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GEFRO-Blog

Olivenöl im Fokus – mediterran genießen, bewusst leben

Olivenöl im Fokus – mediterran genießen, bewusst leben

Und wer liebt ihn nicht, den frischen griechischen Bauernsalat mit Schafskäse mariniert mit einem weichen, vollmundigen Olivenöl? Wer greift nicht zu, wenn aromatische Antipasti mit Olivenöl und frischen Kräutern serviert wird? Doch dieses Öl ist weit mehr als nur ein aromatischer Begleiter in der Küche: Es steht für ein Lebensgefühl, das Genuss und bewusste Ernährung miteinander vereint.  „Zaubertrank“ der mediterranen Küche?  Olivenöl – eine Geschmacksfrage?  „Zaubertrank“ der mediterranen Küche?  Hinter dem feinen Aroma von Olivenöl steckt auch ernährungsphysiologisch einiges:  Olivenöl ist der Hauptlieferant der einfach ungesättigten Fettsäure, der Ölsäure. Daneben enthält Olivenöl von Natur aus auch sekundäre Pflanzenstoffe wie Polyphenole, die für seinen charakteristischen Geschmack und seine Stabilität verantwortlich sind. Hinzu kommt Vitamin E, das zum Schutz der Zellen vor oxidativem Stress beitragen kann.  Einfach ungesättigte Fettsäuren können im Rahmen einer ausgewogenen Ernährung zur Aufrechterhaltung eines normalen Cholesterinspiegels im Blut beitragen, wenn sie gesättigte Fettsäuren ersetzen. Voraussetzung ist, dass mindesten 70% der Gesamtfettsäuren einfach ungesättigte Fettsäuren sind.   Olivenöl enthält einen geringen Anteil an mehrfach ungesättigten Fettsäuren. Diese essenziellen Fettsäuren nehmen die Südeuropäer durch einen hohen Fischanteil in der Ernährung auf.  Bei den mehrfach ungesättigten Fettsäuren unterscheidet man zwischen Omega-6- und Omega-3-Fettsäuren. Beide sind essenziell – das heißt, sie können vom Körper nicht selbst gebildet werden und müssen über die Nahrung aufgenommen werden. Mehrfach ungesättigte Fettsäuren haben bedeutende Funktionen in unserem Körper. Sie sind notwendig für den Aufbau der Zellwände und bilden spezielle Botenstoffe, die einen Einfluss auf die Blutfettwerte und Blutgerinnung haben. Für den Körper ist es wichtig, dass diese beiden Fettsäuren im richtigen Mengenverhältnis stehen. Fachleute fordern eine Relation von fünf Teilen Omega-6 zu einem Teil Omega-3- Fettsäure. Durch die mediterrane Kost mit einem hohen Anteil an Omega-3-reichem Fisch und zusätzlich Olivenöl mit einem nur geringen Gehalt an Omega-6, sind die Fettsäuren optimal ausbalanciert.  Fisch gehört in der mediterranen Küche fest auf den Speiseplan – vor allem fettreiche Meeresfische wie Lachs, Makrele, Thunfisch und Sardinen. Sie liefern nicht nur hochwertiges Eiweiß und fettlösliche Vitamine, sondern auch einen hohen Anteil an mehrfach ungesättigten Fettsäuren. Besonders hervorzuheben sind dabei die langkettigen Omega-3-Fettsäuren Eicosapentaensäure (EPA) und Docosahexaensäure (DHA).  Laut  Bundeszentrum für Ernährung (BZfE) zählen diese Fischarten zu den besten Nahrungsquellen für EPA und DHA.    EPA und DHA tragen zu einer normalen Herzfunktion bei, sofern täglich 250 mg EPA und DHA eingenommen werden. (HCVO, Anhang). Darüber hinaus weist das BZfE auf mögliche Effekte einer ausreichenden Omega-3-Zufuhr in bestimmten Risikokonstellationen hin – etwa bei erhöhtem Blutdruck, Herzrhythmusstörungen oder einem erhöhten Risiko für tödliche Herzinfarkte. Diese Einschätzungen basieren auf wissenschaftlichen Erkenntnissen, stellen jedoch keine zugelassenen gesundheitsbezogenen Aussagen im Sinne der HCVO dar.  Die mediterrane Ernährung vereint den regelmäßigen Verzehr von Omega-3-reichem Fisch mit Olivenöl, das von Natur aus nur geringe Mengen an Omega-6-Fettsäuren enthält. Dadurch entsteht ein ausgewogenes Fettsäuremuster – ein wichtiger Aspekt für eine moderne, bewusste Ernährung.  Olivenöl – eine Geschmacksfrage?  Bei kaum einem anderen Öl ist die Geschmacksvielfalt so groß wie beim Olivenöl. Ähnlich wie bei Wein gibt es die unterschiedlichsten Nuancen: würzig, fruchtig, feinherb, mild oder Noten, die an Kräuter, Beeren oder Äpfel erinnern. Hier muss man einige Öle testen, um seinen Favoriten herauszufiltern. Einen ersten Anhaltspunkt für die Geschmacksrichtung gibt die Herkunft. Der Geschmack spiegelt die Landschaft wider, in der die Ölbäume wachsen.  Im Gegensatz zu anderen Ölen enthält Olivenöl sekundäre Pflanzenstoffe und phenolische Komponenten, die die geschmackliche Tiefe und Duft erheblich mitbestimmen. Ein wichtiger Bestandteil sind dabei die Polyphenole – vor allem Hydroxytyrosol und dessen Derivate. Diese wirken antioxidativ und beeinflussen den Charakter des Öls entscheidend. Phenole sind antioxidativ wirksam. Olivenölpolyphenole tragen dazu bei, die Blutfette vor oxidativem Stress zu schützen. Dieser zugelassene Health Claim darf jedoch nur verwendet werden, wenn das Öl mindestens 5 mg Hydroxytyrosol und dessen Derivate je 20 g enthält.  Pflanzenbegleitstoffe und Phenole finden sich nur im nativen Olivenöl, nicht in raffinierten Produkten. Darum sollte man beim Kauf von Olivenöl nicht nur auf die Qualität, sondern auch auf die Herstellungsart achten.  Viele Grüße aus Memmingen Rita Hein

