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Wer kennt es nicht, dass das Nudelwasser genau dann überkocht, wenn man ihm nur für ein paar Sekunden den Rücken zugekehrt hat? Hin und wieder kommt es auch vor, dass sich das Eiweiß partout nicht aufschlagen lässt. Und wenn man die Vinaigrette selbst zubereitet, ist es keine Seltenheit, dass sie viel zu sauer wird. Wir können Abhilfe schaffen. Mit den folgenden Tipps und Tricks verbringen Sie weniger Zeit damit sich zu ärgern und es bleiben mehr Momente für den Genuss. Küchentipp 1: „Pilze sollte man nicht waschen“ Nicht nur in der Pilzsaison sind Pfifferlinge, Champignons und Co. ein wahrer Gaumenschmaus. Das ganze Jahr über können sie küchenfertig im Supermarkt gekauft werden. Doch Achtung: Falsch gelagert oder zubereitet wird der Gaumenschmaus schnell zum Graus. Dabei ist es neben der sorgfältigen Auswahl Ihrer Pilze besonders wichtig, dass die Pilze nicht unter laufendem Wasser gewaschen werden. Mit einem Pinsel oder einer kleinen Bürste gesäubert und dem Messer ausgeschnitten, werden sie nicht schwammig, sondern bleiben in ihrer vollen Pracht erhalten. Küchentipp 2: „Ein Holzlöffel verhindert das Überkochen“ Man sollte meinen, Nudeln oder Reis zu kochen sei ein Kinderspiel. Doch nicht nur den Hobbyköchen passiert es, dass das Wasser überläuft und der Herd dadurch völlig verdreckt wird. Wie Sie dagegen ankommen? Der Trick ist so einfach wie genial: Ein Kochlöffel auf dem Topfrand verhindert das Überkochen. Küchentipp 3: „Lorbeerblatt hilft gegen Säure“ Ein wirklich guter Salat ist die beste Beilage. Zu einem leckeren Salat gehört aber auch eine vorzügliche Vinaigrette. Meist ist sie nicht würzig genug oder gleich zu sauer. Dagegen hilft nur eins: Ein Lorbeerblatt in der Salatsauce oder Vinaigrette nimmt die Säure. Küchentipp 4: „Risotto – geschüttelt, nicht gerührt“ Ein unglaublich leckeres Reisgericht ist das Risotto. Doch bei der Zubereitung kann mehr falsch gemacht werden, als gedacht. Kaltes Wasser zum Ablöschen unterbricht beispielsweise den Kochprozess und lässt den Reis hart werden. Zu schnelles und auch zu viel Rühren führt zu einem klebrigen Brei, der nur noch im Entferntesten etwas mit den duftenden Reiskörnern des Arborio, Carnaroli oder Vialone zu tun hat. Unser Tipp: schütteln statt rühren. Küchentipp 5: „Angebrochene Rotweine sind reif für den Kühlschrank“ Ein Glas Wein am Abend soll ja nicht schaden - im Gegenteil. Doch damit ist die Flasche nicht leer. Angebrochene Rotweinflaschen gehören luftdicht verschlossen in den Kühlschrank. Bestenfalls sogar umgefüllt in eine kleinere Flasche, denn je voller die Flasche ist, desto besser hält sich der Wein, da neben der Temperatur auch das Verhältnis Flüssigkeit zu Sauerstoff entscheidend für die schädliche Oxidation ist. Küchentipp 6: „Eier kühlen, außer zum Schlagen“ Wussten Sie, dass ein Ei bis zu viermal länger frisch bleibt, wenn es gekühlt wird? Sie erkennen die Frische eines Eis übrigens an der Konsistenz des Eiweißes: Je wässriger, desto älter ist es. Um ein Ei schaumig zu schlagen, sollte es allerdings Raumtemperatur haben und das Gefäß absolut fettfrei sein. Wenn Sie nur das Eigelb brauchen, können Sie das Eiweiß auch problemlos einfrieren. Küchentipp 7: „Kaltes Wasser, Salz und Zitronensaft beugen braunen Äpfeln vor“ Äpfel gelten als der perfekte Pausensnack. Doch meistens sehen sie nach dem Schneiden bis dahin nicht mehr besonders appetitlich aus. Braun und runzelig schmecken sie schließlich nur noch halb so gut. Unser Tipp: Legen Sie die Apfelstücke für circa 10 Minuten in kaltes Wasser mit einem Teelöffel Salz und etwas Zitronensaft. Danach können Sie die Spalten in einer verschließbaren Brotzeitdose bestens transportieren. Wenn Sie die Möglichkeit haben, die Apfelstücke bis zum Verzehr kühl zu lagern, bleibt auch der Biss erhalten. Verraten Sie uns auch Ihre Küchentricks?
Die Haut stellt eines der bedeutendsten Organe unseres Körpers dar und erfüllt dabei unterschiedliche lebenswichtige Funktionen.Der folgende Beitrag enthält Wissenswertes über den Aufbau der Haut und die verschiedenen Faktoren, über die wir direkten Einfluss auf unsere Haut und den Hautalterungsprozess nehmen können. Erfahren Sie, was Sie im Alltag für eine gesunde, strahlende Haut tun können. Der Aufbau der Haut - die drei Hauptschichten Der Hautalterung entgegen wirken - Tipps für eine gesunde Haut Hygiene Bewegung Maßvoller Genussmittelkonsum Harmonie zwischen Körper und Seele Ernährung Was braucht die Haut von innen? Wasser Makronährstoffe Mikronährstoffe Nichts ist uns so nahe, wie unsere Haut. Würden wir im wahrsten Sinne des Wortes „aus der Haut fahren“ und diese dann wiegen und vermessen, kämen wir auf ca. 10 kg Gewicht und eine Fläche von ungefähr zwei Quadratmetern.Und diese zwei Quadratmeter sind unumstritten ein Wunderwerk der Natur. Von wegen „faule Haut“: Unsere Haut ist Ummantelung, Schutzhülle, Kontaktfläche, Schweiß- und Schleimproduzent, Ausscheidungsorgan, Temperaturregler und Visitenkarte. Sie ist robust und gleichzeitig empfindsam. Als Spiegel der Seele kann die Haut sogar Gefühle sichtbar machen. Jemand wird blass vor Schreck, rot vor Wut oder schwitzt vor Angst. Ein Erlebnis fährt uns „unter die Haut“ oder, der Stress mit Kollegen ist „zum aus der Haut fahren“. Der Aufbau der Haut - die drei Hauptschichten Die Haut (Cutis) besteht aus drei Hauptschichten, die wiederum in sich geschichtet sind. Jede Schicht erfüllt unterschiedliche Aufgaben. Die Oberhaut (Epidermis) ist eigentlich eine gefäßfreie Hornschicht, die ständig abgetragen und von ihrer Unterseite heraus erneuert wird. Die Epidermis schützt vor Umwelteinflüssen, wie Sonne, Kälte und Wasser und ist Schutzbarriere gegen eindringende Keime. Je nach Belastung ist die Epidermis unterschiedlich dick. An den Augenlidern beispielsweise beträgt die Dicke nur 0,03 bis 0,05 mm. An den Fußsohlen oder den Innenflächen der Hände kann die Oberhaut bei starker Belastung auch mehrere mm dick werden. Die Lederhaut (Dermis) ist die mittlere der drei Hautschichten. Diese Hautschicht liefert bei tierischen Häuten das Leder. Daher kommt wohl der Name Lederhaut. Sie ist durchzogen von Kollagen- und Bindegewebsfasern, die der Haut ihre Elastizität verleihen. Talgdrüsen erhalten die Haut weich und geschmeidig. Die Schweißdrüsen der Lederhaut kühlen den Körper durch Verdunstung. Der Schweiß ist leicht sauer und wirkt dadurch antibakteriell. Die Unterhaut (Subcutis) besteht aus Bindegewebskammern, die Wasser und Fett speichern und den Köper gegen Druck von außen schützen. Das Fettgewebe dient als Energiespeicher. In Hungerzeiten kann dieses Depotfett schnell ans Blut abgegeben werden. In einem Quadratzentimeter Haut finden sich etwa 600.000 Zellen, 5.000 Sinneszellen, 4 Meter Nervenbahnen, 100 Schweißdrüsen, 1 Meter Blutgefäße, 15 Talgdrüsen, 5 Haare und 150.000 Pigmentzellen. Tipps für eine gesunde Haut - der Hautalterung entgegen wirken Eine schöne, glatte Haut, feste Fingernägel, seidige Haare sind ein Spiegel unserer Gesundheit und unseres Lebensstils. Doch mit zunehmendem Alter hinterlässt die Zeit Spuren auf unserer Haut. Es zeigen sich Fältchen, Pigmentflecken und