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GEFRO-Blog

Frühjahrsmüdigkeit – wir sagen ihr den Kampf an!

Frühjahrsmüdigkeit – wir sagen ihr den Kampf an!

Alle Jahre wieder klopft die Frühjahrsmüdigkeit an: Wir sagen warum und haben die besten Tipps gegen den Hänger im Frühling! Eigentlich müsste unser Körper jetzt nur so strotzen vor Energie und Kraft. Die Tage werden länger, die Sonnenstrahlen wärmen die Böden und die Natur erwacht. Doch was ist mit uns los? Jeder zweite klagt über die sogenannte Frühjahrsmüdigkeit! Antriebslosigkeit und Kreislaufbeschwerden machen uns den Alltag schwer. Lesen Sie hier die besten Tipps im Kampf gegen die Frühjahrsmüdigkeit! Was ist Frühjahrsmüdigkeit? Wie äußert sich Frühjahrsmüdigkeit? Wie entsteht Frühjahrsmüdigkeit? Wie lange hält Frühjahrsmüdigkeit an? Frühjahrsmüdigkeit erfolgreich bekämpfen Frische Luft hilft uns auf die Beine Mit Sport in den Tag starten Vitamine naschen Tee reduziert die Frühjahrsmüdigkeit Rezepte gegen die Frühjahrsmüdigkeit Was ist Frühjahrsmüdigkeit? Wie äußert sich Frühjahrsmüdigkeit überhaupt? Kennen Sie das auch? Sie möchten mit guten Vorsätzen ins neue Jahr starten und schon nach wenigen Wochen fühlen Sie sich antriebslos? Damit sind Sie nicht allein! Umfragen ergeben immer wieder, dass jeder zweite unter den Symptomen der Frühjahrsmüdigkeit leidet. Lethargisch, träge und mit wackeligem Kreislauf wünschen wir uns am liebsten auf die Couch mit einer schönen Tasse Tee. Und das, obwohl draußen schon die ersten Eisdielen öffnen? Jeder zweite Mensch leidet unter den Symptomen der Frühjahrsmüdigkeit In dieser Zeit gähnen die Menschen vermehrt. Haben Sie das schon mal beobachtet? Vielleicht haben Sie auch schon beobachtet, dass die Menschen in dieser Zeit vermehrt gähnen? Gucken Sie sich mal um, in Bus oder S-Bahn oder bei den Kolleg:innen: Der Grund dafür ist die Produktion des Schlafhormons Melatonin. Ist im Winter der Spiegel im Blut hoch, wird bei mehr Licht, also längeren Tagen, die Produktion langsam wieder zurückgefahren. Diese Umstellung spürt unser Körper und er lässt uns deutlich öfter gähnen als in anderen Jahreszeiten. Wie entsteht Frühjahrsmüdigkeit und wie lange hält sie an? Es ist nicht schwer zu erklären, warum die Müdigkeit mit großer Regelmäßigkeit im Frühjahr ausbricht: In unseren Breiten verabschiedet sich der Winter in den Monaten Februar und März, sonnige und wärmere Wochen folgen. Dieser klimatische Wandel gehört zwar schon immer zu uns, doch muss sich unser Körper jedes Jahr neu darauf einstellen. Unser Körper muss sich jedes Jahr neu auf den klimatischen Wandel einstellen Durch diese ungewohnte, angenehme Wärme weiten sich unsere Blutgefäße, der Blutdruck fällt. Das wiederum sorgt für diese typische Frühjahrsmüdigkeit. Und das kann durchaus ein, zwei oder mehr Wochen andauern. Hier gibt es keine Faustregel. Wetterfühlige Menschen zum Beispiel kämpfen länger damit. Und sollten Sie dazu gehören, wird es jetzt Zeit, dagegen anzugehen. Frühjahrsmüdigkeit erfolgreich bekämpfen – unsere Tipps für Sie! Wir möchten mit Ihnen zusammen dem Winter Ade sagen und klären kurz, wie Sie am besten dagegen angehen können! Dazu legen Sie sich am besten einen kleinen „Werkzeugkoffer“ voller individueller Instrumente bereit – Sie werden ihn ja wahrscheinlich im nächsten Jahr wieder brauchen! Also gerne abspeichern und rechtzeitig vorbeugen. Werkzeug 1: Frische Luft ist ein wesentlicher Faktor Raus mit Ihnen - die frische Luft regt Durchblutung an und stärkt das Immunsystem Nutzen Sie die Kraft frischer Luft! Denn wenn der Sauerstoffgehalt im Raum sinkt, muss sich unser Körper mehr anstrengen, um volle Leistung zu bringen. Das wiederum raubt uns Energie, es macht müde und träge. „Raus mit euch“ – wie es schon zu Schulzeiten immer von den Lehrern hieß. So gilt auch heute noch: die frische Luft regt die Durchblutung an und stärkt so unser Immunsystem. Kopfschmerzen und Müdigkeit werden weniger oder verschwinden sogar ganz. Unserem Körper zuliebe sollten wir täglich einen kurzen Spaziergang an der frischen Luft machen. Als Faustregel gilt: Schönes Wetter ausnutzen und ausgiebig im Grünen laufen (auf gutes Schuhwerk achten!). Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung. Doch seien Sie vorsichtig – es reichen durchaus 60 Minuten, wenn es der Wettergott nicht gut mit Ihnen meint. Und bei Frost kommt man mit 30 Minuten aus … muten Sie Ihrem Körper nicht zu viel zu! Wenn die Zeit für einen kleinen Spaziergang nicht reicht, lüften Sie Ihren Büroraum gut. Werkzeug 2: Sport im Kampf gegen die Frühjahrsmüdigkeit Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, nach dem Winterschlaf mit Ihrem Ausdauersport zu beginnen. Der (Wieder-) Einstieg sollte aber nicht mit voller Kraft starten. Geben Sie Ihrem Körper etwas Zeit, sich auf die neue Situation einzustellen. Ausdauersport ist genau das Richtige gegen Frühjahrsmüdigkeit Wärmen Sie sich sorgfältig auf, dadurch vermindern Sie die Gefahr für Verletzungen. Steigern Sie langsam die Intensität, gewöhnen Sie Ihren Körper an die Belastung. Wählen Sie einen guten Mix, der Ihnen Spaß macht: Als Beispiel 2 Minuten Walking – 1 Minute Laufen – 2 Minuten Walking – 1 Minute Laufen usw. Beginnen Sie zunächst mit 10 bis 15 Minuten und steigern Sie von Woche zu Woche Ihr Trainingsprogramm. Unser Tipp: besser unterfordern als überfordern. Wenn Sie das Gefühl haben, Sie möchten wieder loslegen, dann machen Sie das. Wenn die Beine allerdings noch schwer sind, dürfen Sie auch in der Pause bleiben. Vermeiden Sie Muskelkater und legen Sie ausreichend Pausen ein. Vergessen Sie nicht: es ist IHR Trainingsprogramm, Sie dürfen es ganz nach Ihren Möglichkeiten entwerfen! Werkzeug 3: Jetzt mit Vitaminen boostern Ab in die Sonne, denn jetzt gibt es von Mutter Natur das Vitamin D. Und das brauchen wir für Knochen- und Zahngesundheit. Zusätzlich unterstützt Vitamin D die Funktion unseres Immunsystems bei. Ein intaktes Immunsystem ist die wichtigste Verteidigung unseres Körpers gegen Krankheitserreger und fremden Stoffen. Doch mit dem Sonnenvitamin allein ist es nicht getan. Vitaminbooster - ein wichtiges Werkzeug, womit wir die Frühjahrsmüdigkeit bekämpfen können Das wasserlösliche Vitamin C zum Beispiel ist ein guter Partner während Ihres Sportprogramms. Eine gute Versorgung mit Vitamin C unterstützt nicht nur das Immunsystem, sondern trägt zur Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung bei. Darüber hinaus ist es wichtig für unser antioxidatives Schutzsystem: Es trägt dazu bei, die Zellen vor oxidativem Stress zu schützen. Achten Sie darauf, dass Sie täglich Vitamin C in kleinen Dosen zu sich nehmen. Unser Körper kann nämlich Vitamin C nicht speichern. Frisches Obst, auch in Form von Säften, aber auch rohes Gemüse sind Quellen dafür. Ein Ingwer-Shot weckt Ihre Lebensgeister Unser Tipp: Ein Ingwer-Shot, so wie er im Handel zu finden ist, oder selbstgemacht, weckt Ihre Lebensgeister. Die feine Schärfe des Ingwers und die Frische von Zitrone oder Orange sind ein ausgesprochen leckeres Team und vertreiben den Winter-Blues! Werkzeug 4: Tee – gute Kräuter und Samen gegen die Müdigkeit Kennen Sie Sanddorn-Tee? Die orange-rote Frucht schmeckt frisch gepresst sehr sauer und ist wahrscheinlich deshalb vielen noch gar nicht bekannt. Sanddornbeeren gehören zu den Vitamin-C-reichsten Früchten des Nordens, werden daher auch gerne als Zitrone des Nordens bezeichnet. In 100 g frischen Beeren stecken 450 mg Vitamin C. Beliebt ist die Frucht bei Vegetariern und Veganern, denn Sanddorn ist eine gute Quelle für Vitamin B12.  Sanddorn Tee schmeckt sehr sauer - ausprobieren lohnt sich Unser Tipp: Beginnen Sie mit einem Tee. Gießen Sie dazu die getrockneten Sanddornbeeren mit heißem Wasser auf und lassen den Sud ziehen. Aromatisieren Sie diesen Tee mit Zitronen- und Orangenschalen oder auch Gewürzkräutern (ganz nach Geschmack), Sie werden überrascht sein! Dieser Sud eignet sich auch für den Sommer – servieren Sie den Tee mit Eiswürfeln kalt in einer Karaffe und sparen Sie so die unnötigen Kalorien von Limonaden und Säften. Unsere Rezeptideen gegen die Frühjahrsmüdigkeit 1. Bärlauch-Risotto mit Spargel und Pesto Verde Grün, grün, grün – ein echter Frühlingskracher! Gute Nachrichten für Risotto-Fans: Im GEFRO Sortiment findet sich auch ein Steinpilz Risotto, das den italienischen Klassiker leicht gelingen lässt. Rundkornreis, Gewürze und getrocknete Steinpilze kochen ca. 20 bis 25 Minuten und werden dann in der richtigen Konsistenz mit weiteren Gemüsewürfeln oder einem Pesto verfeinert. Ein Risotto ist so variantenreich wie kaum eine andere Beilage – und kann zu jeder Jahreszeit eine tolle Vor- oder auch Hauptspeise sein. In unserem Rezept in der GEFRO-Rezeptdatenbank stellen wir Ihnen ein Bärlauch-Risotto vor. 2. Frühlingskräutersalat mit Kohlrabi, Grapefruit und Pinienkernen. Vitamine, Kräuter und bestes Omega-3-Basilikumöl – so gelingt der Kampf gegen die Müdigkeit Sieben Kräuter sorgen für eine regelrechte Geschmacksexplosion in Ihrer Küche! Die sogenannten „Frankfurter Kräuter“ haben in der „Grünen Soße“ der Hessen schon fast Weltruf und sollten im Frühling auch auf Ihrer Speisekarte nicht fehlen. Die unterschiedlichen Aromen der frischen Kräuter werden von uns heute in einem Salat zum Highlight. Petersilie, glatt oder kraus, Borretsch, robust und gurkenähnlich, Sauerampfer, hellgrün und mit herzförmigen Blättern, Kerbel, eher zart und anisartig, Kresse, scharf und würzig, Pimpinelle, erfrischend und der klassische Schnittlauch, leicht scharf und zwiebelartig.Ein Vitamin-Booster und Augenschmaus – lassen Sie sich das nicht entgehen. 3. Zitronenhuhn auf Kopfsalat mit KräuterdressingBester Sparingspartner für das Sportprogramm: Ein fettarmes Zitronenhühnchen Nicht immer kann man in Ruhe zuhause vorbereiten und essen. Wenn es auch im Büro lecker und gesund sein soll, bietet sich das langsam gegarte Hühnerbrustfilet an. Es wird abgekühlt in Scheiben geschnitten und bildet das butterzarte Topping auf Ihrem Salat! Wir empfehlen Kopfsalat, frisch vom Feld und eine Marinade aus den GEFRO Gartenkräutern und einem hochwertigem, nativen Olivenöl Extra. Genießen Sie die Frische der Zitrone! Ein fitter Start in den Frühling – wir wünschen Ihnen viel Erfolg! Es sind die kleinen Schritte, die es uns möglich machen, die Frühjahrsmüdigkeit zu überwinden. Und am besten geht so ein kurzes Weck-Programm zusammen mit Ihrem Lieblingsmenschen. Oder Lieblingstier – denn auch Ihr Hund freut sich über eine Sonderration Gassi-Gehen an der frischen Luft! "Und nicht vergessen: Kochen Sie gut und vor allem wieder mehr selbst. Bereiten Sie für Ihre Mittagspause im Büro Salate und Snacks vor und verzichten Sie auf schwere, fettreiche Speisen!" Ich freue mich auf Ihre Erfahrungen und Fragen, schreiben Sie gerne! Herzlich, Sabine Humpert Journalistin und begeisterte Hobbyköchin mit grünem Daumen