GEFRO Sauce Bolognese - schnelle leckere vegane Alternative

GEFRO Sauce Bolognese - schnelle leckere vegane Alternative

Pizza Pasta & Amore! Sehnen Sie sich auch so sehr nach dem wunderschönen "Bella Italia?" Der Geruch von frischer Pasta, der in der Luft liegt. Die lauen Sommerabende und die romantische italienische Atmosphäre? Wir können genau diese 'Marmeladenglas-Gefühle' zu Ihnen nach Hause bringen. Wie? Ganz einfach. GEFRO hat für Sie den perfekten Helfer für Ihr "Bella Italia at Home": unsere Sauce Bolognese. Sauce Bolognese - Must Have in Ihrer Küche Einfache Anwendung Pasta Rezepte Ratz-Fatz Rezepte Kundenrezessionen Weitere vegane Alternativen Sauce Bolognese - Must Have in Ihrer Küche Unsere Sauce Bolognese gehört schon sehr lange zu den absoluten Must-Haves in der Küche und ist außerdem einer unserer Topseller. Und jetzt kommt das Beste: Unsere Bolo ist tatsächlich OHNE Fleisch. Sie werden mit dieser Sauce aber garantiert auch absolute Fleisch-Liebhaber überzeugen. Der Geschmack und die Konsistenz der veganen Alternative sind verblüffend ähnlich zum Original und haben schon den ein oder anderen Kritiker zum Staunen gebracht. Anstelle von Fleisch verwendet GEFRO Sojagranulat. Außerdem ist sie glutenfrei, ohne Farb- und Konservierungsstoffe und palmfettfrei. Unsere Bolo gibt es übrigens auch in BIO Qualität: BIO Bolognese Sauce kaufen - vegetarisch & vegan | GEFRO Lesen Sie gerne nochmal selber in unserem GEFRO Shop alles genau über unseren veganen Liebling nach und überzeugen Sie sich selbst: Bolognese Sauce kaufen - vegetarisch & vegan | GEFRO Einfache Anwendung Die Anwendung für die Sauce Bolognese ist kinderleicht:5 gehäufte EL (ca. 60 g) mit dem Schneebesen in 250 ml kaltes Wasser rühren. Aufkochen und 2-3 Minuten köcheln lassen. Fertig!GEFRO Tipp: Die Sauce mit frischen Gemüse und Kräutern verfeinern. Einfach ein Traum! Pasta-Rezepte Maccaroni mit veganer Bolognese Rezept für 4 Personen | Zubereitung ca. 30 Minuten ✨ ZUTATEN GEFRO Ballaststoff Maccaroni GEFRO Sauce Bolognese GEFRO BIO »Bella Italia« 1 rote Zwiebel 100 g Karotten 100 g Sellerie 50 g getrocknete Tomaten 250 g Kirschtomaten 1 Bund Rucola Salz Olivenöl Pfeffer, frisch gemahlen ✨ ZUBEREITUNG 1️⃣500 g GEFRO Ballaststoff Maccaroni in reichlich Wasser nach Packungsangabe garen und auf ein Sieb abgießen. 2️⃣1 rote Zwiebel in feine Würfel, 100 g Sellerie und 100 g Karotten in Würfel von ca. 0,5 cm schneiden. In einer Pfanne 2 EL Olivenöl Extra erhitzen und darin die Gemüse- und Zwiebelwürfel anschwitzen. Dann mit 500 ml Wasser ablöschen, 80 g GEFRO Sauce Bolognese zugeben und ca. 5 Minuten köcheln lassen. 3️⃣50 g getrocknete Tomaten klein schneiden und 250 g Kirschtomaten halbieren. Beides zur Bolognese geben und 1 Minute köcheln lassen. Vom Rucola ein paar Blätter für die Deko beiseite legen. Den Rest grob hacken, zu den Maccaroni geben und erhitzen. 4️⃣Mit GEFRO BIO Würzmischung »Bella Italia«, Salz und Pfeffer abschmecken. Auf Tellern anrichten und mit den zur Seite gelegten Rucolablättern garnieren. 🍝Spaghetti Bolognese mit Oliven und Ricotta Rezept für 4 Personen | Zubereitung ca. 25 Minuten ✨ ZUTATEN 🔸GEFRO Sauce Bolognese🔸GEFRO Ballaststoff Spaghetti-Nester🔸10 getrocknete Tomaten🔸10 schwarze Oliven, entsteint 🔸10 Basilikumblätter🔸100 g Ricotta🔸1 Bio-Zitrone🔸Olivenöl ✨ ZUBEREITUNG 1️⃣500 g GEFRO Ballaststoff Spaghetti-Nester nach Packungsangabe garen. Auf ein Sieb abgießen und abtropfen lassen. 2️⃣In der Zwischenzeit 120 g GEFRO Sauce Bolognese in 500 ml kaltes Wasser einrühren und aufkochen. 2 - 3 Minuten köcheln lassen. 3️⃣10 getrocknete Tomaten sowie 10 schwarze, entsteinte Oliven halbieren und mit 10 Basilikumblättern unter die GEFRO Sauce Bolognese mengen. 4️⃣Die Spaghetti in Pasta-Tellern anrichten, die Soße darüber geben und 100 g Ricotta darauf verteilen. Über jeden Teller etwas Zitronenschale raspeln. Tipp: Verfeinern Sie die Soße mit etwas Olivenöl, das verleiht ihr einen besonders nussig-fruchtigen Geschmack. Ratz-Fatz Rezepte 🚀 RATZ-FATZ Veggie-Lasagne ✨ ZUTATEN 🔸GEFRO Sauce Bolognese🔸GEFRO Helle Soße🔸GEFRO Steinpilz-Öl🔸1 Zwiebel🔸1 Knoblauchzehe🔸300 g Champignons🔸350 g Lasagneblätter🔸1 Becher Schmand🔸1 Tomate🔸1 Karotte🔸100 g geriebener Käse ✨ ZUBEREITUNG 1️⃣Zwiebel und Knoblauchzehe klein schneiden und in 2 EL GEFRO Omega-3 Steinpilzöl glasig andünsten. 2️⃣Champignons in Scheiben schneiden, Karotten fein hobeln, Tomate würfeln und alles in die Pfanne geben und mitbraten. 3️⃣240 g GEFRO BIO Sauce Bolognese in 1 Liter Wasser einrühren und 2 – 3 Minuten köcheln lassen. Mit der Gemüsemischung in der Pfanne vermengen und nochmals kurz aufkochen lassen. 4️⃣100 ml GEFRO Helle Soße nach Packungsanweisung zubereiten. Kurz abkühlen lassen und den Schmand einrühren. 5️⃣Nun abwechselnd die Saucen mit Lasagneblättern in eine Auflaufform schichten und mit der hellen Soße abschließen. Käse darüber verteilen und für ca. 40 Minuten bei 180°C backen... und genießen. 😍 🚀 RATZ-FATZ XXL Faschingsparty-Schnecke ✨ ZUTATEN 🔸GEFRO Pesto Verde🔸GEFRO Sauce Bolognese🔸GEFRO Lauch Cremesuppe🔸GEFRO Gewürz-Pfeffer🔸2 Packungen Pizzateig🔸1 Packung Speckwürfel🔸1 Becher Schmand🔸2 Stängel Frühlingszwiebel🔸etwas Olivenöl ✨ ZUBEREITUNG 1️⃣ Bereiten Sie zuerst die Füllungen vor: Rühren Sie das GEFRO Pesto Verde nach Packungsanweisung mit Öl und Wasser zusammen, sodass Sie in etwa 150 ml davon zur Verfügung haben.2️⃣ Kochen Sie in einem Topf ca. 150 ml Wasser auf und rühren Sie 5 gehäufte EL der GEFRO Sauce Bolognese ein und lassen Sie es schön dick einköcheln.3️⃣ Kochen Sie in einem weiteren Topf 100 ml Wasser auf und rühren Sie 3 EL der GEFRO Lauch Cremesuppe ein und lassen Sie es einkochen. Rühren Sie die Speckwürfel, fein geschnittene Frühlingszwiebel-Ringe und den Schmand unter und würzen Sie mit etwas GEFRO Gewürz-Pfeffer nach.4️⃣ Nun geht's ans Eingemachte: Schneiden Sie die Pizza-Teige längs je in drei Teile und bestreichen Sie je zwei mit derselben Füllung (Pesto, Sauce Bolognese oder Flammkuchen-Style) und drehen Sie die zusammengehörigen Pizza-Teig-Abschnitte zusammen.Legen Sie die Stränge nun zu einem Kranz zusammen und bestreuen Sie ihn mit dem geriebenen Käse – lassen Sie Ihrer Fantasie freien Lauf! Jetzt noch nach Packungsanweisung backen... und genießen! Unser Social-Media-Team probiert wöchentlich neue, kreative Rezeptideen für schnelle, alltagstaugliche Gerichte aus, die unglaublich lecker schmecken. Schauen Sie doch einmal auf unserem Instagram-Account vorbei und entdecken Sie unsere Ratz-Fatz-Rezepte. Kundenrezessionen Weitere vegane Rezepte GEFRO hat auch noch mehr vegane Alternativen. Kennen Sie schon unser Veggie Pflanzerl, das Gulasch, oder unser Chili SIN Carne? Ganz ohne Fleisch und ruck zuck gezaubert. Lassen Sie sich von unseren Rezeptideen inspirieren: Veganer Bulgur-Gemüsesalat mit Granatapfel Veganer Mexiko-Burger Gegrillte Süßkartoffeln mit Kirsch-Macadamia-Salsa Vegane Pilzcremesuppe mit Kräuterklößchen Na, haben Sie das "Bella Italia" schon spüren können? Nein? Dann wird es höchste Zeit! Wir wünschen Ihnen einen wunderschönen Tag Ihre Simone Kuisle Social Media Marketing

