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GEFRO-Blog

Was kann ich machen, wenn mein Kind nicht essen will?

Was kann ich machen, wenn mein Kind nicht essen will?

Was ist die richtige Ernährung für mein Kind? Und was, wenn mein Kind das gaaanz anders sieht?! Konflikte am Mittagstisch sind Alltag, und Eltern sind ständig hin- und hergerissen zwischen einfachem Frieden ("Nudeln mit Soße") gepaart mit schlechtem Gewissen, und gesundem Essen mit Diskussion mit dem Sprössling als "Beilage".Wichtig - es muss nicht immer anstrengend sein! :-) Vieles läuft ganz automatisch richtig ab, und mit ein bisschen Knowhow rund Ernährung und Essverhalten wird der Alltag schon stressfreier. Kinder lernen am Modell Lebensmittel sind keine Trostpflaster Keine Verbote! Was und wie viel sollen Kinder essen? Auf Nährstoff- und Energiedichte achten Geduld! Alles nur eine Phase... Struktur und Neugierde als Hilfsmittel Immer wieder erreichen mich in der Ernährungsberatung Anrufe oder Mails von besorgten Eltern und Großeltern, die sich Sorgen um das Essverhalten ihrer Kinder oder Enkelkinder machen. Jedes Restaurant bietet heute den obligatorischen Kinderteller an: Nudeln mit Tomatensoße Kleines paniertes Schnitzel mit Pommes rot/weiß 5 Fischstäbchen an Zitronenscheibe mit Pommes und Salatgarnitur 3 Reibekuchen mit Apfelmus Essen unsere Kinder wirklich so wenig abwechslungsreich? Sind sie zufrieden, wenn zwischen Pommes, Schnitzel, Pizza und Mc… gewechselt wird? Haben die Kids von heute keine Lust auf die bunte Vielfalt von Obst, Gemüse, Getreideprodukten, Fisch und Fleisch? Gesundes Mittagessen? Fehlanzeige! Mittags um 13.00h in Deutschland:„Mama, was gibt es heute zu essen? Blumenkoooohl? Oh nein, Du weißt doch, dass ich keinen Blumenkohl mag. Und dann auch noch mit langweiligen Kartoffeln. Ich habe so großen Hunger, und jetzt nicht einmal was Anständiges zu essen…Das esse ich jedenfalls nicht, das kannst Du gleich wieder abräumen!“ Immer nur Nudeln mit Tomatensoße?! Das muss nicht sein. Welche Mutter, welcher Vater kennt das nicht: nörgelnde Kinder am Mittagstisch, nicht aufgegessene oder vielleicht sogar entsorgte Pausenbrote, der heimliche Gang in die Speisekammer immer auf der Suche nach etwas Süßem. Hinzu kommt noch das eigene schlechte Gewissen, weil die Kinder wieder kein Gemüse bekommen. Diese Litanei lässt sich schier endlos fortsetzen. Die gemeinsame Mahlzeit, die eigentlich etwas Besonderes, Schönes sein sollte in unserem von Hetze geprägten Arbeitsalltag artet immer mehr in Stress und Verzweiflung aus. Da empfehlen die Experten 5 Portionen Obst und Gemüse am Tag und die Kinder verziehen angewidert das Gesicht. Da hilft auch das Versprechen vom Sonnenschein am nächsten Tag nicht. Auch der Bissen für Oma, Opa, Onkel Andreas und Tante Katrin ist sicherlich nicht die Methode, Kinder für eine abwechslungsreiche, gesunde Mischkost zu begeistern. Kinder lernen am Modell. Nichts ist überzeugender und wirkt nachhaltiger als das Vorbild der Eltern oder Großeltern. Auch wenn ein Kind anfangs bestimmte Nahrungsmittel ablehnt, sollte es durchaus immer wieder mal zum Probieren animiert werden. Geschmack will auch gelernt werden. Aber Vorsicht mit Kritik. Wenn man immer wieder auf die Nörgelleien der Kinder eingeht, merken diese schnell, dass sie die Aufmerksamkeit auf sich ziehen und damit im Mittelpunkt stehen. Die beste Strategie ist, den Focus nicht auf das merkende Kind zu lenken. Umgekehrt sollte man nicht mit Lob sparen, wenn das Kind etwas probiert, was ihm doch eigentlich nicht schmeckt. Dadurch bekommt der Sprössling nicht nur Aufmerksamkeit, sondern gleichzeitig noch Lob und Anerkennung. Lebensmittel sind keine Trostpflaster Auf gar keinen Fall sollten Essen oder bestimmte Nahrungsmittel als Erziehungsmittel verstanden werden: Lebensmittel dürfen weder als Trost noch Strafe eingesetzt werden. Süßigkeiten nicht als Trostpflaster einsetzen. Schokolade, Gummibärchen oder Eis eignen sich zwar sehr gut als Trösterchen, weil sie schnell wirken, aber Kinder, die immer wieder mit Süßigkeiten belohnt werden, verinnerlichen dies und neigen auch als Erwachsene dazu, Frust oder Spannungen mit Essen zu kompensieren. Der Kummerspeck im Alter wird möglicherweise schon im Kindesalter vorprogrammiert. In der Kindheit wird der Grundstein für die körperliche und geistige Entwicklung gelegt. Und durch den Erziehungsstil beeinflussen wir als Eltern ganz wesentlich das spätere Ernährungsverhalten unserer Kinder. Eltern kümmern sich um Lebensmittelmenge und –vielfalt. Vater und Mutter leben das gewünschte oder auch unerwünschte Ernährungsverhalten vor. Die Sprichwörter: "Wie der Vater so der Sohn“ oder „Was der Bauer nicht kennt…“ haben besonders, wenn es um Essgewohnheiten geht, ihre uneingeschränkte Berechtigung. Verschmähen Mütter und Väter Obst und Gemüse, sollten sie keine Hoffnung haben, dass die Kinder jeden Tag nach einem Salat- oder Obstteller verlangen. Kinder lernen am Modell. Nichts ist überzeugender und wirkt nachhaltiger als das Vorbild der Eltern. Eltern sind Vorbilder in Sachen Ernährung! Jeder von uns erinnert sich sicher an bestimmte Speisen, die früher „bäh“ waren und heute zu den Lieblingsspeisen gehören. Gemüse wie Spargel, Rosenkohl oder auch Spinat stehen dabei bei Vielen ganz oben auf der Liste. Wenig hilfreich sind gute gemeinte Ratschläge wie z.B. „Das ist gut für die Gesundheit“ oder „Bonbons fördern Karies“. Ein Kind kann mit solchen Ratschlägen wenig anfangen. Es hat möglicherweise schon Tüten von Gummibärchen verzehrt, und die Zähne habe immer noch keine Löcher. Im Erwachsenenalter ist es doch auch nicht anders. Die meisten wissen recht gut Bescheid über so genannte gesunde und ungesunde Lebensmittel, aber die Zahl der ernährungsbedingten Erkrankungen nimmt stetig zu. Es ist verboten, etwas zu verbieten Wir zwingen uns oder werden als Kind gezwungen, das