toilette. Durchfall! Auch das noch!Ein nervöser Bauch oder aber eine Milchzuckerunverträglichkeit? Als Zucker gehört die Lactose (Milchzucker) wie z.B. auch der Fruchtzucker oder der Traubenzucker zu den Kohlenhydraten.Lactose besteht aus zwei verschiedenen Zuckerbausteinen, einem Molekül Galaktose (Schleimzucker) und einem Molekül Glucose (Traubenzucker). In der Natur kommt der Milchzucker in der Muttermilch und der Milch von Säugetieren vor, wobei der Gehalt sehr unterschiedlich ist. Die Lactoseintoleranz ist eine Nahrungsmittelunverträglichkeit, die vor allem vielfältige Bauchbeschwerden verursachen kann. Der Bauch ist angespannt und schmerzt, Blähungen und Völlegefühl und oftmals explosionsartige, wässrige Durchfälle kommen hinzu. Die Durchfälle, die häufig schon wenige Minuten nach dem Verzehr lactosehaltiger Lebensmittel auftreten, können oftmals nicht mehr kontrolliert werden. Die Patienten achten immer darauf, dass eine Toilette in der Nähe ist. Für viele bedeutet das eine deutliche Einschränkung in ihrer Lebensqualität. Die Unverträglichkeit entsteht, weil im Dünndarm das Milchzucker spaltende Enzym, die Lactase nicht ausreichend vorhanden ist oder ganz fehlt. Die Lactase spaltet den Milchzucker in die zwei Einzelbausteine und macht sie so für den Körper verfügbar. Erfolgt die Spaltung nicht, gelangt die Lactose in tiefere Darmabschnitte und wird dort durch Bakterien abgebaut. Dabei entstehen Gase, kurzkettige Fettsäuren und andere Stoffe, die letztlich im Zusammenspiel die Symptome der Lactoseintoleranz verursachen. Eine Milchzuckerunverträglichkeit kann auch eine Folge anderer Erkrankungen sein. Entzündliche Darmerkrankungen, Entzündungen der Bauchspeicheldrüse oder auch eine Glutenintoleranz ziehen oft eine Milchzuckerintoleranz nach sich. Diagnostik Lactoseintoleranz Häufig finden die Patienten ganz allein heraus, woran es liegt, dass nach dem Frühstücksmüsli oder der Sahnesoße beim Mittagessen sehr schnell immer die gleichen Beschwerden auftreten. Besteht der Verdacht einer Lactoseintoleranz, kann ein sogenannter Lactose-Atemtest Klarheit bringen. Der Patient trinkt dafür eine konzentrierte Milchzuckerlösung. Bei einer Intoleranz wird, wie oben beschrieben, der Milchzucker im Dickdarm von Bakterien verstoffwechselt, wobei Wasserstoff entsteht. Dieses Gas gelangt über den Darm in den Blutkreislauf und von dort zu den Lungenbläschen und wird anschließend abgeatmet. Bei Atemtest wird das ausgeatmete Gas in bestimmten Zeitabständen in der Atemluft gemessen. Ernährungsumstellung und Selbstbeobachtung bei Lactoseintoleranz Der Schlüssel zur Beschwerdefreiheit liegt letztlich in einer konsequenten Ernährungsumstellung. Damit der Darm sich erholen kann, sollte man nach der Diagnosestellung zunächst einige Wochen streng lactosearm essen. Kartoffeln, Reis, Gemüse, Obst, Fleisch, Fisch, Getreide, Öle oder auch Eier enthalten keine Lactose und können auf dem Speiseplan stehen. Voraussetzung ist hier allerdings, dass es sich um unverarbeitete Lebensmittel handelt. Anschließend sollte ein Ernährungs- und Symptomtagebuch geführt werden. Die Patienten notieren, was sie gegessen haben und wie ihr Befinden war. Nur so kann es gelingen, auszuloten, wo die eigene Toleranzschwelle für den Verzehr von Lactose liegt. So wird z.B. Joghurt von vielen Patienten noch vertragen, Milch aber gar nicht. In den fermentierten Milchprodukten sind Bakterien enthalten, die den Milchzucker schon teilweise zu Milchsäure umbauen und damit verträglicher machen. Schwierig wird die Kostumstellung dadurch, dass Milch, Milchprodukte oder auch der Milchzucker oft Bestandteile von Fertigprodukten sind. Hier hilft nur der Blick auf die Zutatenliste und dann letztlich auch das eigene Austesten. Milch oder auch Milcherzeugnisse müssen in der Zutatenliste ausgewiesen werden. Man kann Lactose in der Zutatenliste u.a. an Begriffen wie Magermilchpulver, Milcherzeugnis, Molke, Molkenpulver, Sahne, Schmand erkennen. In der Regel geben Firmen gerne Auskunft, ob sie lactosefreie Produkte in ihrem Sortiment führen. Für lose gekaufte Ware, z.B. Bäckereiprodukte bleibt allerdings nur, die Verkäuferin an der Ladentheke zu fragen. Nicht zu unterschätzen ist schließend auch die Kombination der Gesamtmahlzeit. Zum Beispiel wird die klassische GEFRO Gemüsebrühe (enthält Lactose) als Suppe gegessen von einem Patienten mit einer Lactoseintoleranz wahrscheinlich nicht vertragen. Verwendet der Betroffene die Gemüsebrühe jedoch als Würze zum Verfeinern von Speisen, treten möglicherweise gar keine Probleme auf, wenn noch eine Restaktivität des spaltenden Enzyms vorhanden ist. Zusätzliches Fett in der Nahrung macht den Milchzucker dann oft besser verträglich. Durch das Fett hat die Speise eine längere Verweildauer im Magen-Darm-Trakt, so dass die Enzyme deutlich mehr Zeit haben, den Zucker abzubauen. Aber auch hier sind das Ausprobieren und die Selbstbeobachtung sehr wichtig. Viele Betroffene verbieten sich selbst unnötiger Weise jegliche Milchprodukte. Beim Käse reduziert sich der Milchzuckeranteil durch den Reifeprozess, so dass Emmentaler oder auch andere Schnittkäsesorten oft vertragen werden. Außerdem wird schon bei der Käseherstellung die Molke, die einen hohen Lactosegehalt aufweist, abgetrennt. Lactosefreie GEFRO-Rezepte Fischwraps mit Garnelen und Koriander-Tomatensoße Nudelomelette mit Putenbrust und Tomatensoße Spargel-Kartoffelpfanne mit Speck und Ei Veganer Bulgur-Gemüsesalat mit Granatapfel Herzlich, Ihre Dr. rer. nat. Rita Hein, Heilpraktikerin und Ernährungsberaterin