TOO GOOD TO GO - Gemeinsam Lebensmittel retten

TOO GOOD TO GO - Gemeinsam Lebensmittel retten

Welche Aussage steckt eigentlich hinter dem Mindesthaltbarkeitsdatum? Kann ich das noch essen? Warum nicht in die Tonne? Die Too Good To Go-App Mitglied werden GEFRO & "Too Good To Go" Haben Sie schon mitbekommen, dass am 22.04.2025 der Tag der Erde ist? Nein? Das muss definitiv geändert werden!Der Tag der Erde entstand im Jahr 1970 in den USA und wird seitdem am 22 April weltweit begangen. Ziel ist, die Wertschätzung für die natürliche Umwelt zu stärken und dazu anzuregen, das eigene Konsumverhalten zu überdenken. Diesen Tag nehmen wir zum Anlass, um unsere Kooperation mit "Too Good To Go" zu verkünden. Too Good To Go bietet mit der gleichnamigen App Verbrauchern eine Lösung, Essen von Lebensmittelunternehmen wie Restaurants und Cafés vor der Verschwendung zu bewahren. Um noch mehr Lebensmittel zu retten, hat Too Good To Go die Initiative "Oft länger gut" ins Leben gerufen, woran sich GEFRO nun auch beteiligt. Über ein Drittel aller Lebensmittel werden weggeworfen - das können und wollen wir nicht mehr so hinnehmen - genau aus diesem Grund ist GEFRO seit diesem Jahr Teil dieser Initiative. Wie oft kommt es vor, dass wir Lebensmittel nur wegen kleiner Dellen oder ihrer Haltbarkeit wegschmeißen? Muss das Obst, Brot oder der Joghurt deswegen schon gleich in die Tonne? Nein - das ist oft gar nicht der Fall. Laut einer Studie der Europäischen Kommission sind bis zu 10% der Lebensmittelverschwendung in der EU auf Missverständnisse des Mindesthaltbarkeitsdatum zurückzuführen. Welche Aussage steckt eigentlich hinter dem Mindesthaltbarkeitsdatum? Der Aufdruck weist allein auf die QUALITÄT eines Produktes hin. Das bedeutet, dass ein Produkt mit MHD bei richtiger Lagerung oft auch NACH Ablauf des MHDs verzehrt werden kann. Alles, was Sie tun müssen, ist zu schauen, zu riechen und zu probieren, um zu beurteilen, ob ein Produkt noch zum Verzehr geeignet ist. Vertrauen Sie Ihren Sinnen, vermeiden Sie unnötige Lebensmittelverschwendung und helfen Sie der Umwelt. Künftig werden wir auf den neuen GEFRO Produktverpackungen mit dem "Oft länger gut"-Label einen kleinen Teil dazu beitragen, Lebensmittel vor der Tonne zu retten. Kann ich das noch essen? In unserer Tabelle möchten wir Ihnen anhand von ein paar Lebensmittel zeigen, wie die Produkte mit kleinen Tricks wieder genießbar werden und noch nicht für die Tonne bestimmt sind. Produkt Zustand Trick Karotten Braune Flecken Braune Verfärbungen sind in der Regel auch nur ein oberflächliches Problem. Wenn Sie die Schale mit einem Sparschäler abtragen, ist die Möhre darunter wieder schön orange. Kartoffel Treibt Kleine Triebe entfernen, wenn große Triebe vorhanden sind dann bitte wegwerfen. Gurke Lasch Weiche Gurken werden wieder fest, wenn Sie sie für einige Stunden in kaltem Wasser im Kühlschrank aufbewahren. Tomate Weich Weiche Tomaten sind weder sonderlich ansehnlich, noch lassen sie sich gut schneiden. Abhilfe schafft hier ein Bad für 20 Minuten in Eiswasser. Dann sind die Tomaten wieder hart und schnittfest. Salat Welk Kopfsalate mögen es süß, zumindest wenn sie neue Energie brauchen. Damit sie wieder etwas von ihrer Frische zurückbekommen, lassen Sie den Salat für 20 Minuten in kaltem Wasser baden. Fügen Sie einen gehäuften Esslöffel Zucker hinzu. Käse Ausgetrocknet Harter, ausgetrockneter Käse wird wieder weich und frisch, wenn Sie ihn für 20 bis 30 Minuten in Milch legen. Anschließend trockentupfen. Warum nicht in die Tonne? 💚 ÖkologischFood Waste ist für 10% der Treibhausgase verantwortlich - das ist sogar mehr als die Luftfahrtindustrie ausstößt. 💚 GesellschaftlichPro Jahr werden 2,8 Mrd. Tonnen Lebensmittel weggeworfen - während 828 Mio. Menschen an Hunger leiden. 💚 WirtschaftlichLebensmittelverschwendung kostet 1,2 Mrd. US-Dollar im Jahr. Die Too Good To Go-App Mit der Too Good To Go-App sehen Sie auf einem Blick in welchen Läden und Restaurants in Ihrer Umgebung Lebensmittel zu retten sind. Retten Sie Überraschungstüten zum vergünstigten Preis ganz in Ihrer Nähe. Gleich herunterladen und dabei Lebensmittel retten. GEFRO & "Too Good To Go" Künftig werden wir auf den neuen GEFRO Produktverpackungen mit dem "Oft länger gut"-Label einen kleinen Teil dazu beitragen, Lebensmittel vor der Tonne zu retten. Na, haben wir Sie schon überzeugt? Schauen Sie unbedingt bei dieser großartigen Initiative vorbei und werden Sie Lebensmittelretter! Ich wünsche Ihnen einen schönen Tag Ihre Simone Kuisle GEFRO Team

Glutenunverträglichkeit - mehr Lebensqualität mit der richtigen Ernährung

Glutenunverträglichkeit - mehr Lebensqualität mit der richtigen Ernährung

Gluten kann Auslöser unterschiedlicher Krankheiten sein, unter anderem der Glutenunverträglichkeit.Was ist Gluten? Wie äußert sich eine solche Glutensensitivität und welche Beschwerden treten dabei auf?Und noch wichtiger: Wie können diese gelindert und Lebensqualität zurück gewonnen werden?Dies und noch mehr erfahren Sie im folgenden Artikel. Gluten als Krankheitsursache Typische Beschwerden Richtige Ernährung bei Glutenunverträglichkeit Gluten als Krankheitsursache Gluten ist der Oberbegriff für Klebereiweiße, die in den Getreidesorten Weizen (einschließlich der Urformen Dinkel/Grünkern, Einkorn Kamut), Roggen, Gerste und deren Kreuzungen enthalten sind. Die Getreidesorten enthalten unterschiedliche Mengen an Gluten, bei Weizen sind es bis zu 80%. Man unterscheidet heute mindestens drei völlig unterschiedliche Krankheiten, die offenbar durch den Verzehr von Gluten ausgelöst werden. Schulmedizinisch bekannt sind die Zöliakie (oder einheimische Sprue) und die Weizenallergie.Auf diese beiden Erkrankungen möchte ich hier jedoch nicht eingehen. Berichten möchte ich über die Glutensensitivität oder -unverträglichkeit.  Während bei der Zöliakie und auch der Weizenallergie die Diagnostik bekannt und sicher ist, existiert eine weitere Art der Glutenunverträglichkeit, bei der keine Zeichen der Zöliakie oder Weizenallergie zu finden sind. Es gibt bisher keine diagnostische Möglichkeit, eine Glutensensitivität nachzuweisen und dennoch profitieren die Betroffenen von einer glutenfreien bzw. –armen Ernährung. Typische Beschwerden bei Glutenunverträglichkeit Die Beschwerden der Patienten sind vielfältig und beschränken sich nicht auf den Magen-Darm-Trakt. Bei chronischer Müdigkeit, einem schlechten Hautbild mit Ekzemen, bei immer wieder auftretenden Kopfschmerzen oder auch Muskelkrämpfen, Aufmerksamkeitsdefizitstörungen und Hyperaktivität oder auch Gelenkschmerzen sollte man, wenn keine organischen Ursachen gefunden wurden, an eine Glutensensitivität denken. In der Praxis ist es schwer, der Erkrankung auf die Spur zu kommen. Manchmal hilft aber der Zufall. So im Fall einer 38 jährigen Patientin aus der eigenen Praxis. Sie wurde vorstellig aufgrund explosionsartiger Durchfälle. Die Patientin hatte mittlerweile Angst vor Dienstreisen und Besprechungen, weil sie immer darauf achten musste, dass eine Toilette in der Nähe ist. Für sie bedeutete das eine deutliche Einschränkung in ihrer Arbeits- und auch Lebensqualität. Unzählige Untersuchungen bei verschiedenen Ärzten waren ohne Befund. Sie wurde mit der Diagnose Reizdarm und der Empfehlung, eine psychosomatische Kur zu beantragen, nach Hause entlassen. Schon in den ersten Gesprächen mit der Patientin hegte ich den Verdacht, dass sie unter einer Fructoseintoleranz leidet. Ich habe damals mit ihr einen Ernährungsplan erarbeitet. Sie sollte konsequent Fruchtzucker meiden und weil sie Allergikerin ist, habe ich ihr derzeit empfohlen, einige Wochen kein Weizengluten zu sich zu nehmen. Schon nach wenigen Tagen war der Stuhlgang normal und die Patientin überglücklich. Die große Überraschung kam aber, als wir vorsichtig einen Kostaufbau probierten. Eine kleine Menge Obst zu den Mahlzeiten waren für die Patientin kein Problem, aber ein paar Scheiben Weißbrot zum Grillen oder eine Portion Nudeln bedeuteten den Rückfall. Die nächsten Stunden waren von Krämpfen und Durchfall geprägt. Anders der Fall einer 21 jährigen Patientin aus meiner Praxis. Bei ihr war eine Fructoseintoleranz zweifelsfrei diagnostiziert worden und sie kam, um Ratschläge zur Ernährungsumstellung zu holen. Und obwohl sie ganz konsequent auf Obst und Fruchtzuckerzusatz in der Nahrung verzichtete, war ich mit dem Befinden der jungen Frau nicht zufrieden. Die Blähungen und Durchfälle hatten zwar deutlich nachgelassen, aber sie war weiterhin müde und antriebslos. Kinesiologische Tests deuteten auf Gluten als möglichen Stressor hin. Zwei Wochen strenger Verzicht auf Fruchtzucker und auf Gluten und unterstützende Darmtherapeutika brachten den gewünschten Erfolg. Die junge Frau fühlte sich wie neugeboren. Sie kann heute durchaus kleine Mengen glutenhaltige Nahrungsmittel essen, selbst ein frisches Sonntagsbrötchen mit Marmelade macht keine Beschwerden mehr. Die richtige Ernährung bei Glutenunverträglichkeit Eine glutenfreie Ernährung ist eine große Herausforderung für jeden Patienten. Klebereiweiß zaubert nicht nur leckere Backwaren sondern dient auch als Emulgator zum Binden von Wasser und Fett. Fettarme Joghurts oder auch Magerkäse, Streichkäse und Wurstwaren werden oft mit Gluten angereichert. Auch in Zahncremes und Medikamenten kann sich Gluten verstecken. Es gibt mittlerweile eine große Auswahl an glutenfreien Lebensmitteln im Handel. Die glutenfreien Produkte sind mit dem Symbol der durchgestrichenen Ähre oder dem Claim „glutenfrei“ gekennzeichnet. Das Label mit der durchgestrichenen Ähre wird von der Deutschen  Zöliakie-Gesellschaft an Hersteller vergeben, die durch hohe Qualitätsstandards und Analysen die Glutenfreiheit ihrer Produkte garantieren können. Wenn auch bei einer Allergie oder der Zöliakie das Einhalten einer strengen glutenfreien Kost unabdingbar ist, so ist bei einer Glutensensitvität meistens eine deutliche Reduzierung der glutenhaltigen Lebensmittel ausreichend. Ist der Verdacht einer Glutenunverträglichkeit gegeben, ist es wichtig, einige Wochen möglichst glutenarm zu essen. In vielen Fällen ist auch diese Unverträglichkeit ein Hilfeschrei des Darms. In den vergangenen Jahrzehnten wurde Weizen mit immer höherem Klebergehalt gezüchtet. Und es werden immer mehr Weizenprodukte und Gluten über verarbeitete Lebensmittel verzehrt. Der Darm wird mit einer Flut von Weizengluten einfach überfordert und rebelliert. Hat der Darm sich nach einer Karenzzeit erst einmal beruhigt, genügt es bei vielen Patienten, glutenhaltige Lebensmittel zu reduzieren vornehmlich über die Einschränkung von Brot, Nudeln und Kuchen im täglichen Speiseplan. Ganz einfach geht dies mit den zahlreichen glutenfreien Produkten von GEFRO. Hier ist für jeden Geschmack das richtige dabei. Stöbern Sie gerne durch unser glutenfreies Sortiment. Ich wünsche Ihnen einen schönen Tag. Ihre Dr. rer. nat. Rita Hein, Heilpraktikerin und Ernährungsberaterin Das könnte Sie auch noch interessieren: Nahrungsmittelunverträglichkeit oder Lebensmittelallergie? Fructoseintoleranz – wenn Obst im Darm rebelliert Mit guten Kohlenhydraten das Stoffwechselfeuer entfachen!