die Elastizität lässt nach. Wie schnell die Hautalterung fortschreitet, ist von inneren (intrinsischen) und äußeren (extrinsischen) Faktoren abhängig. Den intrinsischen Faktor, unsere genetische Veranlagung können wir nicht beeinflussen. Aber wie schnell wir äußerlich altern hängt ganz wesentlich davon ab, wie wir uns verhalten, wo wir leben und wie wir mit und selbst und unserer Umwelt umgehen. Laut wissenschaftlicher Studien beträgt der Einfluss der Gene nur ca. 30%. Hautalterung wird dagegen zu 70% durch extrinsische Faktoren bestimmt. Und hierfür kann jeder einzelne Verantwortung übernehmen. Sorgfältige Hygiene Das A und O für eine gesunde Haut ist richtige Reinigung und Pflege. Make-up, Schweiß und Hautfette müssen täglich entfernt sein, damit die Poren nicht verstopfen und Bakterienvermehrung keine Chance hat. Genügend Bewegung, am besten an der frischen Luft Regelmäßige Bewegung an der Luft fördert die Durchblutung, das bedeutet: die Haut wird besser mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt. Und wenn man dabei noch ins Schwitzen kommt, wird die Bewegung gar zur Schönheitskur. Über den Schweiß werden abgestorbene Hautzellen und Giftstoffe ausgeschieden. Und Schweiß enthält körpereigene Lipide (Fette), die wie eine Körperlotion wirken. Eine Einschränkung bei der Bewegung an der Luft gibt es aber: Die Sonne hebt zwar die Stimmung und ist auch für die Produktion von Vitamin D wichtig, aber UV Strahlen sollten nicht auf die ungeschützte Haut treffen. Diese Strahlen schädigen die Kollagenstruktur der Haut und begünstigen die Bildung freier Radikale. Selbstbeschränkung beim Genussmittelkonsum Alkohol entwässert die Haut und entzieht ihr zusätzlich wichtige Nährstoffe. Dadurch wird eine vorzeitige Faltenbildung begünstigt. Ebenso schwächt das Genussmittel das Bindegewebe und die Haut verliert an Elastizität. Auch die Spannkraft geht mit zunehmendem Alkoholgenuss verloren. Das führt dazu, dass das Gesicht anschwillt und der Mensch aufgedunsen wirkt. Auch das Rauchen beschleunigt die Hautalterung. Nikotin und Kohlenmonoxid bewirken eine Verengung der Blutgefäße, die Zellen werden schlechter durchblutet und nicht genügend mit Nährstoffen versorgt. Die Haut wird fade und blass. Zusätzlich wird durchs Rauchen das Bindegewebseiweiß Kollagen schneller abgebaut und langsamer aufgebaut. Die Haut wird schlaff und entwickelt schneller Falten. Harmonie zwischen Körper und Seele Alles was der seelischen Gesundheit schadet, schadet auch der Haut. Psychische Belastungen und Dauerstress gehen unter die Haut und lassen diese schneller altern. Sicherlich ein guter Grund, sich im Alltag immer wieder kleine Ruheinseln zu schaffen, die den Kopf frei machen und den Alltag entschleunigen. Nicht vergessen werden sollte auch der Schönheitsschlaf. Jeder weiß, dass man nach einer durchwachten Nacht mit dunklen Augenringen und blasser Haut vor dem Spiegel steht. Umgekehrt strahlt das Gesicht nach einer erholsamen Nacht und sieht frisch und rosig aus. Die Haut nutzt die Ruhephase der Nacht. Wachstumshormone kurbeln die Regeneration der Hautzellen an. Neues Bindegewebe kann sich bilden und Feuchtigkeit speichern. Gesunde, ausgewogene Ernährung Erinnern Sie sich? Unsere Haut ist Ummantelung, Schutzhülle, Kontaktfläche, Schweiß- und Schleimproduzent, Ausscheidungsorgan, Temperaturregler und Visitenkarte. Dieser Menge an Funktionen und Aufgaben ist nur eine gesunde Haut gewachsen. Und damit sie gesund bleibt ist sie ständig auf eine ausreichende Versorgung mit Flüssigkeit, Nährstoffen, Vitaminen, Mineralien und bioaktiven Pflanzenstoffen angewiesen.# Was braucht die Haut von innen? Machen Sie Wasser zu Ihrem Lieblingsgetränk Der menschliche Körper besteht zu fast 70% aus Wasser. Den wichtigsten Stoff, den der Mensch zum Leben braucht, nämlich Sauerstoff, nehmen wir über den Atemreflex ohne bewusstes Zutun auf. Somit wird Wasser zum wichtigsten Element, das wir bewusst zuführen müssen, um zu überleben. Zur Wasserflasche muss man greifen. Und zwei oder drei Flaschen sollten täglich leergetrunken werden. Zu wenig Wasser kann nicht nur Konzentrationsstörungen und Kopfschmerzen auslösen - auch die Haut reagiert. Das Gewebe wird weniger durchblutet, trocknet aus und verliert an Elastizität. Eine Studie der Berliner Charité bestätigt, dass die Haut bereits zehn Minuten nach dem Trinken besser durchblutet und mit Sauerstoff versorgt wird. Und wem das Wasser auf Dauer zu fade wird, der kann es einfach aromatisieren. Mittlerweile ist daraus sogar ein Trend geworden. Heute spricht man vom Infused Water. Zum Aromatisieren eignen sich Kräuter, Obst, Gemüse oder Gewürze. Rezeptideen für Wasser mit Geschmack gibt es viele und der eigenen Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Makronährstoffe Von den drei Makronährstoffen, Kohlenhydrate, Eiweiß und Fett sind die Kohlenhydrate nicht essentiell. Unser Körper ist in der Lage, Kohlenhydrate selbst aus anderen Energiequellen zu gewinnen. Ein Übermaß an Kohlenhydraten, vor allem Zucker, lässt die Haut sprichwörtlich „verzuckern“. Bei einer stetigen sehr Kohlenhydrat lastigen Kost kann es im Körper zu einer biochemischen Reaktion, der sogenannten Glykation kommen. Dabei reagieren Zucker unkontrolliert und ohne Beteiligung von Enzymen mit Proteinen und Fetten. Die dabei entstehenden Stoffwechselendprodukte schaden nicht nur der Haut, sondern dem ganzen Körper. Reagiert der Überschuss an Zucker in Blut mit den Kollagen- und Elastinfasern erschlafft die Haut und Faltenbildung wird beschleunigt. Wenn es um Zucker geht, sollte man kein Verbot aussprechen, sondern vom unkontrollierten Konsum zum bewussten Genießen kommen. Die Makronährstoffe Fett und Eiweiß sind für den Körper und somit auch für die Haut essentiell und müssen mit der Nahrung zugeführt werden. Die Bausteine der Fette sind die Fettsäuren. Man unterscheidet zwischen gesättigten, einfach ungesättigten und mehrfachungesättigten Fettsäuren. Gesättigte und einfach ungesättigte Fettsäuren kann der Körper selber aufbauen. Mehrfach ungesättigte Fettsäuren sind dagegen essentiell, d.h. sie müssen mit der Nahrung zugeführt werden. Bei den mehrfach ungesättigten Fettsäuren unterscheidet man zwischen Omega-6- und Omega-3-Fettsäuren. Beide sind lebensnotwendig und haben bedeutende Funktionen in unserem Körper. Omega-6-Fettsäuren kommen reichlich in verschiedenen Pflanzenölen vor, Omega-3-Fettsäuren dagegen finden sich hauptsächlich in fetten Seefischen, wie Lachs oder Makrele und im geringen Anteil auch im Raps-, Walnuss- oder Leinöl. Für den Körper ist es wichtig, dass diese beiden Fettsäuren in einem richtigen Mengenverhältnis stehen. Wissenschaftler fordern eine Relation von fünf Teilen Omega-6 zu einem Teil Omega-3-Fettsäure. Erst dann entfaltet sich die schützende Wirkung auf die Haut und die gesamte Gesundheit. Die Epidermis ist mit einem dünnen Fettfilm überzogen. Omega-6 und Omega-3 Fettsäuren sind Bestandteil dieser sogenannten Lipidschicht, die die Haut vor Austrocknung schützt. Aber nicht nur die Fettsäuren im Fett sind notwendig. Die fettlöslichen Vitamine A, D, E und K werden im Darm gemeinsam mit Fetten absorbiert. Und besonders Vitamin