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Am 22. April ist Tag der Erde – ein Anlass, der uns jedes Jahr daran erinnert, wie wichtig ein bewusster Umgang mit unseren Ressourcen ist. Und etwas zu bewirken, kann ganz einfach sein. Oft sind es die kleinen Entscheidungen im Alltag, die den größten Unterschied machen – zum Beispiel ein kurzer Blick, ein Geruchstest oder ein bewusster Moment beim Öffnen eines Produkts. Manchmal ist es so simpel, wie Deinen Sinnen zu vertrauen und genau hier setzt die Initiative "Oft länger gut" an. Wir sind stolz, gemeinsam mit Too Good To Go Teil davon zu sein. Denn viel zu häufig landen Lebensmittel mit überschrittenem MHD im Müll, obwohl sie eigentlich noch völlig genießbar sind. Was bedeutet das Mindesthaltbarkeitsdatum eigentlich? Rund 10 % der Lebensmittelverschwendung entstehen, weil das Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) oft missverstanden wird. Dabei sind viele Lebensmittel auch über das MHD hinaus noch bedenkenlos genießbar. Das MHD zeigt nur, wann ein Produkt seine beste Qualität hat – nicht, dass es danach automatisch schlecht ist. Wenn es richtig gelagert und ungeöffnet ist, kannst du Dich auf Deine Sinne verlassen. Das "oft länger gut"-Label macht genau darauf aufmerksam und ermutigt dazu, sich auf die eigenen Sinne zu verlassen: Schauen – Sieht das Produkt noch gut aus? Riechen – Ist der Geruch unverändert? Probieren – Schmeckt es wie gewohnt? Achte auf das Label auf unseren Produkte und vertraue Deinen Sinnen, um unnötige Lebensmittelverschwendung zu vermeiden. Kleine Schritte, die Großes bewirken Jeder Beitrag zählt. Wenn wir beginnen, bewusster mit Lebensmitteln umzugehen, summieren sich viele kleine Handlungen zu einer großen Wirkung: Produkte auch nach Ablauf des MHD prüfen statt sofort zu entsorgen Vorräte bewusst nutzen und planen Lebensmittel richtig lagern gezielt Produkte kaufen, die bald verbraucht werden sollten Diese kleinen Schritte kosten kaum Zeit – machen aber einen echten Unterschied für unsere Umwelt und Ressourcen. Gemeinsam mit Too Good To Go Mit unserer Teilnahme an der Initiative "Oft länger gut" möchten wir genau dieses Bewusstsein stärken. Hier findest du weitere Informationen Tipps und Hintergründe zur Initiative sowie unserer Kooperation mit Too Good To Go: Too Good To Go und GEFRO Dort erfährst Du auch noch weitere Tipps, wie du im Alltag ganz einfach Lebensmittel retten kannst. Jetzt Lebensmittel retten und 50 % sparen Ausgewählte Produkte mit kürzerem Mindesthaltbarkeitsdatum erhältst Du aktuell mit 50 % Rabatt. Eine perfekte Gelegenheit, um: neue Produkte auszuprobieren Deine Lieblingsprodukte günstiger zu sichern und gleichzeitig aktiv Lebensmittelverschwendung zu reduzieren Jetzt entdecken, sparen und Lebensmittel retten Mach den Unterschied – nicht nur am Tag der Erde Der 22. April ist ein guter Moment, um anzufangen – aber echte Wirkung entsteht, wenn wir diese kleinen Entscheidungen in unserem Alltag integrieren. Achte auf das "Oft länger gut"-Label auf unseren und vielen weiteren Produkten, vertraue Deinen Sinnen und hilf mit, Lebensmittelverschwendung Schritt für Schritt zu reduzieren. Denn manchmal ist es genau das: eine kleine Handlung mit großer Wirkung.
Bio-Olivenöle müssen eine Reihe von Qualitätsanforderungen erfüllen, um sowohl den gesetzlichen Vorgaben als auch den Erwartungen von Verbrauchern an Bio-Produkte gerecht zu werden. Diese Anforderungen betreffen sowohl die landwirtschaftliche Produktion als auch die Verarbeitung und sensorische Qualität. Bio-Anbau für Olivenhaine Erntemethoden für Bio Oliven Güteklassen für Olivenöl und Bio Olivenöl Bio-Anbau für Olivenhaine Bio-Oliven dürfen nur von Olivenbäumen geerntet werden, die unter strengen ökologischen Vorgaben angebaut wurden. Grundlage hierfür ist die EU-Öko-Verordnung, die den gesamten Anbauprozess klar regelt. Der Einsatz synthetischer Pestizide, Herbizide und Kunstdünger ist dabei verboten. Es kommen natürliche Verfahren zum Einsatz, um die Gesundheit der Pflanzen und des Bodens zu fördern. Ein weiterer zentraler Aspekt des ökologischen Landbaus ist die Förderung der Biodiversität. Darüber hinaus ist der Einsatz von Gentechnik im Bio-Anbau strikt verboten – das gilt sowohl für Saatgut als auch für alle nachgelagerten Produktionsschritte. Bio-Oliven stammen somit aus einem Anbausystem, das konsequent auf Nachhaltigkeit, Natürlichkeit und Ressourcenschutz ausgerichtet ist. Erntemethoden für Bio Oliven Vor allem bei Premium-Bio-Olivenölen ist die Handernte oder selektive maschinelle Ernte bevorzugt, um die Früchte unversehrt zu bewahren. Als mechanische Hilfsmittel werden Rüttelmaschinen oder Fangnetze eingesetzt. Es dürfen keine Oliven vom Boden aufgelesen werden, da diese meist beschädigt oder bereits fermentiert sind. Um den Qualitätsanforderungen für Bio-Oliven gerecht zu werden, ist der richtige Erntezeitpunkt entscheidend. Die Oliven sollten weder zu unreif noch überreif sein, da dies Aroma und Fettsäureprofil deutlich beeinflusst. Bei hochwertigen Bio-Olivenölen wird oft in mehreren Durchgängen geerntet, um jeweils optimal gereifte Früchte auszuwählen. Anschließen werden Bio-Oliven innerhalb weniger Stunden, spätestens aber binnen 24 Stunden, verarbeitet. In modernen Ölmühlen erfolgt die Kaltpressung bei Temperaturen unter 27 °C, um wertvolle Aromen, Vitamine und sekundäre Pflanzenstoffe zu erhalten. Güteklassen für Olivenöl Die Qualität eines Olivenöls ist nicht nur abhängig von der Olivensorte selbst, sondern wird maßgelblich durch Witterung, Zeitpunkt der Ernte und Lagerung mitbestimmt. Oliven müssen sorgfältig verlesen werden. Beschädigte Früchte oder Früchte, die von Schädlingen befallen sind müssen aussortiert werden, nur so kann man einen unverfälschten Geschmack zu erzielen. Die Kommission der Europäischen Gemeinschaft hat Richtlinien erarbeitet, nach denen die Qualität eines Olivenöls bestimmt werden muss. Insgesamt gibt es neun verschiedene Güteklassen, jedoch nur vier sind für den Verbraucher relevant. Ein entscheidendes Kriterium für die Klasse eines Öls ist der Gehalt an freien Fettsäuren. Wenn eine Olive beschädigt ist, beginnt sie zu oxidieren. Dabei entstehen freie Fettsäuren, die dem Öl einen säuerlichen oder kratzigen Geschmack verleihen. Je mehr freie Fettsäuren im Öl enthalten sind, desto