Coca-Test

Coca-Test

Mit einem einfachen Test selbst herausfinden, was der Körper nicht verträgt. Schon 1956 wurde in dem Buch „The Pulse Test“ von Dr. Arthur F. Coca, der nach ihm benannte Puls- oder Coca-Test beschrieben. Gelangt ein für unseren Organismus nicht verträglicher Stoff in den Körper, reagiert das vegetative Nervensystem sehr schnell mit einer Erhöhung der Pulsfrequenz. Die Methode erfordert etwas Übung, kann aber durchaus helfen, Unverträglichkeiten von Nahrungsmitteln deutlich einzugrenzen. Ein Nachteil ist sicherlich, dass eine Mahlzeit aus mehreren Lebensmitteln zusammengesetzt ist. Das bedeutet, wenn der Test nach dem Essen positiv ausfällt, muss man anschließend die Mahlzeit in die einzelnen Komponenten zerlegen und dann in einem zeitlichen Abstand alle Zutaten einzeln testen. Sonst verzichtet der Betroffene möglicherweise auf seine Lieblingsspeise, obwohl nur eine einzige Zutat die unangenehmen Beschwerden hervorruft. Zur Vorbereitung auf den Test sollte man anfangs mehrmals täglich seinen Ruhepuls messen, um einen Durchschnittswert zu erhalten. Im zweiten Schritt ermittelt man den Puls ungefähr eine halbe Stunde nach dem Essen. Auch hier sollte man entspannt sein, um einen echten Vergleichswert zu erhalten. Ist der Puls jetzt um vier oder mehr Schläge erhöht, deutet das auf eine Allergie oder Unverträglichkeit hin. Weitere Tipps und Infos zum Thema Ernährung finden Sie in unserem GEFRO Shop in unseren Ernährungstipps oder in unseren GEFRO Journalen.

"Oh, du liebe Spargelzeit" - Entdecken Sie das Lieblingsgemüse der Deutschen neu

"Oh, du liebe Spargelzeit" - Entdecken Sie das Lieblingsgemüse der Deutschen neu

Denken Spargelfans an ihr liebstes Gemüse, so kommen dem ein oder anderen mit Sicherheit frohlockende Klänge in den Sinn - so groß ist die Begeisterung für das jährliche Spargelessen: "Oh, du Fröhliche! Oh, du liebe Spargelzeit"! Damit sind sie nicht alleine: 22 % der Gemüseanbaufläche in Deutschland wurden nach Angaben des Statistischen Bundesamtes im Jahr 2016 für den Spargelanbau genutzt. Spargelessen ist und bleibt gefragt und extrem beliebt bei den Deutschen. Insgesamt betrug die Erntemenge im vergangenen Jahr in Deutschland rund 120.000 Tonnen. Damit liegt das Gemüse auf Platz 1 der Beliebtheitsskala, nach Speisezwiebeln und Möhren. Beeindruckend, nicht wahr? Wir zeigen Ihnen heute, was genau alles im Lieblingsgemüse der Deutschen steckt und wie Sie es dank kreativer und leckerer Rezepte auch einmal neu entdecken können. Ideal für Veganer geeignet Nicht zuletzt wegen seiner vielfältigen Eigenschaften ist Spargel - egal ob grüner oder weißer - ein absolutes "Must-Eat" für Veganer. Wie wäre es z. B. mit unserem leckeren Rezept für vegane Maccaroni mit Spargel-Bolognese? Und als Vorspeise: grüner Spargel in Tomaten-Zwiebel-Marinade. Fertig ist das perfekte vegane Frühlings-Menü. Traumpaar Fisch und Spargel Es muss nicht immer Spargel pur sein. Das Powergemüse harmoniert auch wunderbar mit Fisch. Egal, ob Fischragout mit grünem Spargel oder Doradenfilet auf Spargel mit Zitronenhollandaise: Das Lieblingsgemüse der Deutschen und Fisch sind ein unschlagbares Duo. Und das ganz besonders, wenn die Osterparty etwas ausgelassener gefeiert wurde. Verraten Sie uns, warum Spargel Sie jedes Jahr auf's Neue begeistert! Welche Rezepte mögen Sie am Liebsten? Wir freuen uns auf Ihre Kommentare! Weitere Tipps und Infos zum Thema Ernährung finden Sie in unserem GEFRO Shop in unseren Ernährungstipps oder in unseren GEFRO Journalen.