Der Hautalterung entgegen wirken - Tipps für eine strahlende, gesunde Haut

Der Hautalterung entgegen wirken - Tipps für eine strahlende, gesunde Haut

Die Haut stellt eines der bedeutendsten Organe unseres Körpers dar und erfüllt dabei unterschiedliche lebenswichtige Funktionen.Der folgende Beitrag enthält Wissenswertes über den Aufbau der Haut und die verschiedenen Faktoren, über die wir direkten Einfluss auf unsere Haut und den Hautalterungsprozess nehmen können. Erfahren Sie, was Sie im Alltag für eine gesunde, strahlende Haut tun können. Der Aufbau der Haut - die drei Hauptschichten Der Hautalterung entgegen wirken - Tipps für eine gesunde Haut Hygiene Bewegung Maßvoller Genussmittelkonsum Harmonie zwischen Körper und Seele Ernährung Was braucht die Haut von innen? Wasser Makronährstoffe Mikronährstoffe Nichts ist uns so nahe, wie unsere Haut. Würden wir im wahrsten Sinne des Wortes „aus der Haut fahren“ und diese dann wiegen und vermessen, kämen wir auf ca. 10 kg Gewicht und eine Fläche von ungefähr zwei Quadratmetern.Und diese zwei Quadratmeter sind unumstritten ein Wunderwerk der Natur. Von wegen „faule Haut“: Unsere Haut ist Ummantelung, Schutzhülle, Kontaktfläche, Schweiß- und Schleimproduzent, Ausscheidungsorgan, Temperaturregler und Visitenkarte. Sie ist robust und gleichzeitig empfindsam. Als Spiegel der Seele kann die Haut sogar Gefühle sichtbar machen. Jemand wird blass vor Schreck, rot vor Wut oder schwitzt vor Angst. Ein Erlebnis fährt uns „unter die Haut“ oder, der Stress mit Kollegen ist „zum aus der Haut fahren“. Der Aufbau der Haut - die drei Hauptschichten Die Haut (Cutis) besteht aus drei Hauptschichten, die wiederum in sich geschichtet sind. Jede Schicht erfüllt unterschiedliche Aufgaben. Die Oberhaut (Epidermis) ist eigentlich eine gefäßfreie Hornschicht, die ständig abgetragen und von ihrer Unterseite heraus erneuert wird. Die Epidermis schützt vor Umwelteinflüssen, wie Sonne, Kälte und Wasser und ist Schutzbarriere gegen eindringende Keime. Je nach Belastung ist die Epidermis unterschiedlich dick. An den Augenlidern beispielsweise beträgt die Dicke nur 0,03 bis 0,05 mm. An den Fußsohlen oder den Innenflächen der Hände kann die Oberhaut bei starker Belastung auch mehrere mm dick werden. Die Lederhaut (Dermis) ist die mittlere der drei Hautschichten. Diese Hautschicht liefert bei tierischen Häuten das Leder. Daher kommt wohl der Name Lederhaut. Sie ist durchzogen von Kollagen- und Bindegewebsfasern, die der Haut ihre Elastizität verleihen. Talgdrüsen erhalten die Haut weich und geschmeidig. Die Schweißdrüsen der Lederhaut kühlen den Körper durch Verdunstung. Der Schweiß ist leicht sauer und wirkt dadurch antibakteriell. Die Unterhaut (Subcutis) besteht aus Bindegewebskammern, die Wasser und Fett speichern und den Köper gegen Druck von außen schützen. Das Fettgewebe dient als Energiespeicher. In Hungerzeiten kann dieses Depotfett schnell ans Blut abgegeben werden. In einem Quadratzentimeter Haut finden sich etwa 600.000 Zellen, 5.000 Sinneszellen, 4 Meter Nervenbahnen, 100 Schweißdrüsen, 1 Meter Blutgefäße, 15 Talgdrüsen, 5 Haare und 150.000 Pigmentzellen. Tipps für eine gesunde Haut - der Hautalterung entgegen wirken Eine schöne, glatte Haut, feste Fingernägel, seidige Haare sind ein Spiegel unserer Gesundheit und unseres Lebensstils. Doch mit zunehmendem Alter hinterlässt die Zeit Spuren auf unserer Haut. Es zeigen sich Fältchen, Pigmentflecken und die Elastizität lässt nach. Wie schnell die Hautalterung fortschreitet, ist von inneren (intrinsischen) und äußeren (extrinsischen) Faktoren abhängig. Den intrinsischen Faktor, unsere genetische Veranlagung können wir nicht beeinflussen. Aber wie schnell wir äußerlich altern hängt ganz wesentlich davon ab, wie wir uns verhalten, wo wir leben und wie wir mit und selbst und unserer Umwelt umgehen. Laut wissenschaftlicher Studien beträgt der Einfluss der Gene nur ca. 30%. Hautalterung wird dagegen zu 70% durch extrinsische Faktoren bestimmt. Und hierfür kann jeder einzelne Verantwortung übernehmen. Sorgfältige Hygiene Das A und O für eine gesunde Haut ist richtige Reinigung und Pflege. Make-up, Schweiß und Hautfette müssen täglich entfernt sein, damit die Poren nicht verstopfen und Bakterienvermehrung keine Chance hat. Genügend Bewegung, am besten an der frischen Luft Regelmäßige Bewegung an der Luft fördert die Durchblutung, das bedeutet: die Haut wird besser mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt. Und wenn man dabei noch ins Schwitzen kommt, wird die Bewegung gar zur Schönheitskur. Über den Schweiß werden abgestorbene Hautzellen und Giftstoffe ausgeschieden. Und Schweiß enthält körpereigene Lipide (Fette), die wie eine Körperlotion wirken. Eine Einschränkung bei der Bewegung an der Luft gibt es aber: Die Sonne hebt zwar die Stimmung und ist auch für die Produktion von Vitamin D wichtig, aber UV Strahlen sollten nicht auf die ungeschützte Haut treffen. Diese Strahlen schädigen die Kollagenstruktur der Haut und begünstigen die Bildung freier Radikale. Selbstbeschränkung beim Genussmittelkonsum Alkohol entwässert die Haut und entzieht ihr zusätzlich wichtige Nährstoffe. Dadurch wird eine vorzeitige Faltenbildung begünstigt. Ebenso schwächt das Genussmittel das Bindegewebe und die Haut verliert an Elastizität. Auch die Spannkraft geht mit zunehmendem Alkoholgenuss verloren. Das führt dazu, dass das Gesicht anschwillt und der Mensch aufgedunsen wirkt. Auch das Rauchen beschleunigt die Hautalterung. Nikotin und Kohlenmonoxid bewirken eine Verengung der Blutgefäße, die Zellen werden schlechter durchblutet und nicht genügend mit Nährstoffen versorgt. Die Haut wird fade und blass. Zusätzlich wird durchs Rauchen das Bindegewebseiweiß Kollagen schneller abgebaut und langsamer aufgebaut. Die Haut wird schlaff und entwickelt schneller Falten. Harmonie zwischen Körper und Seele Alles was der seelischen Gesundheit schadet, schadet auch der Haut. Psychische Belastungen und Dauerstress gehen unter die Haut und lassen diese schneller altern. Sicherlich ein guter Grund, sich im Alltag immer wieder kleine Ruheinseln zu schaffen, die den Kopf frei machen und den Alltag entschleunigen. Nicht vergessen werden sollte auch der Schönheitsschlaf. Jeder weiß, dass man nach einer durchwachten Nacht mit dunklen Augenringen und blasser Haut vor dem Spiegel steht. Umgekehrt strahlt das Gesicht nach einer erholsamen Nacht und sieht frisch und rosig aus. Die Haut nutzt die Ruhephase der Nacht. Wachstumshormone kurbeln die Regeneration der Hautzellen an. Neues Bindegewebe kann sich bilden und Feuchtigkeit speichern. Gesunde, ausgewogene Ernährung Erinnern Sie sich? Unsere Haut ist Ummantelung, Schutzhülle, Kontaktfläche, Schweiß- und Schleimproduzent, Ausscheidungsorgan, Temperaturregler und Visitenkarte. Dieser Menge an Funktionen und Aufgaben ist nur eine gesunde Haut gewachsen. Und damit sie gesund bleibt ist sie ständig auf eine ausreichende Versorgung mit Flüssigkeit, Nährstoffen, Vitaminen, Mineralien und bioaktiven Pflanzenstoffen angewiesen.