Den inneren Schweinehund überwinden

Den inneren Schweinehund überwinden

Da ist er wieder: unser Gegenspieler für Motivation und Wille. „Ich muss unbedingt die Fahrräder startklar machen. Und unser Balkon braucht einen neuen Anstrich, bevor der Sommer kommt.“ Doch die einzelnen Schritte zur Umsetzung fallen schwer und werden oft „auf nächste Woche“ verschoben. Damit ist jetzt Schluss: mit unseren Tipps kommen Sie gut in den Tag und Aufschieben gibt es nicht mehr! Hintergrund-Fakten: Was ist der innere Schweinehund? Warum haben wir einen inneren Schweinehund? Und warum fällt es uns so schwer, ihn zu bekämpfen? So überwinde ich den inneren Schweinehund! … beim Abnehmen … beim Sport … beim Aufstehen … beim Aufräumen Tipps gegen den inneren Schweinehund im Überblick Rezepte, die auch dem inneren Schweinehund schmecken Mehr Wissen – bewusst leben: unsere Tipps zu Ihrem „inneren Schweinehund" und der leidigen Aufschieberitis Was ist das, der innere Schweinehund? Eigentlich kennen wir sie alle, diese Redensart vom „inneren Schweinehund“. Die Bezeichnung hat oft etwas Vorwurfsvolles, umschreibt die Allegorie der Willensschwäche, die uns hindert, unangenehme Tätigkeiten anzupacken. Und der Fächer dafür ist groß: Zählen Sie zu den Menschen, denen die Motivation für eine Diät oder Ernährungsumstellung zu fehlen scheint? Oder es mangelt einfach nur an der Lust, die Wohnung aufzuräumen? Warum haben wir einen inneren Schweinehund? Unser innerer Schweinehund macht sich immer dann bemerkbar, wenn wir eigentlich keine wirkliche Lust auf etwas haben: gesündere Ernährung, ein aktiverer Lebensstil oder auch nur das lästige Aufräumen der Wohnung. Viele Menschen begegnen ihrem inneren Schweinehund auch beim Thema Sport. Neudeutsch stößt man immer mehr auf den Begriff Prokrastination. Im Begriff steckt das lateinische Wort für „vertagen“ oder auf morgen verschieben. Und umgangssprachlich spricht man auch von einer „Aufschieberitis“. Diese Marotte, immer wieder etwas vor sich her zu schieben, ist altersunabhängig. Kinder finden ebenso wie ältereMenschen gute Gründe, ihre Aufgaben auf einen späteren Zeitpunkt zu verlegen. Möchte Mama, dass das Zimmer aufgeräumt wird? Muss die Einkommenssteuer vorbereitet werden – wir wissen schnell etwas anderes, vermeintlich Dringenderes vorzuziehen. Eine Entschuldigung ist meist schnell gefunden und unser Gewissen besänftigt. Und warum fällt es uns so schwer, den Schweinehund zu bekämpfen? Setzen Sie sich realistische Ziele! Zu hoch gesteckte Ziele sind Futter für den inneren Schweinehund! Sie wissen es schon: der Mensch sucht sich häufig den bequemeren Weg! Da es anstrengender ist, zum Sport zu gehen als daheim auf dem Sofa zu bleiben, geraten wir in einen Konflikt. Unser Schweinehund drückt also aus, was für eine körperliche und geistige Anstrengung es sein kann, sich selbst zu überwinden. Oft ist es aber auch so, dass wir unsere Ziele zu hoch oder einfach nur falsch gesetzt haben. Futter für den Schweinehund! Um im Kampf mit unserem Schweinehund erfolgreich zu sein, gibt es gute Tricks und Tipps. Wir haben uns auf die Suche gemacht und für Sie wichtige und vor allem alltagstaugliche Anregungen recherchiert. LesenSie gerne mal rein, sicher ist auch für Sie ein wertvoller Tipp dabei, der Ihren Schweinehund in Schach hält. So überwinden Sie den inneren Schweinehund: Ändern Sie Ihre Gewohnheiten! … beim Abnehmen! Stellen Sie direkt neben Ihre Kaffeemaschine ein Glas mit Nüssen und knabbern Sie schon am Morgen, während der Kaffee durchläuft, Ihre erste wertvolle Eiweißkomponente! So stillen Sie den ersten kleinen Hunger und sorgen ganz mühelos für Ihren ersten Erfolgsbaustein am Tag. Nüsse am Morgen… Mealprepping sichert die gesunde Mahlzeit am Folgetag. Noch ein Tipp: Das Frühstück oder den Lunch bereits schon am Abend vorher zuzubereiten ist übrigens total trendy und nennt sich Mealprepping. Wer abends sowieso die Schultaschen der Kinder vorbereitet, macht sein gesundes Frühstück gleich mit. So steht morgens schon alles bereit, Ihr Stresslevel sinkt und Sie kommen nicht in Verlegenheit, auf schnelle, ungesundere Lösungen zurückzugreifen. Planen Sie Ihre Mahlzeiten wochenweise (schriftlich) vor – so kommen die täglichen Katastrophen (sprich Ausreden) erst gar nicht dazwischen. Natürlich können Sie auch die eine oder andere Abnehm-App ausprobieren! So ein digitaler Partner kann Sie mitnehmen in ein straffes und gut organisiertes Programm ganz ohne kurzfristigen Verzicht, Verbote oder Kalorienzählen. Es geht mehr um Verhaltensänderungen, Bewegung und Ernährung. … beim Sport! Der größte Abschreckfaktor für den inneren Schweinehund heißt „Spaß“. Suchen Sie sich also eine Sportart aus, die Sie begeistert, die Sie ins Hier und Jetzt holen kann. Der Schweinehund hat dann keine Chance und Sie haben ihn erfolgreich besiegt. Und fehlt Ihnen beim Sport der Spaß, dann zögern Sie nicht lange und probieren etwas Neues. Suchen Sie sich drei Sportarten, die Sie vier Wochen lang ausprobieren. Vom Training in einem Fitness-Studio bis hin zu langen Spaziergängen in der Natur oder einer Yoga-App im Wohnzimmer zu Hause. Fragen Sie sich: Was macht Ihnen richtig Spaß? Wobei können Sie gut abschalten? Was tut Ihnen gut? Physisch und Psychisch? Wie fühlen Sie sich nach der Sporteinheit? Spaß beim Sport ist das A und O und vertreibt so manchen Schweinehund! Fühlen Sie sich gut, dann speichern Sie dies als positive Erinnerung, als weiteres Ziel ab. Halten Sie sich immer vor Augen, wie toll es ist, wenn Sie Ihre Sporteinheit absolviert haben. Sie werden sehen, das kann motivieren. Und vergessen Sie nicht: es ist IHR Rhythmus! Verbiegen Sie sich nicht nach Programmen, die nicht zu Ihnen passen. Lieber ein paar Tage länger nach dem richtigen Sport suchen und dafür mehr Spaß haben! Ein guter Tipp ist es sicherlich auch, Freunde zu fragen, ob sie mitmachen wollen. Sie dürfen davon ausgehen, dass einer der Schweinehunde immer schläft und so haben Sie gemeinsam genug Ansporn, in eine Sporteinheit zu starten! … beim Aufstehen! Kennen Sie Ihr Tagesziel? Es hilft Ihnen sehr, den Tag mit Schwung zu beginnen, wenn Sie sich für die kommenden Stunden etwas Besonderes bereitlegen. Jeder Tag hat das Zeug für einen Sonntag – nehmen Sie vor dem Aufstehen kurz die Minuten, um darüber nachzudenken, was dieser Tag dem inneren Schweinehund entgegensetzen kann. Eine herrlich duftende Tasse Kaffee oder Tee, ein schönes Outfit, das Sie lange nicht getragen haben oder ein leckeres Mitbringsel vom Bäcker für die Kollegen im Büro? Wenn Sie wissen, was der neue Tag an Schönem bereithalten kann, dann kommen Ihre Energien zurück. Sie werden sehen, schon sind die Pläne größer als der Schweinehund, der Sie vom Aufstehen abhalten will. Die Vorfreude auf die 1. Tasse Kaffee am Morgen hilft schon mal aus dem Bett. … beim Aufräumen! Klebezettel machen Aufgaben sichtbar und schaffen Glücksgefühle beim Abhaken erledigter ToDos. Hier haben wir einen erfolgversprechenden Tipp unserer Kollegin Brigitte für Sie. Machen Sie die Aufgaben sichtbar! Brigitte hat sich ein eigenes Ritual geschaffen, in dem sie zu Wochenbeginn 7 kleine Post-its an ihren Küchenschrank klebt. Gelistet nach den Wochentagen fixiert sie ihre Aufgaben auf den einzelnen Zettelchen. Montag Wäschebügeln und Bad reinigen. Dienstag frische Salate und Brot einkaufen und … das Glücksgefühl, das man hat, wenn man hinter den (lästigen) Aufgaben einen fetten, grünen Haken setzen konnte, ist enorm. Es wird sichtbar, wie fleißig wir doch die Woche über unseren Haushalt meistern! Und natürlich darf auch mal etwas geschoben werden – doch nur bedingt! Zeigen Sie Disziplin mit sich selbst und lassen Sie nur wenige Ausnahmen zu! Unser Tipp dazu: hören Sie Ihre Lieblingsmusik und drehen Sie auch schon mal die Lautstärke etwas höher! Fenster auf, frische Luft reinlassen und los geht’s! Hier sind die Tipps im Überblick, die Ihnen helfen, Ihren inneren Schweinehund zu überwinden Beginnen Sie SOFORT – das Wort ist mächtig , nutzen Sie diese Energie! Sie haben eine ganz persönliche Motivation – finden Sie sie! Pläne sind jetzt wichtig – strukturieren Sie Ihre Aufgaben! Legen Sie ein Ziel fest – aber bitte realistisch! Jetzt sind Freunde und Familie wichtig – zusammen fällt der Kampf leichter! Ausreden wollen Sie jetzt nicht mehr hören! Belohnen Sie sich – ganz wichtig! Und stoppen Sie nicht bei Rückschlägen. Im Gegenteil. Jetzt beginnt erst der Kampf! Rezepte, die auch dem inneren Schweinehund schmecken Leichte Salatküche mit richtig viel Geschmack: Sie dürfen dieses Rezept auch mit Ihren eigenen Ideen abwandeln! Nizza-Salat mit Kräuterbutter-Baguette Das sieht toll aus: ein farbenfroher Teller voller Vitamine und Proteine. Unser Nizzasalat mit einem knusprigen Kräuterbutter-Baguette ist in 30 Minuten zubereitet und bringt die Sonne Südfrankreichs auf Ihren Tisch. Auch dieses Gericht können Sie sehr gut schon am Vortag vorbereiten, in getrennten Schalen Salat und Marinade kühlen und so im Handumdrehen einen leckeren Lunch servieren. Wer möchte, kann das Kräuterbaguette auch frisch aufbacken – so knuspert es noch mehr. https://www.gefro.de/rezepte/salate-snacks/nizza-salat-mit-kraeuterbutterbaguette Gebratener Zander - ein fettarmer, schmackhafter Fisch, der leicht gelingt Zanderfilet auf Kürbis-Linsengemüse Zanderfilet auf Kürbis-Linsengemüse – dafür sollten Sie sich etwas Zeit nehmen und auch das Essen genießen. Zander ist ein sehr schmackhafter Fisch, den wir in diesem Rezept mit seiner Haut braten. Dazu diese mit einem scharfen Messer mehrmals einritzen und bei mittlerer Hitze 3 bis 4 Minuten braten. Dazu passen Knoblauch, Thymian und frische Butter! Lassen Sie die Filets ruhig noch ein paar Minuten ziehen, Sie werden sehen, der Geschmack der Kräuter, ein paar Tropfen Zitrone und etwas Meersalz unterstreichen das tolle Fischaroma! Vom Kürbis-Linsengemüse dürfen Sie gerne eine Portion mehr zubereiten. Hier bietet sich das sog. Mealprep besonders an: Das Gemüse zieht schön durch und schmeckt auch am nächsten Tag als Veggie-Lunch sehr sehr gut! Maccaroni-Auflauf mit veganem Gulasch, das sollten Sie in jedem Fall mal ausprobieren! Maccaroni-Auflauf mit veganem Gulasch Heute Kinder wird’s was geben: mit dem Maccaroni-Auflauf begeistern Sie alle am Esstisch! Herrlich tomatensoßig und mit der würzigen Paprikamischung „Veganes Gulasch“ im Duett werden Ihre Maccaroni zum Star auf dem Tisch. Nicht nur für den Alltag nach der Schule, auch zu Kindergeburtstagen mit hungrigen Gästen ideal! Auch wenn sich dieser Auflauf gut aufbewahren oder einfrieren lässt, wird wohl nichts übrigbleiben. Zu lecker ist dieses Rezept! GEFRO bietet eine Vielzahl schneller, einfacher und gesunder Rezepte, die sich sehr gut in den Alltag integrieren lassen und Spaß machen beim Zubereiten. In unserer Rezeptdatenbank unter www.gefro.de finden Sie noch viel mehr Ideen dazu! Und mit unserer kostenlosen Rezepte-APP haben Sie Ihre Lieblingsrezepteauch schon beim Einkaufen dabei!Wir freuen uns, dass Sie unseren Blog besuchen! Hinterlassen Sie uns gerne Ihre Fragen und Anregungen! Herzlich, Sabine Humpert Journalistin und begeisterte Hobbyköchin mit grünem Daumen

