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In diesem Blog-Beitrag erhalten Sie einen Einblick in die Mitarbeiter-Welt von GEFRO. Denn bei uns sind treue Mitarbeiter Gold wert! Inhaltsverzeichnis Thomas Dolpp: Lagerchef bei GEFRO Klaus Zagermann: Abteilungsleiter bei GEFRO Marlene Kohler: Älteste Mitarbeiterin bei GEFRO Warum sind treue Mitarbeiter Gold wert? Ich arbeite seit 8 Jahren bei der Firma GEFRO, habe dort auch meine 3jährige Ausbildung zur Kauffrau für Büromanagement gemeistert. Klingt nach einer langen Zeit, doch meine Kollegen/in Marlene Kohler, Klaus Zagermann und Thomas Dolpp können darüber nur schmunzeln. Sie arbeiten länger als 29 Jahre hier und sind nicht mehr weg zu denken. Doch warum sind die drei schon so lange bei GEFRO? Ich habe Thomas, Marlene und Klaus persönlich getroffen und nachgefragt. (Thomas & Klaus wollten leider ohne Bild im Blogbeitrag auftreten.) Thomas Dolpp: Lagerchef bei GEFRO Darf ich Ihnen vorstellen: Thomas Dolpp, 50 Jahre alt. Thomas arbeitet seit 1992 bei GEFRO als Lagerchef. Mone: Hallo Thomas, du bist immer im Stress und hast tatsächlich fast keine freie Minute zum Durchatmen. Umso mehr freut es mich, dass du dir kurz Zeit für uns nimmst. Du arbeitest schon seit 29 Jahren bei GEFRO. Hast du damals gedacht, dass du so lange hier bleiben würdest? Thomas:Hallo Mone, klar, für dich nehme ich mir immer und gerne Zeit :-) Nein, vor 29 Jahren dachte ich nicht, dass ich es hier so lange aushalten werde! :-) Bin jetzt aber froh, dass ich immer noch hier bin. Mone: Was hat dich immer wieder dazu motiviert, zu bleiben? Thomas:Ich denke, meine Kollegen und der tolle Zusammenhalt hier in der Firma. Das schätze ich sehr! Mein vielseitiges Aufgabengebiet, das ich mir oft selbst einteilen kann, ist auch ein Grund. Mone: Was hat sich in den vielen Jahren bei GEFRO verändert? Thomas:Die Technik ist viel besser geworden (auch, wenn sie manchmal streikt). Der beheizte Arbeitsplatz ist natürlich gerade im Winter sehr wertvoll. Das war früher nicht selbstverständlich! Wir haben jetzt auch im Lager-Büro höhenverstellbare Schreibtische, die einen ergonomischen Arbeitsplatz ermöglichen. Mone: Wärst du manchmal lieber in einer Firma, in der dich nicht jeder kennt? Wo du sozusagen nur eine Nummer wärst? Thomas:Manchmal schon, dann hätte ich meine Ruhe! ;-) Spaß, natürlich nicht - es ist schön, gekannt zu werden und jeden persönlich zu kennen! So kann besseres Vertrauen geschaffen werden. Mone: Danke, lieber Thomas, für deine Zeit und deine Antworten. Du bist bei uns ein ganz wichtiger Mensch und wirklich Gold wert. Klaus Zagermann: Abteilungsleiter bei GEFRO Klaus Zagermann ist 52 Jahre alt und seit 36 Jahren bei GEFRO "der Mann, der alles kann". Er fühlt sich sehr wohl bei "seinen Mädels" im Büro. Als Abteilungsleiter weiß er über alle Abläufe im Betrieb Bescheid. Mone: Hallo Klaus, schön, dass du dir Zeit für uns nimmst. Dein Aufgabengebiet ist groß und vielfältig. Kannst du uns erklären, was genau du bei GEFRO machst? Klaus: Meine "Lieblingsantwort" ist meist: "Mädchen für alles" - im positivsten Sinn des Wortes. Ob es um Kundenservice geht, interne Prozessabläufe, Kommunikation mit Partnern, wie z.B. DHL/Post, mit der IT intern und extern....Prinzipiell sehe ich mich jedoch als Teil des Teams, als Kollegen, der halt schon ein paar Jahre länger hier ist und mit GEFRO wachsen durfte und deswegen manchmal, jedoch nicht immer, ein paar Details mehr kennt und gerne hilft, wenn's "klemmt". Mone: Du bist damals 1998 vom alten Gebäude "Im Ziegeltörle" hier ins neue Gebäude im Industriegebiet gezogen. Mal ganz ehrlich, was war früher und was ist heute besser? Klaus: Meine Devise ist: Die beste Zeit ist JETZT. ;-)Am Ziegeltörle war einfach super, dass man alle Kolleginnen und Kollegen täglich sah, die Wege kürzer waren und man auch einmal in der Mittagspause zusammensaß, (fast) jeden Geburtstag feierte oder auch mal "was Trinken ging" - der Blick durch die "Nostalgiebrille".Hier und heute bin ich dankbar und froh, dass die Chefs den Blick nach vorne gerichtet haben und Mut hatten, Neues zu wagen. Sonst könnten wir dieses Gespräch mutmaßlich nicht führen. Mone: Was war der stressigste Moment, den du bei GEFRO erlebt hast? Und wie hast du dich damals verhalten? Klaus: So richtig stressig war Anfang der 90er Jahre die Einführung eines neuen ERP-Systems. Unser heutiger Chef, Thilo Frommlet, kann sich daran sicher auch gut erinnern. Sein Vater hatte uns "jungen Buben" immens viel Vertrauen entgegengebracht und einiges an Verantwortung für dieses Projekt übertragen. Da gingen schon mal Nächte und Wochenenden drauf. War trotzdem eine interessante Zeit. Mone: Wenn du zurück in die Vergangenheit reisen könntest, zum Anfang deiner GEFRO-Karriere, um dem unerfahrenen Klaus einen beruflichen Rat zu geben - was wäre das dann? Klaus: Puuuh, ich bringe es ganz allgemein auf den Punkt: Bleib neugierig, so wie es Kinder sind. Es gibt immer Neues zu entdecken und zu lernen. Geschäftlich, wie im privaten Leben. Mone: Lieber Klaus, herzlichen Dank für deine tollen und informativen Antworten. Wahnsinn, was du alles schon erlebt und geleistet hast in dieser Firma. Herzlichen Dank dafür! Marlene Kohler: Älteste Mitarbeiterin bei GEFRO Zu guter Letzt hab ich noch meine liebe Marlene Kohler besucht. Sie ist 72 Jahre alt und schon seit 1985 (ebenfalls 36 Jahre) bei GEFRO. Sie ist ein echtes "Urgestein" und schon längst ein echter Star auf unserem Blog. Marlene radelt jeden Tag bei Wind und Wetter von Benningen nach Memmingen und ist unglaublich fit. Sie hat sich sogar bereit erklärt, sich in unserem Historienbüro filmen zu lassen. Viel Spaß :-) Es war für mich - und ich hoffe auch für Sie - ein sehr interessanter kleiner Einblick hinter die Kulissen von unseren drei langjährigen Mitarbeitern. Es gibt viele weitere Kollegen, die schon lange bei GEFRO arbeiten. Unser langjähriger Buchhalter (der leider mittlerweile "schon" in Rente ist) war insgesamt über 50 Jahre bei GEFRO - d.h. fast sein ganzes Leben! Wahnsinn, das sieht man nicht alle Tage, dass eine Firma so viele Mitarbeiter mit einer so langen Betriebszugehörigkeit hat. Ich finde, darauf können wir sehr stolz sein. Es ist der beste Beweis, dass das Betriebsklima und die Arbeit hier einfach klasse und stimmig sind. Ein herzliches Dankeschön an das ganze GEFRO-Team! Es ist schön, dass es euch gibt! Warum sind treue Mitarbeiter Gold wert? Konnte ich Ihnen diese Frage beantworten? Bei GEFRO heißt das: Langjährige Mitarbeiter haben den Mut, auch unangenehme Themen anzusprechen. Ein langjähriger Mitarbeiter bringt oft viel Licht ins Dunkel und kann alleine durch seine Erfahrung mögliche Lösungswege aufzeigen. Liebe Leser, wie lange arbeiten Sie schon in Ihrer Firma bzw. haben Sie gearbeitet? Hinterlassen Sie uns gerne einen Kommentar. Wir sind gespannt auf Ihre Geschichte. Ich wünsche Ihnen weiterhin alles Liebe und Gute. Ihre Mone
