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Gluten kann Auslöser unterschiedlicher Krankheiten sein, unter anderem der Glutenunverträglichkeit.Was ist Gluten? Wie äußert sich eine solche Glutensensitivität und welche Beschwerden treten dabei auf?Und noch wichtiger: Wie können diese gelindert und Lebensqualität zurück gewonnen werden?Dies und noch mehr erfahren Sie im folgenden Artikel. Gluten als Krankheitsursache Typische Beschwerden Richtige Ernährung bei Glutenunverträglichkeit Gluten als Krankheitsursache Gluten ist der Oberbegriff für Klebereiweiße, die in den Getreidesorten Weizen (einschließlich der Urformen Dinkel/Grünkern, Einkorn Kamut), Roggen, Gerste und deren Kreuzungen enthalten sind. Die Getreidesorten enthalten unterschiedliche Mengen an Gluten, bei Weizen sind es bis zu 80%. Man unterscheidet heute mindestens drei völlig unterschiedliche Krankheiten, die offenbar durch den Verzehr von Gluten ausgelöst werden. Schulmedizinisch bekannt sind die Zöliakie (oder einheimische Sprue) und die Weizenallergie.Auf diese beiden Erkrankungen möchte ich hier jedoch nicht eingehen. Berichten möchte ich über die Glutensensitivität oder -unverträglichkeit. Während bei der Zöliakie und auch der Weizenallergie die Diagnostik bekannt und sicher ist, existiert eine weitere Art der Glutenunverträglichkeit, bei der keine Zeichen der Zöliakie oder Weizenallergie zu finden sind. Es gibt bisher keine diagnostische Möglichkeit, eine Glutensensitivität nachzuweisen und dennoch profitieren die Betroffenen von einer glutenfreien bzw. –armen Ernährung. Typische Beschwerden bei Glutenunverträglichkeit Die Beschwerden der Patienten sind vielfältig und beschränken sich nicht auf den Magen-Darm-Trakt. Bei chronischer Müdigkeit, einem schlechten Hautbild mit Ekzemen, bei immer wieder auftretenden Kopfschmerzen oder auch Muskelkrämpfen, Aufmerksamkeitsdefizitstörungen und Hyperaktivität oder auch Gelenkschmerzen sollte man, wenn keine organischen Ursachen gefunden wurden, an eine Glutensensitivität denken. In der Praxis ist es schwer, der Erkrankung auf die Spur zu kommen. Manchmal hilft aber der Zufall. So im Fall einer 38 jährigen Patientin aus der eigenen Praxis. Sie wurde vorstellig aufgrund explosionsartiger Durchfälle. Die Patientin hatte mittlerweile Angst vor Dienstreisen und Besprechungen, weil sie immer darauf achten musste, dass eine Toilette in der Nähe ist. Für sie bedeutete das eine deutliche Einschränkung in ihrer Arbeits- und auch Lebensqualität. Unzählige Untersuchungen bei verschiedenen Ärzten waren ohne Befund. Sie wurde mit der Diagnose Reizdarm und der Empfehlung, eine psychosomatische Kur zu beantragen, nach Hause entlassen. Schon in den ersten Gesprächen mit der Patientin hegte ich den Verdacht, dass sie unter einer Fructoseintoleranz leidet. Ich habe damals mit ihr einen Ernährungsplan erarbeitet. Sie sollte konsequent Fruchtzucker meiden und weil sie Allergikerin ist, habe ich ihr derzeit empfohlen, einige Wochen kein Weizengluten zu sich zu nehmen. Schon nach wenigen Tagen war der Stuhlgang normal und die Patientin überglücklich. Die große Überraschung kam aber, als wir vorsichtig einen Kostaufbau probierten. Eine kleine Menge Obst zu den Mahlzeiten waren für die Patientin kein Problem, aber ein paar Scheiben Weißbrot zum Grillen oder eine Portion Nudeln bedeuteten den Rückfall. Die nächsten Stunden waren von Krämpfen und Durchfall geprägt. Anders der Fall einer 21 jährigen Patientin aus meiner Praxis. Bei ihr war eine Fructoseintoleranz zweifelsfrei diagnostiziert worden und sie kam, um Ratschläge zur Ernährungsumstellung zu holen. Und obwohl sie ganz konsequent auf Obst und Fruchtzuckerzusatz in der Nahrung verzichtete, war ich mit dem Befinden der jungen Frau nicht zufrieden. Die Blähungen und Durchfälle hatten zwar deutlich nachgelassen, aber sie war weiterhin müde und antriebslos. Kinesiologische Tests deuteten auf Gluten als möglichen Stressor hin. Zwei Wochen strenger Verzicht auf Fruchtzucker und auf Gluten und unterstützende Darmtherapeutika brachten den gewünschten Erfolg. Die junge Frau fühlte sich wie neugeboren. Sie kann heute durchaus kleine Mengen glutenhaltige Nahrungsmittel essen, selbst ein frisches Sonntagsbrötchen mit Marmelade macht keine Beschwerden mehr. Die richtige Ernährung bei Glutenunverträglichkeit Eine glutenfreie Ernährung ist eine große Herausforderung für jeden Patienten. Klebereiweiß zaubert nicht nur leckere Backwaren sondern dient auch als Emulgator zum Binden von Wasser und Fett. Fettarme Joghurts oder auch Magerkäse, Streichkäse und Wurstwaren werden oft mit Gluten angereichert. Auch in Zahncremes und Medikamenten kann sich Gluten verstecken. Es