Street Food weiter im Trend - 3 einfache Tipps zum Nachkochen für Zuhause

Street Food weiter im Trend - 3 einfache Tipps zum Nachkochen für Zuhause

Kulinarische Food-Vielfalt aus aller Welt - und das für alle Setzen Sie auf Kleinstportionen - dafür aber auf viele verschiedene. Trauen Sie sich, Neues auszuprobieren. Kochen Sie frisch GEFRO Street Food Inspirationen Ihren Ursprung haben Street Food Märkte in Asien und Südamerika. Gerade auf Reisen gilt ja bekanntlich: Einen Ort lernt man am besten über das Essen kennen. Ihren Siegeszug haben die beliebten Straßenmärkte dann in den großen internationalen Metropolen wie London (u. a. "Borough Market"), New York (u. a. „Smorgasburg“) oder Los Angeles (u. a. „Street Food Cinema“) fortgesetzt. Speziell in L. A. gehören die beliebten Foodtrucks seit jeher zum Straßenbild der Stadt. Auch in Berlin sind Straßenmärkte nicht mehr aus der kulinarischen Szene wegzudenken: Zu den beliebtesten Märkten gehört der "Street Food Thursday" in Berlin Kreuzberg. Seit April 2013 findet der erste internationale Street Food Markt Deutschlands in der Markthalle Neun statt - immer donnerstags von 17 bis 22 Uhr. Von Pies aus Großbritannien, Tapioka Dumplings aus Thailand, Tacos aus Mexiko bis hin zu Allgäuer Kässpatzen - auch hier gilt: Eine internationale Metropole wie Berlin lernt man - jenseits von Currywurst und Döner - am besten auf einem ihrer Street Food Märkte kennen. Kulinarische Food-Vielfalt aus aller Welt - und das für alle Im Gegensatz zu einem teuren Besuch im Restaurant soll das beliebte Essen eines Foodtrucks für jeden erschwinglich sein. Nicht nur für neugierige Gourmets sind Street Food Märkte deshalb der perfekte Ort, um neue Geschmackserlebnisse zu sammeln. Auch für kreative Köche und junge Start-Up-Unternehmen aus der Food Branche sind sie eine attraktive Plattform. So können sie sich (noch) ohne eigenes Restaurant oder großes Startkapital, aber dafür mit umso mehr Kreativität ihrer Leidenschaft widmen: dem Essen und seiner Zubereitung. „Street Food“, schreibt z. B. die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, „verhält sich zu herkömmlichen Restaurants wie Foodblogs zum traditionellen Verlagswesen: Die Eintrittsschwelle ist gering, der Beteiligungsgrad hoch, die Aktualität immens“. Ein Paradies für Kreative und experimentierfreudige Entdecker! Nicht nur Berlin hat mittlerweile eine lebendige Street Food Szene! Auch kleinere Städte wie Nürnberg oder Paderborn lieben das vielfältige Essen, das in mobilen Trucks auf dem Markt angeboten wird. Und ein Ende dieses Trends ist nicht abzusehen. Ganz im Gegenteil! Deshalb verraten wir Ihnen heute, wie Sie sich ganz einfach vom leckeren Essen "von der Straße" auch Zuhause inspirieren lassen können. Setzen Sie auf Kleinstportionen - dafür aber auf viele verschiedene. Für das perfekte Street Food Feeling Zuhause brauchen Sie möglichst viele verschiedene Gerichte, dafür aber in kleinen Portionen. Je vielfältiger und bunter die einzelnen Rezepte sind umso besser. Schließlich wollen Sie sich ja einmal um die Welt essen - oder zumindest fast. Reduzieren Sie also die empfohlenen Mengenangaben in den Rezepten, die Sie gerne kochen möchten und setzen Sie lieber auf 5-6 verschiedene Kleinstportionen statt auf drei große Gänge. Ein Tipp zum Schluss: Veranstalten Sie doch einfach mal einen Street Food Markt in den eigenen vier Wänden und bitten Sie ihre Gäste, je ein Gericht aus einem bestimmten Land für Ihren Markt mitzubringen. Denn gemeinsam reist es sich am besten! Trauen Sie sich, Neues auszuprobieren. Sie erinnern sich: Street Food kommt aus Asien und Südamerika. Scheuen Sie sich also nicht, neue Geschmacksrichtungen, Zutaten oder Gewürze zu verwenden. Kennen Sie z.B. schon unsere fruchtigen Spaghetti mit Aprikosen-Bolognese? Nein? Dann wird es höchste Zeit, dass Sie sich kennenlernen! Oder haben Sie schon einmal Koriander probiert, eines der ältesten Küchenkräuter der Welt, das vielen aus der asiatischen Küche bekannt ist? Noch nicht? Wie wäre es z.B. mit schnell zubereiteten Fischwraps mit Garnelen und Koriander-Tomatensoße? So kommt auch zuhause garantiert Street Food Freude auf, versprochen! Kochen Sie frisch Verwenden Sie für Ihr persönliches Street Food Feeling Zuhause frische Zutaten. Setzen Sie dabei am besten auf regionale und saisonale Produkte. Aktuell bieten sich v. a. folgende Gemüsesorten an: Chicoree, Feldsalat, Rosenkohl oder Spinat. Wie wäre es z. B. mit einem zünftigem Käse-Knusperrösti mit Apfel-Feldsalat  oder einem asiatisch inspirierten Garnelencurry in Kokosmilch mit Karamellzwiebeln? GEFRO Street Food Inspirationen Knusprige Thai Frühlingsrollen mit Dip Currywurst mit Rosmarinkartoffeln Mexikanische Tacos mit glasierten Hähnchenstreifen Vegiburger mit Kräuterschmand Waren Sie schon einmal auf einem Street Food Markt - in Berlin, Nürnberg oder auf den Straßen Thailands? Hinterlassen Sie uns einfach einen Kommentar und verraten Sie uns Ihre kulinarischen Anekdoten!