Gesunde zu essen und träumen insgeheim von der fetten Bratwurst oder dem dicken Eisbecher mit Schokosoße. Verzichten Sie, wenn es um das Ernährungsverhalten der Kinder geht, auf Verbote. Verbote oder später im Erwachsenalter die rigorosen Vorsätze wie: ab morgen esse ich keine Schokolade mehr, sind zum Scheitern verurteilt. Die Gedanken kreisen permanent um das verbotene Lebensmittel und irgendwann wird man schwach. Der Erwachsene holt sich heimlich die Schokolade aus dem Vorrat, die Kinder opfern ihr Taschengeld, nur um die Lust und Sehnsucht nach dem verbotenen Lebensmittel zu befriedigen. Kindern, die die häusliche Verpflegung immer nur unter dem Gesundheitsaspekt kennen lernen, neigen sehr oft im jugendlichen Alter zu einer unstillbaren Aufholjagd. „Jetzt kann die Mutter mir nichts mehr vorschreiben, jetzt entscheide ich. Und wenn ich jeden Tag Pommes und Schokoriegel will, dann werde ich sie mir gönnen“. Das Essen sollte von Beginn an nicht nur Nahrungsaufnahme, sondern auch Genuss sein. Und die ungesunde Leckerei gehört hin und wieder zum Genuss einfach dazu. Das richtige Essverhalten für Kinder Was und wie viel sollen Kinder essen? Als „Treibstoff“ braucht unser Körper zunächst einmal Energie in Form von Fetten, Kohlenhydraten und Eiweißen. Den Energiebedarf messen wir in kcal. Dieser Bedarf ist bei Erwachsenen sowie auch bei Kindern individuell sehr unterschiedlich. Er ist bei Kindern abhängig vom Entwicklungsstadium, vom Körperbau aber ganz entscheidend auch vom Bewegungsdrang der Sprösslinge. Mehr Bewegung, höherer Energiebedarf! Ein Kind, das seine Freizeit mehr oder weniger vor dem PC oder Fernseher verbringt, hat einen deutlich niedrigeren Bedarf, als das Kind, das sich den ganzen Tag auf dem Bolzplatz verausgabt. Egal ob erwachsen, noch Kind oder Jugendlicher: der Energiebedarf ist die Summe aus Ruheumsatz und Leistungsumsatz. Das heißt, je mehr unsere Kinder in Bewegung sind, desto mehr Energie setzen sie frei. Nährstoffdichte heißt das Zauberwort Eine Tüte Fruchtgummi, die Flasche Limonade oder auch die heiß geliebten Nussnougatcremes haben eine sehr hohe Energiedichte aber praktisch keine oder nur sehr wenig Nährstoffe. Aber gerade der wachsende junge Organismus braucht Nährstoffe für die gesunde Entwicklung. Obst, Gemüse, Vollkorngetreide haben zwar eine niedrigere Energiedichte, aber durch den hohen Gehalt an Vitaminen, Mineralstoffen und Pflanzenstoffen eine hohe Nährstoffdichte. Der Energiebedarf der Kinder ist gemessen an der Größe und auch am Alter recht hoch. Manche Mutter ist sicherlich erstaunt, dass die 11jährige Tochter ebenso viel Energie benötigt wie sie selber und der 14jährige Sohn sogar deutlich mehr. Hier liegt der Unterschied zu den ausgewachsenen bzw. älteren Menschen. Während beim älteren Menschen viele Nährstoffe in einer geringeren Nahrungsmenge untergebracht werden müssen, darf beim Heranwachsenden schon eher mal eine Mahlzeit nur oder überwiegend aus Kalorien bestehen. Nährstoffreiche Lebensmittel wie Gemüse, Obst, Vollkorngetreide, gutes Fleisch und Milchprodukte sind in der Kinderkost lebensnotwendig, aber in der ausgewogenen Kost können die Lieblingsgerichte wie Hamburger, Schokolade… durchaus untergebracht werden. Auch Fastfood darf im Speiseplan vorkommen. Geduld Kinder haben immer wieder Phasen, in denen sie bestimmte Lebensmittel oder auch ganze Lebensmittelgruppen, z.B. Obst oder Gemüse schlichtweg ablehnen. Solche Phasen sind jedoch völlig normal und nicht besorgniserregend. Solange ein Kind einen gesunden Eindruck macht, lacht, spielt und tobt sollte man als Eltern eher gelassen reagieren, kein Kind wird freiwillig verhungern. Über kurz oder lang holen sich die Kinder die Nährstoffe, die sie brauchen. Das Angebot von Obst und Gemüse sollte allerdings bei jeder Mahlzeit da sein. Aber die Kinder entscheiden selber, was sie essen und auch wie viel sie essen. Struktur schaffen und Neugierde wecken Um die Grundlagen für ein gesundes Essverhalten zu legen, reichen Empfehlungen über die richtige Nahrungszusammensetzung allein nicht aus. Regelmäßige Mahlzeiten, wie auch Schul- und Spielzeiten geben dem Tagesablauf der Kinder eine Struktur. Und zumindest eine gemeinsame Mahlzeit am Familientisch ist mehr als nur Nahrungsaufnahme. Wenn alle Familienmitglieder mit allen Sinnen am gemeinsamen Mahl teilnehmen, ist das Essen auch Futter für die Seele. Die gemeinsame Zeit schafft darüber hinaus die Möglichkeit, Neugierde beim nörgelnden Kind zu wecken. Da sagt zum Beispiel der große Bruder zum Papa: “Du, Papa, probiere mal den Gurkensalat. Mama hat die Gurken in ganz dünne Streifen geschnitten. Die sehen aus wie Spaghetti. Das schmeckt super gut!“ Der Papa greift den Faden auf und erwidert: „Tatsächlich, Du hast recht. Echt lecker. Die Streifen schmecken irgendwie anders als die normalen Gurkenscheiben.“ Und schon hebt die mäkelige Nina den Kopf. Wenn sie mitreden will, muss sie kosten. Vielleicht nicht gleich heute, aber wenn die Mama diese Gurkenspaghetti nochmal auf den Tisch bringt und alle begeistert sind, will sie auch wissen, ob das wirklich stimmt. Und dann verfeinert der große Bruder Max sein Blumenkohlröschen auch noch mit ein wenig Ketchup. Das sieht schon sehr verlockend aus. Für ein gutes und entspanntes Essen am Familientisch müssen wir und die Kinder etwas Kostbares investieren – Zeit. Aber diese Zeit ist nicht vergeudet, sondern in dieser Zeit erfahren wir ein hohes Maß an Lebensfreude und das wird auch das jüngste Mitglied der Familie sehr schnell spüren und schätzen lernen. In diesem Sinne: „Kosten wir sie aus, die Familienzeit am Esstisch“ Ich wünsche Ihnen einen schönen Tag! Ihre Dr. rer. nat. Rita Hein, Heilpraktikerin und Ernährungsberaterin Das könnte Sie auch noch interessieren: Entspanntes Kochen mit Kindern Den inneren Schweinehund überwinden Mit guten Kohlenhydraten das Stoffwechselfeuer entfachen!