Treue Mitarbeiter sind Gold wert

Treue Mitarbeiter sind Gold wert

In diesem Blog-Beitrag erhalten Sie einen Einblick in die Mitarbeiter-Welt von GEFRO. Denn bei uns sind treue Mitarbeiter Gold wert! Inhaltsverzeichnis Thomas Dolpp: Lagerchef bei GEFRO Klaus Zagermann: Abteilungsleiter bei GEFRO Marlene Kohler: Älteste Mitarbeiterin bei GEFRO Warum sind treue Mitarbeiter Gold wert? Ich arbeite seit 8 Jahren bei der Firma GEFRO, habe dort auch meine 3jährige Ausbildung zur Kauffrau für Büromanagement gemeistert. Klingt nach einer langen Zeit, doch meine Kollegen/in Marlene Kohler, Klaus Zagermann und Thomas Dolpp können darüber nur schmunzeln. Sie arbeiten länger als 29 Jahre hier und sind nicht mehr weg zu denken. Doch warum sind die drei schon so lange bei GEFRO? Ich habe Thomas, Marlene und Klaus persönlich getroffen und nachgefragt. (Thomas & Klaus wollten leider ohne Bild im Blogbeitrag auftreten.) Thomas Dolpp: Lagerchef bei GEFRO Darf ich Ihnen vorstellen: Thomas Dolpp, 50 Jahre alt. Thomas arbeitet seit 1992 bei GEFRO als Lagerchef. Mone: Hallo Thomas, du bist immer im Stress und hast tatsächlich fast keine freie Minute zum Durchatmen. Umso mehr freut es mich, dass du dir kurz Zeit für uns nimmst. Du arbeitest schon seit 29 Jahren bei GEFRO. Hast du damals gedacht, dass du so lange hier bleiben würdest? Thomas:Hallo Mone, klar, für dich nehme ich mir immer und gerne Zeit :-) Nein, vor 29 Jahren dachte ich nicht, dass ich es hier so lange aushalten werde! :-) Bin jetzt aber froh, dass ich immer noch hier bin. Mone: Was hat dich immer wieder dazu motiviert, zu bleiben? Thomas:Ich denke, meine Kollegen und der tolle Zusammenhalt hier in der Firma. Das schätze ich sehr! Mein vielseitiges Aufgabengebiet, das ich mir oft selbst einteilen kann, ist auch ein Grund. Mone: Was hat sich in den vielen Jahren bei GEFRO verändert? Thomas:Die Technik ist viel besser geworden (auch, wenn sie manchmal streikt). Der beheizte Arbeitsplatz ist natürlich gerade im Winter sehr wertvoll. Das war früher nicht selbstverständlich! Wir haben jetzt auch im Lager-Büro höhenverstellbare Schreibtische, die einen ergonomischen Arbeitsplatz ermöglichen. Mone: Wärst du manchmal lieber in einer Firma, in der dich nicht jeder kennt? Wo du sozusagen nur eine Nummer wärst? Thomas:Manchmal schon, dann hätte ich meine Ruhe! ;-) Spaß, natürlich nicht - es ist schön, gekannt zu werden und jeden persönlich zu kennen! So kann besseres Vertrauen geschaffen werden. Mone: Danke, lieber Thomas, für deine Zeit und deine Antworten. Du bist bei uns ein ganz wichtiger Mensch und wirklich Gold wert. Klaus Zagermann: Abteilungsleiter bei GEFRO Klaus Zagermann ist 52 Jahre alt und seit 36 Jahren bei GEFRO "der Mann, der alles kann". Er fühlt sich sehr wohl bei "seinen Mädels" im Büro. Als Abteilungsleiter weiß er über alle Abläufe im Betrieb Bescheid. Mone: Hallo Klaus, schön, dass du dir Zeit für uns nimmst. Dein Aufgabengebiet ist groß und vielfältig. Kannst du uns erklären, was genau du bei GEFRO machst? Klaus: Meine "Lieblingsantwort" ist meist: "Mädchen für alles" - im positivsten Sinn des Wortes. Ob es um Kundenservice geht, interne Prozessabläufe, Kommunikation mit Partnern, wie z.B. DHL/Post, mit der IT intern und extern....Prinzipiell sehe ich mich jedoch als Teil des Teams, als Kollegen, der halt schon ein paar Jahre länger hier ist und mit GEFRO wachsen durfte und deswegen manchmal, jedoch nicht immer, ein paar Details mehr kennt und gerne hilft, wenn's "klemmt". Mone: Du bist damals 1998 vom alten Gebäude "Im Ziegeltörle" hier ins neue Gebäude im Industriegebiet gezogen. Mal ganz ehrlich, was war früher und was ist heute besser? Klaus: Meine Devise ist: Die beste Zeit ist JETZT. ;-)Am Ziegeltörle war einfach super, dass man alle Kolleginnen und Kollegen täglich sah, die Wege kürzer waren und man auch einmal in der Mittagspause zusammensaß, (fast) jeden Geburtstag feierte oder auch mal "was Trinken ging" - der Blick durch die "Nostalgiebrille".Hier und heute bin ich dankbar und froh, dass die Chefs den Blick nach vorne gerichtet haben und Mut hatten, Neues zu wagen. Sonst könnten wir dieses Gespräch mutmaßlich nicht führen. Mone: Was war der stressigste Moment, den du bei GEFRO erlebt hast? Und wie hast du dich damals verhalten? Klaus: So richtig stressig war Anfang der 90er Jahre die Einführung eines neuen ERP-Systems. Unser heutiger Chef, Thilo Frommlet, kann sich daran sicher auch gut erinnern. Sein Vater hatte uns "jungen Buben" immens viel Vertrauen entgegengebracht und einiges an Verantwortung für dieses Projekt übertragen. Da gingen schon mal Nächte und Wochenenden drauf. War trotzdem eine interessante Zeit. Mone: Wenn du zurück in die Vergangenheit reisen könntest, zum Anfang deiner GEFRO-Karriere, um dem unerfahrenen Klaus einen beruflichen Rat zu geben - was wäre das dann? Klaus: Puuuh, ich bringe es ganz allgemein auf den Punkt: Bleib neugierig, so wie es Kinder sind. Es gibt immer Neues zu entdecken und zu lernen. Geschäftlich, wie im privaten Leben. Mone: Lieber Klaus, herzlichen Dank für deine tollen und informativen Antworten. Wahnsinn, was du alles schon erlebt und geleistet hast in dieser Firma. Herzlichen Dank dafür! Marlene Kohler: Älteste Mitarbeiterin bei GEFRO Zu guter Letzt hab ich noch meine liebe Marlene Kohler besucht. Sie ist 72 Jahre alt und schon seit 1985 (ebenfalls 36 Jahre) bei GEFRO. Sie ist ein echtes "Urgestein" und schon längst ein echter Star auf unserem Blog. Marlene radelt jeden Tag bei Wind und Wetter von Benningen nach Memmingen und ist unglaublich fit. Sie hat sich sogar bereit erklärt, sich in unserem Historienbüro filmen zu lassen. Viel Spaß :-) Es war für mich - und ich hoffe auch für Sie - ein sehr interessanter kleiner Einblick hinter die Kulissen von unseren drei langjährigen Mitarbeitern. Es gibt viele weitere Kollegen, die schon lange bei GEFRO arbeiten. Unser langjähriger Buchhalter (der leider mittlerweile "schon" in Rente ist) war insgesamt über 50 Jahre bei GEFRO - d.h. fast sein ganzes Leben! Wahnsinn, das sieht man nicht alle Tage, dass eine Firma so viele Mitarbeiter mit einer so langen Betriebszugehörigkeit hat. Ich finde, darauf können wir sehr stolz sein. Es ist der beste Beweis, dass das Betriebsklima und die Arbeit hier einfach klasse und stimmig sind. Ein herzliches Dankeschön an das ganze GEFRO-Team! Es ist schön, dass es euch gibt! Warum sind treue Mitarbeiter Gold wert? Konnte ich Ihnen diese Frage beantworten? Bei GEFRO heißt das: Langjährige Mitarbeiter haben den Mut, auch unangenehme Themen anzusprechen. Ein langjähriger Mitarbeiter bringt oft viel Licht ins Dunkel und kann alleine durch seine Erfahrung mögliche Lösungswege aufzeigen. Liebe Leser, wie lange arbeiten Sie schon in Ihrer Firma bzw. haben Sie gearbeitet? Hinterlassen Sie uns gerne einen Kommentar. Wir sind gespannt auf Ihre Geschichte. Ich wünsche Ihnen weiterhin alles Liebe und Gute. Ihre Mone

Was kann ich machen, wenn mein Kind nicht essen will?

Was kann ich machen, wenn mein Kind nicht essen will?