Was ist die richtige Ernährung für mein Kind? Und was, wenn mein Kind das gaaanz anders sieht?! Konflikte am Mittagstisch sind Alltag, und Eltern sind ständig hin- und hergerissen zwischen einfachem Frieden ("Nudeln mit Soße") gepaart mit schlechtem Gewissen, und gesundem Essen mit Diskussion mit dem Sprössling als "Beilage".Wichtig - es muss nicht immer anstrengend sein! :-) Vieles läuft ganz automatisch richtig ab, und mit ein bisschen Knowhow rund Ernährung und Essverhalten wird der Alltag schon stressfreier. Kinder lernen am Modell Lebensmittel sind keine Trostpflaster Keine Verbote! Was und wie viel sollen Kinder essen? Auf Nährstoff- und Energiedichte achten Geduld! Alles nur eine Phase... Struktur und Neugierde als Hilfsmittel Immer wieder erreichen mich in der Ernährungsberatung Anrufe oder Mails von besorgten Eltern und Großeltern, die sich Sorgen um das Essverhalten ihrer Kinder oder Enkelkinder machen. Jedes Restaurant bietet heute den obligatorischen Kinderteller an: Nudeln mit Tomatensoße Kleines paniertes Schnitzel mit Pommes rot/weiß 5 Fischstäbchen an Zitronenscheibe mit Pommes und Salatgarnitur 3 Reibekuchen mit Apfelmus Essen unsere Kinder wirklich so wenig abwechslungsreich? Sind sie zufrieden, wenn zwischen Pommes, Schnitzel, Pizza und Mc… gewechselt wird? Haben die Kids von heute keine Lust auf die bunte Vielfalt von Obst, Gemüse, Getreideprodukten, Fisch und Fleisch? Gesundes Mittagessen? Fehlanzeige! Mittags um 13.00h in Deutschland:„Mama, was gibt es heute zu essen? Blumenkoooohl? Oh nein, Du weißt doch, dass ich keinen Blumenkohl mag. Und dann auch noch mit langweiligen Kartoffeln. Ich habe so großen Hunger, und jetzt nicht einmal was Anständiges zu essen…Das esse ich jedenfalls nicht, das kannst Du gleich wieder abräumen!“ Immer nur Nudeln mit Tomatensoße?! Das muss nicht sein. Welche Mutter, welcher Vater kennt das nicht: nörgelnde Kinder am Mittagstisch, nicht aufgegessene oder vielleicht sogar entsorgte Pausenbrote, der heimliche Gang in die Speisekammer immer auf der Suche nach etwas Süßem. Hinzu kommt noch das eigene schlechte Gewissen, weil die Kinder wieder kein Gemüse bekommen. Diese Litanei lässt sich schier endlos fortsetzen. Die gemeinsame Mahlzeit, die eigentlich etwas Besonderes, Schönes sein sollte in unserem von Hetze geprägten Arbeitsalltag artet immer mehr in Stress und Verzweiflung aus. Da empfehlen die Experten 5 Portionen Obst und Gemüse am Tag und die Kinder verziehen angewidert das Gesicht. Da hilft auch das Versprechen vom Sonnenschein am nächsten Tag nicht. Auch der Bissen für Oma, Opa, Onkel Andreas und Tante Katrin ist sicherlich nicht die Methode, Kinder für eine abwechslungsreiche, gesunde Mischkost zu begeistern. Kinder lernen am Modell. Nichts ist überzeugender und wirkt nachhaltiger als das Vorbild der Eltern oder Großeltern. Auch wenn ein Kind anfangs bestimmte Nahrungsmittel ablehnt, sollte es durchaus immer wieder mal zum Probieren animiert werden. Geschmack will auch gelernt werden. Aber Vorsicht mit Kritik. Wenn man immer wieder auf die Nörgelleien der Kinder eingeht, merken diese schnell, dass sie die Aufmerksamkeit auf sich ziehen und damit im Mittelpunkt stehen. Die beste Strategie ist, den Focus nicht auf das merkende Kind zu lenken. Umgekehrt sollte man nicht mit Lob sparen, wenn das Kind etwas probiert, was ihm doch eigentlich nicht schmeckt. Dadurch bekommt der Sprössling nicht nur Aufmerksamkeit, sondern gleichzeitig noch Lob und Anerkennung. Lebensmittel sind keine Trostpflaster Auf gar keinen Fall sollten Essen oder bestimmte Nahrungsmittel als Erziehungsmittel verstanden werden: Lebensmittel dürfen weder als Trost noch Strafe eingesetzt werden. Süßigkeiten nicht als Trostpflaster einsetzen. Schokolade, Gummibärchen oder Eis eignen sich zwar sehr gut als Trösterchen, weil sie schnell wirken, aber Kinder, die immer wieder mit Süßigkeiten belohnt werden, verinnerlichen dies und neigen auch als Erwachsene dazu, Frust oder Spannungen mit Essen zu kompensieren. Der Kummerspeck im Alter wird möglicherweise schon im Kindesalter vorprogrammiert. In der Kindheit wird der Grundstein für die körperliche und geistige Entwicklung gelegt. Und durch den Erziehungsstil beeinflussen wir als Eltern ganz wesentlich das spätere Ernährungsverhalten unserer Kinder. Eltern kümmern sich um Lebensmittelmenge und –vielfalt. Vater und Mutter leben das gewünschte oder auch unerwünschte Ernährungsverhalten vor. Die Sprichwörter: "Wie der Vater so der Sohn“ oder „Was der Bauer nicht kennt…“ haben besonders, wenn es um Essgewohnheiten geht, ihre uneingeschränkte Berechtigung. Verschmähen Mütter und Väter Obst und Gemüse, sollten sie keine Hoffnung haben, dass die Kinder jeden Tag nach einem Salat- oder Obstteller verlangen. Kinder lernen am Modell. Nichts ist überzeugender und wirkt nachhaltiger als das Vorbild der Eltern. Eltern sind Vorbilder in Sachen Ernährung! Jeder von uns erinnert sich sicher an bestimmte Speisen, die früher „bäh“ waren und heute zu den Lieblingsspeisen gehören. Gemüse wie Spargel, Rosenkohl oder auch Spinat stehen dabei bei Vielen ganz oben auf der Liste. Wenig hilfreich sind gute gemeinte Ratschläge wie z.B. „Das ist gut für die Gesundheit“ oder „Bonbons fördern Karies“. Ein Kind kann mit solchen Ratschlägen wenig anfangen. Es hat möglicherweise schon Tüten von Gummibärchen verzehrt, und die Zähne habe immer noch keine Löcher. Im Erwachsenenalter