gibt mittlerweile eine große Auswahl an glutenfreien Lebensmitteln im Handel. Die glutenfreien Produkte sind mit dem Symbol der durchgestrichenen Ähre oder dem Claim „glutenfrei“ gekennzeichnet. Das Label mit der durchgestrichenen Ähre wird von der Deutschen Zöliakie-Gesellschaft an Hersteller vergeben, die durch hohe Qualitätsstandards und Analysen die Glutenfreiheit ihrer Produkte garantieren können. Wenn auch bei einer Allergie oder der Zöliakie das Einhalten einer strengen glutenfreien Kost unabdingbar ist, so ist bei einer Glutensensitvität meistens eine deutliche Reduzierung der glutenhaltigen Lebensmittel ausreichend. Ist der Verdacht einer Glutenunverträglichkeit gegeben, ist es wichtig, einige Wochen möglichst glutenarm zu essen. In vielen Fällen ist auch diese Unverträglichkeit ein Hilfeschrei des Darms. In den vergangenen Jahrzehnten wurde Weizen mit immer höherem Klebergehalt gezüchtet. Und es werden immer mehr Weizenprodukte und Gluten über verarbeitete Lebensmittel verzehrt. Der Darm wird mit einer Flut von Weizengluten einfach überfordert und rebelliert. Hat der Darm sich nach einer Karenzzeit erst einmal beruhigt, genügt es bei vielen Patienten, glutenhaltige Lebensmittel zu reduzieren vornehmlich über die Einschränkung von Brot, Nudeln und Kuchen im täglichen Speiseplan. Ganz einfach geht dies mit den zahlreichen glutenfreien Produkten von GEFRO. Hier ist für jeden Geschmack das richtige dabei. Stöbern Sie gerne durch unser glutenfreies Sortiment. Ich wünsche Ihnen einen schönen Tag. Ihre Dr. rer. nat. Rita Hein, Heilpraktikerin und Ernährungsberaterin Das könnte Sie auch noch interessieren: Nahrungsmittelunverträglichkeit oder Lebensmittelallergie? Fructoseintoleranz – wenn Obst im Darm rebelliert Mit guten Kohlenhydraten das Stoffwechselfeuer entfachen!
Lactoseintoleranz - Wenn Milchzucker Probleme macht Diagnostik Lactoseintoleranz Ernährungsumstellung und Selbstbeobachtung Lactosefreie GEFRO-Rezepte Lactoseintoleranz - Wenn Milchzucker Probleme macht Max hat schlecht geschlafen. Ihm steht heute eine besonders schwere Schulaufgabe bevor. Seine Mutter weiß das und hat ihm zum Frühstück eine große Portion Müsli mit frischer Milch bereitgestellt.Max isst mit Appetit, aber unmittelbar nach dem Frühstück krampft sich sein Bauch zusammen und er rennt zur Toilette. Durchfall! Auch das noch!Ein nervöser Bauch oder aber eine Milchzuckerunverträglichkeit? Als Zucker gehört die Lactose (Milchzucker) wie z.B. auch der Fruchtzucker oder der Traubenzucker zu den Kohlenhydraten.Lactose besteht aus zwei verschiedenen Zuckerbausteinen, einem Molekül Galaktose (Schleimzucker) und einem Molekül Glucose (Traubenzucker). In der Natur kommt der Milchzucker in der Muttermilch und der Milch von Säugetieren vor, wobei der Gehalt sehr unterschiedlich ist. Die Lactoseintoleranz ist eine Nahrungsmittelunverträglichkeit, die vor allem vielfältige Bauchbeschwerden verursachen kann. Der Bauch ist angespannt und schmerzt, Blähungen und Völlegefühl und oftmals explosionsartige, wässrige Durchfälle kommen hinzu. Die Durchfälle, die häufig schon wenige Minuten nach dem Verzehr lactosehaltiger Lebensmittel auftreten, können oftmals nicht mehr kontrolliert werden. Die Patienten achten immer darauf, dass eine Toilette in der Nähe ist. Für viele bedeutet das eine deutliche Einschränkung in ihrer Lebensqualität. Die Unverträglichkeit entsteht, weil im Dünndarm das Milchzucker spaltende Enzym, die Lactase nicht ausreichend vorhanden ist oder ganz fehlt. Die Lactase spaltet den Milchzucker in die zwei Einzelbausteine und macht sie so für den Körper verfügbar. Erfolgt die Spaltung nicht, gelangt die Lactose in tiefere Darmabschnitte und wird dort durch Bakterien abgebaut. Dabei entstehen Gase, kurzkettige Fettsäuren und andere Stoffe, die letztlich im Zusammenspiel die Symptome der Lactoseintoleranz verursachen. Eine Milchzuckerunverträglichkeit kann auch eine Folge anderer Erkrankungen sein. Entzündliche Darmerkrankungen, Entzündungen der Bauchspeicheldrüse oder auch eine Glutenintoleranz ziehen oft eine Milchzuckerintoleranz nach sich. Diagnostik Lactoseintoleranz Häufig finden die Patienten ganz allein heraus, woran es liegt, dass nach dem Frühstücksmüsli oder der Sahnesoße beim Mittagessen sehr schnell immer die gleichen Beschwerden auftreten. Besteht der Verdacht einer Lactoseintoleranz, kann ein sogenannter Lactose-Atemtest Klarheit bringen. Der Patient trinkt dafür eine konzentrierte Milchzuckerlösung. Bei einer Intoleranz wird, wie oben beschrieben, der Milchzucker im Dickdarm von Bakterien verstoffwechselt, wobei Wasserstoff entsteht. Dieses Gas gelangt über den Darm in den Blutkreislauf und von dort zu