A und E sind für die Gesunderhaltung der Haut sehr unentbehrlich. Ohne Eiweiß (Proteine) auf dem Teller geht es nicht. Eiweiße setzen sich aus verschiedenen Bausteinen, den Aminosäuren zusammen. Einige Aminosäuren kann der Körper selber herstellen, andere müssen mit der Nahrung zugeführt werden, sie sind essentiell. Eiweiße steuern unzählige Prozesse im Körper. Eiweiß dient unter anderem dem Aufbau von Kollagen, das die Struktur unserer Haut, Knochen und auch des Bindegewebes bestimmt. Die Qualität des Proteins wird über die biologische Wertigkeit bestimmt. Diese biologische Wertigkeit gibt an, wieviel Körpereiweiß aus 100 g des zugeführten Nahrungsproteins vom Organismus aufgebaut werden kann. Je mehr ein Nahrungsprotein dem Bedarf des Menschen an essentiellen Aminosäuren entspricht, desto höher ist die biologische Wertigkeit des Proteins. Tierisches Protein z.B. aus Milchprodukten, Fisch, Fleisch oder Geflügel ist von einer hohen biologischen Wertigkeit. Aber auch pflanzliches Eiweiß aus Getreide, Hülsenfrüchten oder Kartoffeln liefern uns hochwertiges Nahrungsprotein. Pflanzliche Eiweißquellen haben den Vorteil, dass wenig Cholesterin, Purin und Fett enthalten sind. Die biologische Wertigkeit des Nahrungsproteins lässt sich erhöhen, wenn wir bestimmte Nahrungsmittel geschickt kombinieren. Wichtig ist, zu den Mahlzeiten unterschiedliche Proteinquellen zu nutzen. Abwechslung ist gefragt, damit sichergestellt ist, dass dem Körper alle essentiellen Aminosäuren zur Verfügung stehen. Mikronährstoffe Zu den Mikronährstoffen zählen Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente. Der Körper kann Mikronährstoffe größtenteils nicht selber herstellen, wie die mehrfachungesättigten Fettsäuren und bestimmte Aminosäuren müssen sie mit der Nahrung zugeführt werden. Vitamine und Mineralstoffe beteiligen sich an unzähligen Stoffwechselprozessen und nehmen damit Einfluss auf die Gesunderhaltung der Haut. Nicht vergessen sollte man den Einfluss der sekundären Pflanzenstoffe auf unser Wohlbefinden und Hautgesundheit. Die sekundären Pflanzenstoffe kommen nur in sehr geringen Konzentrationen vor und zeichnen sich durch unterschiedlichste Funktionen aus. Der Mensch nimmt mit einer guten Mischkost täglich ungefähr 1,5 g sekundäre Pflanzenstoffe auf. Diese Menge setzt sich aus vielen Tausend Einzelsubstanzen zusammen. Die Bedeutung der sekundären Pflanzenstoffe für unseren Organismus wurde lange unterschätzt. Diese Stoffe gehören zwar nicht wie die Vitamine zu den essentiellen Nährstoffen, aber dennoch besitzen sie schützende und gesundheitsfördernde Wirkungen. Man unterteilt bioaktive Pflanzenstoffe aufgrund ihrer chemischen Struktur in verschiedene Stoffklassen: Farbstoffe, Bitterstoffe, Duft und Aromastoffe und andere mehr. Eine Beschreibung aller Vitamine, Mineralstoffe und sekundären Pflanzenstoffe würde den Rahmen des Blogbeitrages sprengen. Letztlich ist es auch nicht notwendig zu wissen, welche gesunden Wirkstoffe man durch den Verzehr von Obst und Gemüse aufnimmt, sondern entscheidend ist, dass man weiß, dass jede Portion Obst oder Gemüse kombiniert mit wertvollen Ölen und Eiweißen einen wahren Cocktail an Schutzstoffen für unsere Haut und unseren ganzen Körper liefert. Schon Hippokrates (460 -370 v.Chr.) sagte: „Eure Nahrungsmittel sollen eure Heilmittel sein.“ Egal, ob Vegetarier, Veganer oder Mischköstler, für alle gilt: Bringt Farbe und Abwechslung auf den Tisch. Den Bedarf an Nährstoffen kann man am besten mit einer großen Ernährungsvielfalt decken. Schon kleinste Mengen dieser Stoffe können in unserem Körper eine bedeutende Wirkung entfalten und sich so indirekt auf die Gesunderhaltung unserer Haut auswirken. In diesem Sinne: „Bleiben Sie gesund und fühlen Sie sich wohl in Ihrer Haut!“ Herzlich, Ihre Dr. rer. nat. Rita Hein, Heilpraktikerin und Ernährungsberaterin
Die Suppe spielt eine besonders vielfältige Rolle in der Geschichte der Esskulturen. In Kriegszeiten wurde sie als wärmende und stärkende Hilfe eingesetzt. Sie diente als Armenspeise und kulinarischer Teil der königlichen Festtafel zugleich. Zurzeit Ludwig des XIV. bestand allein der erste Gang einer Menüfolge aus mindestens vier verschiedenen Suppen. Heiß geliebt und kalt gelöffelt Suppen-Nostalgie Ausgewogene Ernährung Eiweiß oder Kohlenhydrate - die Einlage macht's Hungerstiller Eine Suppe tut Leib und Seele gut Eine Suppe kocht sich fast von allein Schmackhafte Suppen-Rezepte Und was gibt es Schöneres, als im Winter nach einem ausgiebigen Schneespaziergang eine wärmende Suppe zu schlürfen, um sich aufzuwärmen und wieder zu Kräften zu kommen? Nicht nur heiß geliebt, sondern auch kalt gelöffelt Überall auf der Welt steht die Suppe auf der Beliebtheitsskala der Nahrungsmittel ganz oben – und das schon seit Jahrhunderten. Vielleicht auch deshalb, weil es sie für jeden Geschmack gibt? Egal ob heiß oder kalt, dick oder dünn, gebunden oder klar, mächtig oder leicht – sie wird jedem Anspruch gerecht. Suppen-Nostalgie Wer sein Süppchen selber kocht, verbindet damit familiäre Nähe, langjährige Tradition, Liebe und Wärme aber auch einen deftigen Geschmack. Außerdem können mit dem Seelenwärmer auch Erinnerungen geschaffen und später geweckt werden. Egal ob Omas Eintopf, die Gulasch-Kanone auf dem Wiesenfest oder die Hummer-Suppe im Nobel-Restaurant, sie alle schaffen durch atmosphärische Stimmungslagen schöne Erinnerungen. Suppe wird oft mit Wohlfühlen, Wärme und schönen Erinnerungen verbunden Gibt sich die Waage – Die Suppe als Bestandteil einer ausgewogenen Ernährung Eiweiß oder Kohlenhydrate - die Einlage macht's Geschmack und Nährwert der Suppe werden von den Zutaten bestimmt. zusammen. Während eine Suppe durch Hülsenfrüchte oder auch Fleisch oder Fisch reich an Proteinen ist, sorgen Reis, Kartoffeln und Nudeln für einen erhöhten Kohlenhydratgehalt. Der Kaloriengehalt der Suppe wird zusätzlich durch das Fett bestimmt. Cremesuppen mit Sahne sich hochkalorischer als eine klare Brühe. Übrigens die Grundlage aller Suppen ist Wasser. Dieses Wasser trägt zu einem ausgeglichenen Flüssigkeitshaushalt bei. Frisches Gemüse und Kräuter kurz in der Suppe gegart liefern wichtige Vitamine und Mineralstoffe. Da die Flüssigkeit bei einer Suppe mitgegessen wird, werden alle Nährstoffe aus dem Gemüse mit aufgenommen. Hungerstiller Das Löffeln einer heißen Suppe, möglichst noch auf vorgewärmten Tellern, schafft automatisch ein langsameres Esstempo. Das wiederum tut der Figur gut. Denn eine gediegene Geschwindigkeit beim Essen lässt den Körper das Sättigungsgefühl früher registrieren und es wird weniger gegessen. Die Suppe tut Leib und Seele gut Eine Suppe enthält Vitalstoffe, die der Körper braucht. Auch der Flüssigkeitshaushalt wird durch eine Bouillon aufgepeppt. Bei einer Erkältung kann eine heiße Suppe Linderung bringen. Schnupfenviren sind temperaturempfindlich und können durch die Hitze bekämpft werden. Der aus der Wärme entstehende Dampf befeuchtet die Schleimhäute, wodurch das Atemwegssekret abfließen kann. Eine Suppe kocht sich fast von allein Die Zubereitung einer Suppe macht meist weniger Mühe als die Zubereitung fester Mahlzeiten. Kein stressiges Timing, nicht vier Töpfe auf vier Kochfelder gleichzeitig, keine Abwaschberge. Eine leckere Gemüsesuppe, klar oder püriert, kocht sich unkompliziert und recht schnell. Was bietet der Gemüsevorrat oder der Garten? Frühlings,- Sommer,- Herbst- oder Wintergemüse? Der Kreativität der Suppenköche werden keine Grenzen gesetzt. Egal, ob Sie auf Basis einer Gemüsebrühe Ihre eigene Suppe kochen möchten, eine Suppe nur noch verfeinern wollen oder eine fertige Suppe bevorzugen, bei unseren Suppen, werden Sie auf jeden Fall fündig. Und Anregungen für Ihre eigene Suppen-Kreation finden Sie in unseren mehr als 140 Rezepten für Suppen und Eintöpfe. Schmackhafte Suppen-Rezepte Suppe von jungen Möhren mit Sauerrahm Klare Suppe mit Curry-Sesam-Flädle Scharfe Tomaten-Gazpacho mit geräucherter Forelle Paprikarahmsuppe mit Zitronenmelisse Wir wünschen Ihnen noch einen schönen Tag Viele liebe Grüße vom gesamten GEFRO-Team