ist es doch auch nicht anders. Die meisten wissen recht gut Bescheid über so genannte gesunde und ungesunde Lebensmittel, aber die Zahl der ernährungsbedingten Erkrankungen nimmt stetig zu. Es ist verboten, etwas zu verbieten Wir zwingen uns oder werden als Kind gezwungen, das Gesunde zu essen und träumen insgeheim von der fetten Bratwurst oder dem dicken Eisbecher mit Schokosoße. Verzichten Sie, wenn es um das Ernährungsverhalten der Kinder geht, auf Verbote. Verbote oder später im Erwachsenalter die rigorosen Vorsätze wie: ab morgen esse ich keine Schokolade mehr, sind zum Scheitern verurteilt. Die Gedanken kreisen permanent um das verbotene Lebensmittel und irgendwann wird man schwach. Der Erwachsene holt sich heimlich die Schokolade aus dem Vorrat, die Kinder opfern ihr Taschengeld, nur um die Lust und Sehnsucht nach dem verbotenen Lebensmittel zu befriedigen. Kindern, die die häusliche Verpflegung immer nur unter dem Gesundheitsaspekt kennen lernen, neigen sehr oft im jugendlichen Alter zu einer unstillbaren Aufholjagd. „Jetzt kann die Mutter mir nichts mehr vorschreiben, jetzt entscheide ich. Und wenn ich jeden Tag Pommes und Schokoriegel will, dann werde ich sie mir gönnen“. Das Essen sollte von Beginn an nicht nur Nahrungsaufnahme, sondern auch Genuss sein. Und die ungesunde Leckerei gehört hin und wieder zum Genuss einfach dazu. Das richtige Essverhalten für Kinder Was und wie viel sollen Kinder essen? Als „Treibstoff“ braucht unser Körper zunächst einmal Energie in Form von Fetten, Kohlenhydraten und Eiweißen. Den Energiebedarf messen wir in kcal. Dieser Bedarf ist bei Erwachsenen sowie auch bei Kindern individuell sehr unterschiedlich. Er ist bei Kindern abhängig vom Entwicklungsstadium, vom Körperbau aber ganz entscheidend auch vom Bewegungsdrang der Sprösslinge. Mehr Bewegung, höherer Energiebedarf! Ein Kind, das seine Freizeit mehr oder weniger vor dem PC oder Fernseher verbringt, hat einen deutlich niedrigeren Bedarf, als das Kind, das sich den ganzen Tag auf dem Bolzplatz verausgabt. Egal ob erwachsen, noch Kind oder Jugendlicher: der Energiebedarf ist die Summe aus Ruheumsatz und Leistungsumsatz. Das heißt, je mehr unsere Kinder in Bewegung sind, desto mehr Energie setzen sie frei. Nährstoffdichte heißt das Zauberwort Eine Tüte Fruchtgummi, die Flasche Limonade oder auch die heiß geliebten Nussnougatcremes haben eine sehr hohe Energiedichte aber praktisch keine oder nur sehr wenig Nährstoffe. Aber gerade der wachsende junge Organismus braucht Nährstoffe für die gesunde Entwicklung. Obst, Gemüse, Vollkorngetreide haben zwar eine niedrigere Energiedichte, aber durch den hohen Gehalt an Vitaminen, Mineralstoffen und Pflanzenstoffen eine hohe Nährstoffdichte. Der Energiebedarf der Kinder ist gemessen an der Größe und auch am Alter recht hoch. Manche Mutter ist sicherlich erstaunt, dass die 11jährige Tochter ebenso viel Energie benötigt wie sie selber und der 14jährige Sohn sogar deutlich mehr. Hier liegt der Unterschied zu den ausgewachsenen bzw. älteren Menschen. Während beim älteren Menschen viele Nährstoffe in einer geringeren Nahrungsmenge untergebracht werden müssen, darf beim Heranwachsenden schon eher mal eine Mahlzeit nur oder überwiegend aus Kalorien bestehen. Nährstoffreiche Lebensmittel wie Gemüse, Obst, Vollkorngetreide, gutes Fleisch und Milchprodukte sind in der Kinderkost lebensnotwendig, aber in der ausgewogenen Kost können die Lieblingsgerichte wie Hamburger, Schokolade… durchaus untergebracht werden. Auch Fastfood darf im Speiseplan vorkommen. Geduld Kinder haben immer wieder Phasen, in denen sie bestimmte Lebensmittel oder auch ganze Lebensmittelgruppen, z.B. Obst oder Gemüse schlichtweg ablehnen. Solche Phasen sind jedoch völlig normal und nicht besorgniserregend. Solange ein Kind einen gesunden Eindruck macht, lacht, spielt und tobt sollte man als Eltern eher gelassen reagieren, kein Kind wird freiwillig verhungern. Über kurz oder lang holen sich die Kinder die Nährstoffe, die sie brauchen. Das Angebot von Obst und Gemüse sollte allerdings bei jeder Mahlzeit da sein. Aber die Kinder entscheiden selber, was sie essen und auch wie viel sie essen. Struktur schaffen und Neugierde wecken Um die Grundlagen für ein gesundes Essverhalten zu legen, reichen Empfehlungen über die richtige Nahrungszusammensetzung allein nicht aus. Regelmäßige Mahlzeiten, wie auch Schul- und Spielzeiten geben dem Tagesablauf der Kinder eine Struktur. Und zumindest eine gemeinsame Mahlzeit am Familientisch ist mehr als nur Nahrungsaufnahme. Wenn alle Familienmitglieder mit allen Sinnen am gemeinsamen Mahl teilnehmen, ist das Essen auch Futter für die Seele. Die gemeinsame Zeit schafft darüber hinaus die Möglichkeit, Neugierde beim nörgelnden Kind zu wecken. Da sagt zum Beispiel der große Bruder zum Papa: “Du, Papa, probiere mal den Gurkensalat. Mama hat die Gurken in ganz dünne Streifen geschnitten. Die sehen aus wie Spaghetti. Das schmeckt super gut!“ Der Papa greift den Faden auf und erwidert: „Tatsächlich, Du hast recht. Echt lecker. Die Streifen schmecken irgendwie anders als die normalen Gurkenscheiben.“ Und schon hebt die mäkelige Nina den Kopf. Wenn sie mitreden will, muss sie kosten. Vielleicht nicht gleich heute, aber wenn die Mama diese Gurkenspaghetti nochmal auf den Tisch bringt und alle begeistert sind, will sie auch wissen, ob das wirklich stimmt. Und dann verfeinert der große Bruder Max sein Blumenkohlröschen auch noch mit ein wenig Ketchup. Das sieht schon sehr verlockend aus. Für ein gutes und entspanntes Essen am Familientisch müssen wir und die Kinder etwas Kostbares investieren – Zeit. Aber diese Zeit ist nicht vergeudet, sondern in dieser Zeit erfahren wir ein hohes Maß an Lebensfreude und das wird auch das jüngste Mitglied der Familie sehr schnell spüren und schätzen lernen. In diesem Sinne: „Kosten wir sie aus, die Familienzeit am Esstisch“ Ich wünsche Ihnen einen schönen Tag! Ihre Dr. rer. nat. Rita Hein, Heilpraktikerin und Ernährungsberaterin Das könnte Sie auch noch interessieren: Entspanntes Kochen mit Kindern Den inneren Schweinehund überwinden Mit guten Kohlenhydraten das Stoffwechselfeuer entfachen!