den Lungenbläschen und wird anschließend abgeatmet. Bei Atemtest wird das ausgeatmete Gas in bestimmten Zeitabständen in der Atemluft gemessen. Ernährungsumstellung und Selbstbeobachtung bei Lactoseintoleranz Der Schlüssel zur Beschwerdefreiheit liegt letztlich in einer konsequenten Ernährungsumstellung. Damit der Darm sich erholen kann, sollte man nach der Diagnosestellung zunächst einige Wochen streng lactosearm essen. Kartoffeln, Reis, Gemüse, Obst, Fleisch, Fisch, Getreide, Öle oder auch Eier enthalten keine Lactose und können auf dem Speiseplan stehen. Voraussetzung ist hier allerdings, dass es sich um unverarbeitete Lebensmittel handelt. Anschließend sollte ein Ernährungs- und Symptomtagebuch geführt werden. Die Patienten notieren, was sie gegessen haben und wie ihr Befinden war. Nur so kann es gelingen, auszuloten, wo die eigene Toleranzschwelle für den Verzehr von Lactose liegt. So wird z.B. Joghurt von vielen Patienten noch vertragen, Milch aber gar nicht. In den fermentierten Milchprodukten sind Bakterien enthalten, die den Milchzucker schon teilweise zu Milchsäure umbauen und damit verträglicher machen. Schwierig wird die Kostumstellung dadurch, dass Milch, Milchprodukte oder auch der Milchzucker oft Bestandteile von Fertigprodukten sind. Hier hilft nur der Blick auf die Zutatenliste und dann letztlich auch das eigene Austesten. Milch oder auch Milcherzeugnisse müssen in der Zutatenliste ausgewiesen werden. Man kann Lactose in der Zutatenliste u.a. an Begriffen wie Magermilchpulver, Milcherzeugnis, Molke, Molkenpulver, Sahne, Schmand erkennen. In der Regel geben Firmen gerne Auskunft, ob sie lactosefreie Produkte in ihrem Sortiment führen. Für lose gekaufte Ware, z.B. Bäckereiprodukte bleibt allerdings nur, die Verkäuferin an der Ladentheke zu fragen. Nicht zu unterschätzen ist schließend auch die Kombination der Gesamtmahlzeit. Zum Beispiel wird die klassische GEFRO Gemüsebrühe (enthält Lactose) als Suppe gegessen von einem Patienten mit einer Lactoseintoleranz wahrscheinlich nicht vertragen. Verwendet der Betroffene die Gemüsebrühe jedoch als Würze zum Verfeinern von Speisen, treten möglicherweise gar keine Probleme auf, wenn noch eine Restaktivität des spaltenden Enzyms vorhanden ist. Zusätzliches Fett in der Nahrung macht den Milchzucker dann oft besser verträglich. Durch das Fett hat die Speise eine längere Verweildauer im Magen-Darm-Trakt, so dass die Enzyme deutlich mehr Zeit haben, den Zucker abzubauen. Aber auch hier sind das Ausprobieren und die Selbstbeobachtung sehr wichtig. Viele Betroffene verbieten sich selbst unnötiger Weise jegliche Milchprodukte. Beim Käse reduziert sich der Milchzuckeranteil durch den Reifeprozess, so dass Emmentaler oder auch andere Schnittkäsesorten oft vertragen werden. Außerdem wird schon bei der Käseherstellung die Molke, die einen hohen Lactosegehalt aufweist, abgetrennt. Lactosefreie GEFRO-Rezepte Fischwraps mit Garnelen und Koriander-Tomatensoße Nudelomelette mit Putenbrust und Tomatensoße Spargel-Kartoffelpfanne mit Speck und Ei Veganer Bulgur-Gemüsesalat mit Granatapfel Herzlich, Ihre Dr. rer. nat. Rita Hein, Heilpraktikerin und Ernährungsberaterin
Allein in Deutschland werden jedes Jahr ca. 11 Millionen Tonnen Lebensmittel weggeworfen. Diese erschreckende Zahl summiert sich aus der Lebensmittelherstellung und den Privathaushalten. Eine enorme Menge, doch was kann man selbst tun, um zumindest zu Hause unnötige Lebensmittelverschwendung zu vermeiden? Wir haben hier 5 Tipps, wie man überflüssigen Abfall reduzieren kann. Warum ist die Lebensmittelverschwendung so hoch? Was verursacht Lebensmittelverschwendung? Falsche Lagerung Abweichung von Form, Farbe und Größe Lange Transportwege MHD ≠ Verbrauchsdatum Sonderangebote und Spontankäufe 5 Tipps zur Reduzierung von Lebensmittelverschwendung Einkaufsliste statt Spontankäufe Resteverwertung Verbrauchsdatum statt MHD Richtige Lagerung Regional kaufen Wie kann ich Lebensmittel retten? Fazit: Lebensmittelverschwendung lässt sich verhindern! Warum ist die Lebensmittelverschwendung überhaupt so hoch? Eigentlich ist uns ja allen klar, dass man mit Lebensmitteln verantwortungsvoll umgehen muss. Nicht nur, weil es in anderen Teilen der Welt extreme Lebensmittelknappheit gibt, sondern auch weil jedes weggeworfene Produkt unnötig Ressourcen verschwendet. Und bedenkt man, dass der sogenannte „Weltüberlastungstag“ seit 1987 jährlich nach vorne rückt, sollten wir die 11 Millionen Tonnen Lebensmittelabfälle schnellstmöglich reduzieren. Aber wie kommt es überhaupt zu so einer extrem hohen Zahl? Nachfolgend die Hauptursachen für Lebensmittelverschwendung. Was verursacht Lebensmittelverschwendung? Falsche Lagerung