minderwertiger ist es. Natives Olivenöl extra Als extra nativ wird die höchste Güteklasse bezeichnet. Das Öl wird aus erster Pressung rein mechanisch gewonnen. Der Anteil an freien Fettsäuren beträgt max. 0,8 g pro 100 g Öl. Des Weiteren müssen Farbe, Geruch und Geschmack einwandfrei sein. Natives Olivenöl Dieses Öl wird ebenfalls direkt aus Oliven ausschließlich mit mechanischen Verfahren gewonnen. Der Anteil an freien Fettsäuren darf bis zu 2 g pro 100 g Öl betragen. Bei der sensorischen Testung (Farbe, Geruch und Geschmack) werden allerdings kleine Unstimmigkeiten verziehen. Olivenöl Entspricht das kaltgepresste Öl nicht den Anforderungen wird es unter Dampf raffiniert. Durch die Raffination verliert das Öl an Geschmack, es wird deshalb zu einem geringen Anteil mit nativem Olivenöl angereichert. Der Gehalt an freien Fettsäuren beträgt max. 1g pro 10o g Öl. Oliventresteröl Oliventresteröl wird aus Pressrückständen, den Resten des Olivenbreis mit organischen Lösungsmitteln gewonnen und anschließend raffiniert. Es darf max. 1,5 g freie Fettsäuren pro 100 g Öl enthalten. Ein hochwertiges Bio-Olivenöl ist das Ergebnis eines ganzheitlichen Qualitätsanspruchs: Vom ökologisch kontrollierten Anbau über die schonende Ernte bis hin zur sorgfältigen Verarbeitung und Prüfung. Viele Grüße aus Memmingen Rita Hein
Hier ein bisschen Fleisch, da ein bisschen Fisch und schon ist der Eiweißbedarf gedeckt. Aber wie sieht es bei Vegetariern und Veganern aus? Fleischlose Ernährung liegt ja schon länger im Trend. Aber ist es da nicht viel schwieriger, ausreichend Eiweiß zu sich zu nehmen? Hier erfahren Sie, warum Eiweiß so wichtig für den Körper ist, wie viel sinnvoll ist und wie man den Bedarf auch mit vegetarischen und veganen Alternativen decken kann. Was ist Eiweiß? Warum braucht der Körper Eiweiß? Wie viel Eiweiß braucht der Körper? Welche Rolle spielt die biologische Wertigkeit? Die Top 10 der vegetarischen und veganen Eiweißquellen 3 vegetarische und vegane Rezeptideen - schnell und lecker Fazit Was ist Eiweiß? Aus Ernährungssicht bezeichnet der Begriff Eiweiß viel mehr als das Klare im Ei. Denn zusammen mit Kohlenhydraten und Fett gehört Eiweiß – auch Protein genannt – zu den drei Hauptnährstoffen. Proteine bestehen aus einer Kette von Bausteinen, den Aminosäuren. Acht davon kann der Körper jedoch nicht selbst herstellen. Diese müssen wir deshalb mit der Nahrung zu uns nehmen – nämlich über tierische oder pflanzliche Eiweißquellen. Warum braucht der Körper Eiweiß? Protein ist der Baustoff im Körper und damit für viele lebensnotwendige Prozesse relevant. Einige Beispiele sind: Transport von Sauerstoff und Fetten Muskelfunktion Baumaterial für Organe, Knorpel, Haare, Haut und Nägel Zellreparatur Immunsystem Wie viel Eiweiß braucht der Körper? Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt für Erwachsene 0,8 g pro kg Körpergewicht jeden Tag. Das entspricht täglich durchschnittlich 48 g für Frauen und 57 g für Männer. Ist man sportlich sehr aktiv, kann man auch mehr Eiweiß zu sich nehmen. Aber Vorsicht: Hier gilt nicht der Grundsatz "Je mehr, desto besser"! Denn nimmt man über einen längeren Zeitraum deutlich mehr Protein zu sich als der Körper benötigt, kann das die Nieren schädigen. Im Allgemeinen deckt eine ausgewogene Ernährung bereits den Eiweißbedarf. Welche Rolle spielt die biologische Wertigkeit? Die biologische Wertigkeit gibt an, wieviel körpereigenes Eiweiß aus 100 g des zugeführten Nahrungsproteins vom Organismus aufgebaut werden kann. Es kommt also nicht nur auf den reinen Eiweißgehalt eines Lebensmittels an. Kombiniert man Lebensmittel mit Aminosäurenprofilen, die sich gegenseitig ergänzen, erhöht sich deren biologische Wertigkeit! Beispiele für die vegetarische und vegane Ernährung sind: Hülsenfrüchte & Getreide Getreide & Milchprodukte Getreide & Ei Kartoffeln & Ei Kartoffeln & Milchprodukte Hülsenfrüchte & Milchprodukte Mehr über die biologische Wertigkeit erfahren Sie auf unserem Shop. Die Top 10 der vegetarischen und veganen Eiweißquellen Tierische Lebensmittel haben meist einen sehr hohen Eiweißgehalt und besitzen darüber hinaus oft eine hohe biologische Wertigkeit. Aber um den Proteinbedarf zu decken, ist man keinesfalls auf tierische Produkte angewiesen. Denn die Natur bietet zahlreiche Alternativen und viele davon sind sogar regional erhältlich. In folgender Tabelle finden Sie die vegetarischen und veganen Eiweißquellen mit dem größten Proteingehalt (gemessen pro 100g): Produkt Eiweißgehalt pro 100g 1. Soja, Raps, Lupinen bis zu 40 g 2. Hanfsamen 37 g 3. Harzerkäse 35 g 4. Erdnüsse 25 g 5. Hülsenfrüchte (Bohnen, Linsen, Erbsen, Kichererbsen etc.) 24 g 6. Kerne (Kürbiskerne, Pinienkerne etc.) 24 g 7. Chiasamen, Leinsamen 21 g 8. Mandeln 21 g 9. Hafer 15 g 10. Amaranth, Quinoa 14 g Tabelle: Vegane und vegetarische Lebensmittel mit hohem Eiweißgehalt 3 vegetarische und vegane Rezeptideen – eiweißreich, schnell und lecker 1. Winterliches Porridge Porridge – oder klassisch auch Haferbrei genannt – ist das perfekte Frühstücksgericht. Porridge enthält Eiweiß, Ballaststoffe und komplexe Kohlenhydrate. Darüber hinaus enthält es zahlreiche Mikronährstoffe wie Magnesium, Eisen, Folsäure und verschiedene Vitamine. Die Zubereitung ist simpel und kann je nach Belieben vegetarisch oder vegan gehalten werden. Wer einen süßen Zahn hat, dem empfehlen wir außerdem, auf industriellen Zucker zu verzichten und stattdessen auf natürliche Honigsüße zu setzen. Die ist deutlich aromatischer. Indem Sie entsprechende Gewürze nutzen, wird das warme Porridge zum Wohlfühlfrühstück für den Winter. Alles was Sie für 1 Portion brauchen: Porridge 50 g Haferflocken 10 g Chiasamen oder geschrotete Leinsamen 250 ml Wasser, Milch oder eine Pflanzenmilch-Alternative 1 Prise Salz 1 TL Honig 1/2 TL Zimt oder Lebkuchengewürz Toppings nach Wahl, zum Beispiel: 1 Handvoll saisonales Obst 5 g Hanfsamen 15 g Omega Kerne/Samen-Mix (der Allrounder) 10 g Nüsse Zubereitung Zuerst die Haferflocken und Chia-/ Leinsamen mit der Flüssigkeit, Salz und Honig unter ständigem Rühren kurz aufkochen lassen. Anschließend würzen und bis zur gewünschten Konsistenz weiterköcheln lassen. Nun können Sie das Porridge schon servieren und mit den Toppings Ihrer Wahl verfeinern – fertig! Tipp: Wenn Sie die Zutaten, Gewürze und Toppings jeden Tag leicht abwandeln, lassen sich unzählige Varianten kreieren. So wird Porridge nie langweilig! 