# Was braucht die Haut von innen? Machen Sie Wasser zu Ihrem Lieblingsgetränk Der menschliche Körper besteht zu fast 70% aus Wasser. Den wichtigsten Stoff, den der Mensch zum Leben braucht, nämlich Sauerstoff, nehmen wir über den Atemreflex ohne bewusstes Zutun auf. Somit wird Wasser zum wichtigsten Element, das wir bewusst zuführen müssen, um zu überleben. Zur Wasserflasche muss man greifen. Und zwei oder drei Flaschen sollten täglich leergetrunken werden. Zu wenig Wasser kann nicht nur Konzentrationsstörungen und Kopfschmerzen auslösen - auch die Haut reagiert. Das Gewebe wird weniger durchblutet, trocknet aus und verliert an Elastizität. Eine Studie der Berliner Charité bestätigt, dass die Haut bereits zehn Minuten nach dem Trinken besser durchblutet und mit Sauerstoff versorgt wird. Und wem das Wasser auf Dauer zu fade wird, der kann es einfach aromatisieren. Mittlerweile ist daraus sogar ein Trend geworden. Heute spricht man vom Infused Water. Zum Aromatisieren eignen sich Kräuter, Obst, Gemüse oder Gewürze. Rezeptideen für Wasser mit Geschmack gibt es viele und der eigenen Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Makronährstoffe Von den drei Makronährstoffen, Kohlenhydrate, Eiweiß und Fett sind die Kohlenhydrate nicht essentiell. Unser Körper ist in der Lage, Kohlenhydrate selbst aus anderen Energiequellen zu gewinnen. Ein Übermaß an Kohlenhydraten, vor allem Zucker, lässt die Haut sprichwörtlich „verzuckern“. Bei einer stetigen sehr Kohlenhydrat lastigen Kost kann es im Körper zu einer biochemischen Reaktion, der sogenannten Glykation kommen. Dabei reagieren Zucker unkontrolliert und ohne Beteiligung von Enzymen mit Proteinen und Fetten. Die dabei entstehenden Stoffwechselendprodukte schaden nicht nur der Haut, sondern dem ganzen Körper. Reagiert der Überschuss an Zucker in Blut mit den Kollagen- und Elastinfasern erschlafft die Haut und Faltenbildung wird beschleunigt. Wenn es um Zucker geht, sollte man kein Verbot aussprechen, sondern vom unkontrollierten Konsum zum bewussten Genießen kommen. Die Makronährstoffe Fett und Eiweiß sind für den Körper und somit auch für die Haut essentiell und müssen mit der Nahrung zugeführt werden. Die Bausteine der Fette sind die Fettsäuren. Man unterscheidet zwischen gesättigten, einfach ungesättigten und mehrfachungesättigten Fettsäuren. Gesättigte und einfach ungesättigte Fettsäuren kann der Körper selber aufbauen. Mehrfach ungesättigte Fettsäuren sind dagegen essentiell, d.h. sie müssen mit der Nahrung zugeführt werden. Bei den mehrfach ungesättigten Fettsäuren unterscheidet man zwischen Omega-6- und Omega-3-Fettsäuren. Beide sind lebensnotwendig und haben bedeutende Funktionen in unserem Körper. Omega-6-Fettsäuren kommen reichlich in verschiedenen Pflanzenölen vor, Omega-3-Fettsäuren dagegen finden sich hauptsächlich in fetten Seefischen, wie Lachs oder Makrele und im geringen Anteil auch im Raps-, Walnuss- oder Leinöl. Für den Körper ist es wichtig, dass diese beiden Fettsäuren in einem richtigen Mengenverhältnis stehen. Wissenschaftler fordern eine Relation von fünf Teilen Omega-6 zu einem Teil Omega-3-Fettsäure. Erst dann entfaltet sich die schützende Wirkung auf die Haut und die gesamte Gesundheit. Die Epidermis ist mit einem dünnen Fettfilm überzogen. Omega-6 und Omega-3 Fettsäuren sind Bestandteil dieser sogenannten Lipidschicht, die die Haut vor Austrocknung schützt. Aber nicht nur die Fettsäuren im Fett sind notwendig. Die fettlöslichen Vitamine A, D, E und K werden im Darm gemeinsam mit Fetten absorbiert. Und besonders Vitamin A und E sind für die Gesunderhaltung der Haut sehr unentbehrlich. Ohne Eiweiß (Proteine) auf dem Teller geht es nicht. Eiweiße setzen sich aus verschiedenen Bausteinen, den Aminosäuren zusammen. Einige Aminosäuren kann der Körper selber herstellen, andere müssen mit der Nahrung zugeführt werden, sie sind essentiell. Eiweiße steuern unzählige Prozesse im Körper. Eiweiß dient unter anderem dem Aufbau von Kollagen, das die Struktur unserer Haut, Knochen und auch des Bindegewebes bestimmt. Die Qualität des Proteins wird über die biologische Wertigkeit bestimmt. Diese biologische Wertigkeit gibt an, wieviel Körpereiweiß aus 100 g des zugeführten Nahrungsproteins vom Organismus aufgebaut werden kann. Je mehr ein Nahrungsprotein dem Bedarf des Menschen an essentiellen Aminosäuren entspricht, desto höher ist die biologische Wertigkeit des Proteins. Tierisches Protein z.B. aus Milchprodukten, Fisch, Fleisch oder Geflügel ist von einer hohen biologischen Wertigkeit. Aber auch pflanzliches Eiweiß aus Getreide, Hülsenfrüchten oder Kartoffeln liefern uns hochwertiges Nahrungsprotein. Pflanzliche Eiweißquellen haben den Vorteil, dass wenig Cholesterin, Purin und Fett enthalten sind. Die biologische Wertigkeit des Nahrungsproteins lässt sich erhöhen, wenn wir bestimmte Nahrungsmittel geschickt kombinieren. Wichtig ist, zu den Mahlzeiten unterschiedliche Proteinquellen zu nutzen. Abwechslung ist gefragt, damit sichergestellt ist, dass dem Körper alle essentiellen Aminosäuren zur Verfügung stehen. Mikronährstoffe Zu den Mikronährstoffen zählen Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente. Der Körper kann Mikronährstoffe größtenteils nicht selber herstellen, wie die mehrfachungesättigten Fettsäuren und bestimmte Aminosäuren müssen sie mit der Nahrung zugeführt werden. Vitamine und Mineralstoffe beteiligen sich an unzähligen Stoffwechselprozessen und nehmen damit Einfluss auf die Gesunderhaltung der Haut. Nicht vergessen sollte man den Einfluss der sekundären Pflanzenstoffe auf unser Wohlbefinden und Hautgesundheit. Die sekundären Pflanzenstoffe kommen nur in sehr geringen Konzentrationen vor und zeichnen sich durch unterschiedlichste Funktionen aus. Der Mensch nimmt mit einer guten Mischkost täglich ungefähr 1,5 g sekundäre Pflanzenstoffe auf. Diese Menge setzt sich aus vielen Tausend Einzelsubstanzen zusammen. Die Bedeutung der sekundären Pflanzenstoffe für unseren Organismus wurde lange unterschätzt. Diese Stoffe gehören zwar nicht wie die Vitamine zu den essentiellen Nährstoffen, aber dennoch besitzen sie schützende und gesundheitsfördernde Wirkungen. Man unterteilt bioaktive Pflanzenstoffe aufgrund ihrer chemischen Struktur in verschiedene Stoffklassen: Farbstoffe, Bitterstoffe, Duft und Aromastoffe und andere mehr. Eine Beschreibung aller Vitamine, Mineralstoffe und sekundären Pflanzenstoffe würde den Rahmen des Blogbeitrages sprengen. Letztlich ist es auch nicht notwendig zu wissen, welche gesunden Wirkstoffe man durch den Verzehr von Obst und Gemüse aufnimmt, sondern entscheidend ist, dass man weiß, dass jede Portion Obst oder Gemüse kombiniert mit wertvollen Ölen und Eiweißen einen wahren Cocktail an Schutzstoffen für unsere Haut und unseren ganzen Körper liefert. Schon Hippokrates (460 -370 v.Chr.) sagte: „Eure Nahrungsmittel sollen eure Heilmittel sein.“ Egal, ob Vegetarier, Veganer oder Mischköstler, für alle gilt: Bringt Farbe und Abwechslung auf den Tisch. Den Bedarf an Nährstoffen kann man am besten mit einer großen Ernährungsvielfalt decken. Schon kleinste Mengen dieser Stoffe können in unserem Körper eine bedeutende Wirkung entfalten und sich so indirekt auf die Gesunderhaltung unserer Haut auswirken. In diesem Sinne: „Bleiben Sie gesund und fühlen Sie sich wohl in Ihrer Haut!“ Herzlich, Ihre Dr. rer. nat. Rita Hein, Heilpraktikerin und Ernährungsberaterin

