Warum Pausen im Büro oft zu kurz kommen 11:57 Uhr. Eigentlich ein guter Zeitpunkt für die Mittagspause. 11:58 Uhr. Noch schnell die E-Mail beantworten. 12:02 Uhr. Ein Kollege hat noch eine schnelle Frage. 12:15 Uhr. Gegessen wird schließlich dort, wo schon seit dem Morgen gearbeitet wird: vor dem Bildschirm. Eine Szene, die sich in vielen Büros täglich abspielt. Im Büroalltag wird die Pause gerne behandelt wie ein optionales Extra. So ähnlich wie die Bedienungsanleitung eines neuen Geräts: Man weiß, dass sie wichtig wäre, aber irgendwie kommt immer etwas dazwischen. Dabei ist eine Pause viel mehr als nur die Gelegenheit, schnell etwas zu essen. Sie ist die vielleicht einfachste Möglichkeit, den Kopf einmal auf Neustart zu setzen und mit neuer Energie in den Nachmittag zu starten. Und das Beste daran: Für eine gelungene Auszeit braucht es weder eine Yogamatte noch einen Termin im Kalender. Oft reichen schon ein paar kleine Veränderungen. Die Kunst, für 30 Minuten nicht erreichbar zu sein Manchmal scheint es, als würde die Welt stillstehen, wenn eine halbe Stunde lang nicht auf jede Nachricht reagiert wird. Die gute Nachricht: Sie tut es nicht. Die Mittagspause darf genau das sein, was ihr Name verspricht – eine Pause. Ohne E-Mails, ohne Chatfenster und ohne den ständigen Blick auf das Smartphone. Eine kleine Unterbrechung wirkt oft erstaunlich erfrischend. Ob ein kurzer Plausch mit Kolleginnen und Kollegen, ein paar Minuten Abstand vom Bildschirm oder etwas Warmes in der Tasse – oft sind es gerade die kleinen Dinge, die den Arbeitstag angenehmer machen. Essen verdient Aufmerksamkeit Im Büroalltag passiert es schnell: Das Essen steht bereit, irgendwo ploppt eine neue Nachricht auf und am Telefon kündigt sich die nächste Rückfrage an. Wenige Minuten später ist der Teller leer – und die Pause irgendwie auch. Zwischen Bildschirm, Telefon und To-do-Liste wird Essen oft zur Nebensache. Schade eigentlich. Denn eine Mahlzeit hat etwas Besseres verdient, als nebenbei abgearbeitet zu werden. Die berühmte „kurze Rückfrage“ kann meistens noch ein paar Minuten warten. Die E-Mail ebenfalls. Und die nächste Aufgabe läuft nicht weg. Für die Dauer einer Mahlzeit darf deshalb ausnahmsweise einmal nur gegessen werden. Das macht die Pause zwar nicht länger, aber oft deutlich angenehmer. Abwechslung statt Käsebrot-Monotonie Wer regelmäßig im Büro isst, kennt das Problem: Das Käsebrot ist irgendwann einfach nur noch ... das Käsebrot. Da kommt etwas Abwechslung gerade recht. Die GEFRO Suppenpausen bringen Vielfalt in die Büropause und machen es leicht, immer wieder neue Geschmacksrichtungen zu entdecken. Mal darf es die würzige Pilz-Champignon-Suppe sein, mal die Süße Knolle mit Süßkartoffel oder die Grüne Hülle mit Erbsen und Lauch. Wer es etwas ausgefallener mag, greift zu Tom Soja, Rote Bete, Taste of Asia oder Gazpacho. So sieht die Pause nicht jeden Tag gleich aus. Und manchmal reicht schon eine andere Sorte in der Tasse, um etwas Abwechslung in den Arbeitsalltag zu bringen. Die Zubereitung bleibt dabei erfreulich unkompliziert: heißes Wasser dazu, umrühren und schon ist die Pause serviert. Kleine Pause, große Wirkung Nicht jede Pause muss perfekt geplant sein. Manchmal reicht schon ein wenig Abstand zum Arbeitsalltag, eine warme Mahlzeit oder ein paar Minuten, in denen nicht gleich die nächste Aufgabe im Mittelpunkt steht. Denn oft sind es die kleinen Unterbrechungen, die einen Arbeitstag angenehmer machen. Und wer weiß: Vielleicht wird die Pause dadurch sogar zum Highlight des Tages – noch vor dem Feierabend. Viele Grüße aus Memmingen Dr. rer. nat. Rita Hein