Der Unterschied zwischen probiotischen und prebiotischen Nahrungsmitteln

Der Unterschied zwischen probiotischen und prebiotischen Nahrungsmitteln

Im Wort ändert sich nur ein Buchstabe und dennoch haben Pro- und Prebiotika einen ganz unterschiedlichen Einfluss auf unseren Darm. Probiotische Lebensmitteln enthalten für den Darm nützliche Bakterienstämme. Die prebiotischen Lebensmittel dienen eben diesen nützlichen Darmbakterien als Nahrung. Probiotische Nahrungsmittel Prebiotische Nahrungsmittel Auch wenn die Wechselwirkungen zwischen Körper und Darm-Mikrobiom nicht vollständig erforscht sind, ist der Zusammenhang zwischen Wohlbefinden und Darm heute unbestritten. Eine gute Darmflora (Darmmikrobiota) ist die Grundlage für unser Wohlbefinden. Probiotische Nahrungsmittel Nicht wärmebehandelte Joghurtprodukte und fermentierte Nahrungsmittel enthalten natürlicherweise lebende Bakterienkulturen, sogenannte Probiotika (von griechisch: pro bios = für das Leben), die die Darmgesundheit unterstützen. Natürliche probiotische Lebensmittel: Naturjoghurt, Kefir, lange gereifte Käsesorten Sauerkraut, Kimchi Miso (japanische Gewürzpaste) Tempeh Milchsauer vergorene Gurken (Salzgurken) Kombucha Apfelessig Brottrunk Probiotische Nahrungsmittel bringen nützliche Bakterien mit, die den Verdauungstrakt besiedeln sollen, um die vorhandene, möglicherweise sogar durch Durchfälle oder Medikamente geschwächte Darmflora in ihrer Tätigkeit unterstützen. Die wohl bekanntesten Probiotika sind Milchsäurebakterien, zu denen Laktobazillen, Bifidobakterien und Enterokokken gehören. Prebiotische (auch präbiotisch) Nahrungsmittel Als prebiotisch werden Lebensmittel bezeichnet, wenn sie spezielle unverdauliche Ballaststoffe enthalten. Wichtige Prebiotika sind z.B. Resistente Stärke, Inulin, Pektin und Flohsamenschalen. Sie gelangen mit der Nahrung in den unteren Darm, wo sie den erwünschten Bakterien - den Probiotika - als Nahrung dienen. Das bedeutet, prebiotische Nahrungsmittel sorgen für eine optimale Ernährung der schon vorhandenen Flora. Prebiotische Ballaststoffe sind in allen Obst- und Gemüsesorten enthalten. Aufgrund ihrer Struktur zählen die prebiotischen Ballaststoffe eigentlich zu den Kohlenhydraten. Es sind nicht verwertbare Polysaccharide (Mehrfachzucker) Prebiotika Prebiotische Lebensmittel Inulin, Oligofructose Chicorée, Topinambur, Spargel, Lauch, Knoblauch, Zwiebel, Artischocken, Kohlgemüse Galacto-Oligosaccharide Hülsenfrüchte Pektin Äpfel, Birnen, Zitrusfrüchte, Quitten Resistente Stärke Nudeln, Kartoffel, Reis, Bananen Polysaccharide Flohsamenschalen Einen empfindlichen Darm sollte man schonend an Prebiotika gewöhnen, da er sonst mit Blähungen reagieren könnte. Meine Empfehlung: nehmen Sie erst einmal nur kleine Mengen dieser kleinen Helferlein zu sich. Mit der Zeit siedeln sich gesunde Darmbakterien im Darm an, eine gute Darmflora entsteht, und der Verdauungstrakt funktioniert immer besser. Wenn Lebensmittel sowohl Probiotika als auch Prebiotika enthalten (z.B. Naturjoghurt mit Obst), werden sie als synbiotisch bezeichnet. Liebe Leser, ich schreibe in meinem Beitrag bewusst von pre- oder probiotischen Nahrungsmitteln und nicht von Pre- oder Probiotika, die wir überall kaufen können. Nahrungsergänzungsmittel können eine gesunde ausgewogene Ernährung nicht ersetzen. Natürlich gibt es Ausnahmen. Bei schweren Erkrankungen oder in besonderen Lebenssituationen, können Nahrungsergänzungsmittel durchaus empfohlen werden. Meine Empfehlung: „Mehr prebiotische Lebensmittel auf dem Speiseplan, damit die guten Bakterien (Probiotika) im Darm gedeihen können. Essen Sie bunt! Wählen Sie die Farben, die die Natur Ihnen bietet, dann schaffen Sie gute Voraussetzungen für ein gutes Darmmikrobiom“. Wenn es um bunte, farbenfrohe Lebensmittel geht, stehen natürlich Obst und Gemüse an erster Stelle. Sie sind die besten Fitmacher, enthalten wenig Energie aber liefern eine Menge Vitalstoffe: Vitamine, Mineralstoffe, sekundäre Pflanzenstoffe und eben die gewünschten prebiotischen Ballaststoffe. Erst mit Obst und Gemüse wird die Mahlzeit, egal ob Frühstück, Mittagessen oder das Abendbrot wirklich bunt und ausgewogen. Ich freue mich auf Ihre Erfahrungen und Fragen, schreiben Sie gerne! Herzlich, Ihre Dr. rer. nat. Rita Hein, Heilpraktikerin und Ernährungsberaterin

5 Tipps, wie Sie Lebensmittelverschwendung vermeiden können

5 Tipps, wie Sie Lebensmittelverschwendung vermeiden können

Allein in Deutschland werden jedes Jahr ca. 11 Millionen Tonnen Lebensmittel weggeworfen. Diese erschreckende Zahl summiert sich aus der Lebensmittelherstellung und den Privathaushalten. Eine enorme Menge, doch was kann man selbst tun, um zumindest zu Hause unnötige Lebensmittelverschwendung zu vermeiden? Wir haben hier 5 Tipps, wie man überflüssigen Abfall reduzieren kann. Warum ist die Lebensmittelverschwendung so hoch? Was verursacht Lebensmittelverschwendung? Falsche Lagerung Abweichung von Form, Farbe und Größe Lange Transportwege MHD ≠ Verbrauchsdatum Sonderangebote und Spontankäufe 5 Tipps zur Reduzierung von Lebensmittelverschwendung Einkaufsliste statt Spontankäufe Resteverwertung Verbrauchsdatum statt MHD Richtige Lagerung Regional kaufen Wie kann ich Lebensmittel retten?  Fazit: Lebensmittelverschwendung lässt sich verhindern!  Warum ist die Lebensmittelverschwendung überhaupt so hoch? Eigentlich ist uns ja allen klar, dass man mit Lebensmitteln verantwortungsvoll umgehen muss. Nicht nur, weil es in anderen Teilen der Welt extreme Lebensmittelknappheit gibt, sondern auch weil jedes weggeworfene Produkt unnötig Ressourcen verschwendet. Und bedenkt man, dass der sogenannte „Weltüberlastungstag“ seit 1987 jährlich nach vorne rückt, sollten wir die 11 Millionen Tonnen Lebensmittelabfälle schnellstmöglich reduzieren. Aber wie kommt es überhaupt zu so einer extrem hohen Zahl? Nachfolgend die Hauptursachen für Lebensmittelverschwendung. Was verursacht Lebensmittelverschwendung? Falsche Lagerung der Lebensmittel Dieses Problem betrifft vor allem die Privathaushalte. Dort wird oft zu wenig auf eine korrekte Lagerung der verschiedenen Produkte geachtet. Denn nicht alle Gemüsesorten kommen in den Kühlschrank und nicht alle Obstsorten in den Vorratsschrank. Abweichung von Form, Farbe und Größe Für fast jede Obst- und Gemüsesorte gibt es bestimmte Vorschriften, die regeln, wie die verschiedenen Sorten auszusehen haben: Farbe, Form und Größe sind ganz genau festgelegt. Das führt dazu, dass es viele Lebensmittel gar nicht in den Handel schaffen, da sie nicht diesen Normen entsprechen. Lebensmittel verderben beim Transport Viele Produkte, die wir im heimischen Supermarkt kaufen können, stammen von weit her. Doch diesen langen Transportweg überstehen nicht alle Lebensmittel unbeschadet. Es kann sein, dass sie beim Versenden zu weit gereift sind und dann unterwegs bereits in den Containern verderben. So können sie natürlich nicht mehr verwendet werden. Das Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) wird dem Verbrauchsdatum gleichgesetzt Über das MHD wird immer wieder viel diskutiert. Das Problem daran ist, dass viele Verbraucher das MHD immer wieder mit dem Verbrauchsdatum gleichsetzen. Darum werden die Lebensmittel oft weggeworfen, wenn sie sich dem MHD nähern oder schon kurz darüber sind. Dabei ist das MHD kein Indiz dafür, wann Lebensmittel verderben. Es handelt sich nur um eine Empfehlung, wie lange sie auf jeden Fall ohne Geschmacks- und Qualitätseinbußen verwendet werden können. Sonderangebote und Spontankäufe Viele Verbraucher lassen sich von angepriesenen Sonderangeboten zu Spontankäufen verführen. So kauft man beispielsweise Großpackungen ein, obwohl man in einem kleinen Haushalt lebt und die Inhalte gar nicht vollständig verwerten kann. Daraufhin wird ein Großteil wieder weggeworfen. Sonderangebote verleiten zu unnötigen Zusatzkäufen Wie kann man selbst dazu beitragen, dass die Lebensmittelverschwendung sinkt? 1. Tipp gegen Lebensmittelverschwendung: Keine Spontankäufe Abhaken macht Spaß! Nehmen Sie zum Einkaufen eine Einkaufsliste mit! Fallen Sie nicht auf Sonderangebote herein! Kontrollieren Sie vor dem Einkauf zuhause Ihren Vorratsschrank und schreiben Sie sich eine Einkaufsliste. So vermeiden Sie es, Produkte doppelt zu kaufen oder übermäßig viele Lebensmittel in den Einkaufswagen zu legen. Überlegen Sie sich grob, was Sie in der folgenden Woche essen möchten und passen Sie Ihren Einkauf dementsprechend an. 2. Tipp gegen Lebensmittelverschwendung: Resteverwertung Übriggebliebenes muss nicht immer sofort in den Müll wandern. Auch Gerichte vom Vortag können noch weiter verwertet werden um Lebensmittelverschwendung zu verhindern. Entweder erhitzt man sie noch einmal oder nutzt sie zur Weiterverarbeitung. Die drei oder vier Brokkoliröschen von der letzten Mahlzeit können auch wunderbar als Einlage in einer leichten Suppe genutzt werden. Weg werfen ist out. Besser: geschickte Resteverwertung 3. Tipp gegen Lebensmittelverschwendung: Verbrauchsdatum statt MHD Das MHD (Mindesthaltbarkeitsdatum) sollte man nicht so genau nehmen, was wirklich zählt ist das Verbrauchsdatum. Aber am besten kontrollieren Sie Lebensmittel, die Sie schon länger lagern, einfach selbst. Schauen Sie sich das Produkt genau an, ob es schon faule Stellen aufweist oder seine Konsistenz verändert hat. Riecht es komisch oder wölbt sich der Deckel schon nach außen? Bei solchen Anzeichen sollten Sie das Produkt lieber nicht mehr verzehren. 4. Tipp gegen Lebensmittelverschwendung: Richtige Lagerung Achten Sie darauf, dass jedes Produkt anders gelagert werden muss. Informieren Sie sich z.B. darüber, welche Obst- und Gemüsesorten tatsächlich in den Kühlschrank gehören. So halten die Lebensmittel länger frisch. Mehr Infos zur richtigen Lagerung finden Sie z.B. hier. 5. Tipp gegen Lebensmittelverschwendung: Regional kaufen Um die langen Transportwege zu vermeiden, ist es sinnvoll, regional zu kaufen. Haben Sie vielleicht einen Hofladen in der Nähe? Dann statten Sie dem Bauern doch mal einen Besuch ab. Auch im Supermarkt können Sie auf die Kennzeichnung achten und Produkte aus Deutschland oder den Nachbarländern vorziehen. Wie kann ich Lebensmittel retten?  Haben Sie schon einmal von Foodsharing gehört? Auf Facebook gibt es oft regionale Gruppen, wo man Produkte, die man selbst nicht mehr aufbraucht, anbieten und an andere weiter geben kann. So manche Sachen können auf diesem Weg vor dem Wegwerfen bewahrt werden.  Fazit: Lebensmittelverschwendung lässt sich verhindern!  Schon wenn man diese einfachen Tipps beherzigt, kann man die Lebensmittelverschwendung etwas reduzieren. Haben Sie noch mehr Ideen um die Verschwendung von Lebensmitteln zu verhindern? Wie vermeiden Sie überflüssige Lebensmittelabfälle? Teilen Sie Ihre Tipps gerne über die Kommentarfunktion hier im Blog. Herzlich, Sabine Humpert Journalistin und begeisterte Hobbyköchin mit grünem Daumen Das könnte Sie auch noch interessieren: 5 Lebensmittel, die Ihr Immunsystem stärken! Mit guten Kohlenhydraten das Stoffwechselfeuer entfachen! Meal Prep – So gelingt die Essensvorbereitung! 