Entspanntes Kochen mit Kindern

Entspanntes Kochen mit Kindern

Familienalltag zwischen Supermarkt und Herd - Erfahren Sie, wie Kinder ganz einfach und unkompliziert in die Alltagsaufgaben zwischen Supermarkt und Herd integriert werden können. Mit diesen 5 Tipps wird das Familienleben für Kinder und Eltern garantiert entspannter. 1. Entspanntes Kochen fängt vor dem Einkaufen an 2. Machen Sie Ihre Kinder neugierig 3. Kinder in die Küche! 4. Kleine Aufgaben, große Aufgaben 5. Tischdecken und Aufräumen gehört dazu Ich bin nicht die geborene Köchin und stehe bis heute eher ungern in der Küche. Mit unseren beiden Kindern (3 und 7 Jahre) hat sich meine Alltagsküche ziemlich verändert. Denn: Abwechslungsreich sollte unsere Ernährung schon sein... immer nur Fastfood, immer nur Lieferdienst oder Fertiggerichte...das wäre keine Option. Es hilft nichts: Es muss etwas selbst Gekochtes auf den Tisch. Auch dann, wenn beide Kinder zu Hause sind, Aufmerksamkeit von mir einfordern oder sich gerade gar nicht selber beschäftigen können. Mit ein paar einfachen Tricks kann man sich als Mama oder Papa das Leben viel einfacher machen. Was sich bei uns in der Familie bewährt hat, verrate ich Ihnen hier. :) 1. Entspanntes Kochen fängt vor dem Einkaufen an "Was wollen wir morgen Essen?" Kinder lieben diese Frage, denn natürlich möchte jeder sein Leibgericht auf dem Tisch sehen. Fragen Sie Ihre Kinder einfach, was auf dem Speiseplan der nächsten Tage stehen soll. Bei uns darf jeder seine Wünsche äußern - auch wenn es meist die gleichen sind :-) - und jeder darf auch sagen, was ihm gar nicht schmeckt. So findet man gemeinsam Gerichte, die für alle passen. Und die Kinder fühlen sich ernst genommen und planen und kochen viel lieber mit. Eine clevere Hilfe ist die Rezepte-App von GEFRO. Dort können Sie mit schlauen Filtern Ihre Lieblingsrezepte finden: Es können einzelne Zutaten ausgeschlossen, die Zubereitungsdauer eingegrenzt oder der Schwierigkeitsgrad gewählt werden. Und Ihre persönlichen Lieblingsrezepte können Sie ganz einfach speichern, damit Sie sich beim nächsten Mal gleich zur Hand haben. Unbedingt probieren! 2. Machen Sie Ihre Kinder neugierig Klar ist: Wer essen will, muss einkaufen gehen! Wenn der Plan für den oder die nächsten Tage steht, kommt man oft um einen Besuch im Supermarkt, Bio-Laden oder auf dem Wochenmarkt nicht herum.Beziehen Sie Ihre Kinder auch hierbei mit ein und fragen Sie: "Was brauchen wir für das Mittagessen?" - "Wie viel brauchen wir davon?" - "Was haben wir noch zu Hause?" - "Was fehlt uns?". Ein Einkauf kann so aufregend sein… Durch ihre Neugierde lassen sich Kinder auch für scheinbar alltägliche Dinge begeistern.Größere Kinder übernehmen dann das Einkaufszettel schreiben oder malen und forschen interessiert in den Tiefen des Vorratsschranks. Kleinere Kinder können helfen, indem sie die richtigen Produkte im Supermarkt suchen, in ihren Mini-Einkaufswagen und an der Kasse auf´s Band legen. Ältere Kinder können Produkte vergleichen und sich mit den Preisen befassen. Auf dem Wochenmarkt kann man Obst und Gemüse probieren, vor man sie kauft. Das macht Kinder selbständig! Und Sie zeigen Ihren Kindern nebenbei: Einkaufen gehört zu einem funktionierenden Familienalltag dazu und kostet Zeit. 3. Kinder in die Küche! Egal, wie klein sie waren - meine Kinder durften, sollten und wollten (oft) mit an den Herd.Als kleine Zwerge saßen sie im Hochstuhl an der Arbeitsplatte. Da konnten sie sehen, was ich tue und selbst auch richtig "nützlich" sein. ;-) Als unser Sohn 1,5 Jahre war, hat Papa ihm einen Lernturm gebaut. Auf dem war der junge Mann richtig groß und konnte viel besser mithelfen: Zutaten in die Pfanne geben, umrühren oder abspülen machte auf dem Lernturm viel mehr Spaß. Trauen Sie Ihren Kindern etwas zu! Vieles geht schon früher, als man als Erwachsener meint. Und im schlimmsten Fall, muss man die Küche und Kind eben sauber machen ;-) 4. Kleine Aufgaben, große Aufgaben Irgendwas gibt es für Kinder in der Küche immer zu tun. Testen Sie einfach aus, woran Ihr Kind Interesse hat und was schon gut klappt. Statten Sie Ihr Kind mit Arbeitskleidung Schürze aus und los geht´s.Lassen Sie Ihre Kinder z.B. Töpfe, Pfannen und Kochgeschirr suchen die Zutaten suchen, bringen und wiegen verschiedene Verpackungen, wie z.B. Milchkartons, Dosen, Tuben oder Tüten öffnen Obst und Gemüse waschen und schälen Eier schälen ein Ei aufschlagen: viele Kinder können das schon früh Öl in die Pfanne geben fertig geschnippelte Zutaten in die Pfanne geben und umrühren einfache Küchengeräte mit bedienen, wie einen Mixer an-/ausschalten Brühe anrühren die Speisen würzen das Salat-Dressing verfeinern und anrichten Pesto für die Nudeln selbst zubereiten wenn sie größer sind das Rezept vorlesen ....wenn das alles Nichts ist: Plastikdosen abspülen Und: Lassen Sie Ihr Kind anfassen und probieren! Wie unterschiedlich die gleichen Dinge roh und gekocht schmecken können…wie alles duftet…der Magen schon zu Knurren beginnt und die Vorfreude auf´s Essen wächst…einfach köstlich! Trotzdem brauchen Kinder klare Regeln, was nicht erlaubt ist: Herd und Backofen sind absolut tabu, ebenso wie das super-scharfe Tomatenmesser von GEFRO ;-) Sicherheit geht bei aller Experimentierlust vor. 5. Tischdecken und Aufräumen gehört dazu Wenn es auf dem Herd köchelt und brutzelt, können Kinder beim Tischdecken helfen. Welches Geschirr und Besteck brauchen wir für unser Mittagessen? Wie viele Teller brauchen wir? Selbst beim Tischdecken gibt es einiges zu bedenken. Und dann ist es endlich soweit: Das selbst gekochte Gericht steht auf dem Tisch. Sparen Sie nicht mit Lob, wie GUT es schmeckt! Nach dem Essen müssen dreckige Teller in die Spülmaschine, der Tisch und die Küche sauber gemacht werden...lassen Sie Ihren Ideen freien Lauf, Kinder wollen dabei sein und mitmachen. Wenn man ihnen die Zeit gibt, dies zu versuchen, werden sie später vielleicht eine echte Hilfe im Haushalt sein. Probieren Sie es aus, ich drücke Ihnen die Daumen! Mit welchen Tricks arbeiten Sie in der Küche, um Ihre Kinder mit einzubeziehen? Was hat gar nicht funktioniert? Ich freue mich auf Ihre persönlichen Erfahrungen in den Kommentaren. Das könnte Sie auch noch interessieren:

