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GEFRO-Blog

Der Unterschied zwischen probiotischen und prebiotischen Nahrungsmitteln

Der Unterschied zwischen probiotischen und prebiotischen Nahrungsmitteln

Im Wort ändert sich nur ein Buchstabe und dennoch haben Pro- und Prebiotika einen ganz unterschiedlichen Einfluss auf unseren Darm. Probiotische Lebensmitteln enthalten für den Darm nützliche Bakterienstämme. Die prebiotischen Lebensmittel dienen eben diesen nützlichen Darmbakterien als Nahrung. Probiotische Nahrungsmittel Prebiotische Nahrungsmittel Auch wenn die Wechselwirkungen zwischen Körper und Darm-Mikrobiom nicht vollständig erforscht sind, ist der Zusammenhang zwischen Wohlbefinden und Darm heute unbestritten. Eine gute Darmflora (Darmmikrobiota) ist die Grundlage für unser Wohlbefinden. Probiotische Nahrungsmittel Nicht wärmebehandelte Joghurtprodukte und fermentierte Nahrungsmittel enthalten natürlicherweise lebende Bakterienkulturen, sogenannte Probiotika (von griechisch: pro bios = für das Leben), die die Darmgesundheit unterstützen. Natürliche probiotische Lebensmittel: Naturjoghurt, Kefir, lange gereifte Käsesorten Sauerkraut, Kimchi Miso (japanische Gewürzpaste) Tempeh Milchsauer vergorene Gurken (Salzgurken) Kombucha Apfelessig Brottrunk Probiotische Nahrungsmittel bringen nützliche Bakterien mit, die den Verdauungstrakt besiedeln sollen, um die vorhandene, möglicherweise sogar durch Durchfälle oder Medikamente geschwächte Darmflora in ihrer Tätigkeit unterstützen. Die wohl bekanntesten Probiotika sind Milchsäurebakterien, zu denen Laktobazillen, Bifidobakterien und Enterokokken gehören. Prebiotische (auch präbiotisch) Nahrungsmittel Als prebiotisch werden Lebensmittel bezeichnet, wenn sie spezielle unverdauliche Ballaststoffe enthalten. Wichtige Prebiotika sind z.B. Resistente Stärke, Inulin, Pektin und Flohsamenschalen. Sie gelangen mit der Nahrung in den unteren Darm, wo sie den erwünschten Bakterien - den Probiotika - als Nahrung dienen. Das bedeutet, prebiotische Nahrungsmittel sorgen für eine optimale Ernährung der schon vorhandenen Flora. Prebiotische Ballaststoffe sind in allen Obst- und Gemüsesorten enthalten. Aufgrund ihrer Struktur zählen die prebiotischen Ballaststoffe eigentlich zu den Kohlenhydraten. Es sind nicht verwertbare Polysaccharide (Mehrfachzucker) Prebiotika Prebiotische Lebensmittel Inulin, Oligofructose Chicorée, Topinambur, Spargel, Lauch, Knoblauch, Zwiebel, Artischocken, Kohlgemüse Galacto-Oligosaccharide Hülsenfrüchte Pektin Äpfel, Birnen, Zitrusfrüchte, Quitten Resistente Stärke Nudeln, Kartoffel, Reis, Bananen Polysaccharide Flohsamenschalen Einen empfindlichen Darm sollte man schonend an Prebiotika gewöhnen, da er sonst mit Blähungen reagieren könnte. Meine Empfehlung: nehmen Sie erst einmal nur kleine Mengen dieser kleinen Helferlein zu sich. Mit der Zeit siedeln sich gesunde Darmbakterien im Darm an, eine gute Darmflora entsteht, und der Verdauungstrakt funktioniert immer besser. Wenn Lebensmittel sowohl Probiotika als auch Prebiotika enthalten (z.B. Naturjoghurt mit Obst), werden sie als synbiotisch bezeichnet. Liebe Leser, ich schreibe in meinem Beitrag bewusst von pre- oder probiotischen Nahrungsmitteln und nicht von Pre- oder Probiotika, die wir überall kaufen können. Nahrungsergänzungsmittel können eine gesunde ausgewogene Ernährung nicht ersetzen. Natürlich gibt es Ausnahmen. Bei schweren Erkrankungen oder in besonderen Lebenssituationen, können Nahrungsergänzungsmittel durchaus empfohlen werden. Meine Empfehlung: „Mehr prebiotische Lebensmittel auf dem Speiseplan, damit die guten Bakterien (Probiotika) im Darm gedeihen können. Essen Sie bunt! Wählen Sie die Farben, die die Natur Ihnen bietet, dann schaffen Sie gute Voraussetzungen für ein gutes Darmmikrobiom“. Wenn es um bunte, farbenfrohe Lebensmittel geht, stehen natürlich Obst und Gemüse an erster Stelle. Sie sind die besten Fitmacher, enthalten wenig Energie aber liefern eine Menge Vitalstoffe: Vitamine, Mineralstoffe, sekundäre Pflanzenstoffe und eben die gewünschten prebiotischen Ballaststoffe. Erst mit Obst und Gemüse wird die Mahlzeit, egal ob Frühstück, Mittagessen oder das Abendbrot wirklich bunt und ausgewogen. Ich freue mich auf Ihre Erfahrungen und Fragen, schreiben Sie gerne! Herzlich, Ihre Dr. rer. nat. Rita Hein, Heilpraktikerin und Ernährungsberaterin

