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Eine gute, ausgewogene Ernährung ist eine sehr wirkungsvolle Stellschraube, um den Bluthochdruck in den Griff zu bekommen. Darüber möchte ich Sie, liebe Leser, gerne in diesem Blogbeitrag informieren. Nur die Reduktion von Kochsalz reicht nicht Kalium der Gegenspieler vom Natrium Essen Sie bunt Dem Stoffwechsel eine Pause gönnen Was auf dem dem Speiseplan stehen sollte Fisch und Öle Grüner Tee Machen Sie Wasser zu Ihrem Lieblingsgetränk Nur die Reduktion von Kochsalz reicht nicht Salz (Natriumchlorid) ist lebenswichtig für unseren Körper, denn ohne Salz könnten bestimmte Körperfunktionen nicht aufrechterhalten werden. Jahrelang haben Ärzte Menschen mit Bluthochdruck zu kochsalzarmer Ernährung geraten. Aber nicht jeder Hochdruckpatient ist salzsensitiv. Salzsensitivität ist ein Maß dafür, wie der Blutdruck auf die Aufnahme von Natrium reagiert. Forscher sind damit beschäftigt, einen Test zur Ermittlung der individuellen Salzsensitivität zu entwickeln. Einige Patienten reagieren bei Einschränkung des Salzverzehrs mit einer deutlichen Senkung des Blutdrucks, andere Patienten profitieren überhaupt nicht davon. Bei älteren Menschen kann eine Salzrestriktion sogar gefährlich werden. Im Alter kommt es zu erheblichen physiologischen Veränderungen, die in besonderem Maße den Flüssigkeits- und Elektrolythaushalt betreffen. Ein Natriummangel kann zu Krämpfen, Stürzen oder auch Verwirrtheit führen. Kalium der Gegenspieler vom Natrium Salz bindet Wasser. Wenn viel Salz im Blut ist, das das Wasser bindet, steigt dadurch auch das Blutvolumen und drückt stärker auf die Wände der Blutgefäße. Der Druck steigt. Vielleicht haben Sie, liebe Leser, das selbst schon mal beobachtet. Sie waren vielleicht griechisch essen, haben ein gut gesalzenes Zaziki und anschließend Gyros mit Bratkartoffeln gegessen. Nachts hat Sie dann der Durst geplagt, Sie haben eine ganze Flasche Wasser getrunken und sich gewundert, dass der Harndrang ausgeblieben ist? Und dann hat auch noch die Waage am Morgen eine deutliche Tendenz nach oben gezeigt? Und wenn man dann am Tag danach viel Obst und Gemüse verzehrt, läuft man x Mal öfter als üblich zum Örtchen. Das Kalium, das im Obst und Gemüse reichlich enthalten ist, treibt das gebundene Wasser wieder aus. So trägt Kalium zur Aufrechterhaltung eines normalen Blutdrucks bei. Und damit komme ich zur ersten Regel... Essen Sie bunt Wenn es um bunte, farbenfrohe Lebensmittel geht, stehen natürlich Obst und Gemüse an erster Stelle. Sie sind die besten Fitmacher, enthalten wenig Energie aber liefern eine Menge Vitalstoffe: Vitamine, Mineralstoffe, sekundäre Pflanzenstoffe und Ballaststoffe. Erst mit Obst und Gemüse wird das Gericht – egal, ob Frühstück, Mittagessen oder Abendbrot – wirklich bunt und gesund. Gemüse, Obst oder Salat passen zu jeder Mahlzeit. Zur Brotzeit frischen Rettich, Tomaten, Radieschen oder Gurken, zum Frühstück ein Gläschen Gemüse- oder Obstsaftsaft, zum Mittagstisch einen frischen Salat und leckeres Gemüse. Wenn Sie diese Regel beherzigen, nehmen Sie mit Sicherheit genügend Kalium auf. Dank Kalium wird überschüssiges Natrium über die Nieren ausgeschieden und seine blutdrucksteigernde Wirkung ausgeschaltet. Zudem liefert jedes Obst und jedes Gemüse einen wahren Cocktail an gesunden Nährstoffen für unseren Körper; einen Cocktail aus Vitaminen, Mineralstoffen, Ballaststoffen