Den Blutdruck auf natürliche Weise senken

Den Blutdruck auf natürliche Weise senken

Eine gute, ausgewogene Ernährung ist eine sehr wirkungsvolle Stellschraube, um den Bluthochdruck in den Griff zu bekommen. Darüber möchte ich Sie, liebe Leser, gerne in diesem Blogbeitrag informieren. Nur die Reduktion von Kochsalz reicht nicht Kalium der Gegenspieler vom Natrium Essen Sie bunt Dem Stoffwechsel eine Pause gönnen Was auf dem dem Speiseplan stehen sollte Fisch und Öle Grüner Tee Machen Sie Wasser zu Ihrem Lieblingsgetränk Nur die Reduktion von Kochsalz reicht nicht Salz (Natriumchlorid) ist lebenswichtig für unseren Körper, denn ohne Salz könnten bestimmte Körperfunktionen nicht aufrechterhalten werden. Jahrelang haben Ärzte Menschen mit Bluthochdruck zu kochsalzarmer Ernährung geraten. Aber nicht jeder Hochdruckpatient ist salzsensitiv.  Salzsensitivität ist ein Maß dafür, wie der Blutdruck auf die Aufnahme von Natrium reagiert. Forscher sind damit beschäftigt, einen Test zur Ermittlung der individuellen Salzsensitivität zu entwickeln. Einige Patienten reagieren bei Einschränkung des Salzverzehrs mit einer deutlichen Senkung des Blutdrucks, andere Patienten profitieren überhaupt nicht davon. Bei älteren Menschen kann eine Salzrestriktion sogar gefährlich werden.  Im Alter kommt es zu erheblichen physiologischen Veränderungen, die in besonderem Maße den Flüssigkeits- und Elektrolythaushalt betreffen. Ein Natriummangel kann zu Krämpfen, Stürzen oder auch Verwirrtheit führen. Kalium der Gegenspieler vom Natrium Salz bindet Wasser. Wenn viel Salz im Blut ist, das das Wasser bindet, steigt dadurch auch das Blutvolumen und drückt stärker auf die Wände der Blutgefäße. Der Druck steigt. Vielleicht haben Sie, liebe Leser, das selbst schon mal beobachtet.  Sie waren vielleicht griechisch essen, haben ein gut gesalzenes Zaziki und anschließend Gyros mit Bratkartoffeln gegessen. Nachts hat Sie dann der Durst geplagt, Sie haben eine ganze Flasche Wasser getrunken und sich gewundert, dass der Harndrang ausgeblieben ist? Und dann hat auch noch die Waage am Morgen eine deutliche Tendenz nach oben gezeigt? Und wenn man dann am Tag danach viel Obst und Gemüse verzehrt, läuft man x Mal öfter als üblich zum Örtchen. Das Kalium, das im Obst und Gemüse reichlich enthalten ist, treibt das gebundene Wasser wieder aus. So trägt Kalium zur Aufrechterhaltung eines normalen Blutdrucks bei. Und damit komme ich zur ersten Regel...  Essen Sie bunt Wenn es um bunte, farbenfrohe Lebensmittel geht, stehen natürlich Obst und Gemüse an erster Stelle. Sie sind die besten Fitmacher, enthalten wenig Energie aber liefern eine Menge Vitalstoffe: Vitamine, Mineralstoffe, sekundäre Pflanzenstoffe und Ballaststoffe.  Erst mit Obst und Gemüse wird das Gericht – egal, ob Frühstück, Mittagessen oder Abendbrot – wirklich bunt und gesund. Gemüse, Obst oder Salat passen zu jeder Mahlzeit. Zur Brotzeit frischen Rettich, Tomaten, Radieschen oder Gurken, zum Frühstück ein Gläschen Gemüse- oder Obstsaftsaft, zum Mittagstisch einen frischen Salat und leckeres Gemüse. Wenn Sie diese Regel beherzigen, nehmen Sie mit Sicherheit genügend Kalium auf. Dank Kalium wird überschüssiges Natrium über die Nieren ausgeschieden und seine blutdrucksteigernde Wirkung ausgeschaltet.  Zudem liefert jedes Obst und jedes Gemüse einen wahren Cocktail an gesunden Nährstoffen für unseren Körper; einen Cocktail aus Vitaminen, Mineralstoffen, Ballaststoffen und sekundären Pflanzenstoffen.   Meine Empfehlung: Wer seinen Blutdruck senken möchte, sollte mehr kaliumreiches Obst und Gemüse verzehren, anstatt sich lediglich auf einen sparsamen Salzkonsum zu konzentrieren.   Aber Achtung: Menschen mit Nierenfunktionsstörungen müssen mit Kalium vorsichtig umgehen, auch wenn sie unter Bluthochdruck leiden. Ihre Nieren sind nicht in der Lage, die Ausleitung von Kalium zu kontrollieren. Wer nicht nur unter Bluthochdruck sondern gleichzeitig unter Übergewicht leidet, sollte sich eine zweite Regel zu Herzen nehmen:   Dem Stoffwechsel eine Pause gönnen Zwischen den Mahlzeiten sollte eine lange Pause liegen. Am besten wird auch das Obst zu den Mahlzeiten gegessen. Die Vermeidung von Zwischenmahlzeiten bewirkt eine Senkung des Blutzucker- und Insulinspiegels. Erst jetzt ist die Fettverbrennung aktiv.  Etwa drei bis vier Stunden benötigt der Körper, bis er eine Mahlzeit verdaut hat und der Insulinspiegel wirklich abgesunken ist. In den Stunden danach lebt er dann von seinen Reserven. Das bedeutet: Nur, wenn wir zwischen den Mahlzeiten mehr als drei bis vier Stunden nichts essen, hat der Körper überhaupt eine Chance, Fettpölsterchen abzubauen. Und mit jedem Kilo, das man verliert, sinkt auch der Blutdruck. Mehr darüber erfahren sie in unserem Journal über den Stoffwechsel.   Was sonst noch auf dem Speiseplan stehen sollte Fisch und Öle Seefische und viele Öle (Omega-3-Speiseöl, Leinöl, Walnussöl) sind eine wertvolle Quelle an Omega-3-Fettsäuren. Vor allem die Fettsäuren EPA, DHA und ALA wirken sich positiv auf die Gesundheit aus. Während ALA zur Aufrechterhaltung eines normalen Cholesterinspiegels im Blut beiträgt, tragen EPA und DHA zu einer normalen Herzfunktion bei. Die positiven Wirkungen stellen sich ab einer täglichen Aufnahme von 2 g ALA bzw. 250 mg EPA und DHA ein.  Warum also nicht zur abendlichen Brotzeit statt Käse oder Wurst geräucherten Lachs mit Meerrettich oder ein Stückchen Makrelenfilet? Zusätzliche empfehle ich für die tägliche Kost ein omega-3 reiches Speiseöl.   