5 Tipps für besseres Essen im Home Office

5 Tipps für besseres Essen im Home Office

Homeoffice: keine Betriebs-Kantine weit und breit, kein Koch, der Ihnen fast den Essenswunsch von den Lippen ablesen kann. Ganz recht, Sie sind ja zuhause und dürfen sich selber darum kümmern, was es heute zu essen gibt. Schnell die Fertigpizza in den Ofen, kleine Snacks und Knabbereien hier und da - nur keinen großen Aufwand betreiben, denn es sollte ja auch zügig gehen. Jeden Tag Fastfood und die gleiche Leier? So kann es doch nicht weiter gehen! Wir haben die Lösung und 5 tolle Tipps für besseres Essen im Homeoffice: Tipp 1: Vitamine Lieber Apfel statt Kuchen! Achten Sie darauf, dass Sie genügend Vitamine zu sich nehmen. "An apple a day keeps the doctor away". Wie wäre es mit leckeren Apfelschnitzen statt Kuchen? Glauben Sie mir, sie schmecken genauso gut, auch wenn Sie die Schnitze selber schneiden! ;-) Tipp 2: Der richtige Snack Statt zwischendurch immer mal wieder Chips oder Süßigkeiten zu snacken, empfehlen wir unsere Omega Kerne/Samen-Mix. Der perfekte Energieschub, den wir gerade bei der Arbeiten brauchen, um das Hirn wieder auf Vordermann zu bringen. Der Omega Kerne / Samen-Mix sorgt für den perfekten Energieschub! Tipp 3: Mahlzeit ohne Aufwand Die Suppenpausen sind ohne Zusatz von Haushaltszucker. Wenn wir viel Arbeit haben, muss es einfach und schnell gehen. Kennen Sie schon unsere köstlichen Suppen-Pausen? Perfekt für den plötzlichen Hunger. Beutel auf - Pulver in die Tasse - heißes Wasser drauf gießen - kurz ziehen lassen und schon haben Sie eine leckere Mahlzeit mit ganz wenig Aufwand gezaubert. Die Suppenpausen sind echtes "Brainfood": Sie halten uns natürlich im Gleichgewicht und sind ohne Zusatz von Haushaltszucker. Die typische Müdigkeit nach dem Essen ist Geschichte - unsere schnelle Mahlzeit bringt uns mehr Konzentration und Energie. Tipp 4: Feste Essenszeiten Setzten Sie sich genaue Zeiten zum Essen. Im Homeoffice werden immer wieder kleine Happen unkontrolliert gegessen. Das Sättigungsgefühl verliert sich und wir haben immer wieder Hunger, obwohl wir schon mehr als genug zu uns genommen haben. Das ist für unseren Körper nicht wirklich gesund. Lieber setzen Sie sich fix drei feste Mahlzeiten am Tag und haben so einen geregelten Ess-Alltag. Tipp 5: Essen leicht gemacht Bandnudeln, Suppennudeln, Spiralen, Maccaroni oder Spaghetti Nester.Was ist Ihr Liebling? Wer kennt das Gefühl nicht, wenn bei der Arbeit der/die Chef/in Brotzeit ausgibt und man sich damit den Bauch üppig gefüllt hat. Die Konzentration nach der Pause ist im Keller und wir werden irgendwann schlapp und müde. Achten Sie auch im Homeoffice auf ein leichtes Essen, welches aber doch sättigt. Wie wäre es mit unseren Ballaststoffnudeln, in Kombination mit unserer leichten Tomatensoße u. -Suppe. Nudeln 3 Minuten kochen - Tomatensuppe einmal aufkochen lassen - fertig. Die Tomatensoße können Sie auch als Suppe verwenden! Wir hoffen, wir konnten Sie mit unseren Tipps etwas animieren und freuen uns auf Ihre Homeoffice-Geschichten zum Thema Essen. PS: Und vergessen Sie Ihre wohl verdiente Pause nicht, gehen Sie ein wenig nach draußen, um neue Energie zu tanken und frische Luft zu schnappen. Das alleine wirkt oft schon Wunder! ;-) Viele liebe Grüße Ihre Mone Das könnte Sie auch noch interessieren: 5 Lebensmittel, die Ihr Immunsystem stärken! Clever Pause machen im Büro GEFRO – Jetzt auch in Ihrer Nähe

Gicht – Was kann der Betroffene tun?

Gicht – Was kann der Betroffene tun?