Was ist die richtige Ernährung für mein Kind? Und was, wenn mein Kind das gaaanz anders sieht?! Konflikte am Mittagstisch sind Alltag, und Eltern sind ständig hin- und hergerissen zwischen einfachem Frieden ("Nudeln mit Soße") gepaart mit schlechtem Gewissen, und gesundem Essen mit Diskussion mit dem Sprössling als "Beilage".Wichtig - es muss nicht immer anstrengend sein! :-) Vieles läuft ganz automatisch richtig ab, und mit ein bisschen Knowhow rund Ernährung und Essverhalten wird der Alltag schon stressfreier. Kinder lernen am Modell Lebensmittel sind keine Trostpflaster Keine Verbote! Was und wie viel sollen Kinder essen? Auf Nährstoff- und Energiedichte achten Geduld! Alles nur eine Phase... Struktur und Neugierde als Hilfsmittel Immer wieder erreichen mich in der Ernährungsberatung Anrufe oder Mails von besorgten Eltern und Großeltern, die sich Sorgen um das Essverhalten ihrer Kinder oder Enkelkinder machen. Jedes Restaurant bietet heute den obligatorischen Kinderteller an: Nudeln mit Tomatensoße Kleines paniertes Schnitzel mit Pommes rot/weiß 5 Fischstäbchen an Zitronenscheibe mit Pommes und Salatgarnitur 3 Reibekuchen mit Apfelmus Essen unsere Kinder wirklich so wenig abwechslungsreich? Sind sie zufrieden, wenn zwischen Pommes, Schnitzel, Pizza und Mc… gewechselt wird? Haben die Kids von heute keine Lust auf die bunte Vielfalt von Obst, Gemüse, Getreideprodukten, Fisch und Fleisch? Gesundes Mittagessen? Fehlanzeige! Mittags um 13.00h in Deutschland:„Mama, was gibt es heute zu essen? Blumenkoooohl? Oh nein, Du weißt doch, dass ich keinen Blumenkohl mag. Und dann auch noch mit langweiligen Kartoffeln. Ich habe so großen Hunger, und jetzt nicht einmal was Anständiges zu essen…Das esse ich jedenfalls nicht, das kannst Du gleich wieder abräumen!“ Immer nur Nudeln mit Tomatensoße?! Das muss nicht sein. Welche Mutter, welcher Vater kennt das nicht: nörgelnde Kinder am Mittagstisch, nicht aufgegessene oder vielleicht sogar entsorgte Pausenbrote, der heimliche Gang in die Speisekammer immer auf der Suche nach etwas Süßem. Hinzu kommt noch das eigene schlechte Gewissen, weil die Kinder wieder kein Gemüse bekommen. Diese Litanei lässt sich schier endlos fortsetzen. Die gemeinsame Mahlzeit, die eigentlich etwas Besonderes, Schönes sein sollte in unserem von Hetze geprägten Arbeitsalltag artet immer mehr in Stress und Verzweiflung aus. Da empfehlen die Experten 5 Portionen Obst und Gemüse am Tag und die Kinder verziehen angewidert das Gesicht. Da hilft auch das Versprechen vom Sonnenschein am nächsten Tag nicht. Auch der Bissen für Oma, Opa, Onkel Andreas und Tante Katrin ist sicherlich nicht die Methode, Kinder für eine abwechslungsreiche, gesunde Mischkost zu begeistern. Kinder lernen am Modell. Nichts ist überzeugender und wirkt nachhaltiger als das Vorbild der Eltern oder Großeltern. Auch wenn ein Kind anfangs bestimmte Nahrungsmittel ablehnt, sollte es durchaus immer wieder mal zum Probieren animiert werden. Geschmack will auch gelernt werden. Aber Vorsicht mit Kritik. Wenn man immer wieder auf die Nörgelleien der Kinder eingeht, merken diese schnell, dass sie die Aufmerksamkeit auf sich ziehen und damit im Mittelpunkt stehen. Die beste Strategie ist, den Focus nicht auf das merkende Kind zu lenken. Umgekehrt sollte man nicht mit Lob sparen, wenn das Kind etwas probiert, was ihm doch eigentlich nicht schmeckt. Dadurch bekommt der Sprössling nicht nur Aufmerksamkeit, sondern gleichzeitig noch Lob und Anerkennung. Lebensmittel sind keine Trostpflaster Auf gar keinen Fall sollten Essen oder bestimmte Nahrungsmittel als Erziehungsmittel verstanden werden: Lebensmittel dürfen weder als Trost noch Strafe eingesetzt werden. Süßigkeiten nicht als Trostpflaster einsetzen. Schokolade, Gummibärchen oder Eis eignen sich zwar sehr gut als Trösterchen, weil sie schnell wirken, aber Kinder, die immer wieder mit Süßigkeiten belohnt werden, verinnerlichen dies und neigen auch als Erwachsene dazu, Frust oder Spannungen mit Essen zu kompensieren. Der Kummerspeck im Alter wird möglicherweise schon im Kindesalter vorprogrammiert. In der Kindheit wird der Grundstein für die körperliche und geistige Entwicklung gelegt. Und durch den Erziehungsstil beeinflussen wir als Eltern ganz wesentlich das spätere Ernährungsverhalten unserer Kinder. Eltern kümmern sich um Lebensmittelmenge und –vielfalt. Vater und Mutter leben das gewünschte oder auch unerwünschte Ernährungsverhalten vor. Die Sprichwörter: "Wie der Vater so der Sohn“ oder „Was der Bauer nicht kennt…“ haben besonders, wenn es um Essgewohnheiten geht, ihre uneingeschränkte Berechtigung. Verschmähen Mütter und Väter Obst und Gemüse, sollten sie keine Hoffnung haben, dass die Kinder jeden Tag nach einem Salat- oder Obstteller verlangen. Kinder lernen am Modell. Nichts ist überzeugender und wirkt nachhaltiger als das Vorbild der Eltern. Eltern sind Vorbilder in Sachen Ernährung! Jeder von uns erinnert sich sicher an bestimmte Speisen, die früher „bäh“ waren und heute zu den Lieblingsspeisen gehören. Gemüse wie Spargel, Rosenkohl oder auch Spinat stehen dabei bei Vielen ganz oben auf der Liste. Wenig hilfreich sind gute gemeinte Ratschläge wie z.B. „Das ist gut für die Gesundheit“ oder „Bonbons fördern Karies“. Ein Kind kann mit solchen Ratschlägen wenig anfangen. Es hat möglicherweise schon Tüten von Gummibärchen verzehrt, und die Zähne habe immer noch keine Löcher. Im Erwachsenenalter ist es doch auch nicht anders. Die meisten wissen recht gut Bescheid über so genannte gesunde und ungesunde Lebensmittel, aber die Zahl der ernährungsbedingten Erkrankungen nimmt stetig zu. Es ist verboten, etwas zu verbieten Wir zwingen uns oder werden als Kind gezwungen, das Gesunde zu essen und träumen insgeheim von der fetten Bratwurst oder dem dicken Eisbecher