der Lebensmittel Dieses Problem betrifft vor allem die Privathaushalte. Dort wird oft zu wenig auf eine korrekte Lagerung der verschiedenen Produkte geachtet. Denn nicht alle Gemüsesorten kommen in den Kühlschrank und nicht alle Obstsorten in den Vorratsschrank. Abweichung von Form, Farbe und Größe Für fast jede Obst- und Gemüsesorte gibt es bestimmte Vorschriften, die regeln, wie die verschiedenen Sorten auszusehen haben: Farbe, Form und Größe sind ganz genau festgelegt. Das führt dazu, dass es viele Lebensmittel gar nicht in den Handel schaffen, da sie nicht diesen Normen entsprechen. Lebensmittel verderben beim Transport Viele Produkte, die wir im heimischen Supermarkt kaufen können, stammen von weit her. Doch diesen langen Transportweg überstehen nicht alle Lebensmittel unbeschadet. Es kann sein, dass sie beim Versenden zu weit gereift sind und dann unterwegs bereits in den Containern verderben. So können sie natürlich nicht mehr verwendet werden. Das Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) wird dem Verbrauchsdatum gleichgesetzt Über das MHD wird immer wieder viel diskutiert. Das Problem daran ist, dass viele Verbraucher das MHD immer wieder mit dem Verbrauchsdatum gleichsetzen. Darum werden die Lebensmittel oft weggeworfen, wenn sie sich dem MHD nähern oder schon kurz darüber sind. Dabei ist das MHD kein Indiz dafür, wann Lebensmittel verderben. Es handelt sich nur um eine Empfehlung, wie lange sie auf jeden Fall ohne Geschmacks- und Qualitätseinbußen verwendet werden können. Sonderangebote und Spontankäufe Viele Verbraucher lassen sich von angepriesenen Sonderangeboten zu Spontankäufen verführen. So kauft man beispielsweise Großpackungen ein, obwohl man in einem kleinen Haushalt lebt und die Inhalte gar nicht vollständig verwerten kann. Daraufhin wird ein Großteil wieder weggeworfen. Sonderangebote verleiten zu unnötigen Zusatzkäufen Wie kann man selbst dazu beitragen, dass die Lebensmittelverschwendung sinkt? 1. Tipp gegen Lebensmittelverschwendung: Keine Spontankäufe Abhaken macht Spaß! Nehmen Sie zum Einkaufen eine Einkaufsliste mit! Fallen Sie nicht auf Sonderangebote herein! Kontrollieren Sie vor dem Einkauf zuhause Ihren Vorratsschrank und schreiben Sie sich eine Einkaufsliste. So vermeiden Sie es, Produkte doppelt zu kaufen oder übermäßig viele Lebensmittel in den Einkaufswagen zu legen. Überlegen Sie sich grob, was Sie in der folgenden Woche essen möchten und passen Sie Ihren Einkauf dementsprechend an. 2. Tipp gegen Lebensmittelverschwendung: Resteverwertung Übriggebliebenes muss nicht immer sofort in den Müll wandern. Auch Gerichte vom Vortag können noch weiter verwertet werden um Lebensmittelverschwendung zu verhindern. Entweder erhitzt man sie noch einmal oder nutzt sie zur Weiterverarbeitung. Die drei oder vier Brokkoliröschen von der letzten Mahlzeit können auch wunderbar als Einlage in einer leichten Suppe genutzt werden. Weg werfen ist out. Besser: geschickte Resteverwertung 3. Tipp gegen Lebensmittelverschwendung: Verbrauchsdatum statt MHD Das MHD (Mindesthaltbarkeitsdatum) sollte man nicht so genau nehmen, was wirklich zählt ist das Verbrauchsdatum. Aber am besten kontrollieren Sie Lebensmittel, die Sie schon länger lagern, einfach selbst. Schauen Sie sich das Produkt genau an, ob es schon faule Stellen aufweist oder seine Konsistenz verändert hat. Riecht es komisch oder wölbt sich der Deckel schon nach außen? Bei solchen Anzeichen sollten Sie das Produkt lieber nicht mehr verzehren. 4. Tipp gegen Lebensmittelverschwendung: Richtige Lagerung Achten Sie darauf, dass jedes Produkt anders gelagert werden muss. Informieren Sie sich z.B. darüber, welche Obst- und Gemüsesorten tatsächlich in den Kühlschrank gehören. So halten die Lebensmittel länger frisch. Mehr Infos zur richtigen Lagerung finden Sie z.B. hier. 5. Tipp gegen Lebensmittelverschwendung: Regional kaufen Um die langen Transportwege zu vermeiden, ist es sinnvoll, regional zu kaufen. Haben Sie vielleicht einen Hofladen in der Nähe? Dann statten Sie dem Bauern doch mal einen Besuch ab. Auch im Supermarkt können Sie auf die Kennzeichnung achten und Produkte aus Deutschland oder den Nachbarländern vorziehen. Wie kann ich Lebensmittel retten? Haben Sie schon einmal von Foodsharing gehört? Auf Facebook gibt es oft regionale Gruppen, wo man Produkte, die man selbst nicht mehr aufbraucht, anbieten und an andere weiter geben kann. So manche Sachen können auf diesem Weg vor dem Wegwerfen bewahrt werden. Fazit: Lebensmittelverschwendung lässt sich verhindern! Schon wenn man diese einfachen Tipps beherzigt, kann man die Lebensmittelverschwendung etwas reduzieren. Haben Sie noch mehr Ideen um die Verschwendung von Lebensmitteln zu verhindern? Wie vermeiden Sie überflüssige Lebensmittelabfälle? Teilen Sie Ihre Tipps gerne über die Kommentarfunktion hier im Blog. Herzlich, Sabine Humpert Journalistin und begeisterte Hobbyköchin mit grünem Daumen Das könnte Sie auch noch interessieren: 5 Lebensmittel, die Ihr Immunsystem stärken! Mit guten Kohlenhydraten das Stoffwechselfeuer entfachen! Meal Prep – So gelingt die Essensvorbereitung!