2. Chili sin Carne Chili sin Carne mit Taco-Chips und Teufelssoße Chili sin Carne ist die vegane Variante des Chili con Carne –und steht dem trotzdem in nichts nach! Auch wir von GEFRO haben den würzigen Eintopf nun im Sortiment – das perfekte Gericht für die kalte Jahreszeit. Dank Soja und reichlich Kidneybohnen ist der Eintopf eine tolle pflanzliche Eiweißquelle. Außerdem verschaffen sonnenverwöhnter Mais, Tomaten, Paprika, Zwiebeln, Chili sowie pikante Kräuter und Gewürze dem GEFRO Chili sin Carne ein wunderbares Aroma, das Fleisch in keinster Weise vermissen lässt. Je nach Belieben lassen sich knusprige Nachos, Reis, Gemüse oder Kartoffeln dazu kombinieren. Damit es wirklich jeder genießen kann, ist das Chili natürlich vegan und vegetarisch. Dabei kommt es ganz natürlich ohne Lactose, Gluten, Geschmacksverstärker und Palmfett aus! Foodbloggerin Ina von Ina Is(s)t hat unser Chili getestet – und dabei ist eine großartige Rezeptidee entstanden, die Sie unbedingt ausprobieren sollten. Sie hat dafür nicht nur dreierlei Bohnen, sondern auch noch die ein oder andere außergewöhnliche Zutat verwendet. Welche das sind? Finden Sie es heraus! Sie werden überrascht sein, was sich mit unserem Chili sin Carne alles anstellen lässt. 3. Überbackene Paprika mit Gulasch Überrascht? Ein Gulasch ohne Fleisch? Ja, das geht – und schmeckt obendrein superlecker! Im Veganen Gulasch von GEFRO sorgen jede Menge Gemüse sowie aromatische Kräuter und Gewürze für das gulaschtypische Genusserlebnis. Darüber hinaus ist es durch das enthaltene Soja reich an Eiweiß. Das Gulasch aus natürlichen Zutaten ist schnell gemacht und vielseitig einsetzbar. Überbackene Paprika mit Gulasch Die klassische Kombination mit Nudeln, Spätzle oder Reis geht immer. Aber unser Geheimtipp ist die überbackene Paprika mit Gulasch. Dieses Gericht sollten Sie unbedingt testen! Fazit: Ausprobieren lohnt sich! Auch Vegetarier und Veganer können mithilfe pflanzlicher Alternativen problemlos ihren Eiweißbedarf decken. Kombiniert man dabei Lebensmittel, deren Aminosäureprofile sich ergänzen, kann der Körper die Proteine noch besser verwerten. Gleichzeitig kann die vegetarische und vegane Ernährung sehr vielseitig und lecker sein, ohne dass man dafür viel Zeit vor dem Herd verbringen muss. Sie können sich also auch fleischlose Gerichte bedenkenlos schmecken lassen! Tipp: Für den Start in eine fleischlose Ernährung können Sie zuerst einzelne Mahlzeiten oder Tage vegetarisch oder vegan gestalten. Herzlich, Sabine Humpert Journalistin und begeisterte Hobbyköchin mit grünem Daumen
Noch sehr gut erinnere ich mich an den Anruf einer verzweifelten Mutter eines Kindergartenkindes. Sie musste ihre kleine Tochter immer öfter aus dem Kindergarten abholen, weil das Mädel über Bauchweh klagte und unter Durchfällen litt. Inhaltsverzeichnis Eine Fructoseintoleranz ist oft gekoppelt mit einer Sorbitintoleranz Traubenzucker erleichtert die Aufnahme von Fruchtzucker Nie wieder Obst? - auf die Menge kommt es an Tipps & Infos zum Thema Ernährung Man tippte auf eine Milchzuckerintoleranz. Daraufhin hatte die Mutter alle Milchprodukte aus dem Speiseplan gestrichen, aber die Beschwerden des Kindes besserten sich nicht. Einige gezielte Fragen nach Ernährungs-, Trinkgewohnheiten und Tagesablauf machten die Ursache für den kranken Bauch der Kleinen schnell offensichtlich. Weil ich eine Fruchtzuckerunverträglichkeit vermutete, bat ich die Mutter, eine Woche keine Apfelsaftschorle als Pausengetränk mitzugeben.In der nächsten Telefonsprechstunde hatte ich dann eine überglückliche Mama am Telefon. Das Töchterchen war völlig beschwerdefrei und hatte ganz normalen Stuhlgang. Die Fruchtzuckerintoleranz ist nicht zu verwechseln mit der hereditären Fructoseintoleranz. Hierbei handelt es sich um eine vererbbare Stoffwechselerkrankung, die in diesem Artikel nicht thematisiert wird. Fructose ist ein Einfachzucker, der in freier Form vorwiegend in Obst, Obstsäften aber auch Honig vorkommt. In gebundener Form finden wir den Fruchtzucker im Haushaltszucker. Haushaltszucker (Saccharose) ist ein Zweifachzucker, bestehend aus einem Molekül Fructose und einem Molekül Glucose. Darüber hinaus wird Fruchtzucker in der Lebensmittelindustrie als Süßungsmittel verwendet. Weil Fruchtzucker insulinunabhängig verstoffwechselt wird, wurde er langezeit als Diabetikerzucker eingesetzt. Aber auch der Fruchtzucker verschlechtert letztlich die Stoffwechsellage und führt zur Anregung der Fettsäuresynthese und damit zum Übergewicht. Wird die Fructose mit der Nahrung aufgenommen, wird diese mittels eines Transportmoleküls, dem GLUT 5, vom Dünndarm aus in den Blutkreislauf eingeschleust. Bei der Fructoseunverträglichkeit – man spricht auch von der Fructosemalabsorption – ist die Funktion dieses Transporters eingeschränkt oder gar nicht mehr aktiv. In der Folge gelangen hohe Konzentrationen an Fructose vom Dünndarm in den Dickdarm. Wie bei der Lactoseintoleranz bauen dann Darmbakterien den Zucker zu Gasen, kurzkettigen Fettsäuren und anderen Stoffen ab. Das Wasserstoffgas wird zu den Lungenbläschen transportiert und abgeatmet. So kann die Bestimmung der Wasserstoffkonzentration in der Atemluft zur Diagnose einer Fructoseintoleranz herangezogen werden. Die Leitsymptome bei der Fruchtzuckermalabsorption sind denen der Lactoseintoleranz entsprechend. Das durch den Abbau des Zuckers entstehende Kohlendioxidgas verursacht Blähungen und die entstehenden kurzkettigen Fettsäuren sind letztlich Ursache für die wässrigen Durchfälle der betroffenen Patienten. Eine Fruchtzuckerunverträglichkeit kann neben den genannten Beschwerden auch zu psychischen Veränderungen bis hin zur Depression bei den Betroffenen führen. Der Fruchtzucker, der bei einer Intoleranz in hohen Konzentrationen in den Darm gelangt, bildet einen Komplex mit der essentiellen Aminosäure Tryptophan. Diese Aminosäure ist im Körper Ausgangsstoff für die Synthese von Serotonin, dem so genannten Glückshormon. Bei der Fructoseintoleranz steht dem Körper durch die Komplexbildung zu wenig Tryptophan zur Verfügung, so dass in der Folge die Seretoninkonzentration abnimmt. Durch die Abnahme an Seretonin verschlechtert sich die Stimmungslage, was oft zu Süßhunger führt. Das Süße, z.B. der Zucker