mit Schokosoße. Verzichten Sie, wenn es um das Ernährungsverhalten der Kinder geht, auf Verbote. Verbote oder später im Erwachsenalter die rigorosen Vorsätze wie: ab morgen esse ich keine Schokolade mehr, sind zum Scheitern verurteilt. Die Gedanken kreisen permanent um das verbotene Lebensmittel und irgendwann wird man schwach. Der Erwachsene holt sich heimlich die Schokolade aus dem Vorrat, die Kinder opfern ihr Taschengeld, nur um die Lust und Sehnsucht nach dem verbotenen Lebensmittel zu befriedigen. Kindern, die die häusliche Verpflegung immer nur unter dem Gesundheitsaspekt kennen lernen, neigen sehr oft im jugendlichen Alter zu einer unstillbaren Aufholjagd. „Jetzt kann die Mutter mir nichts mehr vorschreiben, jetzt entscheide ich. Und wenn ich jeden Tag Pommes und Schokoriegel will, dann werde ich sie mir gönnen“. Das Essen sollte von Beginn an nicht nur Nahrungsaufnahme, sondern auch Genuss sein. Und die ungesunde Leckerei gehört hin und wieder zum Genuss einfach dazu. Das richtige Essverhalten für Kinder Was und wie viel sollen Kinder essen? Als „Treibstoff“ braucht unser Körper zunächst einmal Energie in Form von Fetten, Kohlenhydraten und Eiweißen. Den Energiebedarf messen wir in kcal. Dieser Bedarf ist bei Erwachsenen sowie auch bei Kindern individuell sehr unterschiedlich. Er ist bei Kindern abhängig vom Entwicklungsstadium, vom Körperbau aber ganz entscheidend auch vom Bewegungsdrang der Sprösslinge. Mehr Bewegung, höherer Energiebedarf! Ein Kind, das seine Freizeit mehr oder weniger vor dem PC oder Fernseher verbringt, hat einen deutlich niedrigeren Bedarf, als das Kind, das sich den ganzen Tag auf dem Bolzplatz verausgabt. Egal ob erwachsen, noch Kind oder Jugendlicher: der Energiebedarf ist die Summe aus Ruheumsatz und Leistungsumsatz. Das heißt, je mehr unsere Kinder in Bewegung sind, desto mehr Energie setzen sie frei. Nährstoffdichte heißt das Zauberwort Eine Tüte Fruchtgummi, die Flasche Limonade oder auch die heiß geliebten Nussnougatcremes haben eine sehr hohe Energiedichte aber praktisch keine oder nur sehr wenig Nährstoffe. Aber gerade der wachsende junge Organismus braucht Nährstoffe für die gesunde Entwicklung. Obst, Gemüse, Vollkorngetreide haben zwar eine niedrigere Energiedichte, aber durch den hohen Gehalt an Vitaminen, Mineralstoffen und Pflanzenstoffen eine hohe Nährstoffdichte. Der Energiebedarf der Kinder ist gemessen an der Größe und auch am Alter recht hoch. Manche Mutter ist sicherlich erstaunt, dass die 11jährige Tochter ebenso viel Energie benötigt wie sie selber und der 14jährige Sohn sogar deutlich mehr. Hier liegt der Unterschied zu den ausgewachsenen bzw. älteren Menschen. Während beim älteren Menschen viele Nährstoffe in einer geringeren Nahrungsmenge untergebracht werden müssen, darf beim Heranwachsenden schon eher mal eine Mahlzeit nur oder überwiegend aus Kalorien bestehen. Nährstoffreiche Lebensmittel wie Gemüse, Obst, Vollkorngetreide, gutes Fleisch und Milchprodukte sind in der Kinderkost lebensnotwendig, aber in der ausgewogenen Kost können die Lieblingsgerichte wie Hamburger, Schokolade… durchaus untergebracht werden. Auch Fastfood darf im Speiseplan vorkommen. Geduld Kinder haben immer wieder Phasen, in denen sie bestimmte Lebensmittel oder auch ganze Lebensmittelgruppen, z.B. Obst oder Gemüse schlichtweg ablehnen. Solche Phasen sind jedoch völlig normal und nicht besorgniserregend. Solange ein Kind einen gesunden Eindruck macht, lacht, spielt und tobt sollte man als Eltern eher gelassen reagieren, kein Kind wird freiwillig verhungern. Über kurz oder lang holen sich die Kinder die Nährstoffe, die sie brauchen. Das Angebot von Obst und Gemüse sollte allerdings bei jeder Mahlzeit da sein. Aber die Kinder entscheiden selber, was sie essen und auch wie viel sie essen. Struktur schaffen und Neugierde wecken Um die Grundlagen für ein gesundes Essverhalten zu legen, reichen Empfehlungen über die richtige Nahrungszusammensetzung allein nicht aus. Regelmäßige Mahlzeiten, wie auch Schul- und Spielzeiten geben dem Tagesablauf der Kinder eine Struktur. Und zumindest eine gemeinsame Mahlzeit am Familientisch ist mehr als nur Nahrungsaufnahme. Wenn alle Familienmitglieder mit allen Sinnen am gemeinsamen Mahl teilnehmen, ist das Essen auch Futter für die Seele. Die gemeinsame Zeit schafft darüber hinaus die Möglichkeit, Neugierde beim nörgelnden Kind zu wecken. Da sagt zum Beispiel der große Bruder zum Papa: “Du, Papa, probiere mal den Gurkensalat. Mama hat die Gurken in ganz dünne Streifen geschnitten. Die sehen aus wie Spaghetti. Das schmeckt super gut!“ Der Papa greift den Faden auf und erwidert: „Tatsächlich, Du hast recht. Echt lecker. Die Streifen schmecken irgendwie anders als die normalen Gurkenscheiben.“ Und schon hebt die mäkelige Nina den Kopf. Wenn sie mitreden will, muss sie kosten. Vielleicht nicht gleich heute, aber wenn die Mama diese Gurkenspaghetti nochmal auf den Tisch bringt und alle begeistert sind, will sie auch wissen, ob das wirklich stimmt. Und dann verfeinert der große Bruder Max sein Blumenkohlröschen auch noch mit ein wenig Ketchup. Das sieht schon sehr verlockend aus. Für ein gutes und entspanntes Essen am Familientisch müssen wir und die Kinder etwas Kostbares investieren – Zeit. Aber diese Zeit ist nicht vergeudet, sondern in dieser Zeit erfahren wir ein hohes Maß an Lebensfreude und das wird auch das jüngste Mitglied der Familie sehr schnell spüren und schätzen lernen. In diesem Sinne: „Kosten wir sie aus, die Familienzeit am Esstisch“ Ich wünsche Ihnen einen schönen Tag! Ihre Dr. rer. nat. Rita Hein, Heilpraktikerin und Ernährungsberaterin Das könnte Sie auch noch interessieren: Entspanntes Kochen mit Kindern Den inneren Schweinehund überwinden Mit guten Kohlenhydraten das Stoffwechselfeuer entfachen!