Grüner Tee Die Hauptwirkstoffe des grünen Tees sind sekundäre Pflanzenstoffe. Der bekannteste biomedizinisch wirksame Wirkstoff im grünen Tee ist das Epigallochatechingallat (EGCG). Das EGCG gehört zur Gruppe der Polyphenole. Seit geraumer Zeit debattiert man in der Wissenschaft über den gesundheitlichen Mehrwert der Polyphenole und anderer sekundärer Pflanzenstoffe.  Noch ist nicht klar, inwiefern diese Stoffe eine positive Wirkung auf den Blutdruck und weitere Aspekte der Gesundheit haben. Wer eine Wette auf den gesundheitlichen Mehrwert der sekundären Pflanzenstoffe abschließen möchte, derjenige kann gern die ein oder andere Tasse grünen Tees genießen.  Machen Sie Wasser zu Ihrem Lieblingsgetränk Das Lieblingsgetränk eines jeden sollte Wasser sein, ein reines Quellwasser, stilles Wasser oder auch ein spritziges Mineralwasser. Mehr als die Hälfte unseres Körpers besteht aus Wasser - kein Wunder also, dass unser Körper so sehr auf das frische Nass angewiesen ist.  Nur mit Hilfe von Wasser können unsere Zellen ihre Aufgaben wirklich gut erfüllen. Wasser sorgt dafür, Nährstoffe effektiv aufzunehmen und zu verwerten, sowie unsere Nieren von Abfallstoffen zu befreien. Trinken wir genügend, arbeiten die Organe besser.  Wer sich mit Wasser so gar nicht anfreunden kann, darf auch einen Teil durch Kräutertees oder Hibiskustee ersetzen. 

Die Suppe als Hungerstiller und Seelenwärmer

Die Suppe als Hungerstiller und Seelenwärmer

Die Suppe spielt eine besonders vielfältige Rolle in der Geschichte der Esskulturen. In Kriegszeiten wurde sie als wärmende und stärkende Hilfe eingesetzt. Sie diente als Armenspeise und kulinarischer Teil der königlichen Festtafel zugleich. Zurzeit Ludwig des XIV. bestand allein der erste Gang einer Menüfolge aus mindestens vier verschiedenen Suppen. Heiß geliebt und kalt gelöffelt Suppen-Nostalgie Ausgewogene Ernährung Eiweiß oder Kohlenhydrate - die Einlage macht's Hungerstiller Eine Suppe tut Leib und Seele gut Eine Suppe kocht sich fast von allein Schmackhafte Suppen-Rezepte Und was gibt es Schöneres, als im Winter nach einem ausgiebigen Schneespaziergang eine wärmende Suppe zu schlürfen, um sich aufzuwärmen und wieder zu Kräften zu kommen? Nicht nur heiß geliebt, sondern auch kalt gelöffelt Überall auf der Welt steht die Suppe auf der Beliebtheitsskala der Nahrungsmittel ganz oben – und das schon seit Jahrhunderten. Vielleicht auch deshalb, weil es sie für jeden Geschmack gibt? Egal ob heiß oder kalt, dick oder dünn, gebunden oder klar, mächtig oder leicht – sie wird jedem Anspruch gerecht. Suppen-Nostalgie Wer sein Süppchen selber kocht, verbindet damit familiäre Nähe, langjährige Tradition, Liebe und Wärme aber auch einen deftigen Geschmack. Außerdem können mit dem Seelenwärmer auch Erinnerungen geschaffen und später geweckt werden. Egal ob Omas Eintopf, die Gulasch-Kanone auf dem Wiesenfest oder die Hummer-Suppe im Nobel-Restaurant, sie alle schaffen durch atmosphärische Stimmungslagen schöne Erinnerungen. Suppe wird oft mit Wohlfühlen, Wärme und schönen Erinnerungen verbunden Gibt sich die Waage – Die Suppe als Bestandteil einer ausgewogenen Ernährung Eiweiß oder Kohlenhydrate - die Einlage macht's Geschmack und Nährwert der Suppe werden von den Zutaten bestimmt. zusammen. Während eine Suppe durch Hülsenfrüchte oder auch Fleisch oder Fisch reich an Proteinen ist, sorgen Reis, Kartoffeln und Nudeln für einen erhöhten Kohlenhydratgehalt. Der Kaloriengehalt der Suppe wird zusätzlich durch das Fett bestimmt. Cremesuppen mit Sahne sich hochkalorischer als eine klare Brühe. Übrigens die Grundlage aller Suppen ist Wasser. Dieses Wasser trägt zu einem ausgeglichenen Flüssigkeitshaushalt bei.  Frisches Gemüse und Kräuter kurz in der Suppe gegart liefern wichtige Vitamine und Mineralstoffe. Da die Flüssigkeit bei einer Suppe mitgegessen wird, werden alle Nährstoffe aus dem Gemüse mit aufgenommen. Hungerstiller Das Löffeln einer heißen Suppe, möglichst noch auf vorgewärmten Tellern, schafft automatisch ein langsameres Esstempo. Das wiederum tut der Figur gut. Denn eine gediegene Geschwindigkeit beim Essen lässt den Körper das Sättigungsgefühl früher registrieren und es wird weniger gegessen. Die Suppe tut Leib und Seele gut Eine Suppe enthält Vitalstoffe, die der Körper braucht. Auch der Flüssigkeitshaushalt wird durch eine Bouillon aufgepeppt. Bei einer Erkältung kann eine heiße Suppe Linderung bringen. Schnupfenviren sind temperaturempfindlich und können durch die Hitze bekämpft werden. Der aus der Wärme entstehende Dampf befeuchtet die Schleimhäute, wodurch das Atemwegssekret abfließen kann. Eine Suppe kocht sich fast von allein Die Zubereitung einer Suppe macht meist weniger Mühe als die Zubereitung fester Mahlzeiten. Kein stressiges Timing, nicht vier Töpfe auf vier Kochfelder gleichzeitig, keine Abwaschberge. Eine leckere Gemüsesuppe, klar oder püriert, kocht sich unkompliziert und recht schnell. Was bietet der Gemüsevorrat oder der Garten? Frühlings,- Sommer,- Herbst- oder Wintergemüse? Der Kreativität der Suppenköche werden keine Grenzen gesetzt.  Egal, ob Sie auf Basis einer Gemüsebrühe Ihre eigene Suppe kochen möchten, eine Suppe nur noch verfeinern wollen oder eine fertige Suppe bevorzugen, bei unseren Suppen, werden Sie auf jeden Fall fündig. Und Anregungen für Ihre eigene Suppen-Kreation finden Sie in unseren mehr als 140 Rezepten für Suppen und Eintöpfe. Schmackhafte Suppen-Rezepte Suppe von jungen Möhren mit Sauerrahm Klare Suppe mit Curry-Sesam-Flädle Scharfe Tomaten-Gazpacho mit geräucherter Forelle Paprikarahmsuppe mit Zitronenmelisse Wir wünschen Ihnen noch einen schönen Tag Viele liebe Grüße vom gesamten GEFRO-Team