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Grundzubereitungsarten: Dämpfen, Dünsten, Schmoren

Grundzubereitungsarten: Dämpfen, Dünsten, Schmoren

Hier finden Sie den zweiten Teil unseres 1x1 der Grundzubereitungsarten. In dieser Serie widmen wir uns den gängigsten Zubereitungs-Begriffen und erklären deren Bedeutung: Dämpfen, Dünsten und Schmoren. Denn die verschiedenen Vorgänge unterscheiden sich oft nur in kleinen Details, die für das Ergebnis aber eine große Rolle spielen. Grundzubereitungsart Nr. 4: Das Dämpfen Beim Dämpfen handelt es sich um eine besonders schonende Garmethode, die sich für empfindliches Gemüse, fettarmen Fisch oder zartes Fleisch eignet. Hier werden die Lebensmittel in heißem Wasserdampf gegart. Der Vorteil davon ist, dass die Vitamine und Mineralien in den Produkten erhalten bleiben und das Gemüse nicht verwässert, sondern schön knackig bleibt. Für das Dämpfen benötigt man entweder einen Topf mit passendem Siebeinsatz, der das Gargut vom kochenden Wasser trennt, oder einen speziellen Dampfgarer. Um Lebensmittel zu garen, geben Sie etwas Wasser in den Topf und setzen dann das Sieb mit den gewünschten Zutaten darauf. Danach wird das Wasser auf Siedetemperatur (ca. 100°C) erhitzt. Hierbei ist es wichtig, dass auch das kochende Wasser unterhalb des Siebs bleibt. Grundzubereitungsart Nr. 5: Das Dünsten Vom Dünsten spricht man, wenn Lebensmittel im eigenen Saft oder mit nur wenig Flüssigkeit gegart werden. Speziell Produkte mit einem hohen Wassergehalt eigenen sich für diese Zubereitungsmethode. Dafür wird maximal so viel Wasser, Wein, Fond oder Brühe zugegeben, dass der Boden des Topfes oder der Pfanne bedeckt ist. Diese Art der Zubereitung eignet sich auch hervorragend für Diätkost, da sie sehr fettarm ist. Der Vorteil ist, dass vor allem empfindliche Produkte wie Fisch oder zartes Gemüse dabei den intensiven Eigengeschmack, Struktur und Farbe beibehalten. Das volle Aroma entfalten die Lebensmittel dadurch, dass sie im eigenen Saft garen und ihnen so nichts vom Geschmack entzogen wird. Grundzubereitungsart Nr. 6: Das Schmoren Schmoren bedeutet, dass man das Gargut zunächst scharf von allen Seiten anbrät. So entstehen Röstaromen, die beim anschließenden Garen in siedender Flüssigkeit für den charakteristischen, intensiven Geschmack sorgen. Diese Methode wird meistens für das Braten verwendet. Nachdem das Fleisch angebraten wurde, wird es mit Wein, Fond oder Brühe abgelöscht. Die Flüssigkeit sollte den Braten bedecken, damit das Fleisch beim weiteren Garen saftig bleibt. Zum Schmoren sollten auch Gemüse, Speck oder Pilze hinzugegeben werden, um den Geschmack zu intensivieren. Im geschlossenen Topf kann das Gargut auch über mehrere Stunden hinweg schmoren, so wird der Braten butterzart. Die übrige Flüssigkeit dient im Nachhinein als leckere Soßengrundlage. Im nächsten Teil des 1x1 der Grundzubereitungsarten stehen bei uns die Begriffe Sautieren, Grillen und Frittieren im Fokus. Haben Sie noch andere Begriffe, die Ihnen unklar sind? Wir freuen uns auf Ihre Anregungen. Weitere Tipps und Infos zum Thema Ernährung finden Sie in unserem GEFRO Shop in unseren Ernährungstipps oder in unseren GEFRO Journalen.

Frühling mit GEFRO

Frühling mit GEFRO

Können Sie das auch schon riechen? Es liegt eindeutig Frühling in der Luft! Die ersten Frühlingsgefühle haben auch uns schon längst erreicht. Deshalb haben wir uns Gedanken gemacht, was den Frühling so besonders und einzigartig macht. Und wie könnte der Frühling besser starten, als mit neuen frischen Frühlingsrezepten? Was bedeutet "Frühlingsgefühle"? "Frühlingsgefühle" ist ein Ausdruck, der die positive, oft romantische Stimmung beschreibt, die viele Menschen im Frühling verspüren. Wenn das Wetter wärmer wird, die Natur zu blühen beginnt und die Tage länger werden, fühlt sich oft alles frischer und lebendiger an. Diese Stimmung kann mit einer gesteigerten Lebensfreude, mehr Energie und manchmal auch mit romantischen Gefühlen oder einer Sehnsucht nach Liebe verbunden sein. Kurz gesagt, es beschreibt das Gefühl von Aufbruch, Erneuerung und Leichtigkeit. Lebensfreude und Optimismus: Der Frühling steht für Neuanfänge. Nach dem kalten, dunklen Winter wird es endlich wieder wärmer, die Sonne scheint öfter, und das Grün der Bäume und Blumen bringt uns zum Lächeln. Die frische Luft und das natürliche Licht haben eine beruhigende und gleichzeitig belebende Wirkung auf den Körper. Es fühlt sich an, als könnte alles möglich sein. Romantik: In dieser Zeit des Jahres sind auch die romantischen Gefühle oft intensiver. Die Kombination aus den längeren Tagen, dem schönen Wetter und dem allgemeinen Gefühl von Frische und Erneuerung fördert oft das Verliebtsein. Viele Menschen spüren ein starkes Bedürfnis, mehr Zeit draußen zu verbringen, romantische Spaziergänge zu machen oder einfach die Nähe zu anderen Menschen zu suchen. Energie und Aktivität: Der Frühling ist auch die Zeit, in der viele wieder aktiver werden. Die kalten Tage, in denen man sich unter einer Decke verkriecht, sind vorbei, und viele Menschen haben plötzlich wieder Lust auf Sport, Ausflüge oder andere Aktivitäten draußen. Es ist, als würde der Frühling eine neue Energie freisetzen, die uns motiviert, wieder mehr zu unternehmen. Veränderung und Neubeginn: Psychologisch gesehen ist der Frühling auch eine Zeit des Wandels. Es ist der Moment, in dem viele von uns das Gefühl haben, dass alte Muster und Gewohnheiten aufgebrochen werden können. Vielleicht setzen wir uns neue Ziele, starten Projekte oder nehmen Veränderungen in Angriff, die wir während der Wintermonate aufgeschoben haben. Es ist fast, als ob der Frühling nicht nur die Natur erneuert, sondern auch unsere Gedanken und Gefühle in Bewegung bringt. Diese Mischung aus Frische, Hoffnung und positiven Erwartungen macht den Frühling zu einer sehr besonderen Zeit des Jahres. Wie ist es bei Ihnen? Kennen Sie diese "Frühlingsgefühle" auch nur zu gut und haben sich genau in diesen Worten wieder finden können? Frühlingsrezepte mit GEFRO Was könnte den Frühlingsbeginn noch perfekt abrunden? Selbstverständlich die passenden Rezepte! GEFRO kann Ihnen dabei helfen! Hier finden Sie die beliebtesten Frühlingsrezepte von uns und unseren Stammkunden: Italian-Toast mit Spargel, Hollandaise und Parmaschinken Gewürzlachs auf Kartoffel-Spitzkohl Gegrillte Hähnchenbrust auf Radieschen-Rauke-Salat Frühlingsminestrone mit Pesto Verde Sie habe noch nicht genug? Schauen Sie gerne bei uns im GEFRO Shop vorbei und stöbern Sie durch unsere Rubrik Frühlingsrezepte. Für das perfekte Salat Dressing haben wir übrigens für Sie ganz exklusiv unser Salatdressing Gartenkräuter. Mit diesem Dressing gelingt Ihr Salat garantiert und die extra Portion Frühling ist inklusive. Frühling Ratz-Fatz auf Instagram Auf Instagram haben wir für Sie exklusive Ratz-Fatz Frühlingsrezepte, die Sie super schnell für Ihre Liebsten zaubern können. Ich wünsche Ihnen einen wunderschönen Frühlingsanfang! Viele Grüße aus Memmingen Simone Kuisle Social Media Team