Eine gute, ausgewogene Ernährung ist eine sehr wirkungsvolle Stellschraube, um den Bluthochdruck in den Griff zu bekommen. Darüber möchte ich Sie, liebe Leser, gerne in diesem Blogbeitrag informieren. Nur die Reduktion von Kochsalz reicht nicht Kalium der Gegenspieler vom Natrium Essen Sie bunt Dem Stoffwechsel eine Pause gönnen Was auf dem dem Speiseplan stehen sollte Fisch und Öle Grüner Tee Machen Sie Wasser zu Ihrem Lieblingsgetränk Nur die Reduktion von Kochsalz reicht nicht Salz (Natriumchlorid) ist lebenswichtig für unseren Körper, denn ohne Salz könnten bestimmte Körperfunktionen nicht aufrechterhalten werden. Jahrelang haben Ärzte Menschen mit Bluthochdruck zu kochsalzarmer Ernährung geraten. Aber nicht jeder Hochdruckpatient ist salzsensitiv. Salzsensitivität ist ein Maß dafür, wie der Blutdruck auf die Aufnahme von Natrium reagiert. Forscher sind damit beschäftigt, einen Test zur Ermittlung der individuellen Salzsensitivität zu entwickeln. Einige Patienten reagieren bei Einschränkung des Salzverzehrs mit einer deutlichen Senkung des Blutdrucks, andere Patienten profitieren überhaupt nicht davon. Bei älteren Menschen kann eine Salzrestriktion sogar gefährlich werden. Im Alter kommt es zu erheblichen physiologischen Veränderungen, die in besonderem Maße den Flüssigkeits- und Elektrolythaushalt betreffen. Ein Natriummangel kann zu Krämpfen, Stürzen oder auch Verwirrtheit führen. Kalium der Gegenspieler vom Natrium Salz bindet Wasser. Wenn viel Salz im Blut ist, das das Wasser bindet, steigt dadurch auch das Blutvolumen und drückt stärker auf die Wände der Blutgefäße. Der Druck steigt. Vielleicht haben Sie, liebe Leser, das selbst schon mal beobachtet. Sie waren vielleicht griechisch essen, haben ein gut gesalzenes Zaziki und anschließend Gyros mit Bratkartoffeln gegessen. Nachts hat Sie dann der Durst geplagt, Sie haben eine ganze Flasche Wasser getrunken und sich gewundert, dass der Harndrang ausgeblieben ist? Und dann hat auch noch die Waage am Morgen eine deutliche Tendenz nach oben gezeigt? Und wenn man dann am Tag danach viel Obst und Gemüse verzehrt, läuft man x Mal öfter als üblich zum Örtchen. Das Kalium, das im Obst und Gemüse reichlich enthalten ist, treibt das gebundene Wasser wieder aus. So trägt Kalium zur Aufrechterhaltung eines normalen Blutdrucks bei. Und damit komme ich zur ersten Regel... Essen Sie bunt Wenn es um bunte, farbenfrohe Lebensmittel geht, stehen natürlich Obst und Gemüse an erster Stelle. Sie sind die besten Fitmacher, enthalten wenig Energie aber liefern eine Menge Vitalstoffe: Vitamine, Mineralstoffe, sekundäre Pflanzenstoffe und Ballaststoffe. Erst mit Obst und Gemüse wird das Gericht – egal, ob Frühstück, Mittagessen oder Abendbrot – wirklich bunt und gesund. Gemüse, Obst oder Salat passen zu jeder Mahlzeit. Zur Brotzeit frischen Rettich, Tomaten, Radieschen oder Gurken, zum Frühstück ein Gläschen Gemüse- oder Obstsaftsaft, zum Mittagstisch einen frischen Salat und leckeres Gemüse. Wenn Sie diese Regel beherzigen, nehmen Sie mit Sicherheit genügend Kalium auf. Dank Kalium wird überschüssiges Natrium über die Nieren ausgeschieden und seine blutdrucksteigernde Wirkung ausgeschaltet. Zudem liefert jedes Obst und jedes Gemüse einen wahren Cocktail an gesunden Nährstoffen für unseren Körper; einen Cocktail aus Vitaminen, Mineralstoffen, Ballaststoffen und sekundären Pflanzenstoffen. Meine Empfehlung: Wer seinen Blutdruck senken möchte, sollte mehr kaliumreiches Obst und Gemüse verzehren, anstatt sich lediglich auf einen sparsamen Salzkonsum zu konzentrieren. Aber Achtung: Menschen mit Nierenfunktionsstörungen müssen mit Kalium vorsichtig umgehen, auch wenn sie unter Bluthochdruck leiden. Ihre Nieren sind nicht in der Lage, die Ausleitung von Kalium zu kontrollieren. Wer nicht nur unter Bluthochdruck sondern gleichzeitig unter Übergewicht leidet, sollte sich eine zweite Regel zu Herzen nehmen: Dem Stoffwechsel eine Pause gönnen Zwischen den Mahlzeiten sollte eine lange Pause liegen. Am besten wird auch das Obst zu den Mahlzeiten gegessen. Die Vermeidung von Zwischenmahlzeiten bewirkt eine Senkung des Blutzucker- und Insulinspiegels. Erst jetzt ist die Fettverbrennung aktiv. Etwa drei bis vier Stunden benötigt der Körper, bis er eine Mahlzeit