in der Schokolade ruft einen raschen Insulinausstoß hervor, der den Einstrom von Tryptophan in das Gehirn erleichtert. Ergebnis ist ein relativ lang andauernder Anstieg des Serotoninspiegels und damit der Laune. Menschen mit einer Fruchtzuckerintoleranz nehmen durch den Süßhunger allerdings oft vermehrt Fruchtzucker auf und geraten somit in einen Teufelskreis. Eine Fructoseintoleranz ist oft gekoppelt mit einer Sorbitintoleranz Sorbit ist ein Zuckeralkohol, der als Süßungsmittel und auch als Feuchthaltemittel in der Nahrungsmittelindustrie eingesetzt wird. Sorbit wird insulinsparend verstoffwechselt und findet sich deshalb als Zuckerersatzstoff in sehr vielen light und kalorienreduzierten Süßigkeiten, Getränken und in fast allen Zahnpflegemitteln. Natürlicherweise kommt Sorbit in vielen Obstsorten wie zum Beispiel Birnen, Pflaumen Aprikosen, Äpfeln und Trockenobst vor. Bei fast allen Patienten mit einer Fructosemalabsorption ist auch die Resorption von Sorbit gestört. Außerdem blockiert Sorbit das Glut 5 Transportmolekül für Fructose zusätzlich. Das bedeutet für den von der Fruchtzuckerunverträglichkeit geplagten Patienten, dass er beim Studieren der Zutatenliste immer auch an Sorbit denken sollte. Traubenzucker erleichtert die Aufnahme von Fruchtzucker Die Fruchtzuckeraufnahme im Dünndarm kann durch Glucose (Traubenzucker) verbessert werden. Die Glucose wird sehr schnell resorbiert und zieht den Fruchtzucker mit. Deshalb werden geringe Mengen Haushaltszucker – mit jedem Molekül Fructose wird ein Molekül Glucose angeboten - von vielen Betroffenen gut vertragen. In einigen Ratgebern findet man sogar die Empfehlung, fruchtzuckerreiches Obst vor dem Verzehr mit etwas Traubenzucker zu bestreuen. Ob das nun wirklich ratsam und gesund ist mag dahingestellt sein. Hilfreich sind allerdings auf jeden Fall Lebensmitteltabellen, die den Fruchtzucker- von Obst angeben. Je mehr Glucose im Vergleich zu Fructose enthalten ist, desto verträglicher ist das Obst. Das Verhältnis sollte immer größer oder zumindest gleich 1 sein. Nie wieder Obst? - Auf die Menge kommt es an Ist die Diagnose einer Fruchtzuckerintoleranz gesichert, ist es wichtig einige Wochen möglichst Fructose arm zu essen. In vielen Fällen ist die Unverträglichkeit ein Hilfeschrei des Darms. Viele Menschen, die während der täglichen Arbeit immer mit Menschen in Kontakt sind, kauen zwischendurch ein zuckerfreies Kaugummi oder aber Pfefferminz ohne Zucker, um immer einen frischen Atem zu haben. Weil dann noch auf die Figur geachtet wird, greift man auch bei Getränken und Joghurts zu den light Produkten. Und wer dann zusätzlich noch auf die gesunde Ernährung Wert legt, wählt als Zwischenmahlzeit und Nachspeise das gesunde Stück Obst. Der Darm wird mit einer Flut von Sorbit und Fructose einfach überfordert und rebelliert. Hat der Darm sich nach einer Karenzzeit erst einmal beruhigt, genügt es bei vielen Patienten, fruchtzuckerreiche Lebensmittel einzuschränken (Säfte, bestimmte Obstsorten) und auf Sorbit als Süßungsmittel zu verzichten. Wie auch bei der Milchzuckerunverträglichkeit sind die Beschwerden bei der Fruchtzuckerunverträglichkeit von der verzehrten Menge und der individuellen Toleranzschwelle abhängig. Der Betroffene muss selber austesten, wie viel Fructose bzw. welches Obst er ohne Reue essen kann. Die meistens Gemüsesorten sind übrigens arm an Fructose. Auch wer auf Obst weitestgehend verzichten muss, kann sich gemüsereich ernähren, so dass es zu Nährstoffdefiziten nicht kommen muss. Allen Patienten, denen es nicht gelingt, die Beschwerden in den Griff zu bekommen, kann ich nur empfehlen: Gönnen sie sich ein oder auch zwei Stunden bei einer kompetenten Ernährungsfachkraft. Eine persönlich auf Sie zugeschnittene Beratung ist bei jeder Unverträglichkeitsreaktion auf jeden Fall sinnvoll. Weitere Tipps und Infos zum Thema Ernährung finden Sie: GEFRO Shop Ernährungstipps GEFRO Journalen Gewürze & Kräuter
Nachdem im ersten Teil der Serie der Ursprung und Aufbau von Kohlenhydraten im Mittelpunkt standen, geht es nun um ihre Wirkung im Körper – besonders auf den Blutzucker und das Hungergefühl. Warum macht ein Stück Schokolade oft schneller wieder hungrig als ein Teller Linsensuppe? Wieso stellt sich nach einem süßen Snack häufig Müdigkeit ein – und nach einer ballaststoffreichen Mahlzeit angenehme Sättigung? Die Antwort liegt im Zusammenspiel von Struktur, Verarbeitung und dem, was der Körper daraus macht. Der Weg der Kohlenhydrate – von der Mahlzeit ins Blut Der Unterschied liegt in der Verarbeitung Der Körper speichert – aber nur begrenzt Das Prinzip der „langsamen Kohlenhydrate“ Der Weg der Kohlenhydrate – von der Mahlzeit ins Blut Wenn wir kohlenhydrathaltige Lebensmittel essen, beginnt die Verdauung oft schon im Mund. Enzyme im Speichel spalten erste Zuckerbausteine ab. Im Dünndarm geht dieser Prozess weiter: Kurzkettige Kohlenhydrate werden rasch zerlegt, gelangen schnell ins Blut – und lassen den Blutzuckerspiegel ansteigen. Diese schnellen Spitzen sorgen dafür, dass die Bauchspeicheldrüse Insulin ausschüttet – ein Hormon, das die Glucose aus dem Blut in die Zellen schleust. So weit, so sinnvoll. Doch je kürzer die Kohlenhydratkette, desto steiler der Anstieg – und oft auch der Abfall. Nach einem zuckerreichen Snack kommt der Energieschub schnell – aber er hält nicht lange. Oft fällt der Blutzuckerspiegel sogar unter das Ausgangsniveau, was sich als Müdigkeit, Gereiztheit oder plötzlicher Heißhunger bemerkbar machen kann. Der Unterschied liegt in der Verarbeitung Die Struktur eines Lebensmittels und seine Verarbeitung bestimmen maßgeblich, wie schnell Kohlenhydrate ins Blut gelangen. Ein Stück Obst enthält eine Mischung verschiedener Zuckerarten – darunter Traubenzucker, Fruchtzucker und häufig auch Saccharose. Gleichzeitig liefert es Ballaststoffe, die die Aufnahme der Zucker verlangsamen. Der Blutzuckerspiegel steigt dadurch weniger steil. Ein Glas Fruchtsaft enthält denselben Zucker, aber kaum Faserstoffe – der Anstieg erfolgt deutlich schneller. Ähnlich beim Getreide: Vollkornbrot liefert langkettige Kohlenhydrate und Ballaststoffe. Weißbrot enthält kürzere Ketten und wenig Struktur – es wird schneller verdaut und macht weniger lang satt. Der Körper speichert – aber nur begrenzt Die im Blut zirkulierende Glucose steht dem Körper zunächst