Fastfood – verpönt und dennoch heißgeliebt

Fastfood – verpönt und dennoch heißgeliebt

Burger, Döner, Wok & Co. komplett vom Speiseplan verbannen?! Das muss gar nicht sein, denn mit einer cleveren Auswahl von Gerichten bzw. Kombination von Komponenten können Sie gelegentliches Fastfood ohne Reue genießen und dabei gleichzeitig Ihre Tages-Energiebilanz im Auge behalten. Welches Knowhow steckt dahinter und wie kann ich mit ein wenig Kniff die Kalorien in Schach halten? Die Antworten gibt’s im folgenden Blogbeitrag von Frau Dr. rer. nat. Rita Hein. Montag: McDonald's Dienstag: Dönerimbiss Mittwoch: Asia Grill Donnerstag: „rollender Fischwagen" Freitag: eine leckere GEFRO-Suppe Die Firma GEFRO findet man in einem Industriegebiet in Memmingen. Wer hier arbeitet, könnte sich an jedem Wochentag ein anderes, schnelles Mittagessen gönnen. Man müsste dafür nicht einmal 500 m gehen, jedoch vielleicht in der Warteschlange stehen, denn Fast Food ist beliebt, obwohl es nicht den besten Ruf hat. Fast Food - auf die Zusammenstellung der Speisen kommt es an Die Arbeitswoche beginnt, und in dieser Woche begleite ich an jedem Wochentag eine Kollegin oder einen Kollegen zur Imbissbude oder ins Fast Food Restaurant und philosophiere ein wenig über die Auswahl, die auf dem Teller landen könnte. Ich will nicht belehren, sondern nur die Sinne schärfen und zum Ausprobieren anregen. Montagmittag, - McDonald’s ist direkt neben GEFRO Katharina liebäugelt mit einem klassischen McMenü, zusammengesetzt aus einem Big Mac, einer großen Portion Pommes und 0,5 l Cola. Dieses Menü liefert 1170 kcal, deutlich mehr als ein Drittel des täglichen Bedarfs. Die Kalorien errechnen sich aus 152 g Kohlenhydraten, 32 g Eiweiß und 48 g Fett. Kein ausgewogenes Mittagessen, sondern wohl eher eine wahre Energiebombe hauptsächlich bestehend aus leeren Kohlenhydraten. Soll die Energiebilanz am Ende des Tages ausgeglichen sein, müssen die Kalorien am Rest des Tages sparsam verteilt werden. Burgermenü „Katharina, wenn du die Pommes durch einen zweiten Burger ersetzt, dann reduziert sich der Kohlenhydratanteil leicht, aber das Eiweiß steigt um 20 g. Eiweiß in der Nahrung regt die Ausschüttung von Glukagon, dem Gegenspieler von Insulin, an. Während zu viel Insulin Heißhunger auslöst und das Fettgewebe richtiggehend mästet, sorgt Glukagon dafür, dass die Fettverbrennung in Gang kommt. Eiweiß auf dem Speiseplan hat aber noch einen weiteren Vorteil: es senkt die Konzentration des appetitanregenden Hormons Ghrelin, während die Konzentration von Sättigungshormonen erhöht wird. Wenn du jetzt noch Mineralwasser statt Cola nimmst, sparst Du zusätzlich 55 g Kohlenhydrate und damit 220 kcal. Sind die Pommes ein „Muss“ bei deinem Menü, dann würde die Kombination von einem Big Mac mit einer Portion kleinen Pommes und einem Salat mit Balsamico Dressing die Balance zwischen Kohlenhydraten und Eiweiß deutlich verbessern und die Kalorienzahl verringern. Durch den Salat kommen sogar noch Mikronährstoffe hinzu, die das Fast Food Menü zusätzlich aufwerten“. Diese Variante wählt meine Kollegin tatsächlich aus. „Wir lassen die Tüte noch zu, liebe Katharina. Viele Menschen essen Burger und Co im Stehen oder sogar im Gehen. Wer Mahlzeiten jedoch sehr schnell hinunterschlingt, verpasst das Sättigungsgefühl, das erst nach ca. 20 Minuten einsetzt. Außerdem haben wir beide einen Salat als Beilage in unserer Tüte und der zwingt zum Hinsetzen. Denn ein Salat will aufgegabelt und dann auch noch gekaut werden. Dadurch verlangsamt sich das Esstempo und das natürliche Sättigungsgefühl kann sich bemerkbar machen, bevor ein zweiter Burger oder gar noch eine süße Verführung geordert wird“. Also zurück zu GEFRO. In einem Besprechungsraum habe ich vorab den Tisch mit schönen Servietten, Besteck und Gläsern eingedeckt. Mineralwasser und Zitronenscheiben zum Aromatisieren stehen bereit. So wird aus einem ungesunden, hochkalorischen Fast Food ein doch akzeptables Mittagessen, das wir in Ruhe genießen können. Dienstagmittag – der Dönerimbiss ist nur ein paar Schritte entfernt „Döner ist Döner“, meint Matthias auf dem Weg zum Imbiss. „Das stimmt nicht so ganz, lieber Matthias. Beim Döner variieren die einzelnen Zutaten und es gibt kein genormtes Gewicht. Die Kalorienzahl ist auch abhängig von der Fleischart, die verwendet wird. Lamm hat mehr Kalorien als Rind und Rind wiederum mehr als Geflügel. Mit durchschnittlich 600 - 800 kcal ist ein Döner kein Snack, sondern eine Hauptmahlzeit. Das Verhältnis von Kohlenhydraten zu Eiweiß beträgt ungefähr 2:1. Aufgewertet wird der Döner durch Kraut, Tomaten und Gemüse, die Mineralstoffe, Vitamine, sekundäre Pflanzenstoffe und Ballaststoffe liefern. Vorausgesetzt, dass qualitativ gutes Fleisch verwendet wird, ist das Ungesunde am Döner der Fladen, der nur leere Kohlenhydrate liefert“. Dönerteller „Soll ich den Döner jetzt ohne Brottasche essen?“, fragt Matthias. Der Imbiss hat einige Sitzplätze, deshalb schlage ich vor, einen Dönerteller zu wählen. Beim Dönerteller oder auch der Dönerbox gelingt es ganz leicht, die Kohlenhydrate und damit Kalorien zu reduzieren. Entweder ein Döner nur mit Gemüse, Salat und Soße. Oder auch ein Dönerteller mit ganz wenig Pommes oder nur ein paar Streifen Fladenbrot, dafür mehr Salat wäre eine gute Alternative zur Fladenbrottasche mit durchschnittlich 250 kcal. Der Mann hinter der Theke ist offen für unsere Wünsche, und so wird auch diese Mittagsmahlzeit durch unsere individuelle Auswahl aufgewertet. Der anfangs skeptische Matthias ist zufrieden und satt. Sein Kommentar: „Die Idee mit den Brotstreifen ist gut. Ich habe den Geschmack genossen, aber es braucht keine komplette Fladenbrottasche“. Mittwochmittag – der Asia Grill liegt in Sichtweite Miriam begleitet mich. Auch beim asiatischen Mittagsimbiss kommt es auf die Auswahl an, wenn es um Nährstoffgehalt und Kalorien geht. Uns beiden steht heute der Sinn nach Hühnchenfleisch. Nehmen wir die gebackene Hühnchenbrust, knusprig mit Ananas in süß-saurer Soße oder das Wok-Hühnerfleisch mit Gemüse in süß-saurer Soße? „Die Gerichte klingen zwar sehr ähnlich, aber die Unterschiede! Variante eins liefert allein über die Zubereitung (panieren und anschließend frittieren) und mit der süßen Ananas fast 1000 kcal, während mit der zweiten Variante nur ca. 480 kcal auf dem Teller landen. Die Gerichte aus dem Wok mit Hähnchen, Fleisch, Tofu oder Fisch liefern Eiweiß und durchschnittlich nur 440 bis 550 kcal. Bei den entsprechenden frittierten Varianten bleibt zwar der Eiweißgehalt, aber durch das Frittieren und Panieren erhöht sich die