Der erste Gichtanfall kommt in der Regel aus heiterem Himmel – meistens in der Nacht. Ich habe es selber im Bekanntenkreis erlebt. Stefan um die vierzig, Pianist von Beruf, normale Statur, Fleischliebhaber. Er war zu einer Hochzeitsfeier eingeladen. Das Essen schmeckte ihm köstlich: Rouladen, deftiger Schweinebraten und zu später Stunde noch herrlichen geräucherten Fisch am Mitternachtsbüffet. Stefan hat das Tanzbein geschwungen. Und weil es im Saal sehr warm war, stillte er seinen Durst zwischen den Tanzrunden mit einem kühlen Bier. Und diese Kombination aus purinreichem Essen und Bier hat dann das Fass zum Überlaufen gebracht. Stefan wurde nach wenigen Stunden Schlaf durch rasende Schmerzen im Daumengrundgelenk geweckt. Das Gelenk war heiß, rot und geschwollen. Wie Stiche durch Nadeln, so stechend war der Schmerz. Die Diagnose war durch den Hausarzt schnell gestellt: ein akuter Gichtanfall. Und das auch noch in der Hand. Wie sollte Stefan damit Klavierspielen? Er wurde zunächst mit Medikamenten versorgt. Gleichzeitig stellte er seine Ernährung um. Warum erkrankte gerade Stefan? Bei Stefan war es wahrscheinlich die genetische Prädisposition. Wissenschaftler haben herausgefunden, dass die meisten Gichtpatienten eine erbliche Veranlagung für einen chronisch erhöhten Harnsäurespiegel haben. Der Stoffwechsel dieser Patienten bildet überdurchschnittlich viel Harnsäure oder scheidet über die Nieren zu wenig Harnsäure aus. Die genetische Veranlagung ist nicht beeinflussbar. Es gibt aber eine Reihe von Risikofaktoren, die sehr wohl beeinflussbar sind und letztlich alle mit dem Lebensstil zusammenhängen: Risikofaktor: Übergewicht Nahrungsmittel im Überfluss und zu jeder Zeit verfügbar, Techniken und Hilfsmittel, die uns körperliche Arbeit erleichtern oder ersparen, das sind heute unsere Lebensbedingungen. Zwar angenehm, aber auf Dauer für die Gesundheit nicht fruchtbar. Hyperkalorische Nahrung, zu wenig Bewegung: Das Risiko für die Entstehung von Bluthochdruck, Übergewicht, Diabetes und Gicht steigt. Man weiß heute, dass Übergewicht den Harnsäurewert zusätzlich ansteigen lässt. Das heißt, neben der Umstellung auf eine harnsäurearme Ernährung sollte der von Übergewicht geplagte Gichtpatient zusätzlich sein Körpergewicht reduzieren. Das Abnehmen sollte unbedingt langsam, in kleinen Schritten erfolgen. Das Einschmelzen von Körperfettzellen setzt Purine frei. Der Gichtpatient sollte daher auf Fastenkuren oder Crashdiäten verzichten. Stefan war nicht übergewichtig. Aber er hatte die genetische Veranlagung, vielleicht schon lange einen erhöhten Harnsäurewert. Das purinreiche Essen und Trinken war dann der berühmte Tropfen, der den Anfall auslöste. Risikofaktor: Alkoholkonsum Alkoholhaltige Getränke sollten nur in geringen Mengen getrunken oder ganz weggelassen werden. Alkohol steigert die Harnsäurebildung in der Leber und hemmt gleichzeitig die Harnsäureausscheidung über die Nieren. Besonders kritisch ist der Genuss von Bier. Purine aus der Bierhefe erhöhen den Harnsäurespiegel zusätzlich. Umsteigen auf alkoholfreies Bier ist keine Alternative, denn das alkoholfreie Bier enthält ebenso Purine. Manche alkoholfreien Biere enthalten sogar deutlich mehr Purin als normales Bier. Risikofaktor: Purinreiche Ernährung Eine zu hohe Zufuhr purinreicher Kost, die fleisch- und fischlastig ist, der häufige Verzehr von Innereien lassen den Harnsäurespiegel immer weiter ansteigen. Es gilt also, die Ernährung umzustellen, den Lebensstil zu verändern. Stefan ist den Weg gegangen und hat keinen weiteren Gichtanfall erleben müssen. Und seine Finger laufen wie früher über die Klaviertasten. Genussvoll essen bei Gicht Ist der Harnsäurespiegel im Blut erhöht oder sogar der erste Gichtanfall überstanden, läuten die Alarmglocken und die persönliche Ernährungsweise muss unter die Lupe genommen werden. Wo sind die Purinbomben in der Kost? Wieviel Bier wird getrunken? Ich bin persönlich kein großer Fan von Listen und Tabellen, es kann aber am Anfang der Ernährungsumstellung hilfreich sein, mit einer Tabelle zu arbeiten, um ein Gefühl für Puringehalte verschiedener Nahrungsmittel zu bekommen. Harnsäure entsteht beim Abbau der Purine im Stoffwechselprozess. Aus 1 mg Purin werden dabei 2,4 mg Harnsäure gebildet. Die Deutsche Gicht–Liga e.V. empfiehlt, die tägliche Harnsäuremenge auf max. 400 mg zu beschränken, um erhöhte Harnsäurewerte oder die Progression der Gicht zu vermeiden. Auf ihrer Internetseite bietet die Deutsche Gicht-Liga e.V. einen Purinrechner an (auch für mobile Endgeräte als App verfügbar). Gerne gebe ich den entsprechenden Link auf die Seite weiter: https://www.gichtliga.de/purinrechner.html Mit diesem Rechner gelingt es sehr schnell, die purinreichen Lebensmittel in der eigenen täglichen Kost aufzuspüren und Änderungen einzuleiten. Wenn das Gefühl für Puringehalte sich eingestellt hat, reicht es aus, Nahrungsmittel gedanklich in drei Rubriken einzuteilen: Genießen – sparsam verzehren – vermeiden Genießen Bunt essen, im Sinne von, was die Natur uns bietet. Gerade der Gichtpatient sollte Farbe auf den Tisch bringen. Gemüse, Obst oder Salat passen zu jeder Mahlzeit. Zur Brotzeit frischen Rettich, Tomaten, Radieschen oder Gurken, zum Frühstück ein Gläschen Gemüse- oder Obstsaftsaft, zum Mittagstisch einen frischen Salat - klingt das nicht verlockend? Jedes Obst, jedes Gemüse liefert einen natürlichen Verbund aus Vitaminen, Mineralstoffen, Ballaststoffen und sekundären Pflanzenstoffen und ist damit ein wahrer Schutzschild für die Gesundheit. Amerikanische Studien haben bewiesen, dass auch purinhaltige Gemüsesorten wie Spargel oder Hülsenfrüchte keinen negativen Einfluss auf den Harnsäurespiegel haben. Und dann ist ja auch immer die Frage, womit diese Gemüse kombiniert werden. Vielleicht ist ja eine Erbsensuppe ohne geräucherten Bauchspeck und ein Spargelgericht ohne Bratwürstchen auch ein kulinarischer Höhepunkt. Eier, Milch und Milchprodukte dürfen ebenfalls auf dem Speiseplan stehen. Sie enthalten wenig bis gar keine Purine. Die Harnsäure wird über die Nieren ausgeschieden. Daher sollte das Lieblingsgetränk eines Jeden Wasser sein, ein reines Quellwasser, stilles Wasser oder auch ein spritziges Mineralwasser. Mehr als die Hälfte unseres Körpers besteht aus Wasser, kein Wunder also, dass unser Körper so sehr auf das frische Nass angewiesen ist. Nur mit Hilfe von Wasser können unsere Zellen ihre Aufgaben wirklich gut erfüllen. Wasser sorgt dafür, Nährstoffe effektiv aufzunehmen und zu verwerten, sowie unsere Nieren von Abfallstoffen – und Harnsäure gehört dazu - zu befreien. Wasser kann man mit frischen Kräutern, einem Spritzer Zitronen- oder Limettensaft oder auch Ingwer wunderbar aromatisieren. Neben Wasser darf der Gichtpatient auch Kräuter- und Früchtetees trinken. Sogar Kaffee ist erlaubt. Übrigens alle aufgeführten Nahrungsmittel in dieser ersten Rubrik stehen für eine ovo-lacto-vegetabile Kost, die Ernährungsform, die jedem Gichtpatienten empfohlen wird. Sparsam verzehren Auch, wenn die ovo-lacto-vegetabile Kost empfehlenswert ist, darf es für den Gichtpatienten auch Ausnahmen geben. Einmal täglich eine kleine Portion (ca.100g) Fleisch, Geflügel oder Fisch ist erlaubt. Bei Fisch sollte der Gichtpatient die mageren Sorten wie Scholle, Seezunge oder Kabeljau wählen. Diese enthalten deutlich weniger Purine als die Fettfische und sie machen auch auf dem Grill eine gute Figur. Entfernt man vom Brathähnchen die Haut, darf es auch mal ein Grillhähnchen sein. Durchforsten Sie das Internet nach purinarmen Rezepten. Sie werden über die Vielfalt staunen. Gicht oder auch nur erhöhte Harnsäurespiegel erfordern Kreativität beim Kochen. Lassen Sie sich inspirieren. Neben dem Fleisch- und Fischkonsum sollte der Verzehr von Fruchtzucker (Fructose) eingeschränkt werden. Keine Angst, auf Obst muss der Gichtpatient nicht verzichten. Die Vorteile der obstreichen Ernährung überwiegen deren Nachteile bei Gicht. Aber Achtung bei Süßigkeiten, Joghurts, Müsliriegeln, Softdrinks und Limonaden. Diese werden häufig mir Fruchtzucker oder Fructosesirup angereichert. Ein Blick auf die Zutatenliste ist also sinnvoll. Fructose selbst enthält zwar keine Purine, es ist ja ein reiner Zucker. Aber Fruchtzucker wird in der Leber verstoffwechselt und dabei entstehen über verschiedene Zwischenschritte Purine, die zu Harnsäure abgebaut werden. Aber nicht nur der Harnsäurespiegel steigt bei übermäßigem Verzehr von Fructose. Fructose fördert die Entwicklung von Übergewicht und einer Fettleber. Neben Fructose erhöhen auch die Zuckeraustauschstoffe Xylit und Sorbit den Harnsäurewert. Auch hier hilft nur der Blick in die Zutatenliste. Vermeiden Die Liste an erlaubten Nahrungsmitteln und denen, die sparsam gegessen werden sollten, ist lang und machen hoffentlich jedem von der Gicht geplagten Leser Mut. Aber ein paar Verbote müssen dennoch erwähnt werden. An erster Stelle stehen hier Innereien (Leber, Kalbsbries, Nieren…). Da werden auch bei kleinen Portionsgrößen die Grenzwerte von 400 mg Harnsäure schnell überschritten. Fette Fische, wie Ölsardinen, Sprotten, Sardellen, Hering und Krustentiere sollten ebenfalls vom Speiseplan gestrichen werden. Meiden sollte der Gichtpatient ein Zuviel an Hefe, Hefeextrakt oder Nährhefe. Vegetarische Brotaufstriche oder Fleischersatzprodukte auf der Basis von Nährhefe oder Hefeflocken zum Würzen sind für Gichtpatienten nicht geeignet. Anmerkung zur Verwendung von Hefeextrakt speziell bei den GEFRO-Produkten: Auch in den Produktlinien von GEFRO wird in verschiedenen Rezepturen Hefeextrakt eingesetzt. Der Gehalt ist aber sehr gering, so dass im fertigen Gericht der Gehalt an Purinen vernachlässigbar niedrig ist. Eine Ausnahme bilden hier die Brotaufstriche. Und abschließend nochmal der Hinweis auf Kochbücher oder Internetseiten. Stöbern Sie nach neuen Rezepten, denn eine Ernährungsumstellung gelingt nur, wenn es schmeckt. Setzen Sie sich das Ziel, dauerhaft purinarm zu genießen. Weitere Tipps und Infos zum Thema Ernährung finden Sie in unserem GEFRO Shop in unseren Ernährungstipps oder in unseren GEFRO Journalen.