Der Unterschied zwischen probiotischen und prebiotischen Nahrungsmitteln

Der Unterschied zwischen probiotischen und prebiotischen Nahrungsmitteln

Im Wort ändert sich nur ein Buchstabe und dennoch haben Pro- und Prebiotika einen ganz unterschiedlichen Einfluss auf unseren Darm. Probiotische Lebensmitteln enthalten für den Darm nützliche Bakterienstämme. Die prebiotischen Lebensmittel dienen eben diesen nützlichen Darmbakterien als Nahrung. Probiotische Nahrungsmittel Prebiotische Nahrungsmittel Auch wenn die Wechselwirkungen zwischen Körper und Darm-Mikrobiom nicht vollständig erforscht sind, ist der Zusammenhang zwischen Wohlbefinden und Darm heute unbestritten. Eine gute Darmflora (Darmmikrobiota) ist die Grundlage für unser Wohlbefinden. Probiotische Nahrungsmittel Nicht wärmebehandelte Joghurtprodukte und fermentierte Nahrungsmittel enthalten natürlicherweise lebende Bakterienkulturen, sogenannte Probiotika (von griechisch: pro bios = für das Leben), die die Darmgesundheit unterstützen. Natürliche probiotische Lebensmittel: Naturjoghurt, Kefir, lange gereifte Käsesorten Sauerkraut, Kimchi Miso (japanische Gewürzpaste) Tempeh Milchsauer vergorene Gurken (Salzgurken) Kombucha Apfelessig Brottrunk Probiotische Nahrungsmittel bringen nützliche Bakterien mit, die den Verdauungstrakt besiedeln sollen, um die vorhandene, möglicherweise sogar durch Durchfälle oder Medikamente geschwächte Darmflora in ihrer Tätigkeit unterstützen. Die wohl bekanntesten Probiotika sind Milchsäurebakterien, zu denen Laktobazillen, Bifidobakterien und Enterokokken gehören. Prebiotische (auch präbiotisch) Nahrungsmittel Als prebiotisch werden Lebensmittel bezeichnet, wenn sie spezielle unverdauliche Ballaststoffe enthalten. Wichtige Prebiotika sind z.B. Resistente Stärke, Inulin, Pektin und Flohsamenschalen. Sie gelangen mit der Nahrung in den unteren Darm, wo sie den erwünschten Bakterien - den Probiotika - als Nahrung dienen. Das bedeutet, prebiotische Nahrungsmittel sorgen für eine optimale Ernährung der schon vorhandenen Flora. Prebiotische Ballaststoffe sind in allen Obst- und Gemüsesorten enthalten. Aufgrund ihrer Struktur zählen die prebiotischen Ballaststoffe eigentlich zu den Kohlenhydraten. Es sind nicht verwertbare Polysaccharide (Mehrfachzucker) Prebiotika Prebiotische Lebensmittel Inulin, Oligofructose Chicorée, Topinambur, Spargel, Lauch, Knoblauch, Zwiebel, Artischocken, Kohlgemüse Galacto-Oligosaccharide Hülsenfrüchte Pektin Äpfel, Birnen, Zitrusfrüchte, Quitten Resistente Stärke Nudeln, Kartoffel, Reis, Bananen Polysaccharide Flohsamenschalen Einen empfindlichen Darm sollte man schonend an Prebiotika gewöhnen, da er sonst mit Blähungen reagieren könnte. Meine Empfehlung: nehmen Sie erst einmal nur kleine Mengen dieser kleinen Helferlein zu sich. Mit der Zeit siedeln sich gesunde Darmbakterien im Darm an, eine gute Darmflora entsteht, und der Verdauungstrakt funktioniert immer besser. Wenn Lebensmittel sowohl Probiotika als auch Prebiotika enthalten (z.B. Naturjoghurt mit Obst), werden sie als synbiotisch bezeichnet. Liebe Leser, ich schreibe in meinem Beitrag bewusst von pre- oder probiotischen Nahrungsmitteln und nicht von Pre- oder Probiotika, die wir überall kaufen können. Nahrungsergänzungsmittel können eine gesunde ausgewogene Ernährung nicht ersetzen. Natürlich gibt es Ausnahmen. Bei schweren Erkrankungen oder in besonderen Lebenssituationen, können Nahrungsergänzungsmittel durchaus empfohlen werden. Meine Empfehlung: „Mehr prebiotische Lebensmittel auf dem Speiseplan, damit die guten Bakterien (Probiotika) im Darm gedeihen können. Essen Sie bunt! Wählen Sie die Farben, die die Natur Ihnen bietet, dann schaffen Sie gute Voraussetzungen für ein gutes Darmmikrobiom“. Wenn es um bunte, farbenfrohe Lebensmittel geht, stehen natürlich Obst und Gemüse an erster Stelle. Sie sind die besten Fitmacher, enthalten wenig Energie aber liefern eine Menge Vitalstoffe: Vitamine, Mineralstoffe, sekundäre Pflanzenstoffe und eben die gewünschten prebiotischen Ballaststoffe. Erst mit Obst und Gemüse wird die Mahlzeit, egal ob Frühstück, Mittagessen oder das Abendbrot wirklich bunt und ausgewogen. Ich freue mich auf Ihre Erfahrungen und Fragen, schreiben Sie gerne! Herzlich, Ihre Dr. rer. nat. Rita Hein, Heilpraktikerin und Ernährungsberaterin

5 Tipps für besseres Essen im Home Office

5 Tipps für besseres Essen im Home Office

Homeoffice: keine Betriebs-Kantine weit und breit, kein Koch, der Ihnen fast den Essenswunsch von den Lippen ablesen kann. Ganz recht, Sie sind ja zuhause und dürfen sich selber darum kümmern, was es heute zu essen gibt. Schnell die Fertigpizza in den Ofen, kleine Snacks und Knabbereien hier und da - nur keinen großen Aufwand betreiben, denn es sollte ja auch zügig gehen. Jeden Tag Fastfood und die gleiche Leier? So kann es doch nicht weiter gehen! Wir haben die Lösung und 5 tolle Tipps für besseres Essen im Homeoffice: Tipp 1: Vitamine Lieber Apfel statt Kuchen! Achten Sie darauf, dass Sie genügend Vitamine zu sich nehmen. "An apple a day keeps the doctor away". Wie wäre es mit leckeren Apfelschnitzen statt Kuchen? Glauben Sie mir, sie schmecken genauso gut, auch wenn Sie die Schnitze selber schneiden! ;-) Tipp 2: Der richtige Snack Statt zwischendurch immer mal wieder Chips oder Süßigkeiten zu snacken, empfehlen wir unsere Omega Kerne/Samen-Mix. Der perfekte Energieschub, den wir gerade bei der Arbeiten brauchen, um das Hirn wieder auf Vordermann zu bringen. Der Omega Kerne / Samen-Mix sorgt für den perfekten Energieschub! Tipp 3: Mahlzeit ohne Aufwand Die Suppenpausen sind ohne Zusatz von Haushaltszucker. Wenn wir viel Arbeit haben, muss es einfach und schnell gehen. Kennen Sie schon unsere köstlichen Suppen-Pausen? Perfekt für den plötzlichen Hunger. Beutel auf - Pulver in die Tasse - heißes Wasser drauf gießen - kurz ziehen lassen und schon haben Sie eine leckere Mahlzeit mit ganz wenig Aufwand gezaubert. Die Suppenpausen sind echtes "Brainfood": Sie halten uns natürlich im Gleichgewicht und sind ohne Zusatz von Haushaltszucker. Die typische Müdigkeit nach dem Essen ist Geschichte - unsere schnelle Mahlzeit bringt uns mehr Konzentration und Energie. Tipp 4: Feste Essenszeiten Setzten Sie sich genaue Zeiten zum Essen. Im Homeoffice werden immer wieder kleine Happen unkontrolliert gegessen. Das Sättigungsgefühl verliert sich und wir haben immer wieder Hunger, obwohl wir schon mehr als genug zu uns genommen haben. Das ist für unseren Körper nicht wirklich gesund. Lieber setzen Sie sich fix drei feste Mahlzeiten am Tag und haben so einen geregelten Ess-Alltag. Tipp 5: Essen leicht gemacht Bandnudeln, Suppennudeln, Spiralen, Maccaroni oder Spaghetti Nester.Was ist Ihr Liebling? Wer kennt das Gefühl nicht, wenn bei der Arbeit der/die Chef/in Brotzeit ausgibt und man sich damit den Bauch üppig gefüllt hat. Die Konzentration nach der Pause ist im Keller und wir werden irgendwann schlapp und müde. Achten Sie auch im Homeoffice auf ein leichtes Essen, welches aber doch sättigt. Wie wäre es mit unseren Ballaststoffnudeln, in Kombination mit unserer leichten Tomatensoße u. -Suppe. Nudeln 3 Minuten kochen - Tomatensuppe einmal aufkochen lassen - fertig. Die Tomatensoße können Sie auch als Suppe verwenden! Wir hoffen, wir konnten Sie mit unseren Tipps etwas animieren und freuen uns auf Ihre Homeoffice-Geschichten zum Thema Essen. PS: Und vergessen Sie Ihre wohl verdiente Pause nicht, gehen Sie ein wenig nach draußen, um neue Energie zu tanken und frische Luft zu schnappen. Das alleine wirkt oft schon Wunder! ;-) Viele liebe Grüße Ihre Mone Das könnte Sie auch noch interessieren: 5 Lebensmittel, die Ihr Immunsystem stärken! Clever Pause machen im Büro GEFRO – Jetzt auch in Ihrer Nähe