Tipps und Tricks für sommerliche Fischgerichte

Tipps und Tricks für sommerliche Fischgerichte

Tipps rund um leckere Fischgerichte Merkmale für Frische Vorbereitung Zubereitung GEFRO Fisch-Rezepte Der Gedanke an Urlaub, Sonne, Meer und nicht zuletzt an köstliche Fischgerichte lässt so manches Genießerherz höherschlagen. In unserer Alltagsküche ist der Fisch leider immer noch ein Stiefkind. Und das völlig zu Unrecht. Fisch hat es in sich: Hochwertiges Eiweiß, die fettlöslichen Vitamine, mehrfach ungesättigte Fettsäuren und der Mineralstoff Jod machen den Fisch zu einem ernährungsphysiologisch wertvollen Lebensmittel. Ernährungswissenschaftler empfehlen, möglichst zwei Fischmahlzeiten in der Woche in den Speiseplan aufzunehmen. Die fettreiche Meeres-/Seefische wie Hering, Lachs, Makrele, Thunfisch und Sardine sind laut dem Bundeszentrum für Ernährung (BZfE) sogar die besten Nahrungsquellen für die langkettigen Omega-3-Fettsäuren Eicosapentaensäure (EPA) und Docosahexaensäure (DHA). EPA und DHA tragen zu einer normalen Herzfunktion bei, sofern täglich 250 mg EPA und DHA eingenommen werden. (HCVO, Anhang). Zusätzlich kann man mit dem Verzehr von Seefisch einem Jodmangel sehr gut vorbeugen. So decken bereits 100g Seelachs den täglichen Jodbedarf. Richtig zubereitet ist der Fisch eine schmackhafte und nährstoffreiche Bereicherung des Speiseplans. Tipps rund um leckere Fischgerichte Merkmale für Frische Frischer Fisch ist mit einer klaren Schleimschicht überzogen und hat eine leuchtende Haut. Die Augen sind klar und die Linse gewölbt. Die Farbe der Kiemen muss hellrot leuchtend sein. Frischer Fisch riecht nach Seetang. Charakteristischer „Fischgeruch“ sollte nicht auftreten. Frischfisch sollte nicht länger als 1 Tag im Kühlschrank aufbewahrt werden. Am besten legt man den Fisch in eine Glasschüssel oder auf einen Teller und deckt ihn mit Klarsichtfolie ab. Vorbereitung Die meisten Fische werden ausgenommen und gesäubert im Handel angeboten. Die Fische, die mit Haut zubereitet werden, werden geschuppt. Das gelingt am besten mit einem Messer. Die Schuppen werden unter fließendem kaltem Wasser entgegen der Wuchsrichtung vom Schwanz zum Kopf hin abgeschabt. Je nach Rezept werden die Fische ganz zubereitet oder vorher filetiert. Der Fischhändler gibt hier gute Tipps. Zubereitung ziehen in wenig Flüssigkeit ist eine sehr schonende Möglichkeit das zarte Fischfleisch zu garen. Hierfür eignen sich besonders Hecht, Kabeljau, Rotbarsch oder auch Heilbutt. Der Sud angereichert mit frischen Gewürzen (z.B. Lorbeerblätter, Pfefferkörner oder Dill) und Wurzelgemüse sollte nur leicht köcheln, sonst zerfällt der Fisch. Forellen, Hering oder auch Lachs lassen sich hervorragend dünsten. Man fettet eine flache Pfanne ganz leicht ein, bedeckt den Boden mit einem Gemüsebett und legt darauf den gewürzten Fisch. Dazu gibt man etwas Gemüsebrühe oder Fischfond und dünstet den Fisch bei milder Temperatur. Aus dem Fond wird anschließend eine Soße bereitet. Zum Grillen eignen sich z.B. Hering, Aal, Sardine, Barbe oder auch Hecht. Die Fische gut würzen und eventuell vorher marinieren, damit sie nicht austrocknen. Welche Variante kommt bei Ihnen als nächstes auf den Teller? GEFRO Fisch-Rezepte Lachsspieße auf gebratenem Fenchel mit Ofentomaten Doradenfilet auf Spargel mit Zitronenhollandaise Gebratene Scholle mit Senfhollandaise und Brokkoli Gegrilltes Thunfischsteak mit Papaya-Gurken-Relish Ich wünsche Ihnen einen schönen Tag Ihre Dr. rer. nat. Rita Hein, Heilpraktikerin und Ernährungsberaterin