Bis zu drei Liter Wasser verliert Ihr Körper täglich! Trinken ist somit das Schlüsselwort, um Ihrem Körper ein einwandfreies Funktionieren überhaupt erst zu ermöglichen - vor allem in der heißen Jahreszeit. Was es dabei mit Trinkmenge, Durstgefühl und Temperatur auf sich hat, erfahren Sie im folgenden Blogbeitrag. Wasser immer pur Vertrauen Sie auf Ihr Durstgefühl Lieber lauwarm statt eiskalt Hätten Sie's gewusst: Insgesamt bis zu drei Liter Wasser verliert der menschliche Körper täglich. Wasser gilt als das Lebensmittel schlechthin: Schließlich bestehen wir zu gut 60 bis 70 % aus Wasser. Gerade im Sommer sollte man deshalb darauf achten, genug Flüssigkeit zu sich zu nehmen. Denn nur bei einem ausgeglichenen Wasserhaushalt können die wichtigsten Funktionen unseres Körpers reibungslos ablaufen. Andernfalls können sehr schnell Anzeichen innerer Austrocknung auftreten, wie z.B. Müdigkeit, Schwindel, niedriger Blutdruck, Kopfschmerzen oder Konzentrationsstörungen. Wir verraten Ihnen deshalb heute, worauf Sie jetzt ganz besonders achten sollten und welche Tipps und Tricks rund um's richtige Trinken zu empfehlen sind. Tipp Nr. 1: Am besten immer Wasser pur Gerade im Sommer bieten sich die unterschiedlichsten Getränke als Durstlöscher an - von der klassischen Apfelsaftschorle über unzählige Limonaden bis hin zum gekühlten selbst gemachten Eistee. Die beste Getränkeempfehlung ist und bleibt allerdings einfaches, pures Wasser. Ob mit oder ohne Kohlensäure - entscheidend ist dabei v. a. der eigene Geschmack. Wasser mit Kohlensäure hat nämlich - entgegen seines oft schlechten Rufs - auch zahlreiche Vorteile. Es sorgt u. a. für eine bessere Durchblutung der Mund- und Magenschleimhaut. Wem Wasser alleine zu langweilig ist, kann seinem Getränk auch einfach eine Scheibe Zitrone oder frische Pfefferminze hinzugeben. Tipp Nr. 2: Vertrauen Sie bei der Trinkmenge auf Ihr Durstgefühl Bei der richtigen Trinkmenge gehen die Meinungen - auch bei Experten - auseinander. Häufig werden mindestens zwei Liter pro Tag empfohlen. Aber auch von 1,5 Litern als ideale Trinkmenge ist oft die Rede. Allerdings gibt es auch Menschen, die generell weniger Durst haben und dementsprechend auch mit weniger Flüssigkeit auskommen. Deshalb: Beobachten Sie lieber aufmerksam Ihren Körper und finden Sie Schritt für Schritt Ihre ideale Trinkmenge. Hören Sie auf Ihr eigenes Durstgefühl, statt streng die Literanzahl zu zählen. Tipp Nr. 3: Lieber lauwarm statt eiskalt Gerade wenn es heiß ist, sehnen wir uns nach einer eiskalten Erfrischung, am besten auch noch mit Eiswürfeln. Ideal sind sehr kalte Getränke für die Gesundheit allerdings nicht. Sie können sogar eine Belastung für den Kreislauf darstellen. Je größer nämlich der Unterschied zwischen der Temperatur des Getränks und der eigenen Körpertemperatur ist, desto mehr muss der Organismus leisten, um den Temperaturunterschied auszugleichen. Außerdem können zu kalte Getränke auch zu Magenbeschwerden führen. Trinken Sie deshalb besser lauwarme Getränke, z. B. Tee und verzichten Sie lieber auf kühlende Eiswürfel. Welches Getränk mögen Sie im Sommer am liebsten? Verraten Sie uns Ihre Tipps und Tricks rund um's richtige Trinken! Wir wünschen Ihnen einen schönen Tag Ihr GEFRO-Team
Hier finden Sie den zweiten Teil unseres 1x1 der Grundzubereitungsarten. In dieser Serie widmen wir uns den gängigsten Zubereitungs-Begriffen und erklären deren Bedeutung: Dämpfen, Dünsten und Schmoren. Denn die verschiedenen Vorgänge unterscheiden sich oft nur in kleinen Details, die für das Ergebnis aber eine große Rolle spielen. Grundzubereitungsart Nr. 4: Das Dämpfen Beim Dämpfen handelt es sich um eine besonders schonende Garmethode, die sich für empfindliches Gemüse, fettarmen Fisch oder zartes Fleisch eignet. Hier werden die Lebensmittel in heißem Wasserdampf gegart. Der Vorteil davon ist, dass die Vitamine und Mineralien in den Produkten erhalten bleiben und das Gemüse nicht verwässert, sondern schön knackig bleibt. Für das Dämpfen benötigt man entweder einen Topf mit passendem Siebeinsatz, der das Gargut vom kochenden Wasser trennt, oder einen speziellen Dampfgarer. Um Lebensmittel zu garen, geben Sie etwas Wasser in den Topf und setzen dann das Sieb mit den gewünschten Zutaten darauf. Danach wird das Wasser auf Siedetemperatur (ca. 100°C) erhitzt. Hierbei ist es wichtig, dass auch das kochende Wasser unterhalb des Siebs bleibt. Grundzubereitungsart Nr. 5: Das Dünsten Vom Dünsten spricht man, wenn Lebensmittel im eigenen Saft oder mit nur wenig Flüssigkeit gegart werden. Speziell Produkte mit einem hohen Wassergehalt eigenen sich für diese Zubereitungsmethode. Dafür wird maximal so viel Wasser, Wein, Fond oder Brühe zugegeben, dass der Boden des Topfes oder der Pfanne bedeckt ist. Diese Art der Zubereitung eignet sich auch hervorragend für Diätkost, da sie sehr fettarm ist. Der Vorteil ist, dass vor allem empfindliche Produkte wie Fisch oder zartes Gemüse dabei den intensiven Eigengeschmack, Struktur und Farbe beibehalten. Das volle Aroma entfalten die Lebensmittel dadurch, dass sie im eigenen Saft garen und ihnen so nichts vom Geschmack entzogen wird. Grundzubereitungsart Nr. 6: Das Schmoren Schmoren bedeutet, dass man das Gargut zunächst scharf von allen Seiten anbrät. So entstehen Röstaromen, die beim anschließenden Garen in siedender Flüssigkeit für den charakteristischen, intensiven Geschmack sorgen. Diese Methode wird meistens für das Braten verwendet. Nachdem das Fleisch angebraten wurde, wird es mit Wein, Fond oder Brühe abgelöscht. Die Flüssigkeit sollte den Braten bedecken, damit das Fleisch beim weiteren Garen saftig bleibt. Zum Schmoren sollten auch Gemüse, Speck oder Pilze hinzugegeben werden, um den Geschmack zu intensivieren. Im geschlossenen Topf kann das Gargut auch über mehrere Stunden hinweg schmoren, so wird der Braten butterzart. Die übrige Flüssigkeit dient im Nachhinein als leckere Soßengrundlage. Im nächsten Teil des 1x1 der Grundzubereitungsarten stehen bei uns die Begriffe Sautieren, Grillen und Frittieren im Fokus. Haben Sie noch andere Begriffe, die Ihnen unklar sind? Wir freuen uns auf Ihre Anregungen. Weitere Tipps und Infos zum Thema Ernährung finden Sie in unserem GEFRO Shop in unseren Ernährungstipps oder in unseren GEFRO Journalen.