Fastfood – verpönt und dennoch heißgeliebt

Fastfood – verpönt und dennoch heißgeliebt

Burger, Döner, Wok & Co. komplett vom Speiseplan verbannen?! Das muss gar nicht sein, denn mit einer cleveren Auswahl von Gerichten bzw. Kombination von Komponenten können Sie gelegentliches Fastfood ohne Reue genießen und dabei gleichzeitig Ihre Tages-Energiebilanz im Auge behalten. Welches Knowhow steckt dahinter und wie kann ich mit ein wenig Kniff die Kalorien in Schach halten? Die Antworten gibt’s im folgenden Blogbeitrag von Frau Dr. rer. nat. Rita Hein. Montag: McDonald's Dienstag: Dönerimbiss Mittwoch: Asia Grill Donnerstag: „rollender Fischwagen" Freitag: eine leckere GEFRO-Suppe Die Firma GEFRO findet man in einem Industriegebiet in Memmingen. Wer hier arbeitet, könnte sich an jedem Wochentag ein anderes, schnelles Mittagessen gönnen. Man müsste dafür nicht einmal 500 m gehen, jedoch vielleicht in der Warteschlange stehen, denn Fast Food ist beliebt, obwohl es nicht den besten Ruf hat. Fast Food - auf die Zusammenstellung der Speisen kommt es an Die Arbeitswoche beginnt, und in dieser Woche begleite ich an jedem Wochentag eine Kollegin oder einen Kollegen zur Imbissbude oder ins Fast Food Restaurant und philosophiere ein wenig über die Auswahl, die auf dem Teller landen könnte. Ich will nicht belehren, sondern nur die Sinne schärfen und zum Ausprobieren anregen. Montagmittag, - McDonald’s ist direkt neben GEFRO Katharina liebäugelt mit einem klassischen McMenü, zusammengesetzt aus einem Big Mac, einer großen Portion Pommes und 0,5 l Cola. Dieses Menü liefert 1170 kcal, deutlich mehr als ein Drittel des täglichen Bedarfs. Die Kalorien errechnen sich aus 152 g Kohlenhydraten, 32 g Eiweiß und 48 g Fett. Kein ausgewogenes Mittagessen, sondern wohl eher eine wahre Energiebombe hauptsächlich bestehend aus leeren Kohlenhydraten. Soll die Energiebilanz am Ende des Tages ausgeglichen sein, müssen die Kalorien am Rest des Tages sparsam verteilt werden. Burgermenü „Katharina, wenn du die Pommes durch einen zweiten Burger ersetzt, dann reduziert sich der Kohlenhydratanteil leicht, aber das Eiweiß steigt um 20 g. Eiweiß in der Nahrung regt die Ausschüttung von Glukagon, dem Gegenspieler von Insulin, an. Während zu viel Insulin Heißhunger auslöst und das Fettgewebe richtiggehend mästet, sorgt Glukagon dafür, dass die Fettverbrennung in Gang kommt. Eiweiß auf dem Speiseplan hat aber noch einen weiteren Vorteil: es senkt die Konzentration des appetitanregenden Hormons Ghrelin, während die Konzentration von Sättigungshormonen erhöht wird. Wenn du jetzt noch Mineralwasser statt Cola nimmst, sparst Du zusätzlich 55 g Kohlenhydrate und damit 220 kcal. Sind die Pommes ein „Muss“ bei deinem Menü, dann würde die Kombination von einem Big Mac mit einer Portion kleinen Pommes und einem Salat mit Balsamico Dressing die Balance zwischen Kohlenhydraten und Eiweiß deutlich verbessern und die Kalorienzahl verringern. Durch den Salat kommen sogar noch Mikronährstoffe hinzu, die das Fast Food Menü zusätzlich aufwerten“. Diese Variante wählt meine Kollegin tatsächlich aus. „Wir lassen die Tüte noch zu, liebe Katharina. Viele Menschen essen Burger und Co im Stehen oder sogar im Gehen. Wer Mahlzeiten jedoch sehr schnell hinunterschlingt, verpasst das Sättigungsgefühl, das erst nach ca. 20 Minuten einsetzt. Außerdem haben wir beide einen Salat als Beilage in unserer Tüte und der zwingt zum Hinsetzen. Denn ein Salat will aufgegabelt und dann auch noch gekaut werden. Dadurch verlangsamt sich das Esstempo und das natürliche Sättigungsgefühl kann sich bemerkbar machen, bevor ein zweiter Burger oder gar noch eine süße Verführung geordert wird“. Also zurück zu GEFRO. In einem Besprechungsraum habe ich vorab den Tisch mit schönen Servietten, Besteck und Gläsern eingedeckt. Mineralwasser und Zitronenscheiben zum Aromatisieren stehen bereit. So wird aus einem ungesunden, hochkalorischen Fast Food ein doch akzeptables Mittagessen, das wir in Ruhe genießen können. Dienstagmittag – der Dönerimbiss ist nur ein paar Schritte entfernt „Döner ist Döner“, meint Matthias auf dem Weg zum Imbiss. „Das stimmt nicht so ganz, lieber Matthias. Beim Döner variieren die einzelnen Zutaten und es gibt kein genormtes Gewicht. Die Kalorienzahl ist auch abhängig von der Fleischart, die verwendet wird. Lamm hat mehr Kalorien als Rind und Rind wiederum mehr als Geflügel. Mit durchschnittlich 600 - 800 kcal ist ein Döner kein Snack, sondern eine Hauptmahlzeit. Das Verhältnis von Kohlenhydraten zu Eiweiß beträgt ungefähr 2:1. Aufgewertet wird der Döner durch Kraut, Tomaten und Gemüse, die Mineralstoffe, Vitamine, sekundäre Pflanzenstoffe und Ballaststoffe liefern. Vorausgesetzt, dass qualitativ gutes Fleisch verwendet wird, ist das Ungesunde am Döner der Fladen, der nur leere Kohlenhydrate liefert“. Dönerteller „Soll ich den Döner jetzt ohne Brottasche essen?“, fragt Matthias. Der Imbiss hat einige Sitzplätze, deshalb schlage ich vor, einen Dönerteller zu wählen. Beim Dönerteller oder auch der Dönerbox gelingt es ganz leicht, die Kohlenhydrate und damit Kalorien zu reduzieren. Entweder ein Döner nur mit Gemüse, Salat und Soße. Oder auch ein Dönerteller mit ganz wenig Pommes oder nur ein paar Streifen Fladenbrot, dafür mehr Salat wäre eine gute Alternative zur Fladenbrottasche mit durchschnittlich 250 kcal. Der Mann hinter der Theke ist offen für unsere Wünsche, und so wird auch diese Mittagsmahlzeit durch unsere individuelle Auswahl aufgewertet. Der anfangs skeptische Matthias ist zufrieden und satt. Sein Kommentar: „Die Idee mit den Brotstreifen ist gut. Ich habe den Geschmack genossen, aber es braucht keine komplette Fladenbrottasche“. Mittwochmittag – der Asia Grill liegt in Sichtweite Miriam begleitet mich. Auch beim asiatischen Mittagsimbiss kommt es auf die Auswahl an, wenn es um Nährstoffgehalt und Kalorien geht. Uns beiden steht heute der Sinn nach Hühnchenfleisch. Nehmen wir die gebackene Hühnchenbrust, knusprig mit Ananas in süß-saurer Soße oder das Wok-Hühnerfleisch mit Gemüse in süß-saurer Soße? „Die Gerichte klingen zwar sehr ähnlich, aber die Unterschiede! Variante eins liefert allein über die Zubereitung (panieren und anschließend frittieren) und mit der süßen Ananas fast 1000 kcal, während mit der zweiten Variante nur ca. 480 kcal auf dem Teller landen. Die Gerichte aus dem Wok mit Hähnchen, Fleisch, Tofu oder Fisch liefern Eiweiß und durchschnittlich nur 440 bis 550 kcal. Bei den entsprechenden frittierten Varianten bleibt zwar der Eiweißgehalt, aber durch das Frittieren und Panieren erhöht sich die