5 Tipps, wie Sie Lebensmittelverschwendung vermeiden können

5 Tipps, wie Sie Lebensmittelverschwendung vermeiden können

Allein in Deutschland werden jedes Jahr ca. 11 Millionen Tonnen Lebensmittel weggeworfen. Diese erschreckende Zahl summiert sich aus der Lebensmittelherstellung und den Privathaushalten. Eine enorme Menge, doch was kann man selbst tun, um zumindest zu Hause unnötige Lebensmittelverschwendung zu vermeiden? Wir haben hier 5 Tipps, wie man überflüssigen Abfall reduzieren kann. Warum ist die Lebensmittelverschwendung so hoch? Was verursacht Lebensmittelverschwendung? Falsche Lagerung Abweichung von Form, Farbe und Größe Lange Transportwege MHD ≠ Verbrauchsdatum Sonderangebote und Spontankäufe 5 Tipps zur Reduzierung von Lebensmittelverschwendung Einkaufsliste statt Spontankäufe Resteverwertung Verbrauchsdatum statt MHD Richtige Lagerung Regional kaufen Wie kann ich Lebensmittel retten?  Fazit: Lebensmittelverschwendung lässt sich verhindern!  Warum ist die Lebensmittelverschwendung überhaupt so hoch? Eigentlich ist uns ja allen klar, dass man mit Lebensmitteln verantwortungsvoll umgehen muss. Nicht nur, weil es in anderen Teilen der Welt extreme Lebensmittelknappheit gibt, sondern auch weil jedes weggeworfene Produkt unnötig Ressourcen verschwendet. Und bedenkt man, dass der sogenannte „Weltüberlastungstag“ seit 1987 jährlich nach vorne rückt, sollten wir die 11 Millionen Tonnen Lebensmittelabfälle schnellstmöglich reduzieren. Aber wie kommt es überhaupt zu so einer extrem hohen Zahl? Nachfolgend die Hauptursachen für Lebensmittelverschwendung. Was verursacht Lebensmittelverschwendung? Falsche Lagerung der Lebensmittel Dieses Problem betrifft vor allem die Privathaushalte. Dort wird oft zu wenig auf eine korrekte Lagerung der verschiedenen Produkte geachtet. Denn nicht alle Gemüsesorten kommen in den Kühlschrank und nicht alle Obstsorten in den Vorratsschrank. Abweichung von Form, Farbe und Größe Für fast jede Obst- und Gemüsesorte gibt es bestimmte Vorschriften, die regeln, wie die verschiedenen Sorten auszusehen haben: Farbe, Form und Größe sind ganz genau festgelegt. Das führt dazu, dass es viele Lebensmittel gar nicht in den Handel schaffen, da sie nicht diesen Normen entsprechen. Lebensmittel verderben beim Transport Viele Produkte, die wir im heimischen Supermarkt kaufen können, stammen von weit her. Doch diesen langen Transportweg überstehen nicht alle Lebensmittel unbeschadet. Es kann sein, dass sie beim Versenden zu weit gereift sind und dann unterwegs bereits in den Containern verderben. So können sie natürlich nicht mehr verwendet werden. Das Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) wird dem Verbrauchsdatum gleichgesetzt Über das MHD wird immer wieder viel diskutiert. Das Problem daran ist, dass viele Verbraucher das MHD immer wieder mit dem Verbrauchsdatum gleichsetzen. Darum werden die Lebensmittel oft weggeworfen, wenn sie sich dem MHD nähern oder schon kurz darüber sind. Dabei ist das MHD kein Indiz dafür, wann Lebensmittel verderben. Es handelt sich nur um eine Empfehlung, wie lange sie auf jeden Fall ohne Geschmacks- und Qualitätseinbußen verwendet werden können. Sonderangebote und Spontankäufe Viele Verbraucher lassen sich von angepriesenen Sonderangeboten zu Spontankäufen verführen. So kauft man beispielsweise Großpackungen ein, obwohl man in einem kleinen Haushalt lebt und die Inhalte gar nicht vollständig verwerten kann. Daraufhin wird ein Großteil wieder weggeworfen. Sonderangebote verleiten zu unnötigen Zusatzkäufen Wie kann man selbst dazu beitragen, dass die Lebensmittelverschwendung sinkt? 1. Tipp gegen Lebensmittelverschwendung: Keine Spontankäufe Abhaken macht Spaß! Nehmen Sie zum Einkaufen eine Einkaufsliste mit! Fallen Sie nicht auf Sonderangebote herein! Kontrollieren Sie vor dem Einkauf zuhause Ihren Vorratsschrank und schreiben Sie sich eine Einkaufsliste. So vermeiden Sie es, Produkte doppelt zu kaufen oder übermäßig viele Lebensmittel in den Einkaufswagen zu legen. Überlegen Sie sich grob, was Sie in der folgenden Woche essen möchten und passen Sie Ihren Einkauf dementsprechend an. 2. Tipp gegen Lebensmittelverschwendung: Resteverwertung Übriggebliebenes muss nicht immer sofort in den Müll wandern. Auch Gerichte vom Vortag können noch weiter verwertet werden um Lebensmittelverschwendung zu verhindern. Entweder erhitzt man sie noch einmal oder nutzt sie zur Weiterverarbeitung. Die drei oder vier Brokkoliröschen von der letzten Mahlzeit können auch wunderbar als Einlage in einer leichten Suppe genutzt werden. Weg werfen ist out. Besser: geschickte Resteverwertung 3. Tipp gegen Lebensmittelverschwendung: Verbrauchsdatum statt MHD Das MHD (Mindesthaltbarkeitsdatum) sollte man nicht so genau nehmen, was wirklich zählt ist das Verbrauchsdatum. Aber am besten kontrollieren Sie Lebensmittel, die Sie schon länger lagern, einfach selbst. Schauen Sie sich das Produkt genau an, ob es schon faule Stellen aufweist oder seine Konsistenz verändert hat. Riecht es komisch oder wölbt sich der Deckel schon nach außen? Bei solchen Anzeichen sollten Sie das Produkt lieber nicht mehr verzehren. 4. Tipp gegen Lebensmittelverschwendung: Richtige Lagerung Achten Sie darauf, dass jedes Produkt anders gelagert werden muss. Informieren Sie sich z.B. darüber, welche Obst- und Gemüsesorten tatsächlich in den Kühlschrank gehören. So halten die Lebensmittel länger frisch. Mehr Infos zur richtigen Lagerung finden Sie z.B. hier. 5. Tipp gegen Lebensmittelverschwendung: Regional kaufen Um die langen Transportwege zu vermeiden, ist es sinnvoll, regional zu kaufen. Haben Sie vielleicht einen Hofladen in der Nähe? Dann statten Sie dem Bauern doch mal einen Besuch ab. Auch im Supermarkt können Sie auf die Kennzeichnung achten und Produkte aus Deutschland oder den Nachbarländern vorziehen. Wie kann ich Lebensmittel retten?  Haben Sie schon einmal von Foodsharing gehört? Auf Facebook gibt es oft regionale Gruppen, wo man Produkte, die man selbst nicht mehr aufbraucht, anbieten und an andere weiter geben kann. So manche Sachen können auf diesem Weg vor dem Wegwerfen bewahrt werden.  Fazit: Lebensmittelverschwendung lässt sich verhindern!  Schon wenn man diese einfachen Tipps beherzigt, kann man die Lebensmittelverschwendung etwas reduzieren. Haben Sie noch mehr Ideen um die Verschwendung von Lebensmitteln zu verhindern? Wie vermeiden Sie überflüssige Lebensmittelabfälle? Teilen Sie Ihre Tipps gerne über die Kommentarfunktion hier im Blog. Herzlich, Sabine Humpert Journalistin und begeisterte Hobbyköchin mit grünem Daumen Das könnte Sie auch noch interessieren: 5 Lebensmittel, die Ihr Immunsystem stärken! Mit guten Kohlenhydraten das Stoffwechselfeuer entfachen! Meal Prep – So gelingt die Essensvorbereitung! 