verdaut hat und der Insulinspiegel wirklich abgesunken ist. In den Stunden danach lebt er dann von seinen Reserven. Das bedeutet: Nur, wenn wir zwischen den Mahlzeiten mehr als drei bis vier Stunden nichts essen, hat der Körper überhaupt eine Chance, Fettpölsterchen abzubauen. Und mit jedem Kilo, das man verliert, sinkt auch der Blutdruck. Mehr darüber erfahren sie in unserem Journal über den Stoffwechsel. Was sonst noch auf dem Speiseplan stehen sollte Fisch und Öle Seefische und viele Öle (Omega-3-Speiseöl, Leinöl, Walnussöl) sind eine wertvolle Quelle an Omega-3-Fettsäuren. Vor allem die Fettsäuren EPA, DHA und ALA wirken sich positiv auf die Gesundheit aus. Während ALA zur Aufrechterhaltung eines normalen Cholesterinspiegels im Blut beiträgt, tragen EPA und DHA zu einer normalen Herzfunktion bei. Die positiven Wirkungen stellen sich ab einer täglichen Aufnahme von 2 g ALA bzw. 250 mg EPA und DHA ein. Warum also nicht zur abendlichen Brotzeit statt Käse oder Wurst geräucherten Lachs mit Meerrettich oder ein Stückchen Makrelenfilet? Zusätzliche empfehle ich für die tägliche Kost ein omega-3 reiches Speiseöl. Grüner Tee Die Hauptwirkstoffe des grünen Tees sind sekundäre Pflanzenstoffe. Der bekannteste biomedizinisch wirksame Wirkstoff im grünen Tee ist das Epigallochatechingallat (EGCG). Das EGCG gehört zur Gruppe der Polyphenole. Seit geraumer Zeit debattiert man in der Wissenschaft über den gesundheitlichen Mehrwert der Polyphenole und anderer sekundärer Pflanzenstoffe. Noch ist nicht klar, inwiefern diese Stoffe eine positive Wirkung auf den Blutdruck und weitere Aspekte der Gesundheit haben. Wer eine Wette auf den gesundheitlichen Mehrwert der sekundären Pflanzenstoffe abschließen möchte, derjenige kann gern die ein oder andere Tasse grünen Tees genießen. Machen Sie Wasser zu Ihrem Lieblingsgetränk Das Lieblingsgetränk eines jeden sollte Wasser sein, ein reines Quellwasser, stilles Wasser oder auch ein spritziges Mineralwasser. Mehr als die Hälfte unseres Körpers besteht aus Wasser - kein Wunder also, dass unser Körper so sehr auf das frische Nass angewiesen ist. Nur mit Hilfe von Wasser können unsere Zellen ihre Aufgaben wirklich gut erfüllen. Wasser sorgt dafür, Nährstoffe effektiv aufzunehmen und zu verwerten, sowie unsere Nieren von Abfallstoffen zu befreien. Trinken wir genügend, arbeiten die Organe besser. Wer sich mit Wasser so gar nicht anfreunden kann, darf auch einen Teil durch Kräutertees oder Hibiskustee ersetzen.
Histamin ist ein Botenstoff, der zum einen vom Körper selbst gebildet wird und zahlreiche Funktionen erfüllt. Zum anderen kommt Histamin natürlicherweise in vielen Lebensmitteln vor. Im Organismus gibt es für das Histamin unterschiedliche Andockstellen (Rezeptoren). Bekannt ist vielen Menschen die Histaminreaktion bei allergischen Erkrankungen. Nach Kontakt mir einem Allergen setzen sogenannte Mastzellen Histamin frei und es kommt zu starkem Juckreiz und Quaddelbildung auf der Haut. Der Arzt verschreibt dann ein Antihistaminikum, das die Wirkung des körpereigenen Histamins abschwächt, indem es die entsprechenden Rezeptoren blockiert.Andere Histaminrezeptoren regulieren die Transportbewegungen des Darms, bei einer Störung kommt es hier zu Durchfällen und Krämpfen. Gleichzeitig kommt es über die Anregung dieser Rezeptoren zur Beschleunigung des Herzschlags. Wie bei der Milch- und Fruchtzuckerunverträglichkeit handelt es sich bei der Histaminintoleranz um eine Störung im Stoffwechselgeschehen des Körpers. Ein Enzymmangel, in diesem Fall der Diaminoxidase im Darm, führt zu einem verlangsamten und verminderten Abbau von Histamin. Das bedeutet, das mit der Nahrung aufgenommene Histamin sammelt sich an. Wird die individuelle Toleranzschwelle überschritten, reagiert der Körper darauf mit unterschiedlichsten Symptomen ähnlich wie bei einer Allergie. Bei einer Histaminintoleranz spricht man oft auch von einer Pseudoallergie. Während bei einer echten Allergie schon kleinste Mengen eines Allergens genügen, um die Reaktion hervorzurufen, ist bei der Intoleranz die Reaktion immer abhängig von der eigenen Toleranzschwelle und der Dosis.Nahezu jedes Organ kann von den „Vergiftungserscheinungen“ durch Histamin betroffen sein. Es zeigen sich dann Beschwerden wie: Kopfschmerzen, Migräneattacken, Schwindel,Müdigkeit, Antriebslosigkeit, Schlaflosigkeit, Durchschlafstörungen,Konzentrationsstörungen, Nervosität, Kribbeln, innere Unruhe,Erröten des Gesichts nach der Mahlzeit („Flush“)Verstopfte Nase oder FließschnupfenAtembeschwerden, Asthma, chronischer Husten,Herzklopfen, Herzrasen, Blutdruckabfall,Übelkeit, Bauchschmerzen, KrämpfeDurchfall, Blähungen, VerstopfungJuckreiz, HautausschlagAkne, Ekzeme, Nesselsucht