und sekundären Pflanzenstoffen. Meine Empfehlung: Wer seinen Blutdruck senken möchte, sollte mehr kaliumreiches Obst und Gemüse verzehren, anstatt sich lediglich auf einen sparsamen Salzkonsum zu konzentrieren. Aber Achtung: Menschen mit Nierenfunktionsstörungen müssen mit Kalium vorsichtig umgehen, auch wenn sie unter Bluthochdruck leiden. Ihre Nieren sind nicht in der Lage, die Ausleitung von Kalium zu kontrollieren. Wer nicht nur unter Bluthochdruck sondern gleichzeitig unter Übergewicht leidet, sollte sich eine zweite Regel zu Herzen nehmen: Dem Stoffwechsel eine Pause gönnen Zwischen den Mahlzeiten sollte eine lange Pause liegen. Am besten wird auch das Obst zu den Mahlzeiten gegessen. Die Vermeidung von Zwischenmahlzeiten bewirkt eine Senkung des Blutzucker- und Insulinspiegels. Erst jetzt ist die Fettverbrennung aktiv. Etwa drei bis vier Stunden benötigt der Körper, bis er eine Mahlzeit verdaut hat und der Insulinspiegel wirklich abgesunken ist. In den Stunden danach lebt er dann von seinen Reserven. Das bedeutet: Nur, wenn wir zwischen den Mahlzeiten mehr als drei bis vier Stunden nichts essen, hat der Körper überhaupt eine Chance, Fettpölsterchen abzubauen. Und mit jedem Kilo, das man verliert, sinkt auch der Blutdruck. Mehr darüber erfahren sie in unserem Journal über den Stoffwechsel. Was sonst noch auf dem Speiseplan stehen sollte Fisch und Öle Seefische und viele Öle (Omega-3-Speiseöl, Leinöl, Walnussöl) sind eine wertvolle Quelle an Omega-3-Fettsäuren. Vor allem die Fettsäuren EPA, DHA und ALA wirken sich positiv auf die Gesundheit aus. Während ALA zur Aufrechterhaltung eines normalen Cholesterinspiegels im Blut beiträgt, tragen EPA und DHA zu einer normalen Herzfunktion bei. Die positiven Wirkungen stellen sich ab einer täglichen Aufnahme von 2 g ALA bzw. 250 mg EPA und DHA ein. Warum also nicht zur abendlichen Brotzeit statt Käse oder Wurst geräucherten Lachs mit Meerrettich oder ein Stückchen Makrelenfilet? Zusätzliche empfehle ich für die tägliche Kost ein omega-3 reiches Speiseöl. Grüner Tee Die Hauptwirkstoffe des grünen Tees sind sekundäre Pflanzenstoffe. Der bekannteste biomedizinisch wirksame Wirkstoff im grünen Tee ist das Epigallochatechingallat (EGCG). Das EGCG gehört zur Gruppe der Polyphenole. Seit geraumer Zeit debattiert man in der Wissenschaft über den gesundheitlichen Mehrwert der Polyphenole und anderer sekundärer Pflanzenstoffe. Noch ist nicht klar, inwiefern diese Stoffe eine positive Wirkung auf den Blutdruck und weitere Aspekte der Gesundheit haben. Wer eine Wette auf den gesundheitlichen Mehrwert der sekundären Pflanzenstoffe abschließen möchte, derjenige kann gern die ein oder andere Tasse grünen Tees genießen. Machen Sie Wasser zu Ihrem Lieblingsgetränk Das Lieblingsgetränk eines jeden sollte Wasser sein, ein reines Quellwasser, stilles Wasser oder auch ein spritziges Mineralwasser. Mehr als die Hälfte unseres Körpers besteht aus Wasser - kein Wunder also, dass unser Körper so sehr auf das frische Nass angewiesen ist. Nur mit Hilfe von Wasser können unsere Zellen ihre Aufgaben wirklich gut erfüllen. Wasser sorgt dafür, Nährstoffe effektiv aufzunehmen und zu verwerten, sowie unsere Nieren von Abfallstoffen zu befreien. Trinken wir genügend, arbeiten die Organe besser. Wer sich mit Wasser so gar nicht anfreunden kann, darf auch einen Teil durch Kräutertees oder Hibiskustee ersetzen.