Lactoseintoleranz

Lactoseintoleranz

Lactoseintoleranz - Wenn Milchzucker Probleme macht Diagnostik Lactoseintoleranz Ernährungsumstellung und Selbstbeobachtung Lactosefreie GEFRO-Rezepte Lactoseintoleranz - Wenn Milchzucker Probleme macht Max hat schlecht geschlafen. Ihm steht heute eine besonders schwere Schulaufgabe bevor. Seine Mutter weiß das und hat ihm zum Frühstück eine große Portion Müsli mit frischer Milch bereitgestellt.Max isst mit Appetit, aber unmittelbar nach dem Frühstück krampft sich sein Bauch zusammen und er rennt zur Toilette. Durchfall! Auch das noch!Ein nervöser Bauch oder aber eine Milchzuckerunverträglichkeit? Als Zucker gehört die Lactose (Milchzucker) wie z.B. auch der Fruchtzucker oder der Traubenzucker zu den Kohlenhydraten.Lactose besteht aus zwei verschiedenen Zuckerbausteinen, einem Molekül Galaktose (Schleimzucker) und einem Molekül Glucose (Traubenzucker). In der Natur kommt der Milchzucker in der Muttermilch und der Milch von Säugetieren vor, wobei der Gehalt sehr unterschiedlich ist. Die Lactoseintoleranz ist eine Nahrungsmittelunverträglichkeit, die vor allem vielfältige Bauchbeschwerden verursachen kann. Der Bauch ist angespannt und schmerzt, Blähungen und Völlegefühl und oftmals explosionsartige, wässrige Durchfälle kommen hinzu. Die Durchfälle, die häufig schon wenige Minuten nach dem Verzehr lactosehaltiger Lebensmittel auftreten, können oftmals nicht mehr kontrolliert werden. Die Patienten achten immer darauf, dass eine Toilette in der Nähe ist. Für viele bedeutet das eine deutliche Einschränkung in ihrer Lebensqualität. Die Unverträglichkeit entsteht, weil im Dünndarm das Milchzucker spaltende Enzym, die Lactase nicht ausreichend vorhanden ist oder ganz fehlt. Die Lactase spaltet den Milchzucker in die zwei Einzelbausteine und macht sie so für den Körper verfügbar. Erfolgt die Spaltung nicht, gelangt die Lactose in tiefere Darmabschnitte und wird dort durch Bakterien abgebaut. Dabei entstehen Gase, kurzkettige Fettsäuren und andere Stoffe, die letztlich im Zusammenspiel die Symptome der Lactoseintoleranz verursachen. Eine Milchzuckerunverträglichkeit kann auch eine Folge anderer Erkrankungen sein. Entzündliche Darmerkrankungen, Entzündungen der Bauchspeicheldrüse oder auch eine Glutenintoleranz ziehen oft eine Milchzuckerintoleranz nach sich. Diagnostik Lactoseintoleranz Häufig finden die Patienten ganz allein heraus, woran es liegt, dass nach dem Frühstücksmüsli oder der Sahnesoße beim Mittagessen sehr schnell immer die gleichen Beschwerden auftreten. Besteht der Verdacht einer Lactoseintoleranz, kann ein sogenannter Lactose-Atemtest Klarheit bringen. Der Patient trinkt dafür eine konzentrierte Milchzuckerlösung. Bei einer Intoleranz wird, wie oben beschrieben, der Milchzucker im Dickdarm von Bakterien verstoffwechselt, wobei Wasserstoff entsteht. Dieses Gas gelangt über den Darm in den Blutkreislauf und von dort zu den Lungenbläschen und wird anschließend abgeatmet. Bei Atemtest wird das ausgeatmete Gas in bestimmten Zeitabständen in der Atemluft gemessen. Ernährungsumstellung und Selbstbeobachtung bei Lactoseintoleranz Der Schlüssel zur Beschwerdefreiheit liegt letztlich in einer konsequenten Ernährungsumstellung. Damit der Darm sich erholen kann, sollte man nach der Diagnosestellung zunächst einige Wochen streng lactosearm essen. Kartoffeln, Reis, Gemüse, Obst, Fleisch, Fisch, Getreide, Öle oder auch Eier enthalten keine Lactose und können auf dem Speiseplan stehen. Voraussetzung ist hier allerdings, dass es sich um unverarbeitete Lebensmittel handelt. Anschließend sollte ein Ernährungs- und Symptomtagebuch geführt werden. Die Patienten notieren, was sie gegessen haben und wie ihr Befinden war. Nur so kann es gelingen, auszuloten, wo die eigene Toleranzschwelle für den Verzehr von Lactose liegt. So wird z.B. Joghurt von vielen Patienten noch vertragen, Milch aber gar nicht. In den fermentierten Milchprodukten sind Bakterien enthalten, die den Milchzucker schon teilweise zu Milchsäure umbauen und damit verträglicher machen. Schwierig wird die Kostumstellung dadurch, dass Milch, Milchprodukte oder auch der Milchzucker oft Bestandteile von Fertigprodukten sind. Hier hilft nur der Blick auf die Zutatenliste und dann letztlich auch das eigene Austesten. Milch oder auch Milcherzeugnisse müssen in der Zutatenliste ausgewiesen werden. Man kann Lactose in der Zutatenliste u.a. an Begriffen wie Magermilchpulver, Milcherzeugnis, Molke, Molkenpulver, Sahne, Schmand erkennen. In der Regel geben Firmen gerne Auskunft, ob sie lactosefreie Produkte in ihrem Sortiment führen. Für lose gekaufte Ware, z.B. Bäckereiprodukte bleibt allerdings nur, die Verkäuferin an der Ladentheke zu fragen. Nicht zu unterschätzen ist schließend auch die Kombination der Gesamtmahlzeit. Zum Beispiel wird die klassische GEFRO Gemüsebrühe (enthält Lactose) als Suppe gegessen von einem Patienten mit einer Lactoseintoleranz wahrscheinlich nicht vertragen. Verwendet der Betroffene die Gemüsebrühe jedoch als Würze zum Verfeinern von Speisen, treten möglicherweise gar keine Probleme auf, wenn noch eine Restaktivität des spaltenden Enzyms vorhanden ist. Zusätzliches Fett in der Nahrung macht den Milchzucker dann oft besser verträglich. Durch das Fett hat die Speise eine längere Verweildauer im Magen-Darm-Trakt, so dass die Enzyme deutlich mehr Zeit haben, den Zucker abzubauen. Aber auch hier sind das Ausprobieren und die Selbstbeobachtung sehr wichtig. Viele Betroffene verbieten sich selbst unnötiger Weise jegliche Milchprodukte. Beim Käse reduziert sich der Milchzuckeranteil durch den Reifeprozess, so dass Emmentaler oder auch andere Schnittkäsesorten oft vertragen werden. Außerdem wird schon bei der Käseherstellung die Molke, die einen hohen Lactosegehalt aufweist, abgetrennt. Lactosefreie GEFRO-Rezepte Fischwraps mit Garnelen und Koriander-Tomatensoße Nudelomelette mit Putenbrust und Tomatensoße Spargel-Kartoffelpfanne mit Speck und Ei Veganer Bulgur-Gemüsesalat mit Granatapfel Herzlich, Ihre Dr. rer. nat. Rita Hein, Heilpraktikerin und Ernährungsberaterin