als schnelle Energie zur Verfügung. Was nicht direkt verbraucht wird, kann in Muskeln und Leber als Glykogen gespeichert werden – eine Art kurzfristiger Energievorrat. Diese Speicherplätze sind jedoch begrenzt: Insgesamt lassen sich dort rund 400 Gramm Glykogen einlagern, was etwa 1600 Kilokalorien entspricht. Sind diese Speicher voll, wandelt der Körper überschüssige Glucose in Fettsäuren um und speichert sie im Fettgewebe – und das nahezu unbegrenzt. Im Gegensatz zum Glykogen kennt das Fettgewebe keine natürliche Obergrenze. Je nach Körperzusammensetzung können hier leicht zehntausende Kalorien abgelegt werden. Das erklärt, warum eine Ernährung mit vielen rasch verwertbaren Kohlenhydraten – auch bei regelmäßigem Hungergefühl – zur Gewichtszunahme führen kann. Energie ist vorhanden, aber für den Körper schwerer nutzbar. Das Prinzip der „langsamen Kohlenhydrate“ Langkettige Kohlenhydrate aus Hülsenfrüchten, Gemüse oder Vollkornprodukten werden vom Körper langsamer verdaut. Sie sorgen für gleichmäßige Blutzuckerwerte, weniger Heißhunger und länger anhaltende Sättigung. Gerichte mit Linsen, Kichererbsen, Haferflocken oder Quinoa setzen auf diese „langsame Energie“. Besonders in Kombination mit Eiweiß – etwa aus Fisch, Fleisch, Eiern, Milchprodukten oder pflanzlichen Quellen wie Tofu – wird die Verdauung zusätzlich verlangsamt. Gesunde Fette aus Nüssen, Samen oder hochwertigen Ölen unterstützen diesen Effekt und sorgen zusätzlich für Geschmack und Sättigung. Auch die Konsistenz spielt eine Rolle: Ein körniger Salat sättigt länger als ein pürierter Smoothie, selbst wenn beide die gleichen Zutaten enthalten. Wer bewusst auf „langsames Brennmaterial“ setzt, bringt Ruhe in den Stoffwechsel – und isst oft ganz automatisch ausgewogener. Essenz Nicht alle Kohlenhydrate wirken gleich. Entscheidend ist nicht nur die Menge, sondern auch ihre Struktur, Verarbeitung und Begleitstoffe. Kurze Ketten liefern schnelle Energie, die aber ebenso schnell wieder verpufft. Lange Ketten entfalten ihre Wirkung langsamer, dafür nachhaltiger – und unterstützen einen ausgeglichenen Stoffwechsel. Wer auf eine ausgewogene Kombination aus langkettigen Kohlenhydraten, Eiweiß und gesunden Fetten setzt, sorgt für stabile Energie, weniger Heißhunger und ein angenehmes Sättigungsgefühl – ganz ohne Verzicht. Im nächsten Teil geht es um den Energiestoffwechsel selbst: 👉 Wie der Körper Energie gewinnt – und warum Kohlenhydrate das Feuer entfachen. Viele Grüße aus Memmingen Rita Hein
Und wer liebt ihn nicht, den frischen griechischen Bauernsalat mit Schafskäse mariniert mit einem weichen, vollmundigen Olivenöl? Wer greift nicht zu, wenn aromatische Antipasti mit Olivenöl und frischen Kräutern serviert wird? Doch dieses Öl ist weit mehr als nur ein aromatischer Begleiter in der Küche: Es steht für ein Lebensgefühl, das Genuss und bewusste Ernährung miteinander vereint. „Zaubertrank“ der mediterranen Küche? Olivenöl – eine Geschmacksfrage? „Zaubertrank“ der mediterranen Küche? Hinter dem feinen Aroma von Olivenöl steckt auch ernährungsphysiologisch einiges: Olivenöl ist der Hauptlieferant der einfach ungesättigten Fettsäure, der Ölsäure. Daneben enthält Olivenöl von Natur aus auch sekundäre Pflanzenstoffe wie Polyphenole, die für seinen charakteristischen Geschmack und seine Stabilität verantwortlich sind. Hinzu kommt Vitamin E, das zum Schutz der Zellen vor oxidativem Stress beitragen kann. Einfach ungesättigte Fettsäuren können im Rahmen einer ausgewogenen Ernährung zur Aufrechterhaltung eines normalen Cholesterinspiegels im Blut beitragen, wenn sie gesättigte Fettsäuren ersetzen. Voraussetzung ist, dass mindesten 70% der Gesamtfettsäuren einfach ungesättigte Fettsäuren sind. Olivenöl enthält einen geringen Anteil an mehrfach ungesättigten Fettsäuren. Diese essenziellen Fettsäuren nehmen die Südeuropäer durch einen hohen Fischanteil in der Ernährung auf. Bei den mehrfach ungesättigten Fettsäuren unterscheidet man zwischen Omega-6- und Omega-3-Fettsäuren. Beide sind essenziell – das heißt, sie können vom Körper nicht selbst gebildet werden und müssen über die Nahrung aufgenommen werden. Mehrfach ungesättigte Fettsäuren haben bedeutende Funktionen in unserem Körper. Sie sind notwendig für den Aufbau der Zellwände und bilden spezielle Botenstoffe, die einen Einfluss auf die Blutfettwerte und Blutgerinnung haben. Für den Körper ist es wichtig, dass diese beiden Fettsäuren im richtigen Mengenverhältnis stehen. Fachleute fordern eine Relation von fünf Teilen Omega-6 zu einem Teil Omega-3- Fettsäure. Durch die mediterrane Kost mit einem hohen Anteil an Omega-3-reichem Fisch und zusätzlich Olivenöl mit einem nur geringen Gehalt an Omega-6, sind die Fettsäuren optimal ausbalanciert. Fisch gehört in der mediterranen Küche fest auf den Speiseplan – vor allem fettreiche Meeresfische wie Lachs, Makrele, Thunfisch und Sardinen. Sie liefern nicht nur hochwertiges Eiweiß und fettlösliche Vitamine, sondern auch einen hohen Anteil an mehrfach ungesättigten Fettsäuren. Besonders hervorzuheben sind dabei die langkettigen Omega-3-Fettsäuren Eicosapentaensäure (EPA) und Docosahexaensäure (DHA). Laut Bundeszentrum für Ernährung (BZfE) zählen diese Fischarten zu den besten Nahrungsquellen für EPA und DHA. EPA und DHA tragen zu einer normalen Herzfunktion bei, sofern täglich 250 mg EPA und DHA eingenommen werden. (HCVO, Anhang). Darüber hinaus weist das BZfE auf mögliche Effekte einer ausreichenden Omega-3-Zufuhr in bestimmten Risikokonstellationen hin – etwa bei erhöhtem Blutdruck, Herzrhythmusstörungen oder einem erhöhten Risiko für tödliche Herzinfarkte. Diese Einschätzungen basieren auf wissenschaftlichen Erkenntnissen, stellen jedoch keine zugelassenen gesundheitsbezogenen Aussagen im Sinne der HCVO dar. Die mediterrane Ernährung vereint den regelmäßigen Verzehr von Omega-3-reichem Fisch mit Olivenöl, das von Natur aus nur geringe Mengen an Omega-6-Fettsäuren enthält. Dadurch entsteht ein ausgewogenes Fettsäuremuster – ein wichtiger Aspekt für eine moderne, bewusste Ernährung. Olivenöl – eine Geschmacksfrage? Bei kaum einem anderen Öl ist die Geschmacksvielfalt so groß wie beim Olivenöl. Ähnlich wie bei Wein gibt es die unterschiedlichsten Nuancen: würzig, fruchtig, feinherb, mild oder Noten, die an Kräuter, Beeren oder Äpfel erinnern. Hier muss man