Tomatensuppe exotisch mit Garnelen-Lachs-Spießen (4 Portionen)

Tomatensuppe exotisch mit Garnelen-Lachs-Spießen (4 Portionen)

Wir haben extra für den Tag der Suppe ein gemeinsames Rezept mit Leimer und dem bevorstehenden Gewinnspiel extra für Sie kreiert. Haben Sie noch nicht an unserem Gewinnspiel teilgenommen? Gleich mitmachen & gewinnen! Tomatensuppe: 600g Wasser (kalt) 400g Kokosmilch (kalt) 4 EL (ca. 70g) GEFRO Bio Tomatensoße und -Suppe 4 Scheiben Ananas (aus der Dose, abgetropft oder frisch) Spieße 2 EL GEFRO Natives Olivenöl Extra 4 EL Sojasauce (alternativ Teriyaki-Sauce) 1 Zitrone (Saft) 5-6 Scheiben (ca. 3g) Ingwer 1 Knoblauchzehe grob gehackt ½ TL (ca. 2g) Salz ½ TL (ca. 2g) Zucker 1 Prise Pfeffer n. Geschmack Koriander (frisch oder getrocknet) 8 mittelgroße Garnelen (z.B. White Tiger, TK, aufgetaut) 100-125g Lachs (TK, aufgetaut oder frisch) 2 Scheiben Ananas (aus der Dose, abgetropft oder frisch) 1 Zucchini (lang und schmal) Salz und Pfeffer zum Würzen 40-50g Olivenöl 4 Schaschlik-Spieße Panade 100g Mehl 2 Eier 4 EL kaltes Wasser oder Milch 50g LEIMER Panko Paniermehl Zubereitung Spieße 1. Aus Olivenöl, Sojasauce, Zitronensaft, Ingwer, Knoblauchzehe, Salz, Zucker, Pfeffer und Koriander eine Marinade herstellen. 2. Lachs in 8 gleich große Stücke schneiden, mit den Garnelen in die Marinade gebenund für mindestens 2 Std. (oder über Nacht) ziehen lassen. 3. Lachs und Garnelen aus der Marinade nehmen und abtropfen lassen. 4. Ananasscheiben in je 8 Stücke schneiden. 5. Zucchini waschen und trocken tupfen. 6. Vom Zucchini die Enden abschneiden und mit einem Gurkenhobel 4 lange ca. 5mmdicke Scheiben schneiden. 7. Öl in einer Pfanne erhitzen, die Zucchinischeiben von jeder Seite 2-3 Sek. anbraten(dadurch werden sie weich und brechen beim Aufspießen nicht), auf Küchenpapierabtropfen lassen und mit Salz und Pfeffer würzen. 8. Die Zucchinischeiben wellenförmig auf Schaschlik-Spieße stecken, dabei zwischenjede Windung abwechselnd eine Garnele mit Ananas und ein Lachsstück mit Ananasstecken (je Spieß 2 Garnelen und 2 Lachsstücke). 9. Fritteuse auf 180°C aufheizen. 10. Eier mit Wasser oder Milch verquirlen 11. Aus Mehl, verquirlten Eiern und Panko eine Panierstraße erstellen. 12. Spieße zuerst in Mehl, dann in Ei und zum Schluss in Panko wenden, in der Fritteusegoldbraun ausbacken und auf Küchenpapier kurz abtropfen lassen. Zubereitung Tomatensuppe 13. Wasser und Kokosmilch in einen Topf geben. 14. GEFRO Bio Tomatensoße und –Suppe mit dem Schneebesen einrühren und einmalaufkochen lassen. 15. Ananasscheiben in kleine Stücke schneiden und unter die Suppe rühren. 16. Suppe auf 4 Suppentassen verteilen (evtl. etwas Kokosmilch in die Mitte geben),Spieße darauf anrichten und servieren. Tipps Die Spieße können auch in einer Pfanne mit reichlich Öl (ca. 2cm hoch) frittiertwerden, dabei die Spieße einmal wenden.Anstelle von Garnelen und Lachs kann auch Hähnchenfleisch verwendet werden.