Nur wer denkt schon bei Herzstolpern oder einer verstopften Nase gleich an eine Nahrungsmittelunverträglichkeit? Dazu kommt, dass die Ausprägung der Intoleranz sehr unterschiedlich sein kann. Es gibt Betroffene, die merken von ihrer Erkrankung kaum etwas. Die kommen dann aus dem Griechenlandurlaub zurück und erzählen, dass es ihnen nach fünf sechs Tagen plötzlich sehr schlecht ergangen ist und mit Übelkeit, Erbrechen oder auch einem Kreislaufzusammenbruch eine Weile das Bett hüten mussten. Wenn man dann fragt, was haben sie denn so hauptsächlich gegessen, wird von den täglichen kulinarischen Genüssen mit gegrillten Scampi und anderen Meeresfrüchten und dazu ein gutes Glas Rotwein oder auch zwei berichtet.Da flutet das Histamin natürlich in hohem Maße an und dann kann es auch bei Personen, die sonst keine Probleme haben, zu Unverträglichkeitsreaktionen kommen.Auf der anderen Seite stehen hochempfindliche Patienten, bei denen der Organismus schon auf einen Löffel Balsamicoessig im Salat mit Kopfschmerzen oder Schlaflosigkeit antwortet. Auslöser für eine Histaminintoleranz HistaminmengeWie schon bei dem Beispiel mit den Griechenlandurlaubern beschrieben, kann ein Auslöser für die Unverträglichkeitsreaktion einfach nur die aufgenommene Menge an Histamin sein. Die Urlauber sind nach ihrer Rückkehr und mit ihrer normalen Alltagskost völlig Beschwerde frei. Körperzellen setzen Histamin freiBei echten allergischen Reaktionen wird schlagartig von den Mastzellen des Köpers eine große Histaminmenge freigesetzt. Aber auch Reize wie Kälte, Hitze oder Sonnenlicht können unspezifisch Histamin freisetzen. Das gleiche gilt für bestimmte Stoffe in Nahrungsmitteln oder Medikamenten. Erdbeeren und auch Ananas gehören z.B. zu den sogenannten Histaminliberatoren (lat. liberare = befreien, freilassen) Verminderte EnzymaktivitätDie Aktivität der Diaminoxidase (DAO) ist vermindert.Neben dem Histamin gibt es in Nahrungsmitteln andere biogene Amine. Diese werden ebenfalls von der DAO abgebaut, meist sogar bevorzugt. Das heißt, es entsteht im Organismus ein Konkurrenzkampf der biogenen Amine um das Enzym DAO.Neben Histamin wird auch Glutamat von dem Enzym Diaminoxidase abgebaut.Erzählen Patienten in der Praxis, dass sie kein Glutamat vertragen, denke ich sofort an eine Histaminintoleranz.Bestimmte Substanzen können die Enzymaktivität gezielt hemmen. So führt z.B. der Genuss von Alkohol, schwarzem oder grünem Tee, Kakao oder auch die Einnahme bestimmter Medikamente zur verminderten DAO-Aktivität. Gestörte DarmfloraDurch eine Fehlbesiedelung des Darms mit unerwünschten Darmbaktieren, die selber Histamin bilden, kann ebenfalls eine zu hohe Histaminkonzentration entstehen. Wenn der Histaminabbau ohnehin gestört ist, kann das durch diese Darmbakterien hergestellte Histamin zu Unverträglichkeitsreaktionen führen. Es ist deshalb immer ratsam, auch eine Stuhluntersuchung durchführen zu lassen, um dann gegebenenfalls mit speziellen Darmtherapeutika die Darmflora ins Gleichgewicht zu bringen. Beim Stuhltest kann zusätzlich die Histaminkonzentration bestimmt werden. Wie wird eine Histaminintoleranz diagnostiziert? Hege ich in meiner Praxis nach intensiven Gesprächen über Symptome und Beschwerden, die den Patienten belasten ohne dass eine Diagnose gestellt werden konnte, den Verdacht, dass der Betroffene möglicherweise unter einer Histaminintoleranz leidet, empfehle ich zunächst ein Ernährungs-Symptomtagebuch zu führen.Schulmedizinisch lässt sich die DAO-Aktivität messen, über Blut- und Stuhltest die Histaminkonzentration bestimmen oder man kann auch über einen 24 Stunden Sammelurin die Konzentration des Histaminabbauprodukts messen. Der Histaminstoffwechsel in unserem Organismus ist jedoch so komplex, dass auch wenn die Untersuchungen keinen Befund zeigen, eine Intoleranz bestehen kann.Sicherlich, ein Tagebuch kostet Zeit und Disziplin, aber eine Intoleranz mit einer so großen Palette an möglichen Beschwerden kann letztlich nur vom Betroffenen selbst in Zusammenarbeit mit einem erfahrenen Ernährungsberater diagnostiziert werden.Erhärtet sich der Verdacht nach Auswertung des Tagebuchs, rate ich zu einer mindestens zweiwöchigen streng histaminarmen Kost. Danach kann man mit einem histaminreichen Nahrungsmittel den Organismus regelrecht provozieren (Provokationtest). Der Schlüssel zur Beschwerdefreiheit liegt letztlich in einer konsequenten Ernährungsumstellung. Damit sich der Organismus erholen kann, sollte man nach der Diagnosestellung zunächst einige Wochen streng histaminarm essen. Allen Lesern, die sich durch diese Artikel angesprochen fühlen und den Verdacht hegen, dass sie möglicherweise von einer Histaminintoleranz betroffen sind, kann ich nur empfehlen: gönnen sie sich ein oder auch zwei Stunden bei einer kompetenten Ernährungsfachkraft. Eine persönlich auf Sie zugeschnittene Beratung ist bei jeder Unverträglichkeitsreaktion auf jeden Fall sinnvoll. Weitere Tipps und Infos zum Thema Ernährung finden Sie in unserem GEFRO Shop in unseren Ernährungstipps oder in unseren GEFRO Journalen.