einige Öle testen, um seinen Favoriten herauszufiltern. Einen ersten Anhaltspunkt für die Geschmacksrichtung gibt die Herkunft. Der Geschmack spiegelt die Landschaft wider, in der die Ölbäume wachsen. Im Gegensatz zu anderen Ölen enthält Olivenöl sekundäre Pflanzenstoffe und phenolische Komponenten, die die geschmackliche Tiefe und Duft erheblich mitbestimmen. Ein wichtiger Bestandteil sind dabei die Polyphenole – vor allem Hydroxytyrosol und dessen Derivate. Diese wirken antioxidativ und beeinflussen den Charakter des Öls entscheidend. Phenole sind antioxidativ wirksam. Olivenölpolyphenole tragen dazu bei, die Blutfette vor oxidativem Stress zu schützen. Dieser zugelassene Health Claim darf jedoch nur verwendet werden, wenn das Öl mindestens 5 mg Hydroxytyrosol und dessen Derivate je 20 g enthält. Pflanzenbegleitstoffe und Phenole finden sich nur im nativen Olivenöl, nicht in raffinierten Produkten. Darum sollte man beim Kauf von Olivenöl nicht nur auf die Qualität, sondern auch auf die Herstellungsart achten. Viele Grüße aus Memmingen Rita Hein
Pizza Pasta & Amore! Sehnen Sie sich auch so sehr nach dem wunderschönen "Bella Italia?" Der Geruch von frischer Pasta, der in der Luft liegt. Die lauen Sommerabende und die romantische italienische Atmosphäre? Wir können genau diese 'Marmeladenglas-Gefühle' zu Ihnen nach Hause bringen. Wie? Ganz einfach. GEFRO hat für Sie den perfekten Helfer für Ihr "Bella Italia at Home": unsere Sauce Bolognese. Sauce Bolognese - Must Have in Ihrer Küche Einfache Anwendung Pasta Rezepte Ratz-Fatz Rezepte Kundenrezessionen Weitere vegane Alternativen Sauce Bolognese - Must Have in Ihrer Küche Unsere Sauce Bolognese gehört schon sehr lange zu den absoluten Must-Haves in der Küche und ist außerdem einer unserer Topseller. Und jetzt kommt das Beste: Unsere Bolo ist tatsächlich OHNE Fleisch. Sie werden mit dieser Sauce aber garantiert auch absolute Fleisch-Liebhaber überzeugen. Der Geschmack und die Konsistenz der veganen Alternative sind verblüffend ähnlich zum Original und haben schon den ein oder anderen Kritiker zum Staunen gebracht. Anstelle von Fleisch verwendet GEFRO Sojagranulat. Außerdem ist sie glutenfrei, ohne Farb- und Konservierungsstoffe und palmfettfrei. Unsere Bolo gibt es übrigens auch in BIO Qualität: BIO Bolognese Sauce kaufen - vegetarisch & vegan | GEFRO Lesen Sie gerne nochmal selber in unserem GEFRO Shop alles genau über unseren veganen Liebling nach und überzeugen Sie sich selbst: Bolognese Sauce kaufen - vegetarisch & vegan | GEFRO Einfache Anwendung Die Anwendung für die Sauce Bolognese ist kinderleicht:5 gehäufte EL (ca. 60 g) mit dem Schneebesen in 250 ml kaltes Wasser rühren. Aufkochen und 2-3 Minuten köcheln lassen. Fertig!GEFRO Tipp: Die Sauce mit frischen Gemüse und Kräutern verfeinern. Einfach ein Traum! Pasta-Rezepte Maccaroni mit veganer Bolognese Rezept für 4 Personen | Zubereitung ca. 30 Minuten ✨ ZUTATEN GEFRO Ballaststoff Maccaroni GEFRO Sauce Bolognese GEFRO BIO »Bella Italia« 1 rote Zwiebel 100 g Karotten 100 g Sellerie 50 g getrocknete Tomaten 250 g Kirschtomaten 1 Bund Rucola Salz Olivenöl Pfeffer, frisch gemahlen ✨ ZUBEREITUNG 1️⃣500 g GEFRO Ballaststoff Maccaroni in reichlich Wasser nach Packungsangabe garen und auf ein Sieb abgießen. 2️⃣1 rote Zwiebel in feine Würfel, 100 g Sellerie und 100 g Karotten in Würfel von ca. 0,5 cm schneiden. In einer Pfanne 2 EL Olivenöl Extra erhitzen und darin die Gemüse- und Zwiebelwürfel anschwitzen. Dann mit 500 ml Wasser ablöschen, 80 g GEFRO Sauce Bolognese zugeben und ca. 5 Minuten köcheln lassen. 3️⃣50 g getrocknete Tomaten klein schneiden und 250 g Kirschtomaten halbieren. Beides zur Bolognese geben und 1 Minute köcheln lassen. Vom Rucola ein paar Blätter für die Deko beiseite legen. Den Rest grob hacken, zu den Maccaroni geben und erhitzen. 4️⃣Mit GEFRO BIO Würzmischung »Bella Italia«, Salz und Pfeffer abschmecken. Auf Tellern anrichten und mit den zur Seite gelegten Rucolablättern garnieren. 🍝Spaghetti Bolognese mit Oliven und Ricotta Rezept für 4 Personen | Zubereitung ca. 25 Minuten ✨ ZUTATEN 🔸GEFRO Sauce Bolognese🔸GEFRO Ballaststoff Spaghetti-Nester🔸10 getrocknete Tomaten🔸10 schwarze Oliven, entsteint 🔸10 Basilikumblätter🔸100 g Ricotta🔸1 Bio-Zitrone🔸Olivenöl ✨ ZUBEREITUNG 1️⃣500 g GEFRO Ballaststoff Spaghetti-Nester nach Packungsangabe garen. Auf ein Sieb abgießen und abtropfen lassen. 2️⃣In der Zwischenzeit 120 g GEFRO Sauce Bolognese in 500 ml kaltes Wasser einrühren und aufkochen. 2 - 3 Minuten köcheln lassen. 3️⃣10 getrocknete Tomaten sowie 10 schwarze, entsteinte Oliven halbieren und mit 10 Basilikumblättern unter die GEFRO Sauce Bolognese mengen. 4️⃣Die Spaghetti in Pasta-Tellern anrichten, die Soße darüber geben und 100 g Ricotta darauf verteilen. Über jeden Teller etwas Zitronenschale raspeln. Tipp: Verfeinern Sie die Soße mit etwas Olivenöl, das verleiht ihr einen besonders nussig-fruchtigen Geschmack. Ratz-Fatz Rezepte 🚀 RATZ-FATZ Veggie-Lasagne ✨ ZUTATEN 🔸GEFRO Sauce Bolognese🔸GEFRO Helle Soße🔸GEFRO Steinpilz-Öl🔸1 Zwiebel🔸1 Knoblauchzehe🔸300 g Champignons🔸350 g Lasagneblätter🔸1 Becher Schmand🔸1 Tomate🔸1 Karotte🔸100 g geriebener Käse ✨ ZUBEREITUNG 1️⃣Zwiebel und Knoblauchzehe klein schneiden und in 2 EL GEFRO Omega-3 Steinpilzöl glasig andünsten. 2️⃣Champignons in Scheiben schneiden, Karotten fein hobeln, Tomate würfeln und alles in die Pfanne geben und mitbraten. 3️⃣240 g GEFRO BIO Sauce Bolognese in 1 Liter Wasser einrühren und 2 – 3 Minuten köcheln lassen. Mit der Gemüsemischung in der Pfanne vermengen und nochmals kurz aufkochen lassen. 4️⃣100 ml GEFRO Helle Soße nach Packungsanweisung zubereiten. Kurz abkühlen lassen und den Schmand einrühren. 5️⃣Nun abwechselnd die Saucen mit Lasagneblättern in eine Auflaufform schichten und mit der hellen Soße abschließen. Käse darüber verteilen und für ca. 40 Minuten bei 180°C backen... und genießen. 