Im Wort ändert sich nur ein Buchstabe und dennoch haben Pro- und Prebiotika einen ganz unterschiedlichen Einfluss auf unseren Darm. Probiotische Lebensmitteln enthalten für den Darm nützliche Bakterienstämme. Die prebiotischen Lebensmittel dienen eben diesen nützlichen Darmbakterien als Nahrung. Probiotische Nahrungsmittel Prebiotische Nahrungsmittel Auch wenn die Wechselwirkungen zwischen Körper und Darm-Mikrobiom nicht vollständig erforscht sind, ist der Zusammenhang zwischen Wohlbefinden und Darm heute unbestritten. Eine gute Darmflora (Darmmikrobiota) ist die Grundlage für unser Wohlbefinden. Probiotische Nahrungsmittel Nicht wärmebehandelte Joghurtprodukte und fermentierte Nahrungsmittel enthalten natürlicherweise lebende Bakterienkulturen, sogenannte Probiotika (von griechisch: pro bios = für das Leben), die die Darmgesundheit unterstützen. Natürliche probiotische Lebensmittel: Naturjoghurt, Kefir, lange gereifte Käsesorten Sauerkraut, Kimchi Miso (japanische Gewürzpaste) Tempeh Milchsauer vergorene Gurken (Salzgurken) Kombucha Apfelessig Brottrunk Probiotische Nahrungsmittel bringen nützliche Bakterien mit, die den Verdauungstrakt besiedeln sollen, um die vorhandene, möglicherweise sogar durch Durchfälle oder Medikamente geschwächte Darmflora in ihrer Tätigkeit unterstützen. Die wohl bekanntesten Probiotika sind Milchsäurebakterien, zu denen Laktobazillen, Bifidobakterien und Enterokokken gehören. Prebiotische (auch präbiotisch) Nahrungsmittel Als prebiotisch werden Lebensmittel bezeichnet, wenn sie spezielle unverdauliche Ballaststoffe enthalten. Wichtige Prebiotika sind z.B. Resistente Stärke, Inulin, Pektin und Flohsamenschalen. Sie gelangen mit der Nahrung in den unteren Darm, wo sie den erwünschten Bakterien - den Probiotika - als Nahrung dienen. Das bedeutet, prebiotische Nahrungsmittel sorgen für eine optimale Ernährung der schon vorhandenen Flora. Prebiotische Ballaststoffe sind in allen Obst- und Gemüsesorten enthalten. Aufgrund ihrer Struktur zählen die prebiotischen Ballaststoffe eigentlich zu den Kohlenhydraten. Es sind nicht verwertbare Polysaccharide (Mehrfachzucker) Prebiotika Prebiotische Lebensmittel Inulin, Oligofructose Chicorée, Topinambur, Spargel, Lauch, Knoblauch, Zwiebel, Artischocken, Kohlgemüse Galacto-Oligosaccharide Hülsenfrüchte Pektin Äpfel, Birnen, Zitrusfrüchte, Quitten Resistente Stärke Nudeln, Kartoffel, Reis, Bananen Polysaccharide Flohsamenschalen Einen empfindlichen Darm sollte man schonend an Prebiotika gewöhnen, da er sonst mit Blähungen reagieren könnte. Meine Empfehlung: nehmen Sie erst einmal nur kleine Mengen dieser kleinen Helferlein zu sich. Mit der Zeit siedeln sich gesunde Darmbakterien im Darm an, eine gute Darmflora entsteht, und der Verdauungstrakt funktioniert immer besser. Wenn Lebensmittel sowohl Probiotika als auch Prebiotika enthalten (z.B. Naturjoghurt mit Obst), werden sie als synbiotisch bezeichnet. Liebe Leser, ich schreibe in meinem Beitrag bewusst von pre- oder probiotischen Nahrungsmitteln und nicht von Pre- oder Probiotika, die wir überall kaufen können. Nahrungsergänzungsmittel können eine gesunde ausgewogene Ernährung nicht ersetzen. Natürlich gibt es Ausnahmen. Bei schweren Erkrankungen oder in besonderen Lebenssituationen, können Nahrungsergänzungsmittel durchaus empfohlen werden. Meine Empfehlung: „Mehr prebiotische Lebensmittel auf dem Speiseplan, damit die guten Bakterien (Probiotika) im Darm gedeihen können. Essen Sie bunt! Wählen Sie die Farben, die die Natur Ihnen bietet, dann schaffen Sie gute Voraussetzungen für ein gutes Darmmikrobiom“. Wenn es um bunte, farbenfrohe Lebensmittel geht, stehen natürlich Obst und Gemüse an erster Stelle. Sie sind die besten Fitmacher, enthalten wenig Energie aber liefern eine Menge Vitalstoffe: Vitamine, Mineralstoffe, sekundäre Pflanzenstoffe und eben die gewünschten prebiotischen Ballaststoffe. Erst mit Obst und Gemüse wird die Mahlzeit, egal ob Frühstück, Mittagessen oder das Abendbrot wirklich bunt und ausgewogen. Ich freue mich auf Ihre Erfahrungen und Fragen, schreiben Sie gerne! Herzlich, Ihre Dr. rer. nat. Rita Hein, Heilpraktikerin und Ernährungsberaterin
Homeoffice: keine Betriebs-Kantine weit und breit, kein Koch, der Ihnen fast den Essenswunsch von den Lippen ablesen kann. Ganz recht, Sie sind ja zuhause und dürfen sich selber darum kümmern, was es heute zu essen gibt. Schnell die Fertigpizza in den Ofen, kleine Snacks und Knabbereien hier und da - nur keinen großen Aufwand betreiben, denn es sollte ja auch zügig gehen. Jeden Tag Fastfood und die gleiche Leier? So kann es doch nicht weiter gehen! Wir haben die Lösung und 5 tolle Tipps für besseres Essen im Homeoffice: Tipp 1: Vitamine Lieber Apfel statt Kuchen! Achten Sie darauf, dass Sie genügend Vitamine zu sich nehmen. "An apple a day keeps the doctor away". Wie wäre es mit leckeren Apfelschnitzen statt Kuchen? Glauben Sie mir, sie schmecken genauso gut, auch wenn Sie die Schnitze selber schneiden! ;-) Tipp 2: Der richtige Snack Statt zwischendurch immer mal wieder Chips oder Süßigkeiten zu snacken, empfehlen wir unsere Omega Kerne/Samen-Mix. Der perfekte Energieschub, den wir gerade bei der Arbeiten brauchen, um das Hirn wieder auf Vordermann zu bringen. Der Omega Kerne / Samen-Mix sorgt für den perfekten Energieschub! Tipp 3: Mahlzeit ohne Aufwand Die Suppenpausen sind ohne Zusatz von Haushaltszucker. Wenn wir viel Arbeit haben, muss es einfach und schnell gehen. Kennen Sie schon unsere köstlichen Suppen-Pausen? Perfekt für den plötzlichen Hunger. Beutel auf - Pulver in die Tasse - heißes Wasser drauf gießen - kurz ziehen lassen und schon haben Sie eine leckere Mahlzeit mit ganz wenig Aufwand gezaubert. Die Suppenpausen sind echtes "Brainfood": Sie halten uns natürlich im Gleichgewicht und sind ohne Zusatz von Haushaltszucker. Die typische Müdigkeit nach dem Essen