Unser Körper ist ein ausgeklügeltes Energiesystem. Damit er funktionieren kann – vom Herzschlag bis zum klaren Gedanken – braucht er zuverlässige Brennstoffe. Kohlenhydrate und Fette liefern diese Energie. Aber sie tun es nicht auf die gleiche Weise. Wer verstehen möchte, warum Kohlenhydrate mehr sind als schnelle Sattmacher oder „Dickmacher“, muss einen Blick auf die Prozesse werfen, die in unseren Zellen ablaufen. Dabei hilft ein Bild, das alles greifbar macht: das Lagerfeuer. Anzünder, Glut, Brennholz – so funktioniert unser Stoffwechsel Vom Anzünder zum Stoffwechselfeuer – wie der Körper Energie gewinnt Was im Körper passiert, wenn Kohlenhydrate fehlen? Essenz Anzünder, Glut, Brennholz – so funktioniert unser Stoffwechsel Ein Lagerfeuer wird nicht mit einem dicken Holzscheit entfacht. Zuerst braucht es etwas Papier oder Späne, dann kommen trockene Zweige oder Rinde hinzu, und erst wenn sich eine stabile Glut gebildet hat, können größere Holzstücke nachgelegt werden. Ganz ähnlich funktioniert der Energiehaushalt im menschlichen Körper. Kurzkettige Kohlenhydrate, wie sie in Traubenzucker, Haushaltszucker oder auch in einem weißen Brötchen mit Marmelade stecken, sind der Anzünder: Sie bringen die Flamme im Stoffwechsel zum Lodern. Langkettige Kohlenhydrate, etwa aus Vollkorngetreide, Hülsenfrüchten oder Kartoffeln, wirken wie das Anfeuermaterial – sie sorgen dafür, dass die Glut erhalten bleibt. Ein ausgewogenes Mittagessen mit einer Portion Gemüse, Hülsenfrüchten oder Vollkornprodukten kann genau diese Funktion übernehmen: Es hält die Energie stabil und lässt das Stoffwechselfeuer ruhig weiterbrennen. Fette schließlich sind das eigentliche Brennholz. Sie enthalten viel Energie, benötigen aber ein gut brennendes Feuer, um effizient verwertet zu werden. Das bedeutet: Auch die Fettreserven, die der Körper angelegt hat – und die viele gerne loswerden möchten – lassen sich nur dann problemlos nutzen, wenn das Stoffwechselfeuer gleichmäßig brennt. Kohlenhydrate tragen entscheidend dazu bei, dass dieser Prozess reibungslos abläuft. Fehlt das Glutmaterial vollständig, muss der Körper Umwege gehen – und gerät dabei oft aus dem Gleichgewicht. Vom Anzünder zum Stoffwechselfeuer – wie der Körper Energie gewinnt Um zu verstehen, wie der Körper aus Nahrung tatsächlich Energie gewinnt, braucht es einen kleinen Ausflug in die Biochemie. Keine Sorge – wir bleiben nicht lange dort. Doch ein kurzer Blick in diesen zentralen Prozess hilft zu verstehen, warum gerade Kohlenhydrate eine so wichtige Rolle im Energiestoffwechsel spielen. In den sogenannten Mitochondrien – den „Kraftwerken“ unserer Zellen – läuft ein komplexer Kreisprozess ab, bei dem Nährstoffe in Energie umgewandelt werden: der Citratzyklus. Dabei spielt ein Zwischenprodukt eine zentrale Rolle: Acetyl-CoA. Es entsteht sowohl beim Abbau von Kohlenhydraten als auch beim Abbau von Fetten. Damit Acetyl-CoA in Energie umgesetzt werden kann, muss es sich mit einem weiteren Stoff verbinden: mit Oxalacetat. Und genau dieses wird hauptsächlich beim Abbau von Kohlenhydraten gebildet. Fehlt Oxalacetat – etwa weil zu wenige Kohlenhydrate aufgenommen wurden – kommt der Prozess ins Stocken. Selbst wenn ausreichend Fett zur Verfügung stünde, kann der Körper es dann nicht effizient verwerten. Die Energiegewinnung verlangsamt sich, und der Körper muss auf Umwege ausweichen – zum Beispiel über die Bildung von Ketonkörpern oder durch den Aufbau von Glucose aus Eiweiß. Kohlenhydrate sind also nicht nur schneller verfügbar – sie sind auch der Schlüssel, damit Fette überhaupt in Energie umgewandelt werden können. Der Satz des Nobelpreisträgers Otto H. Warburg bringt diesen Zusammenhang treffend auf den Punkt: „Fett verbrennt im Feuer der Kohlenhydrate.“ Was im Körper passiert, wenn Kohlenhydrate fehlen? Kohlenhydrate gehören nicht zu den sogenannten „essenziellen“ Nährstoffen – der Körper kann sie notfalls selbst herstellen. Doch das bedeutet nicht, dass sie entbehrlich sind. Bestimmte Zellen – darunter die roten Blutkörperchen, das Nierenmark und das Gehirn – sind dauerhaft auf Glucose als Energieträger angewiesen. Fehlt sie in der Nahrung, muss der Körper auf Notprogramme umstellen, die deutlich aufwändiger und belastender sind. Er beginnt, aus Eiweiß oder anderen Stoffwechselprodukten selbst Glucose herzustellen – ein Prozess, der Gluconeogenese genannt wird. Auch Ketonkörper werden gebildet, um das Gehirn zumindest teilweise mit Energie zu versorgen. Diese Prozesse funktionieren – aber sie sind keine Dauerlösung. Denn: Gleichzeitig fehlt dem Körper Oxalacetat – jenes wichtige Molekül, das für die Fettverbrennung im Citratzyklus gebraucht wird. Der Stoffwechsel wird gezwungen, Umwege zu gehen. Das kann kurzfristig gut funktionieren, belastet auf Dauer aber den Energiehaushalt und bringt das fein abgestimmte Zusammenspiel ins Wanken. Kohlenhydrate sind also kein verzichtbarer Nährstoff – sondern ein wertvoller Motor für den Stoffwechsel. Besonders dann, wenn sie in der richtigen Form, zur richtigen Zeit und in der passenden Menge aufgenommen werden. Essenz iele Menschen starten den Tag mit einem kleinen Stück Zucker im Tee – ein gezielter Anzünder, der den Stoffwechsel in Gang bringt. Dazu ein kräftiges Vollkornbrot als langanhaltendes Anfeuermaterial. Zwischenmahlzeiten können dann oft entfallen – denn so hat der Körper Gelegenheit, auf seine natürlichen Fettreserven zurückzugreifen. Ob als Frühstück oder Mittagsgericht: Wer den Fokus auf langkettige Kohlenhydrate wie Gemüse, Hülsenfrüchte oder Vollkorn legt – kombiniert mit Eiweiß und gesunden Fetten – unterstützt seinen Stoffwechsel nachhaltig. Und wenn es mal schnell gehen muss, sind auch praktische Lösungen gefragt – zum Beispiel eine wohlschmeckende Suppenpause aus der unserer GEFRO-Produktwelt. Das Entscheidende ist nicht der völlige Verzicht auf Zucker – sondern ein bewusstes Maß. Wenig Anzünder, ausreichend Anfeuermaterial, und gerne Ballaststoffe dazu. So bleibt das innere Feuer am Laufen – gleichmäßig und verlässlich. Viele Grüße aus Memmingen Rita Hein