Vegane Ernährung, auch bekannt als pflanzenbasierte Ernährung, gehört zu den großen Food-Trends unserer Zeit - und das nicht nur in Deutschland: Auch international wächst die Zahl der Veganer. Die Gründe für einen Verzicht auf tierische Produkte sind dabei so vielfältig wie die Veganer selbst: Die einen möchten mit ihrer Ernährung Tier und Umwelt schützen. Andere schwören auf ein besseres körperliches Wohlbefinden, wenn sie sich ausschließlich pflanzenbasiert ernähren. Um die Vorteile einer veganen Ernährung nutzen zu können, muss man allerdings nicht gleich Veganer werden. Eine pflanzenbasierte Ernährung erfordert schließlich auch viel Planung und eine Menge Zeit. Experten empfehlen deshalb, lieber öfter einen veganen oder vegetarischen Tag einzulegen, statt komplett auf eine vegane Ernährung umzustellen. Heute nehmen wir Sie mit auf eine Reise in die vegane Welt. Entdecken Sie viele leckere vegane Rezepte zum Nachkochen! Amore, amore! Gerade italienisch inspirierte Pasta eignet sich hervorragend für den Start unserer veganen Weltreise: Wie keine zweite steht die italienische Küche schließlich für Genuss und Lebensfreude. Essen gehört in Italien zur Kultur, es wird zelebriert wie ein feierliches Ritual. Niemals ist das gemeinsame Essen nur eine Nebensache: Man schwelgt und genießt, und das am besten in großer Runde. Für ein überraschendes und neues Geschmackserlebnis empfehlen wir Ihnen unbedingt unsere Rezepte: Vegane Zucchini-Frühlingschampignon-Lasagne Maccaroni mit Spargel-Bolognese Vegane Tomaten-Auberginen-Bruschetta Guten Appetit - vegan auf Spanisch Wer es lieber etwas schärfer und exotischer mag, wird auf jeden Fall in der mexikanischen und spanischen Küche fündig. Wie wäre es z. B. mit unserem veganen Gegrillten Gemüsespieße mit Tomaten-Paprikasalsa oder unserer veganen Chili sin Carne mit feurigen Kartoffelwedges und Salsa. Für einen feurigen Partiy-Snack eignet sich z. B. Chili sin Carne mit Taco-Chips und Teufelssoße. Wussten Sie, dass in der spanischen und mexikanischen Küche Gemüse ein eigenständiger Gang ist? Sie ist also ideal geeignet für einen Ausflug in die internationale vegane Küche. Gegrillte Gemüsespieße mit Tomaten-Paprikasalsa Chili sin Carne mit feurigen Kartoffelwedges und Salsa Chili sin Carne mit Taco-Chips und Teufelssoße Säuerlich-scharfes aus Osteuropa Pilz-Soljanka Die typische Soljanka gehört zur osteuropäischen Küche wie das Amen in der Kirche. In der GEFRO Rezept-Datenbank finden Sie ein leckeres Rezept zum Nachkochen für Zuhause: unsere vegane Pilz-Soljanka. Die Soljanka hat sich seit ihrer Entstehung immer wieder verändert. Heute unterscheidet man im Wesentlichen drei Arten - je nachdem, ob Fleisch, Fisch oder Pilze die hauptsächliche Zutat des säuerlich-scharfen Eintopfs sind. Gemeinsam ist allen drei Varianten, dass sie mit sauer eingelegtem Gemüse, wie Gewürz- und Salzgurken oder Pilzen zubereitet werden. Alternativ empfiehlt sich natürlich auch unser veganes Gulasch mit fein-würziger Paprikasoße auf Sojabasis. Für Gulaschgerichte aller Art. Endlich wieder zurück zuhause Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute doch so nah liegt! Unsere vegane Reise um die Welt endet deshalb auch in der Heimat mit typisch deutschen Gerichten, die auch in der veganen Variante ein Gaumenschmaus sein können. Das Lieblingsgemüse der Deutschen: Der Spargel. Statt mit Sauce Hollandaise kommt unser veganes Spargel-Radieschen-Gemüse mit leckeren Kräuterkartoffeln auf den Teller. Wer lieber etwas Warmes mag, dem schmeckt garantiert unsere vegane Pilzcremesuppe mit Kräuterklößchen. Zu guter Letzt lässt sich natürlich auch ein klassischer Bohneneintopf in ein leckeres veganes Gericht verwandeln. Wie wäre es z. B. mit unserem veganen Bohneneintopf mit Kürbis? Wir wünschen Ihnen guten Appetit und eine leckere Reise in die Welt der veganen Rezepte! Spargel-Radieschen-Gemüse mit leckeren Kräuterkartoffeln Pilzcremesuppe mit Kräuterklößchen Veganer Bohneneintopf mit Kürbis Haben Sie schon einmal vegan für Ihre Familie gekocht? Haben Sie ein veganes Lieblingsrezept, das Sie gerne mit uns teilen möchten? Wir freuen uns auf Ihre Erfahrungen und Rezeptideen! Herzlich, Sabine Humpert Journalistin und begeisterte Hobbyköchin mit grünem Daumen
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