Kalorienzahl um mindestens 400 kcal. Auch Gerichte mit Erdnusssoße oder gebratene Reis- oder Nudelgerichte sind wahre Kalorienbomben“. Wokgericht Miriam und ich entscheiden uns für das Wok-Gericht und lassen es uns schmecken. „Und wenn es dann doch hin und wieder die frittierte Variante oder die knusprige Ente mit Erdnusssoße sein soll, dann kannst du ja vielleicht mit der Abendmahlzeit einen Ausgleich schaffen“, erkläre ich Miriam. Donnerstagmittag – der „rollende Fischladen“ steht gegenüber Heute habe ich für meinen lieben Kollegen Johannes eine Überraschung geplant. Johannes ist ein Gewohnheitsmensch. Donnerstags gibt es Backfisch mit Remoulade im Brötchen. An andere Fischgerichte traut er sich nicht heran. Er weiß, dass Fisch wertvolle mehrfach ungesättigte Fettsäuren enthält und regelmäßig auf dem Speiseplan stehen sollte. Backfisch schmeckt ihm, also wird eben dieser immer gekauft. Fischbrötchen Schon morgens rufe ich ihm zu, dass ich ihm am Mittag sein Fischbrötchen mitbringe, er soll sich gegen halb eins in unserer Teeküche einfinden. Mir geht es beim Essen mit Hannes nicht ums Kalorienzählen – ein Backfischbrötchen hat übrigens ca. 550 kcal – ihm möchte ich gerne einen Anstupser geben, um festgefahrene Gewohnheiten zu durchbrechen. Kurz vor halb eins habe ich den Tisch gedeckt: Häppchenlöffel mit verschiedenen Salaten, u.a. Krabbensalat, Heringshappen mit Joghurt und Preiselbeeren und Kapitänssalat (Shrimps und Früchte). Holländische Matjes, geräucherter Heilbutt, Stremellachs und Krabben sind auf kleinen Schwarzbrotstücken appetitlich mit etwas grünem Salat angerichtet. Auch der Backfisch fehlt nicht. Die Remouladensoße steht in einem extra Schälchen daneben. Matjes Johannes bleibt wie angewurzelt in der Tür stehen. „Was ist denn hier los?“, fragt er staunend. „Wer die Wahl hat, hat die Qual“, sage ich nur. Krabbenbrötchen Wie ich gehofft habe, probiert Hannes die Leckereien. Erst vorsichtig, dann aber immer beherzter. Die Matjes findet er gewöhnungsbedürftig, aber der butterzarte Stremellachs mundet ihm. Bei den Krabben zögert er anfangs. Ich empfehle ihm, einen kleinen Klecks von der geliebten Remouladensoße darauf zu verteilen. Er probiert und strahlt. „Köstlich, ein wunderbares Mittagessen!“ Den Backfisch und die Reste von den anderen Leckereien haben Kollegen anschließend gegessen. Das Konzept des Anstupsens oder im englischen „Nudging“ kommt aus der Verhaltensforschung und wurde durch die Wissenschaftler Richard H. Thaler und Cass R. Sunstein bekannt. Im Nudging sollen Gewohnheiten ohne Verbote und Regeln durchbrochen werden, ohne die Entscheidungsfreiheit einzugrenzen. Johannes wurde gestupst. Der heiße Backfisch stand auf dem Tisch, aber daneben liebevoll angerichtete kleine Fischleckereien. Die Entscheidung sie zu probieren, hat er selbst getroffen. Freitagmittag – heute genießen wir eine GEFRO Suppe  Von Heike, die ihren überflüssigen Pfunden zu Leibe rücken will, weiß ich, dass sie abends zum Essen eingeladen ist. Ihr möchte ich heute zeigen, wie sie einen Ausgleich schaffen kann, damit trotz Essenseinladung die Kalorienbilanz am Ende des Tages stimmt. In einem kleinen Pausenraum decke ich den Tisch mit zwei schönen GEFRO-Suppentassen, Löffeln, bunten Servietten und jeweils einer der sieben GEFRO-Balance Suppen-Pausen, die ich fächerartig auslege. „Ich hab’s geahnt“, sagt Heike lächelnd als sie den Raum betritt. „Welche Suppen-Pause soll ich wählen“, fragt sie. „Die, die dir am besten schmeckt“, antworte ich. Heike entscheidet sich für die Gemüse-Lust, und ich nehme die Gute Beete. Wir füllen das Pulver in die Tassen, gießen die empfohlene Menge kochendes Wasser Heike kennt als langjährige Mitarbeiterin natürlich die Balance Produkte. Sie weiß, dass alle Suppen-Pausen pro Portion unter 100 kcal haben. Dennoch fragt sie nach: „Obwohl alle Suppen so wenig Kalorien haben, machen sie dennoch satt. Was ist das Geheimnis? Liegt es an dem neuen Zucker oder an den Ballaststoffen? Erkläre es mir doch noch mal“.darüber und rühren genüsslich um. „Der neue Zucker, die Isomaltulose, besteht wie der normale Haushaltszucker aus den Bausteinen Glucose und Fructose, die miteinander verknüpft sind. Und eben diese Verknüpfung der Bausteine macht den Unterschied. Du bist doch Reiterin, liebe Heike. Wenn du dein Pferd anbindest, machst du das mit einem Pferdeanbindeknoten, der sich ganz schnell und leicht lösen lässt. Diesen Knoten kannst du mit der Verknüpfung beim Haushaltszucker vergleichen. Haushaltszucker wird vom Körper sehr schnell gespalten. Das provoziert starke Insulinausschüttungen, um den Zucker wieder aus dem Blut zu entfernen. Du bekommst sehr schnell Energie, allerdings ist die schon nach kurzer Zeit verflogen. Eine Mahlzeit mit vielen leeren Kohlenhydraten endet oft in Müdigkeit, Lustlosigkeit und fehlender Konzentration. Gleichzeitig steigt die Lust nach noch mehr Kohlenhydraten. Die Verknüpfung bei der Isomaltulose kannst du mit einem ganz festen Schnürsenkelknoten vergleichen. Da musst du dich richtig abmühen, um den zu lösen. Und genauso braucht auch unser Körper deutlich mehr Zeit, die Isomaltulose abzubauen. Der Blutzuckerspiegel und damit auch der Insulinspiegel steigen nur sehr langsam an. Die Energie verpufft nicht, sondern steht über einen längeren Zeitraum zur Verfügung. Das ist der Grund, warum wir unsere Balance-Produkte als „stoffwechseloptimiert“ bezeichnen. Nach dem Genuss Deines Süppchens treten keine Blutzuckerspitzen auf. Der Stoffwechsel bleibt in der Balance“. „Aber es liegt nicht nur an der Isomaltulose, dass ich mich nach der Suppe angenehm gesättigt fühle, stimmt’s?“, fragt Heike. „Du hast recht“, antworte ich. Das liegt auch an den löslichen Ballaststoffen, die wir an Stelle von Mehl oder Stärke in den Suppenpausen verwenden. Diese Ballaststoffe sind auf der einen Seite Futter für die guten Darmbakterien und haben auf der anderen Seite eine hohe Quellwirkung. Dadurch verleihen sie den Suppen eine schöne sämige Konsistenz und machen, ohne Kalorien zu liefern, wohltuend satt“. „Lecker war es, liebe Rita. Jetzt kann ich mein Abendessen genießen und mir vielleicht sogar eine kleine Nachspeise gönnen. Nach diesem Mittagessen ist auf meinem Kalorienkonto ja noch ein schönes Guthabenpolster. Übrigens viele Kollegen sind neugierig geworden und würden auch gerne mal mit dir zum Essen gehen“. Vielleicht werde ich meine Reise fortsetzen. Schließlich war ich noch nie in einem Subway-Restaurant. 😉 Ich wünsche Ihnen einen schönen Tag und alles Gute. Ihre Dr. rer. nat. Rita Hein, Heilpraktikerin und Ernährungsberaterin