Eisen – ein lebensnotwendiges Spurenelement

Eisen – ein lebensnotwendiges Spurenelement

Das Spurenelement Eisen ist wichtig und lebensnotwendig. Der Mensch kann es im Körper nicht selber herstellen. Eisen ist essentiell und muss mit der Nahrung zugeführt werden. Den größten Eisengehalt finden wir in unserem Blut- und Muskelfarbstoff. Lassen Sie den Teller grün leuchten Tipp: Saaten, Nüsse und Hülsenfrüchte Vitamin C erhöht die Bioverfügbarkeit Lebensmittel hemmen auch Eisenaufnahme Als Baustein dieser Farbstoffe bindet Eisen Sauerstoff und transportiert ihn in jede Zelle unseres Körpers. Aber auch viele Enzyme benötigen Eisen, um bestimmte Körperfunktionen steuern zu können. Ohne Sauerstoff erlischt die Kerze, und ohne Sauerstoff erlischt das Leben. Ein deutliches Anzeichen für Eisenmangel und damit Sauerstoffmangel ist ständige Müdigkeit und Abgeschlagenheit. Häufiges Anzeichen für Eisenmangel: Müdigkeit und Abgeschlagenheit Sauerstoff schenken uns grüne Pflanzen. Diese enthalten den Farbstoff, Chlorophyll. Chlorophyll ist der Motor für die Photosynthese, ein Prozess, bei dem aus Kohlendioxid, Wasser und Sonnenlicht letztlich Glucose und Sauerstoff entstehen. Chlorophyll ist in der Struktur fast identisch mit dem roten Blutfarbstoff Hämoglobin. Beide Strukturen unterscheiden sich nur durch ihr zentrales Metallatom. Beim Chlorophyll ist es Magnesium, beim Hämoglobin ist es Eisen. Man bezeichnet Chlorophyll sogar als „grünes Blut“. Warum erkläre ich Ihnen diesen Zusammenhang, liebe Leser? Nun, ich werde oft gefragt, ob eine vegetarische oder vegane Kost den Eisenbedarf des Körpers decken kann? Die Antwort lautet: „Ja“! Lassen Sie den Teller grün leuchten Sicher ist das Fleisch eine exzellente Eisenquelle. Es ist schließlich reich an Hämoglobin mit seinem zentralen Eisenatom. Dieses sogenannte Häm-Eisen kann von unserem Körper recht gut resorbiert werden. Eisen in pflanzlichen Lebensmitteln ist an andere Stoffe gebunden. Man spricht vom Nicht-Häm-Eisen, das vom Körper weniger gut aufgenommen werden kann. Grünkohl ist ein typisches Wintergemüse Spinat wird als blattweise geernteter Blattspinat und als Wurzelspinat angeboten. Brokkoli wirkt verdauungs- und immunsystemstärkend. Enthält das eisenhaltige Lebensmittel Chlorophyll, kann das grüne Blut trotz der niedrigen Bioverfügbarkeit des Eisens einem Eisenmangel vorbeugen. Schon im Jahre 1936 entdeckte Dr. Arthur Patek, dass grüne, chlorophyllhaltige Nahrungsmittel die Zahl der roten Blutkörperchen und Hämoglobinmenge viel schneller ansteigen lassen als reine Eisenpräparate. Was könnte da besser sein, als viel grünes Gemüse zu essen. Grünkohl, Spinat, Feldsalat, Brokkoli und grüne Kräuter liefern sowohl Eisen als auch Chlorophyll. Darum meine erste Empfehlung: Lassen Sie den Teller oder auch das Glas grün leuchten. Mein Tipp: Wählen Sie Saaten, Nüsse und Hülsenfrüchte Neben dem grünen Gemüse gibt es natürlich auch andere Lebensmittel, die eine gute Eisenquelle sind. Dazu gehören viele Saaten und Nüsse, wie zum Beispiel: Pinienkerne, Kürbiskerne, Sonnenblumenkerne, Hanfsamen und Leinsamen. Wählen Sie Saaten, Nüsse und Hülsenfrüchte! Eisenreich sind auch Hülsenfrüchte, Schwarzwurzeln und viele Getreidearten (Dinkel, Hirse oder Vollkornreis). Vitamin C erhöht die Bioverfügbarkeit von Eisen aus pflanzlichen Nahrungsmitteln Wenn eisenreiche vegetarische oder vegane Nahrungsmittel auf dem Tisch stehen, reichen Sie hierzu einen frischen Salat z.B. mit Paprika, trinken Sie ein Glas Orangensaft oder essen Sie zum Abschluss ein Dessert mit viel frischem Obst. Das darin enthaltene Vitamin C verbessert die Eisenverfügbarkeit für den Körper, d.h. das Eisen wird leichter verwertbar. Die Zitrone enthält viel Vitamin C Es gibt auch Lebensmittel, die die Eisenaufnahme hemmen Kaffee- und Schwarzteetrinker sollten den Tee oder Kaffee nicht zum Essen oder unmittelbar danach genießen. Die Gerbsäuren in diesen Getränken binden das Eisen schon im Magen. Es findet dann nicht den Weg durch die Darmwand ins Blut, sondern nach draußen. Den gleichen negativen Effekt auf die Eisenresorption haben calciumreiche Lebensmittel. Calcium bildet mit Eisen einen unlöslichen Komplex. Nach dem eisenreichen Essen sollte keine Quarkspeise oder Joghurt als Nachspeise gegessen werden. Auch das Glas Rotwein zum Essen ist bei Eisenmangel nicht zu empfehlen. Rotwein oder aber der rote Traubensaft ist reich an Polyphenolen. Polyphenole wirken auf die Eisenresorption hemmend.Bei einem Eisenmangel muss aber weder auf Milchprodukte, Kaffee, Tee, Traubensäfte oder das Gläschen Rotwein verzichtet werden. Die entscheidende Rolle für die Eisenaufnahme spielt lediglich die richtige Zusammenstellung der Mahlzeiten. Health Claims Eisen  trägt zu einem normalen Energiestoffwechsel bei  trägt zu einer normalen Funktion des Immunsystems bei  trägt zur Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung bei  trägt zur normalen Bildung von roten Blutkörperchen und Hämoglobin bei  trägt zu einem normalen Sauerstofftransport im Körper bei  Ich wünsche Ihnen einen schönen Tag. Ihre Dr. rer. nat. Rita Hein, Heilpraktikerin und Ernährungsberaterin