Kaum eine Frucht ist so tief im kulturellen Gedächtnis der Menschheit verwurzelt wie die Olive. Sie ist weit mehr als nur Zutat in der mediterranen Küche – sie steht für Frieden, Sinnlichkeit, Fruchtbarkeit und spirituelle Tiefe. Seit Jahrtausenden ranken sich um den Olivenbaum und seine Früchte Geschichten, Mythen und Symbole, die bis in unsere Träume hineinwirken. Ölzweig oder Taube - was ist eigentlich das Friedenssymbol? Olivenöl und Sinnlichkeit – mehr als nur Pflege Oliven und Träume – Früchte der Sehnsucht Ölzweig oder Taube - was ist eigentlich das Friedenssymbol? Heute gelten sowohl die Taube als auch der Ölzweig als universelle Symbole des Friedens – doch woher stammt diese Verbindung eigentlich? Der Ursprung liegt in der biblischen Geschichte von Noah und der Sintflut: Nachdem die Arche wochenlang auf dem Wasser trieb, sandte Noah eine Taube aus, um zu erfahren, ob das Land wieder bewohnbar sei. Beim zweiten Flug kehrte sie zurück – mit einem Zweig eines Olivenbaums im Schnabel. Dieses Zeichen bedeutete, dass die Fluten zurückgegangen waren, das Leben auf der Erde wieder möglich wurde und Gott seinen Bund mit den Menschen erneuert hatte. Aus dieser Erzählung heraus wurde der Olivenzweig zum biblischen Zeichen für Hoffnung, Versöhnung und Frieden. Später verschmolz dieses Bild mit der Taube zu einem gemeinsamen Symbol. Entscheidend geprägt wurde diese Symbolik in der modernen Friedensbewegung durch Pablo Picasso: Für den Friedenskongress 1949 in Paris entwarf er die berühmte Zeichnung der weißen Taube mit einem Ölzweig im Schnabel. Seither gilt dieses Motiv weltweit als Sinnbild für Frieden – in Logos, Protestbewegungen und als kulturelles Erbe über alle Nationen hinweg. Olivenöl und Sinnlichkeit – mehr als nur Pflege Olivenöl ist seit jeher ein Symbol für Wärme, Berührung und Genuss – und genau deshalb spielt es nicht nur in der Küche und Körperpflege, sondern auch in der Sinnlichkeit eine Rolle. Schon in der Antike nutzten Menschen das kostbare Öl bei Massagen und rituellen Körperanwendungen, oft im Rahmen von Bädern oder intimen Begegnungen. Eine sanfte Massage mit leicht erwärmtem Olivenöl kann die Sinne anregen, den Körper entspannen und als liebevoller Einstieg in Zärtlichkeit und Nähe dienen. Die geschmeidige Textur und der natürliche Duft des Öls schaffen dabei ein warmes, einhüllendes Gefühl – eine Verbindung aus Pflege und Erotik, die ganz ohne künstliche Zusätze auskommt. Dass Olivenöl bei vielen Menschen heute nicht nur mit Genuss, sondern auch mit Körperbewusstsein verbunden wird, zeigt sich auch in seinem zunehmenden Einsatz in Aromatherapie, Wellness-Ritualen und erotischer Körperpflege. Oliven und Träume – Früchte der Sehnsucht Auch in der Traumsymbolik haben Oliven eine besondere Bedeutung. Wer sich mit Traumdeutung beschäftigt, stößt schnell auf die erotische Dimension der mediterranen Frucht: Oliven gelten als Sinnbild für Sehnsucht, körperliche Nähe und die Früchte der Liebe. Wer im Traum Oliven selbst pflückt, deutet dies traditionell als Zeichen für gelebte Leidenschaft und erfüllte Zuneigung. Doch nicht alle Bilder tragen positive Botschaften: Vom Baum gefallene oder verdorbene Oliven stehen in manchen Deutungen für enttäuschte Erwartungen oder lieblosen Kontakt. Auch das Verzehren solcher Früchte kann auf unbefriedigende oder oberflächliche Erfahrungen hinweisen. Besonders interessant: Die gekaufte Olive symbolisiert im Traum oft ein verlockendes Abenteuer, das allerdings einen Preis haben kann – emotional oder moralisch. Wie bei allen Traumbildern kommt es natürlich auf den Zusammenhang und das Gefühl im Traum an. Doch die symbolische Kraft der Olive bleibt – zwischen Begehren, Verführung und dem Wunsch nach echter Verbindung. Viele Grüße aus Memmingen Rita Hein
Burger, Döner, Wok & Co. komplett vom Speiseplan verbannen?! Das muss gar nicht sein, denn mit einer cleveren Auswahl von Gerichten bzw. Kombination von Komponenten können Sie gelegentliches Fastfood ohne Reue genießen und dabei gleichzeitig Ihre Tages-Energiebilanz im Auge behalten. Welches Knowhow steckt dahinter und wie kann ich mit ein wenig Kniff die Kalorien in Schach halten? Die Antworten gibt’s im folgenden Blogbeitrag von Frau Dr. rer. nat. Rita Hein. Montag: McDonald's Dienstag: Dönerimbiss Mittwoch: Asia Grill Donnerstag: „rollender Fischwagen" Freitag: eine leckere GEFRO-Suppe Die Firma GEFRO findet man in einem Industriegebiet in Memmingen. Wer hier arbeitet, könnte sich an jedem Wochentag ein anderes, schnelles Mittagessen gönnen. Man müsste dafür nicht einmal 500 m gehen, jedoch vielleicht in der Warteschlange stehen, denn Fast Food ist beliebt, obwohl es nicht den besten Ruf hat. Fast Food - auf die Zusammenstellung der Speisen kommt es an Die Arbeitswoche beginnt, und in dieser Woche begleite ich an jedem Wochentag eine Kollegin oder einen Kollegen zur Imbissbude oder ins Fast Food Restaurant und philosophiere ein wenig über die Auswahl, die auf dem Teller landen könnte. Ich will nicht belehren, sondern nur die Sinne schärfen und zum Ausprobieren anregen. Montagmittag, - McDonald’s ist direkt neben GEFRO Katharina liebäugelt mit einem klassischen McMenü, zusammengesetzt aus einem Big Mac, einer großen Portion Pommes und 0,5 l Cola. Dieses Menü liefert 1170 kcal, deutlich mehr als ein Drittel des täglichen Bedarfs. Die Kalorien errechnen sich aus 152 g Kohlenhydraten, 32 g Eiweiß und 48 g Fett. Kein ausgewogenes Mittagessen, sondern wohl eher eine wahre Energiebombe hauptsächlich bestehend aus leeren Kohlenhydraten. Soll die Energiebilanz am Ende des Tages ausgeglichen sein, müssen die Kalorien am Rest des Tages sparsam verteilt werden. Burgermenü „Katharina, wenn du die Pommes durch einen zweiten Burger ersetzt, dann reduziert sich der Kohlenhydratanteil leicht, aber das Eiweiß steigt um 20 g. Eiweiß in der Nahrung regt die Ausschüttung von Glukagon, dem Gegenspieler von Insulin, an. Während zu viel Insulin Heißhunger auslöst und das Fettgewebe richtiggehend mästet, sorgt Glukagon dafür, dass die Fettverbrennung in Gang kommt. Eiweiß auf dem Speiseplan hat aber noch einen weiteren Vorteil: es senkt die Konzentration des appetitanregenden Hormons Ghrelin, während die Konzentration von Sättigungshormonen erhöht wird. Wenn du jetzt noch Mineralwasser statt Cola nimmst, sparst Du zusätzlich 55 g Kohlenhydrate und damit 220 kcal. Sind die Pommes ein „Muss“ bei deinem Menü, dann würde die Kombination von einem Big Mac mit einer Portion kleinen Pommes und einem Salat mit Balsamico Dressing die Balance zwischen Kohlenhydraten und Eiweiß deutlich verbessern und die Kalorienzahl verringern. Durch den Salat kommen sogar noch Mikronährstoffe hinzu, die das Fast Food Menü zusätzlich aufwerten“. Diese Variante wählt meine Kollegin tatsächlich aus. „Wir lassen die Tüte noch zu, liebe Katharina. Viele Menschen essen Burger und Co im Stehen oder sogar im Gehen. Wer Mahlzeiten jedoch sehr schnell hinunterschlingt, verpasst das Sättigungsgefühl, das erst nach ca. 20 Minuten einsetzt. Außerdem haben wir beide einen Salat als Beilage in unserer Tüte und der zwingt zum Hinsetzen. Denn ein Salat will aufgegabelt und dann auch noch gekaut werden. Dadurch verlangsamt sich das Esstempo und das natürliche Sättigungsgefühl kann sich bemerkbar machen, bevor ein zweiter Burger oder gar noch eine süße Verführung geordert wird“. Also zurück zu GEFRO. In einem Besprechungsraum habe ich vorab den Tisch mit schönen Servietten, Besteck und Gläsern eingedeckt. Mineralwasser und Zitronenscheiben zum Aromatisieren