Coca-Test

Coca-Test

Mit einem einfachen Test selbst herausfinden, was der Körper nicht verträgt. Schon 1956 wurde in dem Buch „The Pulse Test“ von Dr. Arthur F. Coca, der nach ihm benannte Puls- oder Coca-Test beschrieben. Gelangt ein für unseren Organismus nicht verträglicher Stoff in den Körper, reagiert das vegetative Nervensystem sehr schnell mit einer Erhöhung der Pulsfrequenz. Die Methode erfordert etwas Übung, kann aber durchaus helfen, Unverträglichkeiten von Nahrungsmitteln deutlich einzugrenzen. Ein Nachteil ist sicherlich, dass eine Mahlzeit aus mehreren Lebensmitteln zusammengesetzt ist. Das bedeutet, wenn der Test nach dem Essen positiv ausfällt, muss man anschließend die Mahlzeit in die einzelnen Komponenten zerlegen und dann in einem zeitlichen Abstand alle Zutaten einzeln testen. Sonst verzichtet der Betroffene möglicherweise auf seine Lieblingsspeise, obwohl nur eine einzige Zutat die unangenehmen Beschwerden hervorruft. Zur Vorbereitung auf den Test sollte man anfangs mehrmals täglich seinen Ruhepuls messen, um einen Durchschnittswert zu erhalten. Im zweiten Schritt ermittelt man den Puls ungefähr eine halbe Stunde nach dem Essen. Auch hier sollte man entspannt sein, um einen echten Vergleichswert zu erhalten. Ist der Puls jetzt um vier oder mehr Schläge erhöht, deutet das auf eine Allergie oder Unverträglichkeit hin. Weitere Tipps und Infos zum Thema Ernährung finden Sie in unserem GEFRO Shop in unseren Ernährungstipps oder in unseren GEFRO Journalen.