ist Geschichte - unsere schnelle Mahlzeit bringt uns mehr Konzentration und Energie. Tipp 4: Feste Essenszeiten Setzten Sie sich genaue Zeiten zum Essen. Im Homeoffice werden immer wieder kleine Happen unkontrolliert gegessen. Das Sättigungsgefühl verliert sich und wir haben immer wieder Hunger, obwohl wir schon mehr als genug zu uns genommen haben. Das ist für unseren Körper nicht wirklich gesund. Lieber setzen Sie sich fix drei feste Mahlzeiten am Tag und haben so einen geregelten Ess-Alltag. Tipp 5: Essen leicht gemacht Bandnudeln, Suppennudeln, Spiralen, Maccaroni oder Spaghetti Nester.Was ist Ihr Liebling? Wer kennt das Gefühl nicht, wenn bei der Arbeit der/die Chef/in Brotzeit ausgibt und man sich damit den Bauch üppig gefüllt hat. Die Konzentration nach der Pause ist im Keller und wir werden irgendwann schlapp und müde. Achten Sie auch im Homeoffice auf ein leichtes Essen, welches aber doch sättigt. Wie wäre es mit unseren Ballaststoffnudeln, in Kombination mit unserer leichten Tomatensoße u. -Suppe. Nudeln 3 Minuten kochen - Tomatensuppe einmal aufkochen lassen - fertig. Die Tomatensoße können Sie auch als Suppe verwenden! Wir hoffen, wir konnten Sie mit unseren Tipps etwas animieren und freuen uns auf Ihre Homeoffice-Geschichten zum Thema Essen. PS: Und vergessen Sie Ihre wohl verdiente Pause nicht, gehen Sie ein wenig nach draußen, um neue Energie zu tanken und frische Luft zu schnappen. Das alleine wirkt oft schon Wunder! ;-) Viele liebe Grüße Ihre Mone Das könnte Sie auch noch interessieren: 5 Lebensmittel, die Ihr Immunsystem stärken! Clever Pause machen im Büro GEFRO – Jetzt auch in Ihrer Nähe
Der erste Gichtanfall kommt in der Regel aus heiterem Himmel – meistens in der Nacht. Ich habe es selber im Bekanntenkreis erlebt. Stefan um die vierzig, Pianist von Beruf, normale Statur, Fleischliebhaber. Er war zu einer Hochzeitsfeier eingeladen. Das Essen schmeckte ihm köstlich: Rouladen, deftiger Schweinebraten und zu später Stunde noch herrlichen geräucherten Fisch am Mitternachtsbüffet. Stefan hat das Tanzbein geschwungen. Und weil es im Saal sehr warm war, stillte er seinen Durst zwischen den Tanzrunden mit einem kühlen Bier. Und diese Kombination aus purinreichem Essen und Bier hat dann das Fass zum Überlaufen gebracht. Stefan wurde nach wenigen Stunden Schlaf durch rasende Schmerzen im Daumengrundgelenk geweckt. Das Gelenk war heiß, rot und geschwollen. Wie Stiche durch Nadeln, so stechend war der Schmerz. Die Diagnose war durch den Hausarzt schnell gestellt: ein akuter Gichtanfall. Und das auch noch in der Hand. Wie sollte Stefan damit Klavierspielen? Er wurde zunächst mit Medikamenten versorgt. Gleichzeitig stellte er seine Ernährung um. Warum erkrankte gerade Stefan? Bei Stefan war es wahrscheinlich die genetische Prädisposition. Wissenschaftler haben herausgefunden, dass die meisten Gichtpatienten eine erbliche Veranlagung für einen chronisch erhöhten Harnsäurespiegel haben. Der Stoffwechsel dieser Patienten bildet überdurchschnittlich viel Harnsäure oder scheidet über die Nieren zu wenig Harnsäure aus. Die genetische Veranlagung ist nicht beeinflussbar. Es gibt aber eine Reihe von Risikofaktoren, die sehr wohl beeinflussbar sind und letztlich alle mit dem Lebensstil zusammenhängen: Risikofaktor: Übergewicht Nahrungsmittel im Überfluss und zu jeder Zeit verfügbar, Techniken und Hilfsmittel, die uns körperliche Arbeit erleichtern oder ersparen, das sind heute unsere Lebensbedingungen. Zwar angenehm, aber auf Dauer für die Gesundheit nicht fruchtbar. Hyperkalorische Nahrung, zu wenig Bewegung: Das Risiko für die Entstehung von Bluthochdruck, Übergewicht, Diabetes und Gicht steigt. Man weiß heute, dass Übergewicht den Harnsäurewert zusätzlich ansteigen lässt. Das heißt, neben der Umstellung auf eine harnsäurearme Ernährung sollte der von Übergewicht geplagte Gichtpatient zusätzlich sein Körpergewicht reduzieren. Das Abnehmen sollte unbedingt langsam, in kleinen Schritten erfolgen. Das Einschmelzen von Körperfettzellen setzt Purine frei. Der Gichtpatient sollte daher auf Fastenkuren oder Crashdiäten verzichten. Stefan war nicht übergewichtig. Aber er hatte die genetische Veranlagung, vielleicht schon lange einen erhöhten Harnsäurewert. Das purinreiche Essen und Trinken war dann der berühmte Tropfen, der den Anfall auslöste. Risikofaktor: Alkoholkonsum Alkoholhaltige Getränke sollten nur in geringen Mengen getrunken oder ganz weggelassen werden. Alkohol steigert die Harnsäurebildung in der Leber und hemmt gleichzeitig die Harnsäureausscheidung über die Nieren. Besonders kritisch ist der Genuss von Bier. Purine aus der Bierhefe erhöhen den Harnsäurespiegel zusätzlich. Umsteigen auf alkoholfreies Bier ist keine Alternative, denn das alkoholfreie Bier enthält ebenso Purine. Manche alkoholfreien Biere enthalten sogar deutlich mehr Purin als normales Bier. Risikofaktor: Purinreiche Ernährung Eine zu hohe Zufuhr purinreicher Kost, die fleisch- und fischlastig ist, der häufige Verzehr von Innereien lassen den Harnsäurespiegel immer weiter ansteigen. Es gilt also, die Ernährung umzustellen, den Lebensstil zu verändern. Stefan ist den Weg gegangen und hat keinen weiteren Gichtanfall erleben müssen. Und seine Finger laufen wie früher über die Klaviertasten. Genussvoll essen bei Gicht Ist der Harnsäurespiegel im Blut erhöht oder sogar der erste Gichtanfall überstanden, läuten die Alarmglocken und die persönliche Ernährungsweise muss unter die Lupe genommen werden. Wo sind die Purinbomben in der Kost? Wieviel Bier wird getrunken? Ich bin persönlich kein großer Fan von Listen und Tabellen, es kann aber am Anfang der Ernährungsumstellung hilfreich sein, mit einer Tabelle zu arbeiten, um ein Gefühl für Puringehalte verschiedener Nahrungsmittel zu bekommen. Harnsäure entsteht beim Abbau der Purine im Stoffwechselprozess. Aus 1 mg Purin werden