Nikolausgedicht

Am Nikolaustag hat unsere Poetin Moni sich wieder richtig ins Zeug gelegt und uns ein Weihnachtsgedicht gezaubert. Moni ist unsere Dicht-Königin, die zu jedem Anlass die richtigen Worte und Reime findet. Unzählige, wohlgemerkt selbstkreierte, Gedichte oder Kurzgeschichten schreibt unsere Liebe mit ganz viel Herz und Seele. Für sich behalten? Das kann sie auf gar keinen Fall: Wenn ein neues Gedicht bei ihr ansteht, lässt sie es uns gleich am nächsten Tag wissen. Das zaubert uns immer wieder ein Grinsen ins Gesicht und lässt uns ein wenig den Stress des Alltags vergessen.

Liebe Moni, vielen Dank für die tollen Gedichte und dass Du uns jederzeit teil haben lässt an Deinen schönen Gedanken.

Nun dürfen wir Ihnen Moni’s neueste „Kreation“ präsentieren. Lassen Sie sich verzaubern und lehnen Sie sich zurück, wenn es heißt…..

 

Monis Nikolausgedicht

 

Durch Memmingen stapft St. Nikolaus,

er hat noch ziemlich viel zu tun,

muss heute noch von Haus zu Haus

und kommt gar nicht zum Ruh’n.

 

Doch halt! Was sieht er denn da vorn,

das könnt was für ihn sein,

er hat heut schon ziemlich viel gefror’n,

hüllt ihn auch sein roter Mantel ein.

 

Die Zehen frier’n ja auch schon ab,

da wär was Warmes fein.

Ob dieser Laden etwas für ihn hat?

Niklaus denkt: „Da geh ich rein!“

 

„Vielleicht ist’s ja ein freundlich‘ Haus

mit vielen netten Leut,

die werfen mich bestimmt nicht raus

und geben mir was Warmes heut.“

 

So tritt er ein, der Nikolaus,

was sich als äußerst gut erwies,

sein kalter Zeh hält’s schier nicht aus

und glaubt sich schon fast im Paradies.

 

„Da gibt es Suppe! – Oh, wie schön!

Da fehlen mir die Worte!

Da wird’s mir doch gleich besser gehn.

Doch was nehm ich für ‚ne Sorte?“

 

St. Niklaus kann sich nicht entscheiden

zwischen Klassik, Bio und Balance.

Er ist nicht wirklich zu beneiden,

doch dann entdeckt er doch noch was.

 

„Diese Suppe kenn ich, die hatt ich mal!

Die tut wirklich äußerst gut!“ –

„Kann ich da ein Tässchen hab’n

Von dieser tollen Gefrosupp‘?“

 

„Die wärmt den Zeh und auch den Rest,

tut gut auch meinem Magen.

Die ist doch wirklich fast die Best‘

in diesen kalten, dunklen Tagen!“

 

So wärmt sich St. Niklaus richtig auf

bei GEFRO und seinem netten Team.

Und dann geht er weiter in seinem Tageslauf

und denkt: „Da geh ich wieder hin!“

 

Vielleicht ließ er ja was für uns da

aus seinem Niklaussack

und vielleicht kommt er wieder im nächsten Jahr,

wenn ihn wieder die kalte Zehe plagt.

(Moni Glombitza)

 

 

Steckt in Ihnen auch ein Poet? Lassen Sie es uns bei unseren Kommentaren wissen. Wir freuen uns über jedes Gedicht.

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