stehen bereit. So wird aus einem ungesunden, hochkalorischen Fast Food ein doch akzeptables Mittagessen, das wir in Ruhe genießen können. Dienstagmittag – der Dönerimbiss ist nur ein paar Schritte entfernt „Döner ist Döner“, meint Matthias auf dem Weg zum Imbiss. „Das stimmt nicht so ganz, lieber Matthias. Beim Döner variieren die einzelnen Zutaten und es gibt kein genormtes Gewicht. Die Kalorienzahl ist auch abhängig von der Fleischart, die verwendet wird. Lamm hat mehr Kalorien als Rind und Rind wiederum mehr als Geflügel. Mit durchschnittlich 600 - 800 kcal ist ein Döner kein Snack, sondern eine Hauptmahlzeit. Das Verhältnis von Kohlenhydraten zu Eiweiß beträgt ungefähr 2:1. Aufgewertet wird der Döner durch Kraut, Tomaten und Gemüse, die Mineralstoffe, Vitamine, sekundäre Pflanzenstoffe und Ballaststoffe liefern. Vorausgesetzt, dass qualitativ gutes Fleisch verwendet wird, ist das Ungesunde am Döner der Fladen, der nur leere Kohlenhydrate liefert“. Dönerteller „Soll ich den Döner jetzt ohne Brottasche essen?“, fragt Matthias. Der Imbiss hat einige Sitzplätze, deshalb schlage ich vor, einen Dönerteller zu wählen. Beim Dönerteller oder auch der Dönerbox gelingt es ganz leicht, die Kohlenhydrate und damit Kalorien zu reduzieren. Entweder ein Döner nur mit Gemüse, Salat und Soße. Oder auch ein Dönerteller mit ganz wenig Pommes oder nur ein paar Streifen Fladenbrot, dafür mehr Salat wäre eine gute Alternative zur Fladenbrottasche mit durchschnittlich 250 kcal. Der Mann hinter der Theke ist offen für unsere Wünsche, und so wird auch diese Mittagsmahlzeit durch unsere individuelle Auswahl aufgewertet. Der anfangs skeptische Matthias ist zufrieden und satt. Sein Kommentar: „Die Idee mit den Brotstreifen ist gut. Ich habe den Geschmack genossen, aber es braucht keine komplette Fladenbrottasche“. Mittwochmittag – der Asia Grill liegt in Sichtweite Miriam begleitet mich. Auch beim asiatischen Mittagsimbiss kommt es auf die Auswahl an, wenn es um Nährstoffgehalt und Kalorien geht. Uns beiden steht heute der Sinn nach Hühnchenfleisch. Nehmen wir die gebackene Hühnchenbrust, knusprig mit Ananas in süß-saurer Soße oder das Wok-Hühnerfleisch mit Gemüse in süß-saurer Soße? „Die Gerichte klingen zwar sehr ähnlich, aber die Unterschiede! Variante eins liefert allein über die Zubereitung (panieren und anschließend frittieren) und mit der süßen Ananas fast 1000 kcal, während mit der zweiten Variante nur ca. 480 kcal auf dem Teller landen. Die Gerichte aus dem Wok mit Hähnchen, Fleisch, Tofu oder Fisch liefern Eiweiß und durchschnittlich nur 440 bis 550 kcal. Bei den entsprechenden frittierten Varianten bleibt zwar der Eiweißgehalt, aber durch das Frittieren und Panieren erhöht sich die Kalorienzahl um mindestens 400 kcal. Auch Gerichte mit Erdnusssoße oder gebratene Reis- oder Nudelgerichte sind wahre Kalorienbomben“. Wokgericht Miriam und ich entscheiden uns für das Wok-Gericht und lassen es uns schmecken. „Und wenn es dann doch hin und wieder die frittierte Variante oder die knusprige Ente mit Erdnusssoße sein soll, dann kannst du ja vielleicht mit der Abendmahlzeit einen Ausgleich schaffen“, erkläre ich Miriam. Donnerstagmittag – der „rollende Fischladen“ steht gegenüber Heute habe ich für meinen lieben Kollegen Johannes eine Überraschung geplant. Johannes ist ein Gewohnheitsmensch. Donnerstags gibt es Backfisch mit Remoulade im Brötchen. An andere Fischgerichte traut er sich nicht heran. Er weiß, dass Fisch wertvolle mehrfach ungesättigte Fettsäuren enthält und regelmäßig auf dem Speiseplan stehen sollte. Backfisch schmeckt ihm, also wird eben dieser immer gekauft. Fischbrötchen Schon morgens rufe ich ihm zu, dass ich ihm am Mittag sein Fischbrötchen mitbringe, er soll sich gegen halb eins in unserer Teeküche einfinden. Mir geht es beim Essen mit Hannes nicht ums Kalorienzählen – ein Backfischbrötchen hat übrigens ca. 550 kcal – ihm möchte ich gerne einen Anstupser geben, um festgefahrene Gewohnheiten zu durchbrechen. Kurz vor halb eins habe ich den Tisch gedeckt: Häppchenlöffel mit verschiedenen Salaten, u.a. Krabbensalat, Heringshappen mit Joghurt und Preiselbeeren und Kapitänssalat (Shrimps und Früchte). Holländische Matjes, geräucherter Heilbutt, Stremellachs und Krabben sind auf kleinen Schwarzbrotstücken appetitlich mit etwas grünem Salat angerichtet. Auch der Backfisch fehlt nicht. Die Remouladensoße steht in einem extra Schälchen daneben. Matjes Johannes bleibt wie angewurzelt in der Tür stehen. „Was ist denn hier los?“, fragt er staunend. „Wer die Wahl hat, hat die Qual“, sage ich nur. Krabbenbrötchen Wie ich gehofft habe, probiert Hannes die Leckereien. Erst vorsichtig, dann aber immer beherzter. Die Matjes findet er gewöhnungsbedürftig, aber der butterzarte Stremellachs mundet ihm. Bei den Krabben zögert er anfangs. Ich empfehle ihm, einen kleinen Klecks von der geliebten Remouladensoße darauf zu verteilen. Er probiert und strahlt. „Köstlich, ein wunderbares Mittagessen!“ Den Backfisch und die Reste von den anderen Leckereien haben Kollegen anschließend gegessen. Das Konzept des Anstupsens oder im englischen „Nudging“ kommt aus der Verhaltensforschung und wurde durch die Wissenschaftler Richard H. Thaler und Cass R. Sunstein bekannt. Im Nudging sollen Gewohnheiten ohne Verbote und Regeln durchbrochen werden, ohne die Entscheidungsfreiheit einzugrenzen. Johannes wurde gestupst. Der heiße Backfisch stand auf dem Tisch, aber daneben liebevoll angerichtete kleine Fischleckereien. Die Entscheidung sie zu probieren, hat er selbst getroffen. Freitagmittag – heute genießen wir eine GEFRO Suppe Von Heike, die ihren überflüssigen Pfunden zu Leibe rücken will, weiß ich, dass sie abends zum Essen eingeladen ist. Ihr möchte ich heute zeigen, wie sie einen Ausgleich schaffen kann, damit trotz Essenseinladung die Kalorienbilanz am Ende des Tages stimmt. In einem kleinen Pausenraum decke ich den Tisch mit zwei schönen GEFRO-Suppentassen, Löffeln, bunten Servietten und jeweils einer der sieben GEFRO-Balance Suppen-Pausen, die ich fächerartig auslege. „Ich hab’s geahnt“, sagt Heike lächelnd als sie den Raum betritt. „Welche Suppen-Pause soll ich wählen“, fragt sie. „Die, die dir am besten schmeckt“, antworte ich. Heike entscheidet sich für die Gemüse-Lust, und ich nehme die Gute Beete. Wir füllen das Pulver in die Tassen, gießen die empfohlene Menge kochendes Wasser Heike kennt als langjährige Mitarbeiterin natürlich die Balance Produkte. Sie weiß, dass alle Suppen-Pausen pro Portion unter 100 kcal haben. Dennoch fragt sie nach: „Obwohl alle Suppen so wenig Kalorien haben, machen sie dennoch satt. Was ist das Geheimnis? Liegt es an dem neuen Zucker oder an den Ballaststoffen? Erkläre es mir doch noch mal“.darüber und rühren genüsslich um. „Der neue Zucker, die Isomaltulose, besteht