Diagnose: Glutenunverträglichkeit - Paulinas Erfahrungsbericht

Diagnose: Glutenunverträglichkeit - Paulinas Erfahrungsbericht

Ich habe eine Glutenunverträglichkeit und möchte Ihnen mit diesem Blog-Beitrag Mut machen, wie mit vielen Alternativprodukten und guter Kennzeichnung die glutenfreie Ernährung erleichtert werden kann. Zöliakie, Glutensensitivität oder Weizenallergie –die neue Volkskrankheit? „Ist da Gluten drin?“ Wäre ich das vor ein paar Jahren gefragt worden, hätte ich vermutlich nicht weiterhelfen können, da ich nicht einmal gewusst habe, was Gluten überhaupt ist. Mittlerweile weiß ich es: Gluten oder auch Klebereiweiß ist ein Speicherprotein, das im Samen verschiedener Getreidesorten, wie Weizen, Roggen, Gerste oder Dinkel vorkommt. Es hat einen geringen Nährwert, ist aber ein guter Emulgator und Träger für Aromastoffe, bindet Wasser und stabilisiert. Für mich ist Gluten aber vor allem etwas, das ich nicht esse. Nicht, weil ich eine Diät mache, sondern weil ich an einer Glutensensitivität leide. Glutensensitivität ist eine Form der Glutenunverträglichkeit, die in jedem Alter auftreten kann. Hierbei löst das Gluten eine fehlgeleitete Immunreaktion aus. Der Körper reagiert überempfindlich auf Gluten. Bei mir zeigte sich das durch häufige Bauchschmerzen, Müdigkeit, Übelkeit und Kreislaufprobleme. Da im Gegensatz zu einer echten Zöliakie die Symptome bei einer Sensitivität sehr unterschiedlich und individuell sind, verging über ein Jahr, bis die Diagnose schließlich durch eine Bauchspiegelung im Krankenhaus bestätigt wurde. Glutenunverträglichkeit – welche Lebensmittel sind zu meiden? Cheatday – gibt´s nicht Nach der Diagnose war ich zwar erleichtert, endlich einen Grund für meine Beschwerden gefunden zu haben, zugleich war mir jedoch auch bewusst, dass ich ab sofort meine Ernährung komplett umstellen muss. Keine Nudeln, keine Pizza, kein Müsli, keine Burger, keine Kekse und nicht mal Brot – die Liste glutenhaltiger Lebensmittel schien unendlich lang und beinhaltete so gut wie alles, worauf meine bisherige Ernährung basierte. Ich konnte mich nicht einmal an eine Fastenzeit erinnern, die ich durchgehalten hatte und jetzt sollte ich plötzlich auf so viel verzichten, ganz ohne Ausnahmen? Besonders am Anfang war die Umstellung nicht einfach und sehr zeitaufwendig. Die Angebote an speziellen Ersatzprodukten waren zwar deutlich umfangreicher, als ich erwartet hätte, aber oft war der Geschmack sehr ungewohnt und eigen. Doch man wächst an seinen Herausforderungen und nach einigen Wochen fand ich sogar ein Brot, das nicht nach Pappe schmeckte. Ich würde nicht behaupten, dass meine Ernährung durch die Umstellung gesünder oder ungesünder wurde. Vielmehr habe ich gezwungenermaßen beim Kontrollieren der Zutatenlisten erstmals darauf geachtet, was eigentlich alles in den Lebensmitteln steckt, die ich täglich zu mir nehme und habe gelernt, bewusster zu Essen. Glutenfreie Produkte, die das Kochen erleichtern Verzicht ohne verzichten Als ziemlich schwierig erwiesen sich Restaurantbesuche, Familienfeiern und Tage, an denen es schnell gehen musste. Es gibt kaum Produkte, die glutenfrei, schnell zubereitet und trotzdem lecker sind. Mit einer Ausnahme: Die Produkte von GEFRO. Wussten Sie, dass über 85% der GEFRO Produkte glutenfrei sind? Tomatensoße, Gewürz-Pfeffer oder Chili sin Carne – In unserer Küche waren die Suppen, Soßen und Würzen von GEFRO schon immer sehr beliebt und alles kann ich trotz meiner Glutensensitivität weiterhin essen. Mein Lieblingsprodukt? Definitiv die BIO Sauce Bolognese. Dank GEFRO muss ich also nicht auf mein Lieblingsgericht verzichten. GEFRO Soßen-Set Paulina hat 2020 ein Praktikum bei GEFRO gemacht und uns ihre Geschichte erzählt. Vielen Dank dafür, Paulina! Haben Sie ähnliche Erfahrung gemacht bei der Diagnose von Glutenunverträglichkeit? Hinterlassen Sie uns einen Kommentar, wir sind gespannt auf Ihre persönliche Geschichte. Wir wünschen Ihnen alles Gute, Ihr GEFRO-Blog-Team