dabei 2,4 mg Harnsäure gebildet. Die Deutsche Gicht–Liga e.V. empfiehlt, die tägliche Harnsäuremenge auf max. 400 mg zu beschränken, um erhöhte Harnsäurewerte oder die Progression der Gicht zu vermeiden. Auf ihrer Internetseite bietet die Deutsche Gicht-Liga e.V. einen Purinrechner an (auch für mobile Endgeräte als App verfügbar). Gerne gebe ich den entsprechenden Link auf die Seite weiter: https://www.gichtliga.de/purinrechner.html Mit diesem Rechner gelingt es sehr schnell, die purinreichen Lebensmittel in der eigenen täglichen Kost aufzuspüren und Änderungen einzuleiten. Wenn das Gefühl für Puringehalte sich eingestellt hat, reicht es aus, Nahrungsmittel gedanklich in drei Rubriken einzuteilen: Genießen – sparsam verzehren – vermeiden Genießen Bunt essen, im Sinne von, was die Natur uns bietet. Gerade der Gichtpatient sollte Farbe auf den Tisch bringen. Gemüse, Obst oder Salat passen zu jeder Mahlzeit. Zur Brotzeit frischen Rettich, Tomaten, Radieschen oder Gurken, zum Frühstück ein Gläschen Gemüse- oder Obstsaftsaft, zum Mittagstisch einen frischen Salat - klingt das nicht verlockend? Jedes Obst, jedes Gemüse liefert einen natürlichen Verbund aus Vitaminen, Mineralstoffen, Ballaststoffen und sekundären Pflanzenstoffen und ist damit ein wahrer Schutzschild für die Gesundheit. Amerikanische Studien haben bewiesen, dass auch purinhaltige Gemüsesorten wie Spargel oder Hülsenfrüchte keinen negativen Einfluss auf den Harnsäurespiegel haben. Und dann ist ja auch immer die Frage, womit diese Gemüse kombiniert werden. Vielleicht ist ja eine Erbsensuppe ohne geräucherten Bauchspeck und ein Spargelgericht ohne Bratwürstchen auch ein kulinarischer Höhepunkt. Eier, Milch und Milchprodukte dürfen ebenfalls auf dem Speiseplan stehen. Sie enthalten wenig bis gar keine Purine. Die Harnsäure wird über die Nieren ausgeschieden. Daher sollte das Lieblingsgetränk eines Jeden Wasser sein, ein reines Quellwasser, stilles Wasser oder auch ein spritziges Mineralwasser. Mehr als die Hälfte unseres Körpers besteht aus Wasser, kein Wunder also, dass unser Körper so sehr auf das frische Nass angewiesen ist. Nur mit Hilfe von Wasser können unsere Zellen ihre Aufgaben wirklich gut erfüllen. Wasser sorgt dafür, Nährstoffe effektiv aufzunehmen und zu verwerten, sowie unsere Nieren von Abfallstoffen – und Harnsäure gehört dazu - zu befreien. Wasser kann man mit frischen Kräutern, einem Spritzer Zitronen- oder Limettensaft oder auch Ingwer wunderbar aromatisieren. Neben Wasser darf der Gichtpatient auch Kräuter- und Früchtetees trinken. Sogar Kaffee ist erlaubt. Übrigens alle aufgeführten Nahrungsmittel in dieser ersten Rubrik stehen für eine ovo-lacto-vegetabile Kost, die Ernährungsform, die jedem Gichtpatienten empfohlen wird. Sparsam verzehren Auch, wenn die ovo-lacto-vegetabile Kost empfehlenswert ist, darf es für den Gichtpatienten auch Ausnahmen geben. Einmal täglich eine kleine Portion (ca.100g) Fleisch, Geflügel oder Fisch ist erlaubt. Bei Fisch sollte der Gichtpatient die mageren Sorten wie Scholle, Seezunge oder Kabeljau wählen. Diese enthalten deutlich weniger Purine als die Fettfische und sie machen auch auf dem Grill eine gute Figur. Entfernt man vom Brathähnchen die Haut, darf es auch mal ein Grillhähnchen sein. Durchforsten Sie das Internet nach purinarmen Rezepten. Sie werden über die Vielfalt staunen. Gicht oder auch nur erhöhte Harnsäurespiegel erfordern Kreativität beim Kochen. Lassen Sie sich inspirieren. Neben dem Fleisch- und Fischkonsum sollte der Verzehr von Fruchtzucker (Fructose) eingeschränkt werden. Keine Angst, auf Obst muss der Gichtpatient nicht verzichten. Die Vorteile der obstreichen Ernährung überwiegen deren Nachteile bei Gicht. Aber Achtung bei Süßigkeiten, Joghurts, Müsliriegeln, Softdrinks und Limonaden. Diese werden häufig mir Fruchtzucker oder Fructosesirup angereichert. Ein Blick auf die Zutatenliste ist also sinnvoll. Fructose selbst enthält zwar keine Purine, es ist ja ein reiner Zucker. Aber Fruchtzucker wird in der Leber verstoffwechselt und dabei entstehen über verschiedene Zwischenschritte Purine, die zu Harnsäure abgebaut werden. Aber nicht nur der Harnsäurespiegel steigt bei übermäßigem Verzehr von Fructose. Fructose fördert die Entwicklung von Übergewicht und einer Fettleber. Neben Fructose erhöhen auch die Zuckeraustauschstoffe Xylit und Sorbit den Harnsäurewert. Auch hier hilft nur der Blick in die Zutatenliste. Vermeiden Die Liste an erlaubten Nahrungsmitteln und denen, die sparsam gegessen werden sollten, ist lang und machen hoffentlich jedem von der Gicht geplagten Leser Mut. Aber ein paar Verbote müssen dennoch erwähnt werden. An erster Stelle stehen hier Innereien (Leber, Kalbsbries, Nieren…). Da werden auch bei kleinen Portionsgrößen die Grenzwerte von 400 mg Harnsäure schnell überschritten. Fette Fische, wie Ölsardinen, Sprotten, Sardellen, Hering und Krustentiere sollten ebenfalls vom Speiseplan gestrichen werden. Meiden sollte der Gichtpatient ein Zuviel an Hefe, Hefeextrakt oder Nährhefe. Vegetarische Brotaufstriche oder Fleischersatzprodukte auf der Basis von Nährhefe oder Hefeflocken zum Würzen sind für Gichtpatienten nicht geeignet. Anmerkung zur Verwendung von Hefeextrakt speziell bei den GEFRO-Produkten: Auch in den Produktlinien von GEFRO wird in verschiedenen Rezepturen Hefeextrakt eingesetzt. Der Gehalt ist aber sehr gering, so dass im fertigen Gericht der Gehalt an Purinen vernachlässigbar niedrig ist. Eine Ausnahme bilden hier die Brotaufstriche. Und abschließend nochmal der Hinweis auf Kochbücher oder Internetseiten. Stöbern Sie nach neuen Rezepten, denn eine Ernährungsumstellung gelingt nur, wenn es schmeckt. Setzen Sie sich das Ziel, dauerhaft purinarm zu genießen. Weitere Tipps und Infos zum Thema Ernährung finden Sie in unserem GEFRO Shop in unseren Ernährungstipps oder in unseren GEFRO Journalen.