wie der normale Haushaltszucker aus den Bausteinen Glucose und Fructose, die miteinander verknüpft sind. Und eben diese Verknüpfung der Bausteine macht den Unterschied. Du bist doch Reiterin, liebe Heike. Wenn du dein Pferd anbindest, machst du das mit einem Pferdeanbindeknoten, der sich ganz schnell und leicht lösen lässt. Diesen Knoten kannst du mit der Verknüpfung beim Haushaltszucker vergleichen. Haushaltszucker wird vom Körper sehr schnell gespalten. Das provoziert starke Insulinausschüttungen, um den Zucker wieder aus dem Blut zu entfernen. Du bekommst sehr schnell Energie, allerdings ist die schon nach kurzer Zeit verflogen. Eine Mahlzeit mit vielen leeren Kohlenhydraten endet oft in Müdigkeit, Lustlosigkeit und fehlender Konzentration. Gleichzeitig steigt die Lust nach noch mehr Kohlenhydraten. Die Verknüpfung bei der Isomaltulose kannst du mit einem ganz festen Schnürsenkelknoten vergleichen. Da musst du dich richtig abmühen, um den zu lösen. Und genauso braucht auch unser Körper deutlich mehr Zeit, die Isomaltulose abzubauen. Der Blutzuckerspiegel und damit auch der Insulinspiegel steigen nur sehr langsam an. Die Energie verpufft nicht, sondern steht über einen längeren Zeitraum zur Verfügung. Das ist der Grund, warum wir unsere Balance-Produkte als „stoffwechseloptimiert“ bezeichnen. Nach dem Genuss Deines Süppchens treten keine Blutzuckerspitzen auf. Der Stoffwechsel bleibt in der Balance“. „Aber es liegt nicht nur an der Isomaltulose, dass ich mich nach der Suppe angenehm gesättigt fühle, stimmt’s?“, fragt Heike. „Du hast recht“, antworte ich. Das liegt auch an den löslichen Ballaststoffen, die wir an Stelle von Mehl oder Stärke in den Suppenpausen verwenden. Diese Ballaststoffe sind auf der einen Seite Futter für die guten Darmbakterien und haben auf der anderen Seite eine hohe Quellwirkung. Dadurch verleihen sie den Suppen eine schöne sämige Konsistenz und machen, ohne Kalorien zu liefern, wohltuend satt“. „Lecker war es, liebe Rita. Jetzt kann ich mein Abendessen genießen und mir vielleicht sogar eine kleine Nachspeise gönnen. Nach diesem Mittagessen ist auf meinem Kalorienkonto ja noch ein schönes Guthabenpolster. Übrigens viele Kollegen sind neugierig geworden und würden auch gerne mal mit dir zum Essen gehen“. Vielleicht werde ich meine Reise fortsetzen. Schließlich war ich noch nie in einem Subway-Restaurant. 😉 Ich wünsche Ihnen einen schönen Tag und alles Gute. Ihre Dr. rer. nat. Rita Hein, Heilpraktikerin und Ernährungsberaterin
Vegane Ernährung, auch bekannt als pflanzenbasierte Ernährung, gehört zu den großen Food-Trends unserer Zeit - und das nicht nur in Deutschland: Auch international wächst die Zahl der Veganer. Die Gründe für einen Verzicht auf tierische Produkte sind dabei so vielfältig wie die Veganer selbst: Die einen möchten mit ihrer Ernährung Tier und Umwelt schützen. Andere schwören auf ein besseres körperliches Wohlbefinden, wenn sie sich ausschließlich pflanzenbasiert ernähren. Um die Vorteile einer veganen Ernährung nutzen zu können, muss man allerdings nicht gleich Veganer werden. Eine pflanzenbasierte Ernährung erfordert schließlich auch viel Planung und eine Menge Zeit. Experten empfehlen deshalb, lieber öfter einen veganen oder vegetarischen Tag einzulegen, statt komplett auf eine vegane Ernährung umzustellen. Heute nehmen wir Sie mit auf eine Reise in die vegane Welt. Entdecken Sie viele leckere vegane Rezepte zum Nachkochen! Amore, amore! Gerade italienisch inspirierte Pasta eignet sich hervorragend für den Start unserer veganen Weltreise: Wie keine zweite steht die italienische Küche schließlich für Genuss und Lebensfreude. Essen gehört in Italien zur Kultur, es wird zelebriert wie ein feierliches Ritual. Niemals ist das gemeinsame Essen nur eine Nebensache: Man schwelgt und genießt, und das am besten in großer Runde. Für ein überraschendes und neues Geschmackserlebnis empfehlen wir Ihnen unbedingt unsere Rezepte: Vegane Zucchini-Frühlingschampignon-Lasagne Maccaroni mit Spargel-Bolognese Vegane Tomaten-Auberginen-Bruschetta Guten Appetit - vegan auf Spanisch Wer es lieber etwas schärfer und exotischer mag, wird auf jeden Fall in der mexikanischen und spanischen Küche fündig. Wie wäre es z. B. mit unserem veganen Gegrillten Gemüsespieße mit Tomaten-Paprikasalsa oder unserer veganen Chili sin Carne mit feurigen Kartoffelwedges und Salsa. Für einen feurigen Partiy-Snack eignet sich z. B. Chili sin Carne mit Taco-Chips und Teufelssoße. Wussten Sie, dass in der spanischen und mexikanischen Küche Gemüse ein eigenständiger Gang ist? Sie ist also ideal geeignet für einen Ausflug in die internationale vegane Küche. Gegrillte Gemüsespieße mit Tomaten-Paprikasalsa Chili sin Carne mit feurigen Kartoffelwedges und Salsa Chili sin Carne mit Taco-Chips und Teufelssoße Säuerlich-scharfes aus Osteuropa Pilz-Soljanka Die typische Soljanka gehört zur osteuropäischen Küche wie das Amen in der Kirche. In der GEFRO Rezept-Datenbank finden Sie ein leckeres Rezept zum Nachkochen für Zuhause: unsere vegane Pilz-Soljanka. Die Soljanka hat sich seit ihrer Entstehung immer wieder verändert. Heute unterscheidet man im Wesentlichen drei Arten - je nachdem, ob Fleisch, Fisch oder Pilze die hauptsächliche Zutat des säuerlich-scharfen Eintopfs sind. Gemeinsam ist allen drei Varianten, dass sie mit sauer eingelegtem Gemüse, wie Gewürz- und Salzgurken oder Pilzen zubereitet werden. Alternativ empfiehlt sich natürlich auch unser veganes Gulasch mit fein-würziger Paprikasoße auf Sojabasis. Für Gulaschgerichte aller Art. Endlich wieder zurück zuhause Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute doch so nah liegt! Unsere vegane Reise um die Welt endet deshalb auch in der Heimat mit typisch deutschen Gerichten, die auch in der veganen Variante ein Gaumenschmaus sein können. Das Lieblingsgemüse der Deutschen: Der Spargel. Statt mit Sauce Hollandaise kommt unser veganes Spargel-Radieschen-Gemüse mit leckeren Kräuterkartoffeln auf den Teller. Wer lieber etwas Warmes mag, dem schmeckt garantiert unsere vegane Pilzcremesuppe mit Kräuterklößchen. Zu guter Letzt lässt sich natürlich auch ein klassischer Bohneneintopf in ein leckeres veganes Gericht verwandeln. Wie wäre es z. B. mit unserem veganen Bohneneintopf mit Kürbis? Wir wünschen Ihnen guten Appetit und eine leckere Reise in die Welt der veganen Rezepte! Spargel-Radieschen-Gemüse mit leckeren Kräuterkartoffeln Pilzcremesuppe mit Kräuterklößchen Veganer Bohneneintopf mit Kürbis Haben Sie schon einmal vegan für Ihre Familie gekocht? Haben Sie ein veganes Lieblingsrezept, das Sie gerne mit uns teilen möchten? Wir freuen uns auf Ihre Erfahrungen und Rezeptideen! Herzlich, Sabine Humpert Journalistin und begeisterte Hobbyköchin mit grünem Daumen
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