"Oh, du liebe Spargelzeit" - Entdecken Sie das Lieblingsgemüse der Deutschen neu

"Oh, du liebe Spargelzeit" - Entdecken Sie das Lieblingsgemüse der Deutschen neu

Denken Spargelfans an ihr liebstes Gemüse, so kommen dem ein oder anderen mit Sicherheit frohlockende Klänge in den Sinn - so groß ist die Begeisterung für das jährliche Spargelessen: "Oh, du Fröhliche! Oh, du liebe Spargelzeit"! Damit sind sie nicht alleine: 22 % der Gemüseanbaufläche in Deutschland wurden nach Angaben des Statistischen Bundesamtes im Jahr 2016 für den Spargelanbau genutzt. Spargelessen ist und bleibt gefragt und extrem beliebt bei den Deutschen. Insgesamt betrug die Erntemenge im vergangenen Jahr in Deutschland rund 120.000 Tonnen. Damit liegt das Gemüse auf Platz 1 der Beliebtheitsskala, nach Speisezwiebeln und Möhren. Beeindruckend, nicht wahr? Wir zeigen Ihnen heute, was genau alles im Lieblingsgemüse der Deutschen steckt und wie Sie es dank kreativer und leckerer Rezepte auch einmal neu entdecken können. Ideal für Veganer geeignet Nicht zuletzt wegen seiner vielfältigen Eigenschaften ist Spargel - egal ob grüner oder weißer - ein absolutes "Must-Eat" für Veganer. Wie wäre es z. B. mit unserem leckeren Rezept für vegane Maccaroni mit Spargel-Bolognese? Und als Vorspeise: grüner Spargel in Tomaten-Zwiebel-Marinade. Fertig ist das perfekte vegane Frühlings-Menü. Traumpaar Fisch und Spargel Es muss nicht immer Spargel pur sein. Das Powergemüse harmoniert auch wunderbar mit Fisch. Egal, ob Fischragout mit grünem Spargel oder Doradenfilet auf Spargel mit Zitronenhollandaise: Das Lieblingsgemüse der Deutschen und Fisch sind ein unschlagbares Duo. Und das ganz besonders, wenn die Osterparty etwas ausgelassener gefeiert wurde. Verraten Sie uns, warum Spargel Sie jedes Jahr auf's Neue begeistert! Welche Rezepte mögen Sie am Liebsten? Wir freuen uns auf Ihre Kommentare! Weitere Tipps und Infos zum Thema Ernährung finden Sie in unserem GEFRO Shop in unseren Ernährungstipps oder in unseren GEFRO Journalen.

Street Food weiter im Trend - 3 einfache Tipps zum Nachkochen für Zuhause

Street Food weiter im Trend - 3 einfache Tipps zum Nachkochen für Zuhause

Kulinarische Food-Vielfalt aus aller Welt - und das für alle Setzen Sie auf Kleinstportionen - dafür aber auf viele verschiedene. Trauen Sie sich, Neues auszuprobieren. Kochen Sie frisch GEFRO Street Food Inspirationen Ihren Ursprung haben Street Food Märkte in Asien und Südamerika. Gerade auf Reisen gilt ja bekanntlich: Einen Ort lernt man am besten über das Essen kennen. Ihren Siegeszug haben die beliebten Straßenmärkte dann in den großen internationalen Metropolen wie London (u. a. "Borough Market"), New York (u. a. „Smorgasburg“) oder Los Angeles (u. a. „Street Food Cinema“) fortgesetzt. Speziell in L. A. gehören die beliebten Foodtrucks seit jeher zum Straßenbild der Stadt. Auch in Berlin sind Straßenmärkte nicht mehr aus der kulinarischen Szene wegzudenken: Zu den beliebtesten Märkten gehört der "Street Food Thursday" in Berlin Kreuzberg. Seit April 2013 findet der erste internationale Street Food Markt Deutschlands in der Markthalle Neun statt - immer donnerstags von 17 bis 22 Uhr. Von Pies aus Großbritannien, Tapioka Dumplings aus Thailand, Tacos aus Mexiko bis hin zu Allgäuer Kässpatzen - auch hier gilt: Eine internationale Metropole wie Berlin lernt man - jenseits von Currywurst und Döner - am besten auf einem ihrer Street Food Märkte kennen. Kulinarische Food-Vielfalt aus aller Welt - und das für alle Im Gegensatz zu einem teuren Besuch im Restaurant soll das beliebte Essen eines Foodtrucks für jeden erschwinglich sein. Nicht nur für neugierige Gourmets sind Street Food Märkte deshalb der perfekte Ort, um neue Geschmackserlebnisse zu sammeln. Auch für kreative Köche und junge Start-Up-Unternehmen aus der Food Branche sind sie eine attraktive Plattform. So können sie sich (noch) ohne eigenes Restaurant oder großes Startkapital, aber dafür mit umso mehr Kreativität ihrer Leidenschaft widmen: dem Essen und seiner Zubereitung. „Street Food“, schreibt z. B. die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, „verhält sich zu herkömmlichen Restaurants wie Foodblogs zum traditionellen Verlagswesen: Die Eintrittsschwelle ist gering, der Beteiligungsgrad hoch, die Aktualität immens“. Ein Paradies für Kreative und experimentierfreudige Entdecker! Nicht nur Berlin hat mittlerweile eine lebendige Street Food Szene! Auch kleinere Städte wie Nürnberg oder Paderborn lieben das vielfältige Essen, das in mobilen Trucks auf dem Markt angeboten wird. Und ein Ende dieses Trends ist nicht abzusehen. Ganz im Gegenteil! Deshalb verraten wir Ihnen heute, wie Sie sich ganz einfach vom leckeren Essen "von der Straße" auch Zuhause inspirieren lassen können. Setzen Sie auf Kleinstportionen - dafür aber auf viele verschiedene. Für das perfekte Street Food Feeling Zuhause brauchen Sie möglichst viele verschiedene Gerichte, dafür aber in kleinen Portionen. Je vielfältiger und bunter die einzelnen Rezepte sind umso besser. Schließlich wollen Sie sich ja einmal um die Welt essen - oder zumindest fast. Reduzieren Sie also die empfohlenen Mengenangaben in den Rezepten, die Sie gerne kochen möchten und setzen Sie lieber auf 5-6 verschiedene Kleinstportionen statt auf drei große Gänge. Ein Tipp zum Schluss: Veranstalten Sie doch einfach mal einen Street Food Markt in den eigenen vier Wänden und bitten Sie ihre Gäste, je ein Gericht aus einem bestimmten Land für Ihren Markt mitzubringen. Denn gemeinsam reist es sich am besten! Trauen Sie sich, Neues auszuprobieren. Sie erinnern sich: Street Food kommt aus Asien und Südamerika. Scheuen Sie sich also nicht, neue Geschmacksrichtungen, Zutaten oder Gewürze zu verwenden. Kennen Sie z.B. schon unsere fruchtigen Spaghetti mit Aprikosen-Bolognese? Nein? Dann wird es höchste Zeit, dass Sie sich kennenlernen! Oder haben Sie schon einmal Koriander probiert, eines der ältesten Küchenkräuter der Welt, das vielen aus der asiatischen Küche bekannt ist? Noch nicht? Wie wäre es z.B. mit schnell zubereiteten Fischwraps mit Garnelen und Koriander-Tomatensoße? So kommt auch zuhause garantiert Street Food Freude auf, versprochen! Kochen Sie frisch Verwenden Sie für Ihr persönliches Street Food Feeling Zuhause frische Zutaten. Setzen Sie dabei am besten auf regionale und saisonale Produkte. Aktuell bieten sich v. a. folgende Gemüsesorten an: Chicoree, Feldsalat, Rosenkohl oder Spinat. Wie wäre es z. B. mit einem zünftigem Käse-Knusperrösti mit Apfel-Feldsalat  oder einem asiatisch inspirierten Garnelencurry in Kokosmilch mit Karamellzwiebeln? GEFRO Street Food Inspirationen Knusprige Thai Frühlingsrollen mit Dip Currywurst mit Rosmarinkartoffeln Mexikanische Tacos mit glasierten Hähnchenstreifen Vegiburger mit Kräuterschmand Waren Sie schon einmal auf einem Street Food Markt - in Berlin, Nürnberg oder auf den Straßen Thailands? Hinterlassen Sie uns einfach einen Kommentar und verraten Sie uns Ihre kulinarischen Anekdoten!