Vegane Ernährung, auch bekannt als pflanzenbasierte Ernährung, gehört zu den großen Food-Trends unserer Zeit - und das nicht nur in Deutschland: Auch international wächst die Zahl der Veganer. Die Gründe für einen Verzicht auf tierische Produkte sind dabei so vielfältig wie die Veganer selbst: Die einen möchten mit ihrer Ernährung Tier und Umwelt schützen. Andere schwören auf ein besseres körperliches Wohlbefinden, wenn sie sich ausschließlich pflanzenbasiert ernähren. Um die Vorteile einer veganen Ernährung nutzen zu können, muss man allerdings nicht gleich Veganer werden. Eine pflanzenbasierte Ernährung erfordert schließlich auch viel Planung und eine Menge Zeit. Experten empfehlen deshalb, lieber öfter einen veganen oder vegetarischen Tag einzulegen, statt komplett auf eine vegane Ernährung umzustellen. Heute nehmen wir Sie mit auf eine Reise in die vegane Welt. Entdecken Sie viele leckere vegane Rezepte zum Nachkochen! Amore, amore! Gerade italienisch inspirierte Pasta eignet sich hervorragend für den Start unserer veganen Weltreise: Wie keine zweite steht die italienische Küche schließlich für Genuss und Lebensfreude. Essen gehört in Italien zur Kultur, es wird zelebriert wie ein feierliches Ritual. Niemals ist das gemeinsame Essen nur eine Nebensache: Man schwelgt und genießt, und das am besten in großer Runde. Für ein überraschendes und neues Geschmackserlebnis empfehlen wir Ihnen unbedingt unsere Rezepte: Vegane Zucchini-Frühlingschampignon-Lasagne Maccaroni mit Spargel-Bolognese Vegane Tomaten-Auberginen-Bruschetta Guten Appetit - vegan auf Spanisch Wer es lieber etwas schärfer und exotischer mag, wird auf jeden Fall in der mexikanischen und spanischen Küche fündig. Wie wäre es z. B. mit unserem veganen Gegrillten Gemüsespieße mit Tomaten-Paprikasalsa oder unserer veganen Chili sin Carne mit feurigen Kartoffelwedges und Salsa. Für einen feurigen Partiy-Snack eignet sich z. B. Chili sin Carne mit Taco-Chips und Teufelssoße. Wussten Sie, dass in der spanischen und mexikanischen Küche Gemüse ein eigenständiger Gang ist? Sie ist also ideal geeignet für einen Ausflug in die internationale vegane Küche. Gegrillte Gemüsespieße mit Tomaten-Paprikasalsa Chili sin Carne mit feurigen Kartoffelwedges und Salsa Chili sin Carne mit Taco-Chips und Teufelssoße Säuerlich-scharfes aus Osteuropa Pilz-Soljanka Die typische Soljanka gehört zur osteuropäischen Küche wie das Amen in der Kirche. In der GEFRO Rezept-Datenbank finden Sie ein leckeres Rezept zum Nachkochen für Zuhause: unsere vegane Pilz-Soljanka. Die Soljanka hat sich seit ihrer Entstehung immer wieder verändert. Heute unterscheidet man im Wesentlichen drei Arten - je nachdem, ob Fleisch, Fisch oder Pilze die hauptsächliche Zutat des säuerlich-scharfen Eintopfs sind. Gemeinsam ist allen drei Varianten, dass sie mit sauer eingelegtem Gemüse, wie Gewürz- und Salzgurken oder Pilzen zubereitet werden. Alternativ empfiehlt sich natürlich auch unser veganes Gulasch mit fein-würziger Paprikasoße auf Sojabasis. Für Gulaschgerichte aller Art. Endlich wieder zurück zuhause Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute doch so nah liegt! Unsere vegane Reise um die Welt endet deshalb auch in der Heimat mit typisch deutschen Gerichten, die auch in der veganen Variante ein Gaumenschmaus sein können. Das Lieblingsgemüse der Deutschen: Der Spargel. Statt mit Sauce Hollandaise kommt unser veganes Spargel-Radieschen-Gemüse mit leckeren Kräuterkartoffeln auf den Teller. Wer lieber etwas Warmes mag, dem schmeckt garantiert unsere vegane Pilzcremesuppe mit Kräuterklößchen. Zu guter Letzt lässt sich natürlich auch ein klassischer Bohneneintopf in ein leckeres veganes Gericht verwandeln. Wie wäre es z. B. mit unserem veganen Bohneneintopf mit Kürbis? Wir wünschen Ihnen guten Appetit und eine leckere Reise in die Welt der veganen Rezepte! Spargel-Radieschen-Gemüse mit leckeren Kräuterkartoffeln Pilzcremesuppe mit Kräuterklößchen Veganer Bohneneintopf mit Kürbis Haben Sie schon einmal vegan für Ihre Familie gekocht? Haben Sie ein veganes Lieblingsrezept, das Sie gerne mit uns teilen möchten? Wir freuen uns auf Ihre Erfahrungen und Rezeptideen! Herzlich, Sabine Humpert Journalistin und begeisterte Hobbyköchin mit grünem Daumen
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