GEFRO erobert den Supermarkt

GEFRO erobert den Supermarkt

GEFRO Produkte im Laden­­ um die Ecke kaufen? In einigen Regionen Deutschlands ist das bereits möglich. Für einen Blick hinter die Kulissen treffe ich meine beiden Kollegen vom Team „LEH“, Susi Wüst und Oliver Schaffrath. Was steckt hinter dem Kürzel „LEH“? Wie lange gibt es bereits das LEH-Team? Wie groß ist das Team? Typische Arbeitswoche GEFRO jetzt auch im Laden um die Ecke Reaktion von den Marktleiter*innen Supermarkt Standorte Wo befinden sich GEFRO Produkte im Markt Hallo Susi, hallo Oliver, schön, dass es mit einem gemeinsamen Gespräch klappt. Ihr seid ja viel unterwegs. Was steckt hinter dem Kürzel „LEH“? Susi Wüst: „LEH“ bedeutet Lebensmittel-Einzelhandel. Damit sind alle Läden - vom kleinen Tante-Emma-Laden bis zum großen Supermarkt mit breitem Sortiment - gemeint. Wie lange arbeitet ihr bereits im LEH-Team? Oliver Schaffrath: 2019 sind wir im Einzelhandel richtig gestartet, wobei Susi schon seit 2013 bei GEFRO im Kundenservice gearbeitet hat und die Produkte sehr gut kennt. Wie groß ist Euer Team? Oliver: Zehn Leute gehören mittlerweile zum Team: Acht Außendienstler kümmern sich um die Läden, zwei Kolleg*innen im Innendienst arbeiten diesen zu. Und eine Dame bietet Verkostungen in den Supermärkten an, was derzeit leider nicht möglich ist. Und natürlich unterstützt uns die gesamte Verwaltung und Logistik von GEFRO bei unserer Arbeit. Susi: Unser Team ist schnell gewachsen, da wir die Händler zuverlässig und persönlich betreuen. Und mit der wachsenden Anzahl an Läden brauchten wir entsprechend mehr Kolleg*innen, die dabei mitarbeiten. Wie sieht eine typische Arbeitswoche bei Euch aus? Susi: Unsere Läden bekommen alle vier Wochen Besuch von uns. Zusätzlich sprechen wir mit interessierten Händlern, die GEFRO neu in ihr Sortiment aufnehmen möchten, das heißt, wir reisen viel. Und wir sind in ständigem Austausch mit unseren Händlern, die Fragen haben. Das erfolgt meist telefonisch. Einmal wöchentlich treffen wir uns im Team in Memmingen für den persönlichen Austausch zwischen uns Kolleg*innen. Lange gab es GEFRO Produkte nur direkt zu bestellen. Viele unserer Kunden*innen sind erfreut, dass sie GEFRO jetzt auch im Laden um die Ecke kaufen können. Oliver: Dahinter steckt vor allem der Servicegedanke für unsere*n Kunden*innen. Wenn einmal ein Produkt zu Hause ausgeht, kann ich es jetzt kurzfristig vor Ort besorgen. Seit gut einem Jahr finden auch keine Märkte und Messen mehr statt, auf denen viele Leute unsere Produkte bisher gekauft haben. Allerdings bieten wir in den Läden nicht das gesamt Sortiment, sondern nur unsere beliebtesten Suppen, Soßen und Würzen an. Susi: Und man darf nicht vergessen: Es gibt sehr viele Leute, die GEFRO kennen, aber Lebensmittel nicht telefonisch oder im Internet bestellen, sondern lieber vor Ort kaufen. Diesen Kunden kommt das neue Angebot auch zu Gute. Wie reagieren die Marktleiter*innen auf Euren ersten Besuch? Oliver: Die meisten Händler*innen kennen und schätzen GEFRO, da wir ein Allgäuer Familienunternehmen sind und hochwertige, leckere Produkte zu einem guten Preis anbieten. Wir haben ein breiteres Sortiment als manche Mitbewerber. Teilweise sprechen sogar Kunden ihre Marktleiter an und fragen gezielt nach, warum keine GEFRO Produkte angeboten werden. Es soll sogar Kunden geben, die nur unserer Produkte wegen in einen bestimmten Laden fahren. :-) Susi: Für die meisten Marktleiter*innen steht die unkomplizierte Abwicklung von Bestellung und Regalpflege im Fokus. Wir bieten ein super einfaches Bestellsystem über alle Kanäle und beliefern kurzfristig und zuverlässig. Großen Wert legen wir auf eine gute Betreuung unserer Märkte von der ersten, persönlichen Auslieferung bis zur laufenden Betreuung alle vier Wochen. In welchen Supermärkten können unsere Kunden*innen GEFRO Produkte bereits kaufen? Oliver: Wir sind in vielen REWEs, EDEKAs, V-Märkten, Raiffeisen- und Nahkauf-Märkten zu finden. Momentan liegt der Schwerpunkt auf Süddeutschland, von Bayern und Baden-Württemberg bis nach Hessen und Rheinland-Pfalz. Vereinzelt gibt’s GEFRO aber auch schon im Norden und Westen Deutschlands. Insgesamt in etwa 848 Märkten. Wo genau findet man die GEFRO Produkte in den Supermärkten? Susi: Ganz unterschiedlich: Oft im Regal bei den Suppen, Soßen, und Würzen. Oder auch in der Obst- und Gemüseabteilung, dort meist in unseren schönen GEFRO Displays. Vielen Dank für das interessante Gespräch! Ich wünsche Ihnen einen schönen Tag!Viele liebe Grüße Ihre Susanne Reiser GEFRO-Team