Tipps und Tricks für sommerliche Fischgerichte

Tipps und Tricks für sommerliche Fischgerichte

Tipps rund um leckere Fischgerichte Merkmale für Frische Vorbereitung Zubereitung GEFRO Fisch-Rezepte Der Gedanke an Urlaub, Sonne, Meer und nicht zuletzt an köstliche Fischgerichte lässt so manches Genießerherz höherschlagen. In unserer Alltagsküche ist der Fisch leider immer noch ein Stiefkind. Und das völlig zu Unrecht. Fisch hat es in sich: Hochwertiges Eiweiß, die fettlöslichen Vitamine, mehrfach ungesättigte Fettsäuren und der Mineralstoff Jod machen den Fisch zu einem ernährungsphysiologisch wertvollen Lebensmittel. Ernährungswissenschaftler empfehlen, möglichst zwei Fischmahlzeiten in der Woche in den Speiseplan aufzunehmen. Die fettreiche Meeres-/Seefische wie Hering, Lachs, Makrele, Thunfisch und Sardine sind laut dem Bundeszentrum für Ernährung (BZfE) sogar die besten Nahrungsquellen für die langkettigen Omega-3-Fettsäuren Eicosapentaensäure (EPA) und Docosahexaensäure (DHA). EPA und DHA tragen zu einer normalen Herzfunktion bei, sofern täglich 250 mg EPA und DHA eingenommen werden. (HCVO, Anhang). Zusätzlich kann man mit dem Verzehr von Seefisch einem Jodmangel sehr gut vorbeugen. So decken bereits 100g Seelachs den täglichen Jodbedarf. Richtig zubereitet ist der Fisch eine schmackhafte und nährstoffreiche Bereicherung des Speiseplans. Tipps rund um leckere Fischgerichte Merkmale für Frische Frischer Fisch ist mit einer klaren Schleimschicht überzogen und hat eine leuchtende Haut. Die Augen sind klar und die Linse gewölbt. Die Farbe der Kiemen muss hellrot leuchtend sein. Frischer Fisch riecht nach Seetang. Charakteristischer „Fischgeruch“ sollte nicht auftreten. Frischfisch sollte nicht länger als 1 Tag im Kühlschrank aufbewahrt werden. Am besten legt man den Fisch in eine Glasschüssel oder auf einen Teller und deckt ihn mit Klarsichtfolie ab. Vorbereitung Die meisten Fische werden ausgenommen und gesäubert im Handel angeboten. Die Fische, die mit Haut zubereitet werden, werden geschuppt. Das gelingt am besten mit einem Messer. Die Schuppen werden unter fließendem kaltem Wasser entgegen der Wuchsrichtung vom Schwanz zum Kopf hin abgeschabt. Je nach Rezept werden die Fische ganz zubereitet oder vorher filetiert. Der Fischhändler gibt hier gute Tipps. Zubereitung ziehen in wenig Flüssigkeit ist eine sehr schonende Möglichkeit das zarte Fischfleisch zu garen. Hierfür eignen sich besonders Hecht, Kabeljau, Rotbarsch oder auch Heilbutt. Der Sud angereichert mit frischen Gewürzen (z.B. Lorbeerblätter, Pfefferkörner oder Dill) und Wurzelgemüse sollte nur leicht köcheln, sonst zerfällt der Fisch. Forellen, Hering oder auch Lachs lassen sich hervorragend dünsten. Man fettet eine flache Pfanne ganz leicht ein, bedeckt den Boden mit einem Gemüsebett und legt darauf den gewürzten Fisch. Dazu gibt man etwas Gemüsebrühe oder Fischfond und dünstet den Fisch bei milder Temperatur. Aus dem Fond wird anschließend eine Soße bereitet. Zum Grillen eignen sich z.B. Hering, Aal, Sardine, Barbe oder auch Hecht. Die Fische gut würzen und eventuell vorher marinieren, damit sie nicht austrocknen. Welche Variante kommt bei Ihnen als nächstes auf den Teller? GEFRO Fisch-Rezepte Lachsspieße auf gebratenem Fenchel mit Ofentomaten Doradenfilet auf Spargel mit Zitronenhollandaise Gebratene Scholle mit Senfhollandaise und Brokkoli Gegrilltes Thunfischsteak mit Papaya-Gurken-Relish Ich wünsche Ihnen einen schönen Tag Ihre Dr. rer. nat. Rita Hein, Heilpraktikerin und Ernährungsberaterin