😍 🚀 RATZ-FATZ XXL Faschingsparty-Schnecke ✨ ZUTATEN 🔸GEFRO Pesto Verde🔸GEFRO Sauce Bolognese🔸GEFRO Lauch Cremesuppe🔸GEFRO Gewürz-Pfeffer🔸2 Packungen Pizzateig🔸1 Packung Speckwürfel🔸1 Becher Schmand🔸2 Stängel Frühlingszwiebel🔸etwas Olivenöl ✨ ZUBEREITUNG 1️⃣ Bereiten Sie zuerst die Füllungen vor: Rühren Sie das GEFRO Pesto Verde nach Packungsanweisung mit Öl und Wasser zusammen, sodass Sie in etwa 150 ml davon zur Verfügung haben.2️⃣ Kochen Sie in einem Topf ca. 150 ml Wasser auf und rühren Sie 5 gehäufte EL der GEFRO Sauce Bolognese ein und lassen Sie es schön dick einköcheln.3️⃣ Kochen Sie in einem weiteren Topf 100 ml Wasser auf und rühren Sie 3 EL der GEFRO Lauch Cremesuppe ein und lassen Sie es einkochen. Rühren Sie die Speckwürfel, fein geschnittene Frühlingszwiebel-Ringe und den Schmand unter und würzen Sie mit etwas GEFRO Gewürz-Pfeffer nach.4️⃣ Nun geht's ans Eingemachte: Schneiden Sie die Pizza-Teige längs je in drei Teile und bestreichen Sie je zwei mit derselben Füllung (Pesto, Sauce Bolognese oder Flammkuchen-Style) und drehen Sie die zusammengehörigen Pizza-Teig-Abschnitte zusammen.Legen Sie die Stränge nun zu einem Kranz zusammen und bestreuen Sie ihn mit dem geriebenen Käse – lassen Sie Ihrer Fantasie freien Lauf! Jetzt noch nach Packungsanweisung backen... und genießen! Unser Social-Media-Team probiert wöchentlich neue, kreative Rezeptideen für schnelle, alltagstaugliche Gerichte aus, die unglaublich lecker schmecken. Schauen Sie doch einmal auf unserem Instagram-Account vorbei und entdecken Sie unsere Ratz-Fatz-Rezepte. Kundenrezessionen Weitere vegane Rezepte GEFRO hat auch noch mehr vegane Alternativen. Kennen Sie schon unser Veggie Pflanzerl, das Gulasch, oder unser Chili SIN Carne? Ganz ohne Fleisch und ruck zuck gezaubert. Lassen Sie sich von unseren Rezeptideen inspirieren: Veganer Bulgur-Gemüsesalat mit Granatapfel Veganer Mexiko-Burger Gegrillte Süßkartoffeln mit Kirsch-Macadamia-Salsa Vegane Pilzcremesuppe mit Kräuterklößchen Na, haben Sie das "Bella Italia" schon spüren können? Nein? Dann wird es höchste Zeit! Wir wünschen Ihnen einen wunderschönen Tag Ihre Simone Kuisle Social Media Marketing
Welche Aussage steckt eigentlich hinter dem Mindesthaltbarkeitsdatum? Kann ich das noch essen? Warum nicht in die Tonne? Die Too Good To Go-App Mitglied werden GEFRO & "Too Good To Go" Haben Sie schon mitbekommen, dass am 22.04.2025 der Tag der Erde ist? Nein? Das muss definitiv geändert werden!Der Tag der Erde entstand im Jahr 1970 in den USA und wird seitdem am 22 April weltweit begangen. Ziel ist, die Wertschätzung für die natürliche Umwelt zu stärken und dazu anzuregen, das eigene Konsumverhalten zu überdenken. Diesen Tag nehmen wir zum Anlass, um unsere Kooperation mit "Too Good To Go" zu verkünden. Too Good To Go bietet mit der gleichnamigen App Verbrauchern eine Lösung, Essen von Lebensmittelunternehmen wie Restaurants und Cafés vor der Verschwendung zu bewahren. Um noch mehr Lebensmittel zu retten, hat Too Good To Go die Initiative "Oft länger gut" ins Leben gerufen, woran sich GEFRO nun auch beteiligt. Über ein Drittel aller Lebensmittel werden weggeworfen - das können und wollen wir nicht mehr so hinnehmen - genau aus diesem Grund ist GEFRO seit diesem Jahr Teil dieser Initiative. Wie oft kommt es vor, dass wir Lebensmittel nur wegen kleiner Dellen oder ihrer Haltbarkeit wegschmeißen? Muss das Obst, Brot oder der Joghurt deswegen schon gleich in die Tonne? Nein - das ist oft gar nicht der Fall. Laut einer Studie der Europäischen Kommission sind bis zu 10% der Lebensmittelverschwendung in der EU auf Missverständnisse des Mindesthaltbarkeitsdatum zurückzuführen. Welche Aussage steckt eigentlich hinter dem Mindesthaltbarkeitsdatum? Der Aufdruck weist allein auf die QUALITÄT eines Produktes hin. Das bedeutet, dass ein Produkt mit MHD bei richtiger Lagerung oft auch NACH Ablauf des MHDs verzehrt werden kann. Alles, was Sie tun müssen, ist zu schauen, zu riechen und zu probieren, um zu beurteilen, ob ein Produkt noch zum Verzehr geeignet ist. Vertrauen Sie Ihren Sinnen, vermeiden Sie unnötige Lebensmittelverschwendung und helfen Sie der Umwelt. Künftig werden wir auf den neuen GEFRO Produktverpackungen mit dem "Oft länger gut"-Label einen kleinen Teil dazu beitragen, Lebensmittel vor der Tonne zu retten. Kann ich das noch essen? In unserer Tabelle möchten wir Ihnen anhand von ein paar Lebensmittel zeigen, wie die Produkte mit kleinen Tricks wieder genießbar werden und noch nicht für die Tonne bestimmt sind. Produkt Zustand Trick Karotten Braune Flecken Braune Verfärbungen sind in der Regel auch nur ein oberflächliches Problem. Wenn Sie die Schale mit einem Sparschäler abtragen, ist die Möhre darunter wieder schön orange. Kartoffel Treibt Kleine Triebe entfernen, wenn große Triebe vorhanden sind dann bitte wegwerfen. Gurke Lasch Weiche Gurken werden wieder fest, wenn Sie sie für einige Stunden in kaltem Wasser im Kühlschrank aufbewahren. Tomate Weich Weiche Tomaten sind weder sonderlich ansehnlich, noch lassen sie sich gut schneiden. Abhilfe schafft hier ein Bad für 20 Minuten in Eiswasser. Dann sind die Tomaten wieder hart und schnittfest. Salat Welk Kopfsalate mögen es süß, zumindest wenn sie neue Energie brauchen. Damit sie wieder etwas von ihrer Frische zurückbekommen, lassen Sie den Salat für 20 Minuten in kaltem Wasser baden. Fügen Sie einen gehäuften Esslöffel Zucker hinzu. Käse Ausgetrocknet Harter, ausgetrockneter Käse wird wieder weich und frisch, wenn Sie ihn für 20 bis 30 Minuten in Milch legen. Anschließend trockentupfen. Warum nicht in die Tonne? 💚 ÖkologischFood Waste ist für 10% der Treibhausgase verantwortlich - das ist sogar mehr als die Luftfahrtindustrie ausstößt. 💚 GesellschaftlichPro Jahr werden 2,8 Mrd. Tonnen Lebensmittel weggeworfen - während 828 Mio. Menschen an Hunger leiden. 💚 WirtschaftlichLebensmittelverschwendung kostet 1,2 Mrd. US-Dollar im Jahr. Die Too Good To Go-App Mit der Too Good To Go-App sehen Sie auf einem Blick in welchen Läden und Restaurants in Ihrer Umgebung Lebensmittel zu retten sind. Retten Sie Überraschungstüten zum vergünstigten Preis ganz in Ihrer Nähe. Gleich herunterladen und dabei Lebensmittel retten. GEFRO & "Too Good To Go" Künftig werden wir auf den neuen GEFRO Produktverpackungen mit dem "Oft länger gut"-Label einen kleinen Teil dazu beitragen, Lebensmittel vor der Tonne zu retten. Na, haben wir Sie schon überzeugt? Schauen Sie unbedingt bei dieser großartigen Initiative vorbei und werden Sie Lebensmittelretter! Ich wünsche Ihnen einen schönen Tag Ihre Simone Kuisle GEFRO Team