Kalorienzahl um mindestens 400 kcal. Auch Gerichte mit Erdnusssoße oder gebratene Reis- oder Nudelgerichte sind wahre Kalorienbomben“. Wokgericht Miriam und ich entscheiden uns für das Wok-Gericht und lassen es uns schmecken. „Und wenn es dann doch hin und wieder die frittierte Variante oder die knusprige Ente mit Erdnusssoße sein soll, dann kannst du ja vielleicht mit der Abendmahlzeit einen Ausgleich schaffen“, erkläre ich Miriam. Donnerstagmittag – der „rollende Fischladen“ steht gegenüber Heute habe ich für meinen lieben Kollegen Johannes eine Überraschung geplant. Johannes ist ein Gewohnheitsmensch. Donnerstags gibt es Backfisch mit Remoulade im Brötchen. An andere Fischgerichte traut er sich nicht heran. Er weiß, dass Fisch wertvolle mehrfach ungesättigte Fettsäuren enthält und regelmäßig auf dem Speiseplan stehen sollte. Backfisch schmeckt ihm, also wird eben dieser immer gekauft. Fischbrötchen Schon morgens rufe ich ihm zu, dass ich ihm am Mittag sein Fischbrötchen mitbringe, er soll sich gegen halb eins in unserer Teeküche einfinden. Mir geht es beim Essen mit Hannes nicht ums Kalorienzählen – ein Backfischbrötchen hat übrigens ca. 550 kcal – ihm möchte ich gerne einen Anstupser geben, um festgefahrene Gewohnheiten zu durchbrechen. Kurz vor halb eins habe ich den Tisch gedeckt: Häppchenlöffel mit verschiedenen Salaten, u.a. Krabbensalat, Heringshappen mit Joghurt und Preiselbeeren und Kapitänssalat (Shrimps und Früchte). Holländische Matjes, geräucherter Heilbutt, Stremellachs und Krabben sind auf kleinen Schwarzbrotstücken appetitlich mit etwas grünem Salat angerichtet. Auch der Backfisch fehlt nicht. Die Remouladensoße steht in einem extra Schälchen daneben. Matjes Johannes bleibt wie angewurzelt in der Tür stehen. „Was ist denn hier los?“, fragt er staunend. „Wer die Wahl hat, hat die Qual“, sage ich nur. Krabbenbrötchen Wie ich gehofft habe, probiert Hannes die Leckereien. Erst vorsichtig, dann aber immer beherzter. Die Matjes findet er gewöhnungsbedürftig, aber der butterzarte Stremellachs mundet ihm. Bei den Krabben zögert er anfangs. Ich empfehle ihm, einen kleinen Klecks von der geliebten Remouladensoße darauf zu verteilen. Er probiert und strahlt. „Köstlich, ein wunderbares Mittagessen!“ Den Backfisch und die Reste von den anderen Leckereien haben Kollegen anschließend gegessen. Das Konzept des Anstupsens oder im englischen „Nudging“ kommt aus der Verhaltensforschung und wurde durch die Wissenschaftler Richard H. Thaler und Cass R. Sunstein bekannt. Im Nudging sollen Gewohnheiten ohne Verbote und Regeln durchbrochen werden, ohne die Entscheidungsfreiheit einzugrenzen. Johannes wurde gestupst. Der heiße Backfisch stand auf dem Tisch, aber daneben liebevoll angerichtete kleine Fischleckereien. Die Entscheidung sie zu probieren, hat er selbst getroffen. Freitagmittag – heute genießen wir eine GEFRO Suppe  Von Heike, die ihren überflüssigen Pfunden zu Leibe rücken will, weiß ich, dass sie abends zum Essen eingeladen ist. Ihr möchte ich heute zeigen, wie sie einen Ausgleich schaffen kann, damit trotz Essenseinladung die Kalorienbilanz am Ende des Tages stimmt. In einem kleinen Pausenraum decke ich den Tisch mit zwei schönen GEFRO-Suppentassen, Löffeln, bunten Servietten und jeweils einer der sieben GEFRO-Balance Suppen-Pausen, die ich fächerartig auslege. „Ich hab’s geahnt“, sagt Heike lächelnd als sie den Raum betritt. „Welche Suppen-Pause soll ich wählen“, fragt sie. „Die, die dir am besten schmeckt“, antworte ich. Heike entscheidet sich für die Gemüse-Lust, und ich nehme die Gute Beete. Wir füllen das Pulver in die Tassen, gießen die empfohlene Menge kochendes Wasser Heike kennt als langjährige Mitarbeiterin natürlich die Balance Produkte. Sie weiß, dass alle Suppen-Pausen pro Portion unter 100 kcal haben. Dennoch fragt sie nach: „Obwohl alle Suppen so wenig Kalorien haben, machen sie dennoch satt. Was ist das Geheimnis? Liegt es an dem neuen Zucker oder an den Ballaststoffen? Erkläre es mir doch noch mal“.darüber und rühren genüsslich um. „Der neue Zucker, die Isomaltulose, besteht wie der normale Haushaltszucker aus den Bausteinen Glucose und Fructose, die miteinander verknüpft sind. Und eben diese Verknüpfung der Bausteine macht den Unterschied. Du bist doch Reiterin, liebe Heike. Wenn du dein Pferd anbindest, machst du das mit einem Pferdeanbindeknoten, der sich ganz schnell und leicht lösen lässt. Diesen Knoten kannst du mit der Verknüpfung beim Haushaltszucker vergleichen. Haushaltszucker wird vom Körper sehr schnell gespalten. Das provoziert starke Insulinausschüttungen, um den Zucker wieder aus dem Blut zu entfernen. Du bekommst sehr schnell Energie, allerdings ist die schon nach kurzer Zeit verflogen. Eine Mahlzeit mit vielen leeren Kohlenhydraten endet oft in Müdigkeit, Lustlosigkeit und fehlender Konzentration. Gleichzeitig steigt die Lust nach noch mehr Kohlenhydraten. Die Verknüpfung bei der Isomaltulose kannst du mit einem ganz festen Schnürsenkelknoten vergleichen. Da musst du dich richtig abmühen, um den zu lösen. Und genauso braucht auch unser Körper deutlich mehr Zeit, die Isomaltulose abzubauen. Der Blutzuckerspiegel und damit auch der Insulinspiegel steigen nur sehr langsam an. Die Energie verpufft nicht, sondern steht über einen längeren Zeitraum zur Verfügung. Das ist der Grund, warum wir unsere Balance-Produkte als „stoffwechseloptimiert“ bezeichnen. Nach dem Genuss Deines Süppchens treten keine Blutzuckerspitzen auf. Der Stoffwechsel bleibt in der Balance“. „Aber es liegt nicht nur an der Isomaltulose, dass ich mich nach der Suppe angenehm gesättigt fühle, stimmt’s?“, fragt Heike. „Du hast recht“, antworte ich. Das liegt auch an den löslichen Ballaststoffen, die wir an Stelle von Mehl oder Stärke in den Suppenpausen verwenden. Diese Ballaststoffe sind auf der einen Seite Futter für die guten Darmbakterien und haben auf der anderen Seite eine hohe Quellwirkung. Dadurch verleihen sie den Suppen eine schöne sämige Konsistenz und machen, ohne Kalorien zu liefern, wohltuend satt“. „Lecker war es, liebe Rita. Jetzt kann ich mein Abendessen genießen und mir vielleicht sogar eine kleine Nachspeise gönnen. Nach diesem Mittagessen ist auf meinem Kalorienkonto ja noch ein schönes Guthabenpolster. Übrigens viele Kollegen sind neugierig geworden und würden auch gerne mal mit dir zum Essen gehen“. Vielleicht werde ich meine Reise fortsetzen. Schließlich war ich noch nie in einem Subway-Restaurant. 😉 Ich wünsche Ihnen einen schönen Tag und alles Gute. Ihre Dr. rer. nat. Rita Hein, Heilpraktikerin und Ernährungsberaterin