Lactoseintoleranz - Wenn Milchzucker Probleme macht Diagnostik Lactoseintoleranz Ernährungsumstellung und Selbstbeobachtung Lactosefreie GEFRO-Rezepte Lactoseintoleranz - Wenn Milchzucker Probleme macht Max hat schlecht geschlafen. Ihm steht heute eine besonders schwere Schulaufgabe bevor. Seine Mutter weiß das und hat ihm zum Frühstück eine große Portion Müsli mit frischer Milch bereitgestellt.Max isst mit Appetit, aber unmittelbar nach dem Frühstück krampft sich sein Bauch zusammen und er rennt zur Toilette. Durchfall! Auch das noch!Ein nervöser Bauch oder aber eine Milchzuckerunverträglichkeit? Als Zucker gehört die Lactose (Milchzucker) wie z.B. auch der Fruchtzucker oder der Traubenzucker zu den Kohlenhydraten.Lactose besteht aus zwei verschiedenen Zuckerbausteinen, einem Molekül Galaktose (Schleimzucker) und einem Molekül Glucose (Traubenzucker). In der Natur kommt der Milchzucker in der Muttermilch und der Milch von Säugetieren vor, wobei der Gehalt sehr unterschiedlich ist. Die Lactoseintoleranz ist eine Nahrungsmittelunverträglichkeit, die vor allem vielfältige Bauchbeschwerden verursachen kann. Der Bauch ist angespannt und schmerzt, Blähungen und Völlegefühl und oftmals explosionsartige, wässrige Durchfälle kommen hinzu. Die Durchfälle, die häufig schon wenige Minuten nach dem Verzehr lactosehaltiger Lebensmittel auftreten, können oftmals nicht mehr kontrolliert werden. Die Patienten achten immer darauf, dass eine Toilette in der Nähe ist. Für viele bedeutet das eine deutliche Einschränkung in ihrer Lebensqualität. Die Unverträglichkeit entsteht, weil im Dünndarm das Milchzucker spaltende Enzym, die Lactase nicht ausreichend vorhanden ist oder ganz fehlt. Die Lactase spaltet den Milchzucker in die zwei Einzelbausteine und macht sie so für den Körper verfügbar. Erfolgt die Spaltung nicht, gelangt die Lactose in tiefere Darmabschnitte und wird dort durch Bakterien abgebaut. Dabei entstehen Gase, kurzkettige Fettsäuren und andere Stoffe, die letztlich im Zusammenspiel die Symptome der Lactoseintoleranz verursachen. Eine Milchzuckerunverträglichkeit kann auch eine Folge anderer Erkrankungen sein. Entzündliche Darmerkrankungen, Entzündungen der Bauchspeicheldrüse oder auch eine Glutenintoleranz ziehen oft eine Milchzuckerintoleranz nach sich. Diagnostik Lactoseintoleranz Häufig finden die Patienten ganz allein heraus, woran es liegt, dass nach dem Frühstücksmüsli oder der Sahnesoße beim Mittagessen sehr schnell immer die gleichen Beschwerden auftreten. Besteht der Verdacht einer Lactoseintoleranz, kann ein sogenannter Lactose-Atemtest Klarheit bringen. Der Patient trinkt dafür eine konzentrierte Milchzuckerlösung. Bei einer Intoleranz wird, wie oben beschrieben, der Milchzucker im Dickdarm von Bakterien verstoffwechselt, wobei Wasserstoff entsteht. Dieses Gas gelangt über den Darm in den Blutkreislauf und von dort zu den Lungenbläschen und wird anschließend abgeatmet. Bei Atemtest wird das ausgeatmete Gas in bestimmten Zeitabständen in der Atemluft gemessen. Ernährungsumstellung und Selbstbeobachtung bei Lactoseintoleranz Der Schlüssel zur Beschwerdefreiheit liegt letztlich in einer konsequenten Ernährungsumstellung. Damit der Darm sich erholen kann, sollte man nach der Diagnosestellung zunächst einige Wochen streng lactosearm essen. Kartoffeln, Reis, Gemüse, Obst, Fleisch, Fisch, Getreide, Öle oder auch Eier enthalten keine Lactose und können auf dem Speiseplan stehen. Voraussetzung ist hier allerdings, dass es sich um unverarbeitete Lebensmittel handelt. Anschließend sollte ein Ernährungs- und Symptomtagebuch geführt werden. Die Patienten notieren, was sie gegessen haben und wie ihr Befinden war. Nur so kann es gelingen, auszuloten, wo die eigene Toleranzschwelle für den Verzehr von Lactose liegt. So wird z.B. Joghurt von vielen Patienten noch vertragen, Milch aber gar nicht. In den fermentierten Milchprodukten sind Bakterien enthalten, die den Milchzucker schon teilweise zu Milchsäure umbauen und damit verträglicher machen. Schwierig wird die Kostumstellung dadurch, dass Milch, Milchprodukte oder auch der Milchzucker oft Bestandteile von Fertigprodukten sind. Hier hilft nur der Blick auf die Zutatenliste und dann letztlich auch das eigene Austesten. Milch oder auch Milcherzeugnisse müssen in der Zutatenliste ausgewiesen werden. Man kann Lactose in der Zutatenliste u.a. an Begriffen wie Magermilchpulver, Milcherzeugnis, Molke, Molkenpulver, Sahne, Schmand erkennen. In der Regel geben Firmen gerne Auskunft, ob sie lactosefreie Produkte in ihrem Sortiment führen. Für lose gekaufte Ware, z.B. Bäckereiprodukte bleibt allerdings nur, die Verkäuferin an der Ladentheke zu fragen. Nicht zu unterschätzen ist schließend auch die Kombination der Gesamtmahlzeit. Zum Beispiel wird die klassische GEFRO Gemüsebrühe (enthält Lactose) als Suppe gegessen von einem Patienten mit einer Lactoseintoleranz wahrscheinlich nicht vertragen. Verwendet der Betroffene die Gemüsebrühe jedoch als Würze zum Verfeinern von Speisen, treten möglicherweise gar keine Probleme auf, wenn noch eine Restaktivität des spaltenden Enzyms vorhanden ist. Zusätzliches Fett in der Nahrung macht den Milchzucker dann oft besser verträglich. Durch das Fett hat die Speise eine längere Verweildauer im Magen-Darm-Trakt, so dass die Enzyme deutlich mehr Zeit haben, den Zucker abzubauen. Aber auch hier sind das Ausprobieren und die Selbstbeobachtung sehr wichtig. Viele Betroffene verbieten sich selbst unnötiger Weise jegliche Milchprodukte. Beim Käse reduziert sich der Milchzuckeranteil durch den Reifeprozess, so dass Emmentaler oder auch andere Schnittkäsesorten oft vertragen werden. Außerdem wird schon bei der Käseherstellung die Molke, die einen hohen Lactosegehalt aufweist, abgetrennt. Lactosefreie GEFRO-Rezepte Fischwraps mit Garnelen und Koriander-Tomatensoße Nudelomelette mit Putenbrust und Tomatensoße Spargel-Kartoffelpfanne mit Speck und Ei Veganer Bulgur-Gemüsesalat mit Granatapfel Herzlich, Ihre Dr. rer. nat. Rita Hein, Heilpraktikerin und Ernährungsberaterin
Mit einem einfachen Test selbst herausfinden, was der Körper nicht verträgt. Schon 1956 wurde in dem Buch „The Pulse Test“ von Dr. Arthur F. Coca, der nach ihm benannte Puls- oder Coca-Test beschrieben. Gelangt ein für unseren Organismus nicht verträglicher Stoff in den Körper, reagiert das vegetative Nervensystem sehr schnell mit einer Erhöhung der Pulsfrequenz. Die Methode erfordert etwas Übung, kann aber durchaus helfen, Unverträglichkeiten von Nahrungsmitteln deutlich einzugrenzen. Ein Nachteil ist sicherlich, dass eine Mahlzeit aus mehreren Lebensmitteln zusammengesetzt ist. Das bedeutet, wenn der Test nach dem Essen positiv ausfällt, muss man anschließend die Mahlzeit in die einzelnen Komponenten zerlegen und dann in einem zeitlichen Abstand alle Zutaten einzeln testen. Sonst verzichtet der Betroffene möglicherweise auf seine Lieblingsspeise, obwohl nur eine einzige Zutat die unangenehmen Beschwerden hervorruft. Zur Vorbereitung auf den Test sollte man anfangs mehrmals täglich seinen Ruhepuls messen, um einen Durchschnittswert zu erhalten. Im zweiten Schritt ermittelt man den Puls ungefähr eine halbe Stunde nach dem Essen. Auch hier sollte man entspannt sein, um einen echten Vergleichswert zu erhalten. Ist der Puls jetzt um vier oder mehr Schläge erhöht, deutet das auf eine Allergie oder Unverträglichkeit hin. Weitere Tipps und Infos zum Thema Ernährung finden Sie in unserem GEFRO Shop in unseren Ernährungstipps oder in unseren GEFRO Journalen.