Gluten kann Auslöser unterschiedlicher Krankheiten sein, unter anderem der Glutenunverträglichkeit.Was ist Gluten? Wie äußert sich eine solche Glutensensitivität und welche Beschwerden treten dabei auf?Und noch wichtiger: Wie können diese gelindert und Lebensqualität zurück gewonnen werden?Dies und noch mehr erfahren Sie im folgenden Artikel. Gluten als Krankheitsursache Typische Beschwerden Richtige Ernährung bei Glutenunverträglichkeit Gluten als Krankheitsursache Gluten ist der Oberbegriff für Klebereiweiße, die in den Getreidesorten Weizen (einschließlich der Urformen Dinkel/Grünkern, Einkorn Kamut), Roggen, Gerste und deren Kreuzungen enthalten sind. Die Getreidesorten enthalten unterschiedliche Mengen an Gluten, bei Weizen sind es bis zu 80%. Man unterscheidet heute mindestens drei völlig unterschiedliche Krankheiten, die offenbar durch den Verzehr von Gluten ausgelöst werden. Schulmedizinisch bekannt sind die Zöliakie (oder einheimische Sprue) und die Weizenallergie.Auf diese beiden Erkrankungen möchte ich hier jedoch nicht eingehen. Berichten möchte ich über die Glutensensitivität oder -unverträglichkeit. Während bei der Zöliakie und auch der Weizenallergie die Diagnostik bekannt und sicher ist, existiert eine weitere Art der Glutenunverträglichkeit, bei der keine Zeichen der Zöliakie oder Weizenallergie zu finden sind. Es gibt bisher keine diagnostische Möglichkeit, eine Glutensensitivität nachzuweisen und dennoch profitieren die Betroffenen von einer glutenfreien bzw. –armen Ernährung. Typische Beschwerden bei Glutenunverträglichkeit Die Beschwerden der Patienten sind vielfältig und beschränken sich nicht auf den Magen-Darm-Trakt. Bei chronischer Müdigkeit, einem schlechten Hautbild mit Ekzemen, bei immer wieder auftretenden Kopfschmerzen oder auch Muskelkrämpfen, Aufmerksamkeitsdefizitstörungen und Hyperaktivität oder auch Gelenkschmerzen sollte man, wenn keine organischen Ursachen gefunden wurden, an eine Glutensensitivität denken. In der Praxis ist es schwer, der Erkrankung auf die Spur zu kommen. Manchmal hilft aber der Zufall. So im Fall einer 38 jährigen Patientin aus der eigenen Praxis. Sie wurde vorstellig aufgrund explosionsartiger Durchfälle. Die Patientin hatte mittlerweile Angst vor Dienstreisen und Besprechungen, weil sie immer darauf achten musste, dass eine Toilette in der Nähe ist. Für sie bedeutete das eine deutliche Einschränkung in ihrer Arbeits- und auch Lebensqualität. Unzählige Untersuchungen bei verschiedenen Ärzten waren ohne Befund. Sie wurde mit der Diagnose Reizdarm und der Empfehlung, eine psychosomatische Kur zu beantragen, nach Hause entlassen. Schon in den ersten Gesprächen mit der Patientin hegte ich den Verdacht, dass sie unter einer Fructoseintoleranz leidet. Ich habe damals mit ihr einen Ernährungsplan erarbeitet. Sie sollte konsequent Fruchtzucker meiden und weil sie Allergikerin ist, habe ich ihr derzeit empfohlen, einige Wochen kein Weizengluten zu sich zu nehmen. Schon nach wenigen Tagen war der Stuhlgang normal und die Patientin überglücklich. Die große Überraschung kam aber, als wir vorsichtig einen Kostaufbau probierten. Eine kleine Menge Obst zu den Mahlzeiten waren für die Patientin kein Problem, aber ein paar Scheiben Weißbrot zum Grillen oder eine Portion Nudeln bedeuteten den Rückfall. Die nächsten Stunden waren von Krämpfen und Durchfall geprägt. Anders der Fall einer 21 jährigen Patientin aus meiner Praxis. Bei ihr war eine Fructoseintoleranz zweifelsfrei diagnostiziert worden und sie kam, um Ratschläge zur Ernährungsumstellung zu holen. Und obwohl sie ganz konsequent auf Obst und Fruchtzuckerzusatz in der Nahrung verzichtete, war ich mit dem Befinden der jungen Frau nicht zufrieden. Die Blähungen und Durchfälle hatten zwar deutlich nachgelassen, aber sie war weiterhin müde und antriebslos. Kinesiologische Tests deuteten auf Gluten als möglichen Stressor hin. Zwei Wochen strenger Verzicht auf Fruchtzucker und auf Gluten und unterstützende Darmtherapeutika brachten den gewünschten Erfolg. Die junge Frau fühlte sich wie neugeboren. Sie kann heute durchaus kleine Mengen glutenhaltige Nahrungsmittel essen, selbst ein frisches Sonntagsbrötchen mit Marmelade macht keine Beschwerden mehr. Die richtige Ernährung bei Glutenunverträglichkeit Eine glutenfreie Ernährung ist eine große Herausforderung für jeden Patienten. Klebereiweiß zaubert nicht nur leckere Backwaren sondern dient auch als Emulgator zum Binden von Wasser und Fett. Fettarme Joghurts oder auch Magerkäse, Streichkäse und Wurstwaren werden oft mit Gluten angereichert. Auch in Zahncremes und Medikamenten kann sich Gluten verstecken. Es gibt mittlerweile eine große Auswahl an glutenfreien Lebensmitteln im Handel. Die glutenfreien Produkte sind mit dem Symbol der durchgestrichenen Ähre oder dem Claim „glutenfrei“ gekennzeichnet. Das Label mit der durchgestrichenen Ähre wird von der Deutschen Zöliakie-Gesellschaft an Hersteller vergeben, die durch hohe Qualitätsstandards und Analysen die Glutenfreiheit ihrer Produkte garantieren können. Wenn auch bei einer Allergie oder der Zöliakie das Einhalten einer strengen glutenfreien Kost unabdingbar ist, so ist bei einer Glutensensitvität meistens eine deutliche Reduzierung der glutenhaltigen Lebensmittel ausreichend. Ist der Verdacht einer Glutenunverträglichkeit gegeben, ist es wichtig, einige Wochen möglichst glutenarm zu essen. In vielen Fällen ist auch diese Unverträglichkeit ein Hilfeschrei des Darms. In den vergangenen Jahrzehnten wurde Weizen mit immer höherem Klebergehalt gezüchtet. Und es werden immer mehr Weizenprodukte und Gluten über verarbeitete Lebensmittel verzehrt. Der Darm wird mit einer Flut von Weizengluten einfach überfordert und rebelliert. Hat der Darm sich nach einer Karenzzeit erst einmal beruhigt, genügt es bei vielen Patienten, glutenhaltige Lebensmittel zu reduzieren vornehmlich über die Einschränkung von Brot, Nudeln und Kuchen im täglichen Speiseplan. Ganz einfach geht dies mit den zahlreichen glutenfreien Produkten von GEFRO. Hier ist für jeden Geschmack das richtige dabei. Stöbern Sie gerne durch unser glutenfreies Sortiment. Ich wünsche Ihnen einen schönen Tag. Ihre Dr. rer. nat. Rita Hein, Heilpraktikerin und Ernährungsberaterin Das könnte Sie auch noch interessieren: Nahrungsmittelunverträglichkeit oder Lebensmittelallergie? Fructoseintoleranz – wenn Obst im Darm rebelliert Mit guten Kohlenhydraten das Stoffwechselfeuer entfachen!
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