5 Tipps, wie Sie Lebensmittelverschwendung vermeiden können

5 Tipps, wie Sie Lebensmittelverschwendung vermeiden können

Allein in Deutschland werden jedes Jahr ca. 11 Millionen Tonnen Lebensmittel weggeworfen. Diese erschreckende Zahl summiert sich aus der Lebensmittelherstellung und den Privathaushalten. Eine enorme Menge, doch was kann man selbst tun, um zumindest zu Hause unnötige Lebensmittelverschwendung zu vermeiden? Wir haben hier 5 Tipps, wie man überflüssigen Abfall reduzieren kann. Warum ist die Lebensmittelverschwendung so hoch? Was verursacht Lebensmittelverschwendung? Falsche Lagerung Abweichung von Form, Farbe und Größe Lange Transportwege MHD ≠ Verbrauchsdatum Sonderangebote und Spontankäufe 5 Tipps zur Reduzierung von Lebensmittelverschwendung Einkaufsliste statt Spontankäufe Resteverwertung Verbrauchsdatum statt MHD Richtige Lagerung Regional kaufen Wie kann ich Lebensmittel retten?  Fazit: Lebensmittelverschwendung lässt sich verhindern!  Warum ist die Lebensmittelverschwendung überhaupt so hoch? Eigentlich ist uns ja allen klar, dass man mit Lebensmitteln verantwortungsvoll umgehen muss. Nicht nur, weil es in anderen Teilen der Welt extreme Lebensmittelknappheit gibt, sondern auch weil jedes weggeworfene Produkt unnötig Ressourcen verschwendet. Und bedenkt man, dass der sogenannte „Weltüberlastungstag“ seit 1987 jährlich nach vorne rückt, sollten wir die 11 Millionen Tonnen Lebensmittelabfälle schnellstmöglich reduzieren. Aber wie kommt es überhaupt zu so einer extrem hohen Zahl? Nachfolgend die Hauptursachen für Lebensmittelverschwendung. Was verursacht Lebensmittelverschwendung? Falsche Lagerung der Lebensmittel Dieses Problem betrifft vor allem die Privathaushalte. Dort wird oft zu wenig auf eine korrekte Lagerung der verschiedenen Produkte geachtet. Denn nicht alle Gemüsesorten kommen in den Kühlschrank und nicht alle Obstsorten in den Vorratsschrank. Abweichung von Form, Farbe und Größe Für fast jede Obst- und Gemüsesorte gibt es bestimmte Vorschriften, die regeln, wie die verschiedenen Sorten auszusehen haben: Farbe, Form und Größe sind ganz genau festgelegt. Das führt dazu, dass es viele Lebensmittel gar nicht in den Handel schaffen, da sie nicht diesen Normen entsprechen. Lebensmittel verderben beim Transport Viele Produkte, die wir im heimischen Supermarkt kaufen können, stammen von weit her. Doch diesen langen Transportweg überstehen nicht alle Lebensmittel unbeschadet. Es kann sein, dass sie beim Versenden zu weit gereift sind und dann unterwegs bereits in den Containern verderben. So können sie natürlich nicht mehr verwendet werden. Das Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) wird dem Verbrauchsdatum gleichgesetzt Über das MHD wird immer wieder viel diskutiert. Das Problem daran ist, dass viele Verbraucher das MHD immer wieder mit dem Verbrauchsdatum gleichsetzen. Darum werden die Lebensmittel oft weggeworfen, wenn sie sich dem MHD nähern oder schon kurz darüber sind. Dabei ist das MHD kein Indiz dafür, wann Lebensmittel verderben. Es handelt sich nur um eine Empfehlung, wie lange sie auf jeden Fall ohne Geschmacks- und Qualitätseinbußen verwendet werden können. Sonderangebote und Spontankäufe Viele Verbraucher lassen sich von angepriesenen Sonderangeboten zu Spontankäufen verführen. So kauft man beispielsweise Großpackungen ein, obwohl man in einem kleinen Haushalt lebt und die Inhalte gar nicht vollständig verwerten kann. Daraufhin wird ein Großteil wieder weggeworfen. Sonderangebote verleiten zu unnötigen Zusatzkäufen Wie kann man selbst dazu beitragen, dass die Lebensmittelverschwendung sinkt? 1. Tipp gegen Lebensmittelverschwendung: Keine Spontankäufe Abhaken macht Spaß! Nehmen Sie zum Einkaufen eine Einkaufsliste mit! Fallen Sie nicht auf Sonderangebote herein! Kontrollieren Sie vor dem Einkauf zuhause Ihren Vorratsschrank und schreiben Sie sich eine Einkaufsliste. So vermeiden Sie es, Produkte doppelt zu kaufen oder übermäßig viele Lebensmittel in den Einkaufswagen zu legen. Überlegen Sie sich grob, was Sie in der folgenden Woche essen möchten und passen Sie Ihren Einkauf dementsprechend an. 2. Tipp gegen Lebensmittelverschwendung: Resteverwertung Übriggebliebenes muss nicht immer sofort in den Müll wandern. Auch Gerichte vom Vortag können noch weiter verwertet werden um Lebensmittelverschwendung zu verhindern. Entweder erhitzt man sie noch einmal oder nutzt sie zur Weiterverarbeitung. Die drei oder vier Brokkoliröschen von der letzten Mahlzeit können auch wunderbar als Einlage in einer leichten Suppe genutzt werden. Weg werfen ist out. Besser: geschickte Resteverwertung 3. Tipp gegen Lebensmittelverschwendung: Verbrauchsdatum statt MHD Das MHD (Mindesthaltbarkeitsdatum) sollte man nicht so genau nehmen, was wirklich zählt ist das Verbrauchsdatum. Aber am besten kontrollieren Sie Lebensmittel, die Sie schon länger lagern, einfach selbst. Schauen Sie sich das Produkt genau an, ob es schon faule Stellen aufweist oder seine Konsistenz verändert hat. Riecht es komisch oder wölbt sich der Deckel schon nach außen? Bei solchen Anzeichen sollten Sie das Produkt lieber nicht mehr verzehren. 4. Tipp gegen Lebensmittelverschwendung: Richtige Lagerung Achten Sie darauf, dass jedes Produkt anders gelagert werden muss. Informieren Sie sich z.B. darüber, welche Obst- und Gemüsesorten tatsächlich in den Kühlschrank gehören. So halten die Lebensmittel länger frisch. Mehr Infos zur richtigen Lagerung finden Sie z.B. hier. 5. Tipp gegen Lebensmittelverschwendung: Regional kaufen Um die langen Transportwege zu vermeiden, ist es sinnvoll, regional zu kaufen. Haben Sie vielleicht einen Hofladen in der Nähe? Dann statten Sie dem Bauern doch mal einen Besuch ab. Auch im Supermarkt können Sie auf die Kennzeichnung achten und Produkte aus Deutschland oder den Nachbarländern vorziehen. Wie kann ich Lebensmittel retten?  Haben Sie schon einmal von Foodsharing gehört? Auf Facebook gibt es oft regionale Gruppen, wo man Produkte, die man selbst nicht mehr aufbraucht, anbieten und an andere weiter geben kann. So manche Sachen können auf diesem Weg vor dem Wegwerfen bewahrt werden.  Fazit: Lebensmittelverschwendung lässt sich verhindern!  Schon wenn man diese einfachen Tipps beherzigt, kann man die Lebensmittelverschwendung etwas reduzieren. Haben Sie noch mehr Ideen um die Verschwendung von Lebensmitteln zu verhindern? Wie vermeiden Sie überflüssige Lebensmittelabfälle? Teilen Sie Ihre Tipps gerne über die Kommentarfunktion hier im Blog. Herzlich, Sabine Humpert Journalistin und begeisterte Hobbyköchin mit grünem Daumen Das könnte Sie auch noch interessieren: 5 Lebensmittel, die Ihr Immunsystem stärken! Mit guten Kohlenhydraten das Stoffwechselfeuer entfachen! Meal Prep – So gelingt die Essensvorbereitung!