Denken Spargelfans an ihr liebstes Gemüse, so kommen dem ein oder anderen mit Sicherheit frohlockende Klänge in den Sinn - so groß ist die Begeisterung für das jährliche Spargelessen: "Oh, du Fröhliche! Oh, du liebe Spargelzeit"! Damit sind sie nicht alleine: 22 % der Gemüseanbaufläche in Deutschland wurden nach Angaben des Statistischen Bundesamtes im Jahr 2016 für den Spargelanbau genutzt. Spargelessen ist und bleibt gefragt und extrem beliebt bei den Deutschen. Insgesamt betrug die Erntemenge im vergangenen Jahr in Deutschland rund 120.000 Tonnen. Damit liegt das Gemüse auf Platz 1 der Beliebtheitsskala, nach Speisezwiebeln und Möhren. Beeindruckend, nicht wahr? Wir zeigen Ihnen heute, was genau alles im Lieblingsgemüse der Deutschen steckt und wie Sie es dank kreativer und leckerer Rezepte auch einmal neu entdecken können. Ideal für Veganer geeignet Nicht zuletzt wegen seiner vielfältigen Eigenschaften ist Spargel - egal ob grüner oder weißer - ein absolutes "Must-Eat" für Veganer. Wie wäre es z. B. mit unserem leckeren Rezept für vegane Maccaroni mit Spargel-Bolognese? Und als Vorspeise: grüner Spargel in Tomaten-Zwiebel-Marinade. Fertig ist das perfekte vegane Frühlings-Menü. Traumpaar Fisch und Spargel Es muss nicht immer Spargel pur sein. Das Powergemüse harmoniert auch wunderbar mit Fisch. Egal, ob Fischragout mit grünem Spargel oder Doradenfilet auf Spargel mit Zitronenhollandaise: Das Lieblingsgemüse der Deutschen und Fisch sind ein unschlagbares Duo. Und das ganz besonders, wenn die Osterparty etwas ausgelassener gefeiert wurde. Verraten Sie uns, warum Spargel Sie jedes Jahr auf's Neue begeistert! Welche Rezepte mögen Sie am Liebsten? Wir freuen uns auf Ihre Kommentare! Weitere Tipps und Infos zum Thema Ernährung finden Sie in unserem GEFRO Shop in unseren Ernährungstipps oder in unseren GEFRO Journalen.
Kulinarische Food-Vielfalt aus aller Welt - und das für alle Setzen Sie auf Kleinstportionen - dafür aber auf viele verschiedene. Trauen Sie sich, Neues auszuprobieren. Kochen Sie frisch GEFRO Street Food Inspirationen Ihren Ursprung haben Street Food Märkte in Asien und Südamerika. Gerade auf Reisen gilt ja bekanntlich: Einen Ort lernt man am besten über das Essen kennen. Ihren Siegeszug haben die beliebten Straßenmärkte dann in den großen internationalen Metropolen wie London (u. a. "Borough Market"), New York (u. a. „Smorgasburg“) oder Los Angeles (u. a. „Street Food Cinema“) fortgesetzt. Speziell in L. A. gehören die beliebten Foodtrucks seit jeher zum Straßenbild der Stadt. Auch in Berlin sind Straßenmärkte nicht mehr aus der kulinarischen Szene wegzudenken: Zu den beliebtesten Märkten gehört der "Street Food Thursday" in Berlin Kreuzberg. Seit April 2013 findet der erste internationale Street Food Markt Deutschlands in der Markthalle Neun statt - immer donnerstags von 17 bis 22 Uhr. Von Pies aus Großbritannien, Tapioka Dumplings aus Thailand, Tacos aus Mexiko bis hin zu Allgäuer Kässpatzen - auch hier gilt: Eine internationale Metropole wie Berlin lernt man - jenseits von Currywurst und Döner - am besten auf einem ihrer Street Food Märkte kennen. Kulinarische Food-Vielfalt aus aller Welt - und das für alle Im Gegensatz zu einem teuren Besuch im Restaurant soll das beliebte Essen eines Foodtrucks für jeden erschwinglich sein. Nicht nur für neugierige Gourmets sind Street Food Märkte deshalb der perfekte Ort, um neue Geschmackserlebnisse zu sammeln. Auch für kreative Köche und junge Start-Up-Unternehmen aus der Food Branche sind sie eine attraktive Plattform. So können sie sich (noch) ohne eigenes Restaurant oder großes Startkapital, aber dafür mit umso mehr Kreativität ihrer Leidenschaft widmen: dem Essen und seiner Zubereitung. „Street Food“, schreibt z. B. die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, „verhält sich zu herkömmlichen Restaurants wie Foodblogs zum traditionellen Verlagswesen: Die Eintrittsschwelle ist gering, der Beteiligungsgrad hoch, die Aktualität immens“. Ein Paradies für Kreative und experimentierfreudige Entdecker! Nicht nur Berlin hat mittlerweile eine lebendige Street Food Szene! Auch kleinere Städte wie Nürnberg oder Paderborn lieben das vielfältige Essen, das in mobilen Trucks auf dem Markt angeboten wird. Und ein Ende dieses Trends ist nicht abzusehen. Ganz im Gegenteil! Deshalb verraten wir Ihnen heute, wie Sie sich ganz einfach vom leckeren Essen "von der Straße" auch Zuhause inspirieren lassen können. Setzen Sie auf Kleinstportionen - dafür aber auf viele verschiedene. Für das perfekte Street Food Feeling Zuhause brauchen Sie möglichst viele verschiedene Gerichte, dafür aber in kleinen Portionen. Je vielfältiger und bunter die einzelnen Rezepte sind umso besser. Schließlich wollen Sie sich ja einmal um die Welt essen - oder zumindest fast. Reduzieren Sie also die empfohlenen Mengenangaben in den Rezepten, die Sie gerne kochen möchten und setzen Sie lieber auf 5-6 verschiedene Kleinstportionen statt auf drei große Gänge. Ein Tipp zum Schluss: Veranstalten Sie doch einfach mal einen Street Food Markt in den eigenen vier Wänden und bitten Sie ihre Gäste, je ein Gericht aus einem bestimmten Land für Ihren Markt mitzubringen. Denn gemeinsam reist es sich am besten! Trauen Sie sich, Neues auszuprobieren. Sie erinnern sich: Street Food kommt aus Asien und Südamerika. Scheuen Sie sich also nicht, neue Geschmacksrichtungen, Zutaten oder Gewürze zu verwenden. Kennen Sie z.B. schon unsere fruchtigen Spaghetti mit Aprikosen-Bolognese? Nein? Dann wird es höchste Zeit, dass Sie sich kennenlernen! Oder haben Sie schon einmal Koriander probiert, eines der ältesten Küchenkräuter der Welt, das vielen aus der asiatischen Küche bekannt ist? Noch nicht? Wie wäre es z.B. mit schnell zubereiteten Fischwraps mit Garnelen und Koriander-Tomatensoße? So kommt auch zuhause garantiert Street Food Freude auf, versprochen! Kochen Sie frisch Verwenden Sie für Ihr persönliches Street Food Feeling Zuhause frische Zutaten. Setzen Sie dabei am besten auf regionale und saisonale Produkte. Aktuell bieten sich v. a. folgende Gemüsesorten an: Chicoree, Feldsalat, Rosenkohl oder Spinat. Wie wäre es z. B. mit einem zünftigem Käse-Knusperrösti mit Apfel-Feldsalat oder einem asiatisch inspirierten Garnelencurry in Kokosmilch mit Karamellzwiebeln? GEFRO Street Food Inspirationen Knusprige Thai Frühlingsrollen mit Dip Currywurst mit Rosmarinkartoffeln Mexikanische Tacos mit glasierten Hähnchenstreifen Vegiburger mit Kräuterschmand Waren Sie schon einmal auf einem Street Food Markt - in Berlin, Nürnberg oder auf den Straßen Thailands? Hinterlassen Sie uns einfach einen Kommentar und verraten Sie uns Ihre kulinarischen Anekdoten!
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