GEFRO erobert den Supermarkt

GEFRO erobert den Supermarkt

GEFRO Produkte im Laden­­ um die Ecke kaufen? In einigen Regionen Deutschlands ist das bereits möglich. Für einen Blick hinter die Kulissen treffe ich meine beiden Kollegen vom Team „LEH“, Susi Wüst und Oliver Schaffrath. Was steckt hinter dem Kürzel „LEH“? Wie lange gibt es bereits das LEH-Team? Wie groß ist das Team? Typische Arbeitswoche GEFRO jetzt auch im Laden um die Ecke Reaktion von den Marktleiter*innen Supermarkt Standorte Wo befinden sich GEFRO Produkte im Markt Hallo Susi, hallo Oliver, schön, dass es mit einem gemeinsamen Gespräch klappt. Ihr seid ja viel unterwegs. Was steckt hinter dem Kürzel „LEH“? Susi Wüst: „LEH“ bedeutet Lebensmittel-Einzelhandel. Damit sind alle Läden - vom kleinen Tante-Emma-Laden bis zum großen Supermarkt mit breitem Sortiment - gemeint. Wie lange arbeitet ihr bereits im LEH-Team? Oliver Schaffrath: 2019 sind wir im Einzelhandel richtig gestartet, wobei Susi schon seit 2013 bei GEFRO im Kundenservice gearbeitet hat und die Produkte sehr gut kennt. Wie groß ist Euer Team? Oliver: Zehn Leute gehören mittlerweile zum Team: Acht Außendienstler kümmern sich um die Läden, zwei Kolleg*innen im Innendienst arbeiten diesen zu. Und eine Dame bietet Verkostungen in den Supermärkten an, was derzeit leider nicht möglich ist. Und natürlich unterstützt uns die gesamte Verwaltung und Logistik von GEFRO bei unserer Arbeit. Susi: Unser Team ist schnell gewachsen, da wir die Händler zuverlässig und persönlich betreuen. Und mit der wachsenden Anzahl an Läden brauchten wir entsprechend mehr Kolleg*innen, die dabei mitarbeiten. Wie sieht eine typische Arbeitswoche bei Euch aus? Susi: Unsere Läden bekommen alle vier Wochen Besuch von uns. Zusätzlich sprechen wir mit interessierten Händlern, die GEFRO neu in ihr Sortiment aufnehmen möchten, das heißt, wir reisen viel. Und wir sind in ständigem Austausch mit unseren Händlern, die Fragen haben. Das erfolgt meist telefonisch. Einmal wöchentlich treffen wir uns im Team in Memmingen für den persönlichen Austausch zwischen uns Kolleg*innen. Lange gab es GEFRO Produkte nur direkt zu bestellen. Viele unserer Kunden*innen sind erfreut, dass sie GEFRO jetzt auch im Laden um die Ecke kaufen können. Oliver: Dahinter steckt vor allem der Servicegedanke für unsere*n Kunden*innen. Wenn einmal ein Produkt zu Hause ausgeht, kann ich es jetzt kurzfristig vor Ort besorgen. Seit gut einem Jahr finden auch keine Märkte und Messen mehr statt, auf denen viele Leute unsere Produkte bisher gekauft haben. Allerdings bieten wir in den Läden nicht das gesamt Sortiment, sondern nur unsere beliebtesten Suppen, Soßen und Würzen an. Susi: Und man darf nicht vergessen: Es gibt sehr viele Leute, die GEFRO kennen, aber Lebensmittel nicht telefonisch oder im Internet bestellen, sondern lieber vor Ort kaufen. Diesen Kunden kommt das neue Angebot auch zu Gute. Wie reagieren die Marktleiter*innen auf Euren ersten Besuch? Oliver: Die meisten Händler*innen kennen und schätzen GEFRO, da wir ein Allgäuer Familienunternehmen sind und hochwertige, leckere Produkte zu einem guten Preis anbieten. Wir haben ein breiteres Sortiment als manche Mitbewerber. Teilweise sprechen sogar Kunden ihre Marktleiter an und fragen gezielt nach, warum keine GEFRO Produkte angeboten werden. Es soll sogar Kunden geben, die nur unserer Produkte wegen in einen bestimmten Laden fahren. :-) Susi: Für die meisten Marktleiter*innen steht die unkomplizierte Abwicklung von Bestellung und Regalpflege im Fokus. Wir bieten ein super einfaches Bestellsystem über alle Kanäle und beliefern kurzfristig und zuverlässig. Großen Wert legen wir auf eine gute Betreuung unserer Märkte von der ersten, persönlichen Auslieferung bis zur laufenden Betreuung alle vier Wochen. In welchen Supermärkten können unsere Kunden*innen GEFRO Produkte bereits kaufen? Oliver: Wir sind in vielen REWEs, EDEKAs, V-Märkten, Raiffeisen- und Nahkauf-Märkten zu finden. Momentan liegt der Schwerpunkt auf Süddeutschland, von Bayern und Baden-Württemberg bis nach Hessen und Rheinland-Pfalz. Vereinzelt gibt’s GEFRO aber auch schon im Norden und Westen Deutschlands. Insgesamt in etwa 848 Märkten. Wo genau findet man die GEFRO Produkte in den Supermärkten? Susi: Ganz unterschiedlich: Oft im Regal bei den Suppen, Soßen, und Würzen. Oder auch in der Obst- und Gemüseabteilung, dort meist in unseren schönen GEFRO Displays. Vielen Dank für das interessante Gespräch! Ich wünsche Ihnen einen schönen Tag!Viele liebe Grüße Ihre Susanne Reiser GEFRO-Team

Gegrillte Hähnchenschnitzel auf Karotten mit Honig und Thymianricotta

Gegrillte Hähnchenschnitzel auf Karotten mit Honig und Thymianricotta

Sommerzeit = Grillzeit Lieben Sie Grillen genauso wie wir? Sei es mit Fleisch, Fisch, Käse oder Gemüse – beim Grillen ist für jeden das Richtige dabei. Es gibt doch fast nichts Schöneres als mit seinen Liebsten an einem warmen Sommerabend zusammen zu sitzen und gemeinsam zu essen. Das ist doch mal eine besondere Grillidee - vielleicht haben Sie Lust das mal auszuprobieren! Heute haben wir für Sie ein fantastisches Rezept für den perfekten Grill-Abend: Gegrillte Hähnchenschnitzel auf Karotten mit Honig und Thymianricotta Rezept für 4 Personen Zubereitung ca. 40 Minuten Zutaten GEFRO Honig Wald & Blüte GEFRO Natives Olivenöl Extra GEFRO Gewürz-Pfeffer 8 Hähnchenschnitzel, à ca. 100 g 1 Bund junge Karotten, möglichst klein 2 EL Balsamico-Essig 100 g Ricotta 2 Schalotten 2 Zweige Thymian 0,5 TL abgeriebene Schale von 1 Bio-Zitrone 2 EL glatte Petersilie, fein gehackt Salz Pfeffer, frisch gemahlen Zubereitung Gegrillte Hähnchenschnitzel auf Karotten mit Honig und Thymianricotta:1 Bund Karotten vom Grün befreien und schälen. Dickere Karotten eventuell der Länge nach halbieren. Die Karotten dann in kochendem Salzwasser bissfest garen, auf ein Sieb abgießen und mit kaltem Wasser abkühlen. 2 EL GEFRO Honig Wald & Blüte mit 2 EL Balsamico-Essig und 2 EL GEFRO Nativem Olivenöl Extra in einen Topf geben und kurz aufkochen. Die Marinade in eine flache Schale geben und mit Salz und Pfeffer würzen. Die Karotten darin schwenken, sodass sie gleichmäßig mit der Marinade überzogen sind. 100 g Ricotta in eine Schale geben. 2 Schalotten schälen, halbieren und in sehr feine Würfel schneiden. Die Thymianblättchen von den Zweigen zupfen. 1 EL GEFRO Natives Olivenöl Extra in einer Pfanne erhitzen und die Schalottenwürfel darin glasig andünsten. Die Thymianblättchen zugeben und ebenfalls kurz andünsten.Etwas auskühlen lassen und mit 1/2 TL Zitronenschale zum Ricotta geben.Alles miteinander vermengen und mit Salz und Pfeffer würzen. Die Karotten dann auf dem Grill bei mittlerer Temperatur etwa 5 Minuten grillen, bis sie leicht karamellisieren. Dabei ständig wenden, damit sie nicht anbrennen.Die Karotten dann auf Tellern verteilen und mit 2 EL gehackter Petersilie bestreuen. 8 Hähnchenschnitzel von jeder Seite 3 Minuten grillen und mit GEFRO Gewürz-Pfeffer würzen. Die übrige Marinade über den heißen Karotten verteilen und den Ricotta darauf anrichten. Die Hähnchenschnitzel auf den Tellern verteilen.Mit der gehackten Petersilie bestreuen und servieren. Ich wünsche Ihnen einen wunderschönen Sommer. Viele Grüße Ihre Mone